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Hochmann'sHochmann'sHochmann's
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Mo
12:00-24:00
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
12:00-04:00
Sa
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Hochmann's

Neutorgasse 16
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: International
Lokaltyp: Bar, Bistro
Tel: 0664 1045359
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Hochmann's

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Oktober 2013
Experte
dieBrotvernichter
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1Ambiente
3Service

Die spontane Suche nach einem freien Tisch für das Abendessen des gleichen Tages, gestaltet sich schwieriger als gedacht. Ein Restaurant finden, dann noch Bewertungsabgleich mit Restauranttester und dann gespannt sein, ob's denn auch was wird - mit der Reservierung.

Hochmann's - vor 3 Wochen neu eröffnet, Innenstadtlage, Koch aus dem Fabios, Speisenbilder vom Gastronauten sehen aus, als ob die genau das Richtige für uns hätten (Website ist noch in Arbeit) und iris Bewertung hat uns in Summe überzeugt. Aber die Basis dafür: das Hochmann's hat noch einen Restplatz zu einer akzeptablen Uhrzeit für uns frei. Wir freuen uns also auf einen schönen Abend zu zweit, mit einem Körberl Brot dazu Wein- und Speisenbegleitung.

Wir kommen mit Schwung vom Aperitif im Fabios in den Bar- und Raucherbereich des Hochmann's hinein. Dort sitzen ein paar Leute bei Zigarette, Wein und Spirituosen an schönen Hochtischen im spartanisch industriedesignten aber gemütlichen Ambiente. Wir werden sympathisch empfangen und da wir Zigarettenrauch nicht beabsichtigt inhalieren und schon garnicht beim Essen auf beiläufige Aromenkiller stehen - dürfen wir eine freie Wahl im linksseitig angesiedelten Nichtraucherbereich treffen - da sitzt nämlich niemand. Essbares hat dort anscheinend nicht die Hauptrolle besetzt.

Wir nehmen auf zwei der unterschiedlichsten alten Flohmarkt-Sesseln Platz - Betonwaschboden, gebürsteter Stahlrahmen auf dem raumverlängernden Spiegel, bodenhohe Bogenfenster - blickdicht bis über den Tisch. Das ist ein gut durchdachtes Planungsdetail - es muss uns ja nicht jeder vom Gehsteig aus auf's Teller schauen. Aber gute Aussicht auf die Straße haben wir trotzdem. Sehr angenehm. Ebenso sitzt man auf den aufgemöbelten Sesseln.

Weniger angenehm finden wir, dass wir im Abseits gelandet sind. Der Kontrast könnte größer nicht sein: Im Raucherbereich gesellige Atmosphäre mit - bis zur extravaganten Blumenvase - durchgestyltem Raumkonzept. Im Nichtraucherbereich dagegen, findet man nichts, außer die schon erwähnten variantenreichen Sessel, einen Stiegenaufgang, einen Spiegel und Musikboxen - aus welchen keine Musik zu hören ist. Stille. Abstellhallenatmosphäre.

Zum Glück sind wir kompetente Selbstunterhalter und machen's uns auch dort lustig. Vor allem ist auch das Servicepersonal zwischenzeitlich kurzen Wortwechseln nicht abgeneigt. Der junge Mann, der uns schon an unseren Platz begleitet hat, bringt uns auch die Speisenkarte. Und eine Getränkekarte. Weinbegleitung schaut schlecht aus – weil da stehen keine Weine auf der Karte. Aber der junge Herr, weist uns gleich drauf hin – er hätte ein paar gute offen: Blaufränkisch, Zweigelt und auch einen Merlot. Wie ist er denn, der Merlot? Freundlich und ehrlich muss er uns enttäuschen, er weiß es leider nicht. Na dann lieber Nummer sicher: Blaufränkisch – zweimal.

Der Blick auf die Speisenkarte war nur kurz, weil da steht ja gar nicht viel. Enttäuschung, die Bilder auf Restauranttester waren da schon zahlreicher. Also bleiben wir klassisch. Vorspeisen: Beef Tartar und Büffelmozarella. Als Hauptgang bleibt uns keine andere Alternative, als das Steak. Dazu steht da, soll’s ein Zellerallerlei geben. Was ist denn ein Zeller? Der junge Mann wird wortkarg, die Leibköchin versucht zu erklären, dass das die Sellerieknolle ist – aber Allerlei lässt Interpretationen en masse offen. Die Köchin ist kreativ und lässt ihrer Fantasie bei den Spekulationen freien Lauf. Aber der sympathische Mann lauscht nur und weiß selbst nicht was die Beilage ist. Wir haben hunger also stoppen wir das Gerede. Wurzelliebhaberin nimmt das unbekannte Etwas. Und wie soll das Steak denn sein? Der temporäre Fleischtiger bestellt seines durch und wechselt sicherheitshalber doch noch die Beilage: simple Petersilerdäpfel bitte. Die Teilzeitveganerin hat’s gern, wenn das Fleisch ein bisschen saftelt: also halbdurch.

Der Wein wird von einem anderen zurückhaltend aber sehr netten jungen Mann zu uns gebracht. Ohne Aufforderung sogar ein Glas Wasser dabei. Die Füllung im Weinglas - nicht so gut. Aber zum Aushalten. Nebenbei des klassischen Toastbrotes zum Tartar bekommen wir nach Wunsch auch frisches Baguette – noch ein bisschen speckig, leider nicht mehr Knusprig. Das Tartar (iri hat es schon beschrieben) hier ein bisschen innovativer gestaltet: mit Grammeleierspeis oben drauf und Kerbelcreme. Sensationell gute Kombination – das Fleisch frisch mit dem Messer gehexelt – super Konsistenz und perfekt abgeschmeckt. So soll’s sein bei stolzen € 16,50. Der junge Mann, der uns empfangen hat, bringt sehr aufmerksam noch Tabasco dazu – aber das ist nicht nötig, denn es ist genau richtig abgeschmeckt. Solide Leistung.

Der Büffelmozzarella wird mit im Kernöl mariniertem Käferbohnen-Rauken-Salat angerichtet. Marinade sehr gut, darin ein bisschen Schnittlauch – passt dazu. Der Mozzarella an sich erinnert nur wenig an Büffel, sehr feste Konsistenz und zu kalt auf den Teller gebracht.

Ein Zwischengang in Form eines kurzen Wortwechsels über diese Designwüste im Nichtraucherbereich. Er erklärt uns entschuldigend, dass die Gestaltung des Nichtraucherbereichs noch nicht fertig gestellt und das da noch einiges an wohnlichen Accessoires ausständig ist. Er versucht uns ganz charmant mit Händen und Füßen die kommenden Elemente zu veranschaulichen und wir können sagen, so wie’s aussieht – hört sich’s schon mal gut an. ;) Der junge Mann hat uns gut unterhalten.

Der Hauptgang kommt und der zweite aufmerksame Teil des Servicepersonals erkundigt sich nach unseren Wünschen. Wir wollen mehr Wein! Ein Merlot vielleicht zum Steak? Ja, schon aber ist er denn sauer? Auch er weiß es nicht, aber will sich beim Kollegen erkundigen. Er wird zu uns geschickt mit einem Glas zur Kostprobe. Nein, dann bitte wieder Blaufränkisch (€ 5,10) und die Blutrünstige ist neugierig und lässt sich vom Zweigelt (€ 3,90) überraschen. Keine Offenbarung.

Jetzt kommt das Steak (€ 24,90). Beide mit ein bisschen Bratensoße übergossen. Baguettescheiben werden nachgeliefert. Leider beide Filetstücke komplett durch – nicht einmal mehr rosa. Schade! Fleischqualität scheint gut zu sein, beide trotzdem weich und leicht zu zerlegen (manuell und oral). ;)

Beilagenkartoffel – zwar kein Petersil, aber da ist sie wieder: die Rauke, die Erdäpfelschale ist auch noch dran, halbiert und in Öl angebraten. Passt auch. Und noch eine Überraschung folgt: Zellerallerlei enttarnt als Zellerpürree und ein paar frittierte Zellerstäbchen. Das hätte doch auch geschmeckt also wird partnerschaftlich halbiert und aufs andere Teller transportiert. Zellerallerlei schmeckt gut und ist beim doch recht trockenen Fleisch eine gute Gelegenheit zum Dippen. Portion für den Preis und Qualität angemessen.

Dass das Fleisch zu durch war, wird bedauert und an die Küche weitergegeben. Wir wollten nicht, das gute Fleisch zurück und in den Müll schicken, daher anstandslos aufgegessen. Da kommt er noch einmal zurück, der junge Mann und bringt uns ein Glas vom Marko Superiore 2011 aufs Haus. Ein lieblicher Wein, gut fürs Östrogen und sie ist entzückt – warum so spät? Der Testosteronprotz meint, dass er noch trinkbar wäre.

Dessert? Noch einmal die Karte ist nicht nötig. Gibt ja nur zwei. Wieder eine kurze, aufschlussreiche Unterhaltung mit dem sehr engagierten Herrn Ober. Alles frisch, daher kleine Karte dafür aber alle drei Wochen neu. Jakobsmuscheln? Möchten sie standardmäßig wieder ins Vorspeisenangebot mit aufnehmen. Die Crepes mit Pfirsichen sollen’s sein, anstatt der Rotweinzwetschken mit Vanilleeis. Ja, nur eine Portion, weil die Schoko-Naschkatze findet auf der Karte nix.

Kurz retour aus der Küche: Pfirsiche sind nicht mehr ganz so frisch, das will man uns nicht zumuten, dürfen es dafür Crepes mit Zwetschgen und Vanilleeis werden? Ja, DANKE. Ist auch gut, wir mögen Zwetschgen. Und Vanilleeis geht immer. Leider die Crepes nicht so flaumig, leider in einer Pfanne mit herzhaftem Beigeschmack gebraten, sowie auch die Zwetschgen darin angeschwenkt. Vanielleeis leider unspannend. Aber noch essbar.

Auf der Rechnung stand die Nachspeise dann mit € 6,00. Brot wurde uns nicht verrechnet. Wir sind als Gast zufrieden, aber nur: weil das Servicepersonal so sympathisch und gekonnt mit der eigenen Inkompetenz umzugehen weiß. Auch mit den Gästen sehr bemüht und freundlich im Umgang ist. Freundlichkeit und Engagement bzw. der Service am Gast ist top. Das hat die räumlich kühle Atmosphäre wieder wett gemacht. Die Qualität der Zutaten war wirklich in Ordnung und die Portionen angemessen. Wir warten zu, bis der Innenraum vollendet ist, die Küchenleistung souveräner wird und das Service hoffentlich konstant geblieben ist, eine funktionionierende Lüftungsanlage eingebaut wurde. (Denn unser Gewand stinkt, als ob wir's uns im schönen Raucherbereich gemütlich gemacht hätten.) Erst dann wagen wir eine zweite Verkostung von Brot, Wein und Co.

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am 9. Oktober 2013
iri
2
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Eigentlich wollten wir nur etwas trinken, aber nachdem der Kellner zum dritten Mal mit sehr lecker aussehenden Speisen vorbei gelaufen ist, hab ich mich dann doch dafür entschieden eine Kleinigkeit zu Essen.

Im ersten Moment ist man ob des recht kurzen Kärtchens vielleicht etwas irritiert. Mir jedenfalls ging so. Die Abendkarte wechselt aber nach den Informationen des Servicepersonals regelmäßig und ist eigentlich trotz der Überschaulichkeit sehr vielfältig! Bei mir hat das nix genutzt, ich hab mich ganz einfach für ein Beef Tartar entschieden...

Beef Tartar mit Grammeleierspeis und Kerbelcreme um genau zu sein, dazu gibts klassisch Toastbrot. Was soll ich sagen, ich hätte am Liebsten gleich noch eines gegessen, und das lag sicher nicht daran, dass die Portion zu klein gewesen wäre!

Inzwischen hab ich mich auch zweimal zum Mittagsmenü hin begeben und auch wenn das mit € 9,90 (inkl. Mineralwasser und Espresso) kein echtes Schnäppchen ist, sollte man es sich ab und zu gönnen! Die Marillenknödel jedenfalls waren fast wie bei Omi (Entschuldige, Omi, eh nur fast!!!).

Getränkenachschub funktionierte tadellos, ab der zweiten Runde mussten wir praktisch nur noch die leeren Gläser heben. Manchmal sind sie fast zu schnell, das letzte Bier sollte eigentlich ein kleines werden, aber auf einen kurzen Blick kam dann blitzartig noch ein großes...

Alles in allem empfehlenswert!

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Erst-Tester

Bewertet am 09.10.2013
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