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Ambiente
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38
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Gesamtrating
37
23 Bewertungen
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HUTH da moritzHUTH da moritzHUTH da moritz
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HUTH da moritz Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 441
|
92
Wien
Rang: 289
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
11:00-24:00
Mi
11:00-24:00
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
geschlossen
Letztes Update von:
uc0gr
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HUTH da moritz

Schellinggasse 6
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Italienisch, Pizza
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 5124444
Lokal teilen:

23 Bewertungen für: HUTH da moritz

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 17. Jänner 2016
da52ma77
2
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4Speisen
3Ambiente
5Service

Essen ausgezeichnet, Personal sehr bemüht und freundlich. Leider war der Lärmpegel derart hoch (20 Uhr), dass man sich nur laut unterhalten konnte. Eigentlich schade.

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am 8. April 2015
Mitzikatzi
7
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3Speisen
3Ambiente
4Service

Das italienische der drei Huth Restaurants in der Schellinggasse wirkt - wie die anderen beiden auch - nicht groß, ist aufgrund des Balkons aber gar nicht so klein. ​Es gibt zwei Mittagsmenüs mit Suppe oder Salat um ca. 10 Eur - eines davon ist immer Pizza oder Pasta; Vegetarier müssen manchmal auf die normale Karte ausweichen.

Die Auswahl ist nicht gigantisch: ​Vorspeisen, Salate, Pizza, Pasta, "Feuer und Flamme" und Desserts. Nicht viel aber genug für mehrere Besuche. Das Vitello Tonnato wird vorab zubereitet (eiskalter Teller), die Burrara mit Datteltomaten überzeugt nicht wirklich. Die Pizzen sind hauchdünn und mit frischen Zutaten belegt - spielen in der oberen Liga der Nicht-Holzofen-Pizzen mit. Die Linguine Gamberetti sind tadellos - überdurchschnittlich große und frische Shrimps, die Pasta schön al dente, die Tomatensauce mit frischen Tomaten. Die Goldbrasse ist ein bisschen lieblos mit Salbei und Zitrone gegrillt aber gut und vor allem frisch. Sogar die Sauce Tartar ist hausgemacht aber ein bisschen abgestanden.

Die Weinkarte bietet eine kleine aber feine Auswahl von österreichischen, italienischen und istrischen Weinen.

Italienisches Flair kommt nicht auf - dies wird aber auch nicht versucht. Das Personal ist immer sehr freundlich - da gibt's nichts zu kritisieren.

Die Preise sind für den 1. Bezirk und die hohe Qualität fast schon billig.

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Letzter Kommentar von am 10. Apr 2015 um 07:48

Gibt's noch: "Billigkeitsantrag", "Billigkeitserwägungen", "recht und billig".

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am 22. Oktober 2014
hph17
11
1
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4Speisen
3Ambiente
3Service

Was die Küche zu bieten hat, ist nicht zu beanstanden. Die Speisen sind sehr gut zubereitet und kommen ansprechend präsentiert auf den Tisch. Auch guten Wein kann man hier bekommen. Der Lärmpegel im Lokal ist zu den Hauptzeiten und bei dem dann entsprechend starken Andrang leider sehr hoch, an eine gute Unterhaltung bei Tisch ist kaum zu denken. Die Preise sind hoch, wenn auch nicht exorbitant - eben lageüblich. Alles in allem: Man kann hier gut essen, aber wenn man etwas Gemütliches sucht, ist man hier fehl am Platz.

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am 16. September 2014
Experte
Schokomaus80
41
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5Speisen
4Ambiente
5Service
1 Foto2 Check-Ins

Vorspeise: Pizzabrot, ohne zu übertreiben, habe noch nie im Leben so ein geschmacklich gutes Pizzabrot gegessen. Das war einfach der Hammer.
Hauptspeise: Steak mit selbstgeschnittenen Pommes und gegrilltem Gemüse. Das Steak war sehr gut, wenngleich ich schon bessere gegessen habe. Die Pommes und das Gemüse - ausgezeichnet.
Nachspeise: warmer flüssiger Schokokuchen *njami* ausgezeichnet.

Die Bedienung war sehr aufmerksam und bemüht ... bekommt auch ein ausgezeichnet.

Das Ambiente: wir saßen im Innenbereich, da hier mehr Ruhe herrscht als draußen im Gastgarten, wo ständig Menschen vorbeiziehen.

Alles in allem: Preislich zwar doch etwas gehoben ... 1. Bezirk eben ... aber jedenfalls sehr empfehlenswert für ein nettes Dinner zu z weit.

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am 23. August 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
3Ambiente
3Service
44 Fotos3 Check-Ins

Zu Gast im „Huth-Viertel“ in der Schellinggasse in der Inneren Stadt. „Huth da, Huth dort“, „da max da, da moritz dort“…heute zu Gast im „Huth da moritz“, die italienische Variante des kleinen Gastro-Imperiums der Familie Huth, dass sich rund um die Schellinggasse bis zum „Haus der Musik“ erschließt. Lediglich das „eatalico“ der Huths liegt abgelegener. Geboten werden italienische Klassiker, hausgemachte Pasta und Pizze.

Schönes Wetter, also für den Gastgarten reserviert, sehr freundlich am Telefon, wurden wir auch beim Eintreffen im Lokal recht herzlich begrüßt. Die Gartenmöbel sind bequem, ausreichend groß bemessen, aber halt auch nicht besonders gediegen oder ausgefallen, passen aber. Man sitzt mitten am Gehsteig, und natürlich gehen während unseres Besuches zahlreiche Menschen recht eng an unserem Tisch vorbei. Beschattet wird der Gastgarten, annähernd eine 1:1-Kopie zum „da max“, per Markise bzw. mit großen Sonnenschirmen.

Im Lokal gibt es meiner Meinung nach zwei Highlights: die Schneidemaschine für den Prosciutto, Handradbetrieb natürlich, sowie den gediegenen Weinkeller, durch den man zu den Sanitäranlagen gehen muss – es gibt auch einen Aufzug und somit ist alles behindertengerecht adaptiert. Eine imposante Tafel im Zentrum des Weinkellers besticht durch das schwere Holz, alte Kellergewölbe, mit Brandzeichen versehene Ziegel, die da und dort extra freigelegt wurden, vervollständigen den sehr gelungenen Kellerbereich. Eine Unmenge an Weinen, die besonderen Kostbarkeiten in einem nochmals extra temperierten abgetrennten Raum, sind hier zu finden.

Das Lokal selbst ist im Innenbereich auf Erdgeschoß und dem Obergeschoß aufgeteilt. Sehr hell die Möbel, helle Holztische, hell gepolsterte Stühle – wirkt alles zwar sympathisch und sauber, aber weder sehr außergewöhnlich noch besonders. Die Sitzanordnung jedoch finde ich wieder einmal deutlich zu eng, was aber im oberen Bereich noch schlimmer ist.

Auch wir hatten einen Gutschein für ein dreigängiges Menü (inkl. Gedeck), bestehend aus:
----- 1. Gang: „Antipasti da Moritz“
----- 2. Gang: „Bistecca alla Fiorentina“ für 2 Personen (800 g)
----- 3. Gang: „Geeistes Tiramisu“

Am Tisch, mit Stoffservietten, aber ohne Tischtuch eingedeckt, befindet sich bereits die Menage, bestehend aus Salz- und Pfeffermühle sowie gutes, kaltgepresstes Olivenöl. Zu trinken hatten wir einmal ein „Clausthaler Alkoholfrei“ (EUR 4,30 / 0,5l), zweimal „Sommerspritzer Weiß“ (EUR 3,50 / 0,25l) sowie einen sehr guten „Espresso Doppio“ (EUR 4,00) – Zucker im Papierpackerl mit „Huth-Branding“.

Das Gedeck bestand aus einem „Ciabatta“, einem „Karotten-Sesam-Baguette“, beide wohl nicht hausgebacken aber O.K., sowie einem Schälchen mit sehr schmackhaften Oliven. Eher uninspiriert und einfach, extra bezahlen würde ich hierfür nicht wollen.


1. Gang: „Antipasti da Moritz“
Serviert wurde ein Potpourri aus Vorspeisenklassikern wie „Beef Tartare“, „Caprese“ sowie „Vitello Tonnato“. Dazu reichte man noch ein paar Grissini mit sehr gutem Prosciutto umwickelt, ein San Daniele übrigens, wie ich in der Küche nachfragte.

„Beef Tartare“: leider schon fertig abgemischt, was ich eigentlich nicht so gerne habe, war es aber wirklich fein mit Kapern und Gewürzen abgeschmeckt. Das Fleisch hatte einen sehr guten Geschmack, war aber absolut kein „Beef Tartare“ mehr, weil wohl nicht nur einmal faschiert. Sämig-cremig präsentierte sich das Tartare eher wie klassisches Mett – schade um das Zerstören der Fleisch-Textur. Ein knuspriger Brotchip obenauf zwecks Deko passte schön in das optisch gelungene Gesamtbild.

„Caprese“: so einfach die Zutaten und doch oft so fehlerhaft gefertigt, hier aber sehr gut gelungen. Der Mozzarella di bufala ausgezeichnet und cremig, fast schon in die Richtung „Burrata“, natürlich aber nicht aus Kuhmilch hergestellt. Die Cherry-Paradeiser waren fruchtig-süß, ein gelungenes Basilikum-Pesto mit gutem Olivenöl vervollständigte den Genuss.

„Vitello Tonnato“: sehr gutes Kalbfleisch, das nicht zu Tode gegart wurde, präsentierte man in dünnen Scheiben. Die Thunfisch-Creme wurde unter dem Fleisch sowie darüber drapiert. Zur Garnitur noch obenauf ein Tomaten-Concassée angerichtet, schmeckte das „Vitello“ sehr gut.

In Summe gebe ich für die Vorspeisen ein „GUT“, das Tartare verhinderte leider eine bessere Benotung.


2. Gang: „Bistecca alla Fiorentina“ (für 2 Personen - 800 g)
Das Fleisch (Rostbraten) wurde im Ganzen gebraten und eher zaghaft gewürzt – ich vermute, es wurde mit ein paar Kräuterzweiglein gebraten, da durchaus Rosmarin, Thymian und Oregano zu schmecken waren. Warum man den gewünschten Gargrad nicht erfragte, weiß ich nicht, man servierte es aber glücklicherweise „Medium“. Dass „Mega-Steak“ wurde vor unseren Augen vom Kellner tranchiert, auf Tellern angerichtet und serviert. Der Gargrad war wunderbar getroffen, Fetteinschlüsse machten das Fleisch zart und saftig. Die vielleicht anfangs fehlende Würzung machte der intensive Rindfleischgeschmack völlig wett, obwohl der letzte Kick doch noch immer fehlte.

Dazu servierte man hausgemachte Pommes-Frites, einen Teller mit gutem, gegrilltem Gemüse (Paprika, Zucchini und junger Knoblauch) sowie dreierlei Saucen, die recht unkreativ waren. Die „Sauce béarnaise“ schmeckte überhaupt nicht nach Estragon, was eigentlich diese Sauce erst ausmacht, der „Dijon-Senf“ war halt einfach ein Dijon-Senf. Der dunkle „Rinder-Jus“ jedoch war wiederum sehr g’schmackig und handwerklich gut gemacht. Getoastetes Weißbrot wurde zusätzlich mit einer sehr interessanten Paradeiser-Marmelade, mit Fenchel und Anis, serviert.

In Summe gebe ich hierfür, in diesem Rahmen und auf diesem Lokalniveau, gerade noch ein wohlwollendes „SEHR GUT“.


3. Gang: „Geeistes Tiramisu“
Man versuchte zwar die klassischen Aromen eines „Tiramisu“ in geeister Form zu vereinen, ich finde aber, es war nicht toll interpretiert. Es war hausgemachtes Eis mit einem Biskuitboden und à part gereichter Café-Creme. Ein paar Karamell-Kleckse, ein Erdbeer-Ragout sowie ein kleines Schokoladen-Küchlein begleiteten das „Geeiste Tiramisu“. Es war nicht schlecht, aber mehr als ein „GUT“ kann ich nicht dafür vergeben.


In Summe gebe ich für die Speisen ein glattes „GUT“ – irgendwie erwartet man aber bei Profis, wie den „Huths“, etwas mehr, insbesondere in dieser Lage, zu diesen Preisen.

Für das Ambiente gebe ich ebenfalls ein glattes „GUT“, weil wirklich außergewöhnlich oder besonders gediegen ist das Ambiente, der Weinkeller ausgenommen, nicht.

Der Service war stets höflich, freundlich und in Ordnung, aber während unseres Besuches auch nicht mehr als man erwarten darf – guter Durchschnitt, daher auch hier ein „GUT“.

Fazit: empfehlen kann man den “Huth da moritz“ durchaus, wir waren aber ehrlich froh, nicht den Vollpreis bezahlt zu haben. Grundsätzlich ist es im „Huth da moritz“ legere, ungekünstelt und sicher nicht ungemütlich, wiewohl es im Lokal schon recht laut werden kann. Ein „Gourmet-Tempel“ ist es sicher nicht, und man sollte sich hier auch keine „Haute Cuisine“ erwarten, obwohl man brav kocht. Der Internetauftritt ist ziemlich desinformativ, beinhaltet lediglich Basisinformationen und aktuell die Meldung „Wegen Umbaus ist das Lokal vom 18. August 2014 – 1. September 2014 geschlossen“. Möglicherweise kommen wir wieder, wenn, dann um die hausgemachte Pasta oder die Pizza zu probieren.

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am 31. Juli 2014
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
3Ambiente
2Service
23 Fotos1 Check-In

An dieser Kreuzung in Wien wimmelt es nur so von Lokalen und 'Hüthen'. Für uns ist es diesmal das da moritz mit italienischer Küche. Auch wir sind im Besitz eines Gutscheines, und ein Blick auf die Bilder im Forum verrät, dieser dürfte oft verkauft worden sein.
Bereits um die Hausecke herum schmiegt sich der Schanigarten auf Holzboden und mit einer Markise überdacht. Massive Holztische und bequeme Holz-Metall-Stühle, nett eingedeckt. In den offenen Fenstern und Türen zum Lokal stehen Pflanzen, oder die Tische aus dem Innenbereich sind bis in die Nische gerückt. Auf der Seite des Eingangs gibt es noch einen an den Gehsteig angeschlossenen Gastgarten, gegen die Fahrbahn abgegrenzt und mit Marktschirmen geschützt.

Im Innenbereich dominiert die große Bar aus dunklem Holz mit allen Schikanen, eine Prosciutto-Schneidemaschine steht prominent an deren Ecke. Sitzgelegenheiten in vielen Ausprägungen, auf der Empore über der Theke sind auch eingedeckte Tische. Die Sanitäranlagen (behindertengerecht adaptiert, damit das Sinn macht, muss ein Lift in der Nähe sein) befinden sich im Tiefgeschoß, man durchquert einen nett und modern eingerichteten Weinkeller, alles bereit für Verkostungen, Kaiserziegel am Boden, rohes Kellergewölbe, jede Menge Alkohol.

Wochentags wird von 12:00 bis 15:00 Uhr zweigängiger Lunch (wahlweise mit Suppe oder Salat, zwei Varianten zwischen EUR 10,00 und 13,00) angeboten, das restliche a la carte-Angebot spiegelt den italienischen Touch wieder. Über Antipasti, Pizza, Risotto und Pasta bis hin zu Branzino und anderem Meeresgetier.

Die Wetterlage ist mehr als unsicher, Donnergrollen und dunkle Wolken. Aber der Chef glaubt, mit seinem blöden Spruch, er hätte die beste Wetter-App wo gibt, die Weisheit gepachtet zu haben. Wir bekommen einen Tisch an der Hauswand, der einzige ohne Markise, nämlich unter dem kleinen Balkon des ersten Stocks. Eine Ölflasche, Gewürzmühlen, Blumen-Deko und Ascher sind bereits da, ein Gedeck Teller (mit Abplatzungen) samt Stoffserviette ergänzen das Ganze. Da netto nicht mehr viel Stellfläche bleibt, bekommen diese Zweiertische einen kleinen Serviertisch an die Seite gestellt.

Gedeck (EUR 1,80 – im Deal inkludiert)
Eine dunkle Holzwanne, darin ein an den Rändern etwas eingedorrtes Weißbrot und Karottenbrot (sieht wirklich wie aus dem Supermarkt-Regal aus, bis hin zur Mischung der Sesamkörner auf der Oberseite) und eine kleines Schälchen mit entsteinten Oliven in grün und schwarz. Ein Kaffeelöffel dazu. Ich habe selten so ein liebloses Gedeck gesehen, keine Butter, kein Öl, kein Aufstrich. Interessiert uns im Endeffekt auch nicht wirklich.

Antipasti 'da Moritz' (EUR 13,90 - pro Person)
Auf einer länglichen Porzellanplatte Klassiker von Vorspeisen aus der italienischen Küche.
Mozzarella und Tomaten
Jede Menge Cocktailtomatenhälften. Cremiger Mozzarella nur mit Pfeffer und ein paar Tropfen Öl versehen, dazwischen Basilikum. Man kann hier wahrlich nichts falsch machen.
Vitello Tonnato
Das Kalb ist einigermaßen dünn geschnitten und zu einer Pyramide aufgeschichtet, obenauf Tomatenstücke und Gewürze. Der Thunfisch ist mittels Klecksen auf vier Eckpunkten und kreuz und quer über das ganze Gericht eingebracht. Haben wir schon viel kreativer (und schöner) gesehen.
Beef Tartar
Zu einem Türmchen aufgeschichtet. Sehr fruchtig angemacht, kleine Stückchen von Kapern. Oben auf eine getoastete Schwarzbrotscheibe, eine Kapernbeere und ein eingelegtes Zwiebelchen.
Dazwischen leicht gesalzene Grissini mit sehr gutem Prosciutto umwickelt.
Und getoastetes Weißbrot mit Tomatensalsa dazu. Die ist sehr gut, fruchtig, frisch und mit einigen Fruchtstückchen, davon hätte ich gerne mehr gehabt.
Ich denke nicht, dass es zu einem Streit kommt, wenn man zu zweit essen geht, aber mir gefällt diese Art der Präsentation weniger gut, vor allem bekommt man zu wenig Besteck. Der Mozzarella ist wenigstens schon in zwei Hälften geteilt.

Es beginnt massiv zu regnen. Ich hätte bitte auch gerne diese tolle wetterfeste App.
Ich habe fast den Eindruck, gnadenhalber dürfen wir ins Lokalinnere übersiedeln. Wir packen mit an, die Gläser und das Beistelltischchen wandern mit. Die große Runde Kellner steht eher unbeteiligt herum und checkt womöglich nochmals die Wetterprognosen am Handy.

Im Inneren des Lokals wird es mit dem Beistelltischchen schon ziemlich eng. Ein weiterer Kellner kommt mit einem großen Holzbrett, darauf
Bistecca alla Fiorentina (400 g, EUR 29,50)
Das gute Stück hat das doppelte an Gewicht, da diese Speise nur für zwei Personen angeboten wird und liegt als Gesamtes aus dem Brett. Mit zitternden Händen versucht der Kellner ordentliche Scheiben daraus zu schneiden, was ihm quasi gar nicht wirklich gelingt. Die Teile, die er dem Gesamten abringen kann, teilt er auf zwei Teller auf und drapiert den Fleischberg mit einem Zweig Rosmarin. Mir hat das, mittlerweile ausgekühlte, Rippenstück nicht wirklich geschmeckt, kaum gewürzt, am Außenrand leicht vertrockneter Eindruck, innen zart rosa.
Als Beilage gibt es Grillgemüse. Das wären dünne Längsscheiben der Zucchini, die als Alibi, dass sie am Grill waren, Brandstreifen aufweisen und Paprikastücke, die wenigsten weicher gelungen sind.
In nachempfundenen Zeitungsstanitzeln im Metallständer gibt es hausgemachte (lt. Speisekarte) Fench Fries. Bereits ordentlich gesalzen und an vielen Stücken mit braunen Stellen.
Dazu gibt es auf einem Holzbretten – und das entspannt die Platzsituation immer weniger – drei Saucen. Eine Aioli-artige, die extrem fett ist, handelsüblichen Senf und eine dunkle Mixtur, geschmacklich mit Bier und Honig, die beste der drei.

Als Dessert gibt es Tiramisu
Ich habe dieses schon für andere Gäste an mir vorbeiwandern gesehen und stelle fest, dass wir nur die halbe Portion bekommen. Das macht aber wirklich gar nichts (keine Ironie !), da es sonst wirklich zu viel wäre.
Im geeisten Törtchen in Schichtbauweise kann ich keine Biskotten ausmachen, in keiner der beiden Teigböden. Ausserviert mit Erdbeeren, Zucker-Schäumchen und Karamelltupfer beside. Tiramisu stelle ich mir anders vor (ich weiß sehr wohl, dass es viele Varianten gibt), aber es hat ganz ordentlich geschmeckt.
Zum Kaffee (kleiner Brauner EUR ) wird ein Cantuccini (ist das ein Mehrzahlwort ?) serviert. Zugeständnis an Italien.

Fazit: Die Hochpreispolitik kann ich (selbst für die Innenstadt) nicht ganz verstehen, denn die Qualität kann nicht Schritt halten. Ein echtes kulinarisches Highlight war nicht dabei, einzelne Komponenten, wie Tartar, Dipp und Dessert sind schon in Ordnung gewesen.
Die Kellner sind extrem desorientiert und –interessiert, das aber mit voller Überzeugung. Der bestellte Kaffee wird vergessen, eine große Gruppe Touristen kommt, es dürfte reserviert sein, nur weigern sie sich so beengt wie vorgesehen zu sitzen. Das löst ein ziemliches Chaos aus, dass Tische durch das ganze Lokal gezerrt werden mit allen Nebeneffekten.
Ich glaube, ein Huth reicht uns.

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am 23. Juni 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
8 Fotos41 Check-Ins

Huth da Moritz - oft daran vorbeigegangen, heute ist es endlich soweit: wir probieren endlich das Lokal, mit dem wir schon die längste Zeit liebäugeln.

Die online Reservierung hat perfekt funktioniert - wir werden sehr freundlich zu den freien Tischen im Gastgarten begleitet und dürfen uns einen aussuchen. Der Gastgarten ist zwar direkt in einer kleineren Seitengasse nahe der Kärntnerstrasse, hat aber trotzdem Charme. Mit Hilfe von kleinen Olivenbäumen und modischen Sichtschutzwänden entsteht hier ein hübsches Flair.

Bald wird die Bestellung entgegengenommen und das Amuse Gueule serviert - helles und dunkles Brot mit Oliven, die äußerst fein und scharf mariniert sind. Dazu natürlich bestes Olivenöl und Salz. Sehr gut!

Rasch kommt auch die Vorspeise: eine Variation vom Feinsten für zwei, bestehend aus Beef Tatare, Vitello Tonnato, Cocktailtomaten mit Mozarella di Buffala und Grissini, ummantelt mit Prosciutto crudo.

Das Beef Tatare ist eine Sensation. Das Fleisch muss dreifach faschiert sein, so fein ist es in der Konsistenz. Perfekt abgeschmeckt ergibt es für mich wohl eines der besten Beef Tatares, das ich je gegessen habe.

Auch das Vitello Tonnato überzeugt uns beide, das Fleisch ist hauchzart und die Sauce verleiht dem ganzen das gewisse Etwas - sehr gut!

Die Tomaten mit Mozarella werden mit Basilikum Pesto serviert und der Prosciutto schmeckt, wie er schmecken soll - wir sind beeindruckt. So kann es gerne weitergehen!

Im Anschluss wird Bistecca alla Fiorentina für zwei Personen serviert. Ein kleiner Beistelltisch wird an unseren geschoben und der Kellner schneidet demonstrativ das optisch perfekte Fleisch in Stücke und richtet es direkt neben uns sehr hübsch an. Mit Rosmarin und Thymian wird es schließlich verfeinert und es kann losgehen.

Das Fleisch schmeckt ebenfalls sehr, sehr fein. Wir haben medium – rare bestellt, und so haben wir es nun auch vor uns liegen. In der Mitte ist es noch ganz rosarot, außen scharf angebraten.

Dazu gibt es die hausgemachten Pommes, die wir sehr schätzen – dickere Streifen, serviert in Tüten im zeitungspapier Optik. Außen sidn sie schön knusprig, innen weich. Außerdem gibt es diverses Antipasti Gemüse dazu, auch dieses schmeckt richtig gut.

Zum Dessert soll es das Tiramisu sein. Serviert wird ein recht dezenter, geeister Nachtisch. Es schmeckt sehr gut, allerdings trifft es leider nicht ganz meinen Geschmack. Die üppige Cremigkeit, die ich persönlich an Tiramisu am meisten liebe, fällt hier durch das Gefrorene leider aus… aber gut, so konnte ich heute wieder etwas Neues kennen lernen.

Mit sehr gut gefülltem Magen bleiben wir schließlich noch eine Weile sitzen. Wir bestellen keine Getränke mehr nach und ohne Aufforderung bekommen wir eine Flasche Leitungswasser zum Auffüllen – SEHR aufmerksam finde ich das. In meinen Augen ist diese Gestik weit mehr als nur eine Flasche mit Wasser. Für mich sagt diese aus: Bleibt gerne noch eine Weile sitzen, wir freuen uns, dass ihr hier seid. Wir müssen uns also nicht gleich wieder auf den Weg machen und Platz für neue Gäste machen!

Zusammenfassend kann ich nur schwärmen. Mit hoher Erwartungshaltung sind wir in das Restaurant gekommen, begeistert haben wir es schließlich wieder verlassen. Wir kommen bestimmt wieder!

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Letzter Kommentar von am 23. Jun 2014 um 14:05

Ohne nachgemessen zu haben, würde ich sagen, sie sind einen mm dünner und deswegen einen Hauch knuspriger - dir schmecken sie wahrscheinlich besser ;-))

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am 25. April 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
4Ambiente
4Service

20h der Hunger ist groß. Wir hatten eben erst ein schlechtes Steak-Erlebnis im Artner - Huth da Max, kennen wir schon und wir brauchen Pause von gegrillten Huftieren. Also gehen wir einmal um's Eck und kehren im Moritz ein.

Gleich beim Reinkommen sind wir vom gekonnten Gästeempfang des jungen Serviceherrn sehr angenehm überrascht. Reserviert ist. Da hat er uns schon auf der Liste gefunden und gibt uns zwei Tische zur Auswahl.

Einer gefällt uns auf Anhieb besonders. Der in der Fensternische soll's werden - der ist zwar für vier. Aber die sind ja dort nicht knausrig und dann sind's wir auch nicht. Unsere Tischposition mit Aussicht: die jungen Herren bedienen flott die Gäste an der großen Bar, und in der Küche wird aufgekocht - das können wir auch aus angenehmer Distanz beobachten. Wir sitzen zwar gleich beim Eingang an der Garderobe, gegenüber des Treppenabgangs in die Untergeschoßebene - aber das fällt uns überhaupt nicht auf - wir sitzen abseits vom Schuss an unserem großen Fenster in dieser gemütlichen Nische - ganz privat und abgeschirmt vom Trubel. Weil dort ist einiges los. Das Restaurant hat auch noch eine Obergeschoß-Galerie und ist ziemlich ausgelastet an dem Abend. Die Räumlichkeiten sind effizient aber dennoch auch am Wohlergehen des Gastes orientiert ausgenutzt. Viele Gäste in angenehmer Platzierung. Perfekt für Gast- und -geber. Alles stilsicher modern gestaltet, die Prosciutto-Schneidemaschine gibt den mediterranen Mittelpunkt im Lokal und den Hinweis auf die Küchenlinie. Ansonsten schlichtes Holz und gute omnipräsente Warmton-Beleuchtung - uns gefällt's gut. Wir fühlen uns ausgesprochen wohl.

Wein- und Speisenkarte bringt uns der junge Mann an den Tisch. Gleich mit dazu, das Gedeck (€ 1,80 p.P.). Angemessener Preis für: Weiß- und Kornkarottenbrot (relativ frisch, gut aber unspektakulär), zum Tunken ein Fläschchen mit hochwertigem würzig geschmacksintensivem Olivenöl (genau unser Geschmack) und auch kleine schwarze und grüne Oliven sind dabei.

Bevor wir uns der Essensentscheidung widmen haben wir uns übereifrig für 2 gute Rote entschieden - wir bekommen Wasser angeboten. Ja, Leitungswasser wär' dazu gut. Wein kommt und auch eine Literkaraffe, von der uns eingeschenkt wird. Der Maximus schmeckt Männern wahrscheinlich schon allein wegen dem Namen gut und Damen mögen den aber mit Sicherheit auch. Der ist toll und hat auch seinen Preis € 5,50 pro Achterl. Die Neugierige möchte sich durchkosten und bestellt für sich den Chianti Classico € 5,00.

Jetzt passen die beiden aber leider nicht zu den nachträglich ausgewählten Vorspeisen. Auch roh verschmähen wir heute die Huftiere. Und wir bestellen: Carciofi fritti mit Chili-Aioli und die Scampi Aglio e Olio. Die frittierten Artischockenböden sehen aus wie Pommes Frittes und werden auch so serviert - im Pseudo-Zeitungspapierstanitzerl. Kennen wir aus dem Nebenlokal. Diese frittierten kleinen Herrlichkeiten hätten zwar bei der Präsentation am Teller mehr Raffinesse verdient - aber bei der Zubereitung haben die davon gut was abbekommen. Sehr gekonnt vormariniert - leichte Säure von der Zitrone war angenehm vorhanden. Macht das frittierte Gemüse geschmacklich schön frisch. Die Panade hätte ein wenig feiner sein können. Ein leichter Teig (so kennen wir's aus Italien) wäre da angenehmer gewesen, als die Brösel-Ei-Variante. Die Brösel sind dort zum Glück von der feinen Sorte und daher: Trotzdem noch sehr gut, schön knusprig und frisch im Geschmack. Die Chili Aioli war die perfekte Ergänzung dazu. Einfach mit Händen zu essen und wenn der Wein dann noch passt - fast perfekt. Aber leider, der Chianti will damit nicht. Auch der Maximus mag die Garnelen nicht. Dabei sind die doch so schön am Tisch von der Pfanne auf den Teller drapiert worden. Saftige, dickige und aromatische Garnelen von mittlerer Größe. Ja, die wurden wirklich ohne Eile in diesem guten Olivenöl, mit frischem Rosmarin, Thymian, Knoblauch und Chili gegart. Auch die knusprigen Artischocken haben sich mit dem Meeresgetier super vertragen. Nur die Weine streiken. Gut, dann müssen wir eben nachbestellen: Welschriesling € 4,40 und Gelber Muskateller € 4,70. Beide ganz ok. Nicht so gut, wie die Roten aber die Harmonie passt wieder zwischen den Protagonisten am Tisch.

Die jungen Herren im Service durchwegs flott und aufmerksam - wenn auch immer zügig am Arbeiten und weiterkommen - wir wurden gut umsorgt.

Die Roten heben wir uns auf für die Hauptgänge: Perlhuhn mit gebackenen Kerbelkartoffeln dazu weißer Spargel (€ 16,90) und Maishendlbrust Supreme mit Honigsenfkruste, Grillgemüse, Estragonsauce und Pommes Frittes (€ 15,90). Portionen recht übersichtlich aber nach Brot, Oliven (fest und flüssig) und den Vorspeisen hätten wir nicht mehr als das, was da am Teller war geschafft. Das haben wir natürlich alles aufgegessen, weil uns hat's geschmeckt: das Maishuhn supersaftig zart, die leicht knusprige Honigsenfkruste hat das Ganze noch getoppt - im wahrsten Sinne des Wortes: herzhaft süßlich. Pommes Frittes hausgemacht und die gehen bei uns immer. Die Estragonsauce erinnert an eine leichte Sauce Bernaise. Kräftig aufgeschäumt - eine lockere Geschmackswolke. Ein wenig angebratenes Gemüse (Zucchini, Karotte, Paprika). Nicht mehr ganz bissfest - hat so aber gepasst.

Dafür war der Biss in den gebackenen Kerbelkartoffeln zu viel. Die tournierten, mittig gefüllten und außen panierten Erdäpfel hätten noch eine Minute länger gebraucht. Aber sie waren essbar und aufgrund der cremigen Kerbelfülle auch wirklich genießbar. Alles Frittierte wird im Moritz angenehm gesalzen. Für uns genau richtig. Der weiße Spargel in einem abgeschmeckten Sud durchgegart. Beim weißen ist das auch absolut in Ordnung so. Ein geschmackvoller Jus vom Perlhuhn darüber getröpfelt. Das Perlhuhn einmal als Brust und als zierliches "Keulchen". Brust und Bein mit knuspriger Haut. Die Brust hell und schön weich. Der Schenkel von dünklerem Fleisch mit ordentlich wildem Geschmack und saftig sowieso. Nur eins fehlt noch: diese Sauce vom Maishuhn passt doch da noch viel besser dazu. Also bitte einmal! Schnell nachgebracht und gut so: Kartoffel, Geflügel, Spargel alles da hinein getunkt - jetzt ist das Gericht komplett.

Gutes Timing. Es waren schöne 77 Minuten zu zweit, wir wurden mit zwei schmackhaften Gängen und Weinen gut bewirtet, währenddessen waren wir in ein gutes Gespräch vertieft. Das macht Freude und bringt gute Laune für die Heimfahrt. Die Karte wechselt ja monatlich - da gibt's noch was zu entdecken. Wir freuen uns auf's nächste Mal.

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Letzter Kommentar von am 25. Apr 2014 um 22:20

Danke!

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am 21. Oktober 2013
NataliaS
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Mein Freund und ich hatten gestern einmal Lust auf italienisch. Wir entschieden uns für das Huth da Moritz. Kurzfristig reserviert - sehr freundlich empfangen und rasch zu unserem sehr schönen Tisch am Fenster gebracht. Und das obwohl ich sonst keinen freien Tisch erkennen konnte, Wir wählten ein Carpaccio vom Oktopus und ein Vitello Tonnato als Vorspeise, danach Linguini "Scampi et Zafferano". Als Hauptspeise entschieden wir uns für ein vorzügliches Bistecca alla Fiorentina mit Kartoffelgratin und Grillgemüse. Ein Dessert schafften wir dann nicht mehr. Das Servicepersonal unterstützte uns vorzüglich bei der Weinauswahl und war eigentlich stets present.
Ich habe bereits nächste Woche wieder einen Tisch bestellt, denn an diesem Abend hat eigentlich alles gepasst.

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am 14. Oktober 2013
Donna
25
6
8
3Speisen
3Ambiente
4Service

Abendessen am Sa.,28.9.2013 für 2 Personen im HUTH da Moritz.
Wir hatten reserviert, hätten aber an diesem Abend auch ohne Reservierung einen Platz bekommen.
Nach einem freundlichen Empfang wurden wir zum Tisch geführt. Das Ambiente fanden wir ansprechend, wir saßen in der oberen Etage. Die Bedienung angenehm, doch - wie in einer anderen Bewertung bereits bemerkt - mit winzigen und somit verzeihlichen Fehlern.
Vorweg wurden verschiedene Weißbrote mit Oliven gereicht.
Wir hatten Vitello Tonnato um € 10,80, Cappeletti Prosciutto m. Ofentomatenfond u. sautierten Eierschwammerln um € 13,50, Calamari gegrillt um
€ 16,80 dazu Kräuterkartoffeln um € 3,80. Zum Schluß noch ein Amaretto Souffle m. Blutorangensorbet um € 6,80.
Getränke: Aperitif Martini Bianco, Rotwein - die Sorte ist mir entfallen, weil ich selber keinen trank >>> uuups - sorry ;-) - und Mineralwasser.

Alles hat gemundet, insgesamt eine runde Sache bzw. ein netter Abend, jedoch ohne besonders hervorzuhebende Highlights, aber auch OHNE Ärgernisse!

Fazit: eine gute Adresse für unspektakuläre "Italo-Küche"!

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am 15. Juli 2013
selina
21
1
3
5Speisen
4Ambiente
5Service

Jede Speise ob Pizza oder Lachs war ausgezeichnet.Auch Vorspeisen sehr gut .Personal sehr freundlich und aufmerksam.

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am 14. Jänner 2013
DonPepperoni
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

War letzte Woche mit meiner Lebenspartnerin im DaMoritz um unser 3jähriges zu feiern. Wir wurden äußerst freundlich empfangen und unverzüglich zum Tisch geleitet. Da Lokal war, sofern wir das von unserem Tisch aus beurteilen konnten, voll. Trotzdem bekamen wir unsere Getränke augenblicklich. Meine Vorspeise, Garnelen Aglio Olie e peperoncini, war dermaßen delikat, sodass ich mir gewunschen hatte, diese als Hauptspeise bestellt zu haben. Ich wurde jedoch von der Hauptspeise nochmals überrascht - im positiven Sinne, denn das Bistecca alla Fiorientina für 2 Personen entpuppte sich als Gaumenschmaus der Sonderklasse! Saftig, zart, perfekt gebraten - das gesamte Arrangement einfach gelungen. Die Nachspeise: Panna Cotta mit Erdbeeren und Vanille-Eis entsprach ebenso meinem Geschmack. Während unseres 2stündigen Aufenhaltes im DaMoritz kamen wir uns kein einziges Mal vernachlässigt aber auch nicht belästigt vor. Das Serviceteam traf die perfekte Mischung an Aufmerksamkeit. Wir mussten außerdem nicht länger als erhofft auf unsere Speisen warten - dies kamen nicht zu früh und auch nicht zu spät. Weinkarte = sehr gut! Conclusio: Das DaMoritz Team schaffte es einen schönen Tag perfekt zu machen. Danke!!!! Huth ab :)

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am 13. Jänner 2013
vienna008
1
1
3Speisen
2Ambiente
-Service

Das Huth da Moritz!

Der Empfang war so miserabel, dass wir schon wieder am Pult umdrehen wollten. Die Dame am Pult - damit beschäftigt herumzunörgeln war sichtlich genervt. Wir fühlten uns nicht Willkommen.
Das Essen war gut. Die Kellner am Tisch sind bis zur Bezahlung der Rechnung bemüht. Beim verlassen des Lokales wird man auch nicht mehr wahrgenommen. Kein Auf Wiedersehen, kein Danke für das Trinkgeld– gar nichts.
Für ein Abendessen, 2 Personen und über 100 Euro Rechnung kann man das schon erwarten.
Liebes da Moritz der wirklich gute Koch bei Euch kann das nicht einmal mit seien Kochkünsten wieder gut machen.

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Kommentar von Unregistered am 9. Feb 2013 um 13:33

Lieber vienna008, Kann es sein das sie in einem anderen damoritz waren?? Nur als anmerkung.. Im da moritz arbeitet kein weibliches servicepersonal... Wo bitte waren sie denn essen?? Danke fur die krtitik.. Aber dass kann nicht im damoritz gewesen sein.. Schön wenn man ein lokal bewertet und dann nicht mal korrekte angaben machen kann...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. November 2012
Stefanhietel
5
1
2
4Speisen
3Ambiente
5Service

Das Da Moritz die italienische Kreation von der Familie Huth, das Lokal präsentiert sich im sehr puristischen jedoch mit warmen Farbtönen gestalteten Ambiente. Gleich beim Eintritt in das Lokal wurden wir vom Restaurantleiter freundlich empfangen, er bemühe sich uns die Garderobe abzunehmen und führte uns zu unserem Tisch der sich im rechten Teil des Lokal befand. Gemütlich mit einer Eckbank und 2 Stühle ausgerüstet nahmen wir Platz.
Der zuständige Servicemitarbeiter begrüsste uns und stellte sich namentlich vor, er offerierte uns einige Aperitifvorschläge und nahm sogleich die Bestellung der Getränke auf.
Nach sehr kurzer Wartezeit schmeckten und ein sehr wohlgezapftes Trumer Pils, ein Gin Tonic mit Gurke und ein Glas Muskateller. Wo man beim letzteren anmerken muss, ein glasweise ausgeschenkter Wein sollte doch die Eichung eines achtel Liters haben und nicht 0,1 Liter.

Nun wurde uns frisches Olivenkarottenbrot und Weissbrot mit Oliven und Olivenöl gereicht. Hier hätten wir uns ein hochwertigeres Olivenöl gewünscht. Purismus beim Gedeck kann sich nur mit bester Qualität ergänzen.

Das sehr freundliche und aufmerksame Service nahm nun unsere Speisen auf. Wir wählten zur Vorspeise die hauchdünnen stadtbekannte Pizza mit Chorizzo sowie einen Flammkuchen und eine Burrata.
Sowie als Hauptgang das Steak Fiorentina für 4 Personen.
Die Weinkarte bietet von allem ein bisschen ist jedoch nicht in Bibelform angelegt wie wir es aus vielen anderen Lokalen kennen. Jedoch kann man sich vom gut geschulten Service leiten lassen, wir folgten der Empfehlung und genossen einen herrlichen leichten und mineralischen Riesling von Winzer Fred Loimer.

Sehr zügig wurden und die Vorspeisen gereicht, hier konnte man die gute handwerkliche Küchenkunst schon erahnen, die hauchdünn kross gebackene Pizza mit Chorizzo war ein Gedicht, ebenfalls der Flammkuchen mit Jungzwiebel und Speck sucht seines gleichen. Die Burrata bestach durch ihr einmalige Frische und Qualität und zerging förmlich auf der Zunge, um diesen feinen Käse die Höchstform zu verleihen hätte er wie schon erwähnt ein sehr hochwertiges Olivenöl als Partner vertragen.

Nach einer angenehmen Wartezeit wurde uns das herrlich gebratene Stück Fiorentina am Tisch im Ganzen präsentiert und am Tisch fachgerecht filetiert, hier muss mann dem Service nochmals ein Lob aussprechen den nicht so wie in vielen anderen Lokalen wird hier rasch filetiert sodass man das Stück Fleisch heiss auf seinem Teller bekommt.
Das Steak zeigte sich von seiner besten Seite traumhaft medium rare bei Niedrigtemperatur gebraten mundete es durch seine Marmorierung besonderes saftig. Hier zeigte die Küche die grosse Kunst der Garkunst. Die hausgemachten Pomes Frittes und das gekochte Gemüse konnten durch perfekte Garpunkte überzeugen.
Für den süssen Abschluss sorgte ein flüssiger Schokoladenkuchen mit hausgemachtem Vanilleeis und frischen Berren, der sich nahtlos der gezeigten Küchenleistung anschloss.
Wir möchten hier die Gesamtleistung doch sehr loben und aber auch auf kleine Mängel hinweisen die sich diesmal im Öl und der Vielfalt der Weinkarte niederschlugen. Gesamtfazit wir können besten Gewissens das Da Moritz weiterempfehlen und werden das Lokal in geraumer Zeit wieder aufsuchen um uns die Leistung bestätigen zu lassen und wieder zu berichten.

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Letzter Kommentar von am 19. Jun 2013 um 20:28

Leichter, mineralischer Riesling zur Fiorentina? Nun, ich würde das nicht so schätzen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. September 2012
leckermaeulchen
38
7
14
3Speisen
3Ambiente
3Service
8 Fotos1 Check-In

Huth macht auf Italienisch. Das „Da Moritz“ ist seit Jahren ein Erfolg. Kann dieser Italiener Gäste zufrieden stellen? Wir waren dort und testeten.
Wiens erster Bezirk hat eine Lokaldichte, die ihresgleichen sucht. Tatsächlich ist es aber ein schwieriges Unterfangen, nach 22.30 noch Restaurants mit offener Küche zu finden. In unserem Fall war es letzten Samstag so, wir wollten nach dem Kinobesuch noch zu späterer Stunde einkehren, um auch noch etwas zu essen. So führte unser eingeschlagener Weg ins Da Moritz ¬– eines von derzeit vier Lokalen, die von dem sehr ambitionierten Wirtspaar Huth geführt werden.
Das Da Moritz wurde vor einigen Jahren als zweites Lokal, nach dem bereits eingeführten Huth´s Gastwirtschaft, eröffnet. Bemerkenswert ist, dass die Huths als Neulinge auf eine damals eher unrühmlichere Gegend des ersten Bezirks setzen mussten. Die Gegend war bekannt für Lokale wie Bettelstudent oder Extrablatt, auch das Queen Ann war bekannt für Nachttiger und „Beutesucher“ (was immer man darunter verstehen will). In den letzten Jahren wurde diese Gegend deutlich aufgewertet. Nicht zuletzt, entstand durch den ausgelösten Hotelboom und insbesondere auch in dieser Gegend ein nicht zu übersehender Touristenansturm. Ausländische Besucher unserer Stadt suchen kulinarische Anbieter, gerne mit Niveau. Für tüchtige Leute wie die Huths also eine gerechte Entlohnungsmöglichkeit. Umliegende (erfolglose) Lokale wurden in den letzten Jahren frei und von den Huths angemietet. So entstanden das Da Moritz, oder auch Huth´s Beisl. Ich glaube, jeder Wirt ist irgendwann dem italienischem Pizzawirt´n neidig. Geht es um Wareneinsatz, ist jeder Fladenbäcker, schnell auf der Überholspur und kann, vorausgesetzt die Auslastung stimmt, jeden ambitionierten Erfolgsgastronomen hinsichtlich rentablen Geschäftserfolg den Rang ablaufen. Ich denke, irgendwie so war es wohl bei den Huths. Erfolgreich und bemüht, mit ihrer Gastwirtschaft beschäftigt, viel Arbeit um weniger Lohn. Die Ecke schräg vis à vis, wurde frei, die Gelegenheit zu expandieren bestand. Diesmal als „unechte“ Italiener. Ein Konzept musste her. Das muß man den Huths dann auch lassen. Man ging bisher bei allem mit großer Gewissenhaftigkeit die Dinge an. Im Fall von Da Moritz, ist es die Bekenntnis, keine Hefe bei der Produktion des Pizzateiges zu verwenden. Damit ist man in Wien schon in der Unterzahl. Die Pizza bleibt somit während des Backvorgangs dünn und knusprig, zumindest, wäre das der theoretische Ansatz dazu. Fleisch wird am Lavasteingrill zubereitet. Sämtliches Fleisch wie Fischgerichte werden mit Olivenöl und Meeressalz zubereitet. Weiterer Programmpunkt im in die Jahre gekommenen Konzept sind die mitservierten Rosmarinkartoffeln zu den Fleischgerichten. Die Ambition der österreichischen Wirtsleut war es, es besser und anders zu machen, als jene Herrschaften die vom Land des Stiefels zu uns angereist kommen, um es authentisch auf den Punkt zu bringen.
Wie erwähnt kamen wir zur späteren Stunde, wurden dem zu Folge von einem Herren empfangen, der uns in überaus freundlicher, wie professioneller Art und Weise aufklärte, dass es um diese Zeit nur mehr ein Gericht zu bestellen gibt. Vorzugsweise Pasta oder Pizza. Nun gut, wir waren aufgeklärt, die Belegschafft wollte pünktlich schließen. Schnell machte man uns einen Platz fertig. Während dieses Vorgangs entschuldigte sich unser Empfangschef, wir nehmen an, es war der Geschäftsführer, bei der Belegschaft, dass die neu eingetroffenen Gäste nur ein Gericht bestellen werden (dürfen). Er wollte uns damit sicher helfen, er war auch an Umsatz interessiert, die langen Gesichter seiner Servicecrew sichtlich weniger. Als echtes Vorbild brachte der Geschäftsführer auch gleich selbst die Speisekarten zu unserem Tisch, um den Vorgang vorbildlich zu beschleunigen. Nach kurzem Studium der Karte bestellten wir zwei Campari Soda. Mit dem Gedeck wurde uns hervorragendes Brot mit würzig schmeckenden Oliven serviert. Für das Gedeck verlangt Da Moritz ganze 2 Euro, was die Qualität des Gebotenen auf alle Fälle rechtfertigt. Dennoch beschlossen wir den langen Gesichtern zum Trotz, doch mehr zu bestellen. So bestellten wir einen Antipasti Teller für 2 Personen, Tagliatelle Bolognese und eine Pizza Margherita. Bei dieser Bestellung übte unser Kellner dann einen kleinen Aufstand. Ich wiederholte ganze zweimal, dass er die gesamte Bestellung auf einmal servieren kann, womit die Küche nach dem Servieren ja auch Schluss machen konnte. Unser Kellner begriff dann langsam den Inhalt des Gesprächs und führte in Folge auch brav aus.

Vorspeisen
Antipasti „da Moritz“ bestand aus mehreren Teilen, nachfolgende Aufzählung mit Erklärung der gebotenen Leistung:
Beef Tatar: haben wir schon häufig besser gegessen, gerade weil es derzeit wieder „in“ geworden ist, dürfte es auch auf der Karte des Italiener „Da Moritz“ gekommen sein. Nun steht man bei Gerichten, die es gefühlt schon bei jedem drittem Lokal auf der Karte gibt, eben besonders in der Auslage. Deshalb vergeben wir für dieses Beef Tatar eine 3.
Burrata mit Kirschtomaten: ja gut, Gratulation an den Lieferanten. Hier steckt die Kraft im angelieferten Produkt.
Vitello Tonnato: Thunfisch Mayo, war in Ordnung. Aufgeschnittenes Kalbfleisch ebenso. Note dafür 3, deshalb weil die Anrichteweise falsch war. Dieses Gericht lebt davon, dass die Fleischscheiben mit der Sauce nappiert werden. In diesem Fall war der Aufschnitt in Scheiben neben der Sauce serviert worden. Das Fleisch war somit entsprechend trocken und schmeckte somit unmariniert.
Mitserviert wurden einige Grissini umwickelt mit Prosciutto. Die nette Anrichteidee erwies sich in der Praxis als weniger prickelnd. Die Grissini waren bereits deutlich aufgeweicht. Hier wäre die Anrichteart des Vitello Tonnato eigentlich besser. Getrennt serviert würde die Grissini resch belassen.

Hauptspeisen
Tagliatelle mit Kalbfleischbolognese. Schmeckte vorzüglich. Einzig dieser Ruccola Haufen als Dekorationselement verwunderte ein wenig. Die Pasta war al dente und die Sauce schmeckte lecker.
Pizza Margherita
Fast könnte man für das Da Moritz eine Lanze für Eigenwilligkeit in Sachen Pizzakreation brechen. Die Idee, die Pizzen nochmals mit Basilikumpesto zu garnieren, fanden wir optisch wie geschmacklich 1A. Die Zutaten Tomaten wie Käse mundeten und sind in der richtigen Menge auf dem Teig liegend. Genau das dürfte aber das Problem sein. Der Teig wirkte nicht durch ☹. Obwohl der Rand schön kross gebacken war, war die Hauptschichte zäh „ledrig“ und etwas aufgeweicht von der Tomatensauce. Dass es genau bei diesem Teig (ohne Hefe) im richtigen Belags- Teigverhältis sehr gut klappen kann, beweist zum Beispiel die Monte Rosa in Wien 18 seit Jahren mit Bravour. Wir lieben dünne Pizzen, nur müssen diese leider knuspriger sein (fehlte hier die Unterhitze??).

Begleitend zu unserem Dinner tranken wir sehr süffigen Sauvignon blanc. Der Service – das Ende nahte schließlich und die Aussicht auf TRINKGELD – wurde zunehmendst SEHR freundlich. Fazit: Die Huths haben eine Systemgastronomie aufgezogen, die sicher viele begeistert. Das Preisniveau ist für den ersten Bezirk als fair zu bezeichnen. Für Gäste, die selten ausgehen, ist das da Moritz sicher eine interessante Adresse. Das Ambiente ist gemütlich, auch etwas chic. Grundsätzlich kann man sich hier sehr wohl fühlen. Die Hälfte des Lokals war mit Touristen gefüllt, tja und die kommen als Stammgäste wohl kaum in Frage. Kritischere und geschultere Gaumen könnten hier schon mehr erwarten wollen. Deshalb liebe Huths seid´s auf der Hut.

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am 1. Juni 2012
Kris
10
1
3
5Speisen
3Ambiente
3Service

Auf Empfehlung einer Freundin, die das Huth da moritz schon sehr oft besucht hat, haben wir einen Tisch für 5 zum Abendessen reserviert.
Der Empfang ging leider zuerst in die Hose, da uns zwar vier Kellner gesehen haben, davon waren aber leider zwei anderweitig beschäftigt und zwei andere in eine Diskussion vertieft. Nach langem herumstehen wurden wir dann doch noch zu unserem Tisch geführt, wo sich der Kellner dann doch noch für die Wartezeit entschuldigte. Das weitere Service war sehr gut. Der Brotkorb und die Oliven wurden ungefragt ein 2. und 3. Mal nachgereicht. Ein Kellner hat einmal ein Glas umgestoßen, es wurde aber sofort alles saubergemacht und der Wein nachgebracht. Kann passieren. Sonst waren alle sehr aufmerksam, keiner saß am Trockenen.
Das Ambiente wirkt einladend und freundlich, aber die Wände waren bei unserem Tisch mit Essensresten verschmutzt - keine Ahnung welche Leute dort vorher gegessen haben... Ansonsten war es aber sauber. Es war ziemlich laut, aber das Lokal war gut besucht und der Nachbartisch hat ausgelassen gefeiert, so mussten wir uns auch immer etwas lauter unterhalten.
Das Essen war sehr gut. Die Pizza Vitello mit Kalbfleisch und Tunfischpasta genial - hat genau meinen Geschmack getroffen. Die Pasta (Linguine Carbonara und Penne Arrabiata hat hervorragend ausgesehen und meinen Begleitern ausgezeichnet geschmeckt ebenso die Pizza Daniele. Die Pizzen sind wirklich groß und sättigend, bestehen aber aus einem sehr knusprigen, dünnen Teig.
Die Nachspeisen für meinen Geschmack sehr teuer mit 7 Euro für nicht allzugroße Portionen Creme Brulee oder Tiramisu mit Eis. Das Anrichten in Gläsern mit Saucenverziehrungen auf riesigen Tellern und geschnitzten Früchten wird hier sicher mitgezahlt. Aber es sieht halt schön aus. Geschmacklich waren die Desserts sehr gut.
Werde sicher wieder hingehen und noch was anderes probieren. Zahlt sich auf jeden Fall aus.

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am 3. Februar 2012
AS69
11
1
2
4Speisen
3Ambiente
5Service

Schon öfters dort gewesen und eigentlich immer zufrieden. Auf Reservierungswünsche (Tischwahl) wird eingegangen. Raucherbereich nicht zu empfehlen - zu klein. Vorspeisen, speziell die Tatar(s) sind empfehlenswert. Pizzen ok, aber nicht außergewöhnlich. Tunfischsteak hervorragend, Vitello sehr gut.
Nachspeisen, bis auf einmal das beiliegende Eis, Durchschnitt. Bedienung war bei uns immer freundlich und hilfsbereit, außer, wie schon bei einer anderen Bewertung, wurde auch bei uns der Brotkorb nur nach Aufforderung nachgefüllt.

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Kommentar von am 19. Jun 2013 um 20:35

Ach, heutzutage freue mich über jede rauchverbotsfreie Zone, und hätte sie nur einen Platz, wenn ich ihn bekomme.

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am 20. Februar 2011
rebe
18
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Freundlicher Empfang und Bedienung. Sehr schönes Design des Lokals. Ital.Vorspeisenteller ein Gedicht. Die Calamari und die Tandoori Huhn Pizza Á LA TARTE FLAMBÉE waren ausgezeichnet. Eine super Creme Brulée mit Cashew-Sauerrahm Eis als Nachspeise machten den Abschluß. Das Serviceteam war sehr aufmerksam und zuvorkommend. Sehr empfehlenswert.

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Letzter Kommentar von am 3. Feb 2012 um 14:19

werde hinschauen wenn du sagst dass die calamari ausgezeichnet sind....habe schon lange keine guten mehr gegessen

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am 18. November 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
4Ambiente
2Service

Wenn alle so vom Da Moritz schwären, dann muss natürlich auch der Gastronaut vorbeischauen! Wir waren zu dritt dort und hatten vor dem Essen zwei Campari Orange und einen Bellini. Letzterer war etwas schal, was bei einem sechs Euro Getränk eigentlich nicht vorkommen dürfte. Und unser Brotkorb wurde auch nie nachgefüllt, nicht einmal gefragt hat man uns ob wir gerne noch mehr Brot hätten. Da man hier für das Gedeck zahlt, wäre diese mehr als angebracht!
Nun zum Essen. Meine vegetarische bessere Hälfte nahm den Salat mit Ziegenkäse. Der Ziegenkäse war gut, der Salat weniger. Ohne es genauer definieren zu können war irgendetwas im Salat viel zu lange eingelegt gewesen! Die beiden Fleischesser hatten zuerst Vitello Tonnato, das eigentlich recht ok war. Dann folgten zwei Huth Pizzen. Diese gibt es hier übrigens zum einen als neapolitanische Pizza und zum anderen als flämischer Flammkuchen. Mein Gegenüber hatte eine Pizza mit Chorizo, ich hatte einen "Tarte Flame". Die Pizza war köstlich, der Flammkuchen weniger. Vielleicht lag das daran, dass der Speck ZU durchzogen war und der Zwiebel zu "letschert". Ich wünsche mir wirklich die Pizza meines Gegenübers. Dazu kam noch eine Flasche vom hauseigenen Zweigelt und schwupps waren 100 Euro weg....
Ingesamt war es hier wirklich ok, aber dank Seiten wie diesen hier wissen wir ja auch, wo es bessere Pizzen für weniger Geld gibt, nicht wahr?

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Letzter Kommentar von Unregistered am 19. Nov 2010 um 12:46

jetzt schreibt er schon in dritter person über sich wie gehts jetzt weiter?

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am 11. Mai 2010
koola
26
3
3
5Speisen
4Ambiente
4Service

Unlängst zu Mittag bei „da Moritz“. Es war ein recht windiger Tag (wie eigentlich immer in Wien – die Bundesländer wissen, was ich meine), deshalb war der Schanigarten keine Option. Aber wir hatten Glück und das Lokal war nicht voll, weshalb man uns einen Tisch am Fenster gab. Da es sich um einen geschäftlichen Mittagstermin handelte, waren wir froh, ein bisschen abgetrennt sitzen zu können – denn die Tische stehen schon recht nah beisammen und das Lokal ist nicht sehr groß. Aber optisch recht modern und freundlich. Auch das Servicepersonal ist freundlich und kompetent und stört nicht. (Allerdings gibt´s einen Punkt Abzug für die Antwort „wie Thunfisch“, auf die Frage, welche Konsistenz der Tilapia hätte...)

Aber zum Eigentlichen: das Essen. Es war ausgezeichnet. Es beginnt mit einem kleinen Körbchen, das drei Sorten Brot enthält (und auch während des Essens unaufgefordert nachgefüllt wird) und einem Kännchen extra vergine (sehr aromatisch). Die Vorspeisen haben wir ausgelassen, was natürlich ein wenig schade ist, aber dafür haben uns die Hauptspeisen mehr als entschädigt. Und die Portionen sind nicht gerade klein.
Der Tilapia wurde an Thymian und Limette und mit gegrilltem Gemüse (aber ohne die angebotenen Rosmarinkartoffeln – das wäre zu viel des Guten) genossen, der Thunfisch präsentierte sich feurig mariniert mit Ingwer und Chili (auch hier haben wir die Kartoffeln gegen einen kleinen Salat getauscht). Zum Dessert gab es den flüssigen Schokokuchen (ein Gedicht, aber auch eine ziemliche Bombe) und zwei Kugeln vom sensationellen Eis, die Espresso-Krokant-Variante und ein Williamsbirnen-Eis.
Wie gesagt, die Portionen sind ausreichend bemessen und für ein Business-Lunch ist weniger meistens mehr. Alkohol haben wir (logisch) keinen konsumiert, wer wissen möchte, was auf der Karte steht, sollte unbedingt vorbeischauen. Ich kann „da Moritz“ für nicht allzu förmliche Mittagstermine jedenfalls durchaus empfehlen!

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Letzter Kommentar von am 3. Feb 2012 um 14:02

genau, soo ausgezeichnet fand ich das essen jetzt dort nicht ...ok mit dem brot geb ich dir recht es war frisch und verschieden aber das wars auch schon

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am 2. Dezember 2009
Juma
16
2
2
4Speisen
5Ambiente
5Service

War sehr angetan, hatten diverse Antipasti, die alle ausgezeichnet waren, danch Ravioli mit Steinpilzen (auch sehr gut, nur in Rudi's Beisel etwas besser) und danach noch eine Platte mit tollen Nachspeisen (Panna Cotta, Tiramisu etc). Service war ausgesprochen freundlich und das Ambiente sehr stylish.

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am 21. November 2009
loewe76
9
1
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

Kleine schwächen beim Empfang. Ansonsten sehr gutes und zuvorkommendes Service. Branzino war sehr gut aber mit wenig Feingefühl filetiert.
Sicher eines der besten Restaurants in dieser Kategorie.

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am 7. Oktober 2009
Tomacm
13
2
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Freundliches, etwas kühles Service; schönes Ambiente; kleine aber feine Karte!
Tolle Linguini con Salssicia fresca!!!
Gerne wieder!!!

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HUTH da moritz - Karte
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