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Gesamtrating
29
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GourmetloungeGourmetloungeGourmetlounge
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Gourmetlounge Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
10:00-22:30
Di
10:00-22:30
Mi
10:00-22:30
Do
10:00-22:30
Fr
10:00-22:30
Sa
09:30-22:00
So
09:30-21:00
Hinzugefügt von:
uc0gr
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Gourmetlounge

Sieveringer Straße 4
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Hotel Kaiser Franz Josef
Küche: Österreichisch, Wiener Küche, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 925 85 96
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: Gourmetlounge

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Mai 2015
geojack62
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2Speisen
3Ambiente
3Service

Weder "Gourmet", noch "Lounge". Was eine Lounge ist scheint dem Besitzer nicht klar zu sein und "Gourmet" in den Restaurantnamen zu integrieren, soll wohl die stolzen Preise rechtfertigen. Früher konnte man im "Zum Klement" recht anständige Hausmannskost zu fairen Preisen genießen und so probierten wir, nach der Neuübernahme, die "Gourmetlounge". Wir kamen zu dritt am Sonntag zu Mittag und wurden von einem eher wortkargen Kellner begrüßt, der uns an unseren reservierten Tisch führte und die Mäntel abnahm. Kurz darauf erschien eine weibliche Servierkraft, die rasch die Bestellungen aufnahm und auch flott die Speisen servierte.
Zu den Speisen:
Suppen:
Eine Spargelcremesuppe, die sehr gut schmeckte und zwei Leberknödelsuppen.
Die Rindsuppe war leider eine sehr wässrige Angelegenheit und erinnerte mich an die geschmacksneutralen Klaren Suppen eines Ferienlagers. Die zwei Leberknödel waren steinhart und geschmacklich eher im Bereich Fertigknödel anzusiedeln.
Hauptspeisen:
2 x Gourmetleber
Glacierte Kalbsleber mit Balsamicosauce und Erdäpfelpüree.
Die Leber war sehr weich und von guter Qualität, die Sauce ein wenig langweilig aber das Erdäpfelpüree war eine Zumutung. Im Püree waren riesengroße Erdäpfelstücke zu finden, die sich beharrlich dem Zerkleinerungsvorgang verweigert hatten und geschmacklich würde ein Koch eines Kantinenrestaurants das Püree als misslungen erachten. Etwas Muskatnuss war herauszuschmecken, sonst war das Püree eine mehr als fade Angelegenheit.
1 x Zanderfilet
Gebratenes Zanderfilet mit Mango, Limette und Chili an Tomaten-Couscous.
Der Zander kam gut gebraten, mit knuspriger Haut und ausreichend gewürzt auf den Teller und schmeckte sehr gut. Das Couscous hingegen war eine grießkochähnliche, rosa gefärbte Pampe, die außer dem leicht säuerlichen Aroma nach absolut nichts schmeckte. Bei einer Blindverkostung wäre nicht zu definieren gewesen woraus dieser Kleisterhaufen eigentlich besteht.
Nach diesen Entäuschungen entschlossen wir uns auf die Nachspeise und den Kaffee zu verzichten und baten um die Rechnung. Wir wurden auch nicht gefragt ob es uns geschmeckt hat, was in diesem Fall die klügere Entscheidung seitens der Bedienung war.
1 kleines Bier
1 Apfelsaft gespritzt
1 Cola
2 Leberknödelsuppen
1 Spargelcremesuppe
2 Gourmetleber
1 Zanderfilet (kleine Portion)
Summe: € 72,70
Bei diesen Preisen hätten wir gleich ins Cafe Landtmann gehen können und hätten mit Sicherheit besser gegessen. Ich bin gerne bereit für gutes Essen mehr auszugeben aber die Preise in der Gourmatlounge in Döbling sind bei der gebotenen Qualität keinesfalls gerechtfertig.
Uns sieht dieses Lokal, bis zur nächsten Neuübernahme, jedenfalls nicht wieder.

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am 22. April 2015
sandraela2010
1
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2Speisen
3Ambiente
2Service

Wir waren eine gruppe von ca. 20 personen und zweimal dort essen. Am etsten tag war nur ein kellner anwesend der leicht überfordert wirkte. Okay dachten wir kann passieren, morgen wirds besser. Tja falsch gedacht, trotz vorbestellung und wissen klappte es wieder nicht so recht. Ein kellner, essen den preis auf gar keinen fall wert. Essen kam in schüben, während die ersten schon fertig waren hat die zweite partie noch immer gewartet, eine frechheit. Wie dieses restaurant zu seinen sternen gekommen ist, ist für uns unverständlich.

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am 18. März 2015
karlo
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4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir hatten am Samstag ein Candle Light Dinner von Daily Deal. Der Empfang war schon einmal sehr nett. Es war ein schöner Tisch für uns vorbereitet mit drei Kerzen darauf. Also wirklich einmal ein echtes "Candle Light", das durch gedämpftes Licht noch stimmungsvoller wurde. Als Aperitif bestellten wir "Wiener Madl" und "Campari Cocktail". Beides neu für uns und auf Anraten des sehr netten, kompetenten und aufmerksamen Kellners geordert. Als Vorspeise gab es Beef Tartare. Sehr gut gewürzt und zum selbst dosieren Chillischoten beigelegt. Einziges Manko daran war, dass es für unseren Geschmack etwas zu grob gehackt war. Danach eine Kokos Curry Suppe. Ebenfalls sehr gut abgestimmt und wirklich köstlich. Danach Zitronensorbet als Zwischengang, das leider etwas kristallisiert, aber geschmacklich sehr gut war. Die Hauptspeise, rosa gebratene Entenbrust mit getrüffeltem Steinpilzrisotto. Ente auf den Punkt gebracht (im Gegensatz zu der, einer Woche vorher in einem 2-Hauben-Restaurant "Genossenen"). Ente und Risotto geschmacklich wirklich überzeugend. 2. Hauptspeise, Garnelen auf Safranrisotto mit Jungzwiebel ebenfalls ausgezeichnet. Die Garnelen hätten eventuell etwas glasiger sein können, aber das ist Geschmacksache. Kleines Manko, dass die Garnitur bei beiden Speisen ident war. Die Nachspeise, eine sehr gute Pana Cotta auf Beerenspiegel rundete das wirklich gelungene Mahl ab. Ab 19:30 gab es Live Piano Musik, sehr angenehm und unaufdringlich von einem Könner seines Faches dargebracht. Alles in Allem ein wunderschöner stimmungsvoller Abend, der unsere Erwartungen übertroffen hat. Anscheinend hat sich seit der letzten Bewertung auf dieser Seite einiges getan und zum Positiven verändert. Wir werden sicher wieder kommen.

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am 16. Oktober 2014
Greenbull
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3Speisen
3Ambiente
4Service

Das Lokal hat erst vor kurzem neu eröffnet. Es scheint daher noch ein paar kleine Kinderkrankheiten zu haben z.B. Dekoration, Beleuchtung oder auch die Hintergrundmusik - hier besteht noch ein gewisser Anpassungsbedarf. Positiv ist auf jeden Fall die sehr aufmerksame und nette Bedienung.
Ein mehrgängiges Menü haben wir (meine Ehefrau und ich) nicht gegessen. Das was wir gegessen war in Ordnung. Wer ein wirkliches Gourmetmenu genießen will, hat vielleicht in der Umgebung ein paar Alternativen, die eine noch gehobenere Qualität (zu sicher auch höhreren Preisen) anbieten. Die Gourmetlounge könnte aber ihren Weg finden, wenn ein paar Kleinigkeiten noch verbessert werden!

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am 15. Oktober 2014
DANU166
1
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1Speisen
3Ambiente
2Service

Wir waren am 11.10.2014 (zum Geburtstag meiner Freundin) in der Gourmet Lounge zu Besuch um den Daily Deal "4-Gänge-Candlelight-Dinner für Zwei inkl. 1 Flasche Wein“ Gutschein einzulösen:

Wir wurden erstmal 20 min nach der Ankunft sitzengelassen ohne Bedient zu werden (es waren im Gastraum ca. 7 Personen zu Gast).

Der Erste Gang wurde uns dann ca. 1h nach Ankunft serviert.

Zum Essen.
1. Gang: Carpaccio (Filet vom Almochs mit Grana Padana, Rucola)
Es war so viel Senf auf dem Filet, dass man den Almochsen nicht mehr schmeckte - das Toastbrot war komplett lasch - die Butter steinhart.

2. Gang: Kokos-Curry-Suppe (vegan - siehe Foto).
Es wurden extrem viele getrocknete Blüten auf die Suppe gestreut - nicht mein Geschmack. Die Suppe hat geschmeckt, wie schon mal gegessen - wir haben die Suppe zurückgehen lassen. Wenn es heißt: "Kokus-Curry-Suppe" dann möchte ich keine Champignons oder Sprossen in meiner Suppe haben. Viel zu viel Curry Pulver.

3. Gang: Hüferlsteak vom österreichischen Weiderind (160 g Hüftsteak auf Rucola-Risotto mit mediterranen Ofen-Paradeisern) oder gebratener Seeteufel (mit Mango, Limette und Chili an Tomaten-Bulgur)
Zum Hüferlsteak: Es wurde nicht gefragt, wie ich dies Steack gebraten habe möchte - Fleisch war ganz ok. Das Risotto war kein Risotto, sondern ein Milchbrei - hätte meinem zahnlosem Neffen wahrscheinlich geschmeckt (Risotto ging komplett in Ihre Küche zurück)

Zum Seeteufel:
Es wurde nicht nur Seeteufel serviert, sondern auch 2 Garnelen - zum Glück, weil diese haben meiner Freundin besser geschmeckt. Das Bulgur war am Boden und am Rand hart.

4. Gang: Gourmettorte (leichter Boden, Erdbeerfüllung und Prosecco-Crème)
Es wurde einfach ein Weihnachtskuchen mit Zimt (wusste nicht, dass im Oktober schon Weihnachten ist) statt der Gourmettorte serviert, ohne vorher etwas zu erwähnen. Der Kuchen war noch das Beste von allem - aber auch nicht sonderlich schwer.

Als Entschuldigung wurde uns gesagt, 3 Personen wurden in der Küche gekündigt.

Zum Service, wenn Weißwein bestellt wird, wäre es sehr nett, wenn die leeren Rotweingläser abserviert werden (der Kellner war ebenfalls erst 2 Tage angestellt - wahrscheinlich wieder eine Ausrede). Das bestellte Wasser wurde erst nachdem wir nochmals urgiert haben, an den Tisch gebracht.

Wir werden auf keinen Fall wieder kommen! Schade um den Geburtstag!

PS: Zwei Gäste wurden ebenfalls nicht bemerkt und sind dann nach ca. 5min aufgestanden und haben das Lokal verlassen.

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Kommentar von am 15. Okt 2014 um 20:44

Schade, dass ihr zu einem besonderen Anlass so ein Erlebnis hattet...bei uns war es auch nicht viel besser. :-( Gute Erstbewertung aber, und ein herzliches "WILLKOMMEN IM FORUM!". Gerry

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. September 2014
Experte
uc0gr
215
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2Speisen
3Ambiente
3Service
35 Fotos1 Check-In

Auf die „Gourmetlounge“ aufmerksam geworden durch eine „Daily Deal-Werbung“, statteten wir dem Lokal einen Besuch ab. Die telefonische Vorreservierung verlief nicht nur problemlos, sondern überaus herzlich und freundlich. Das Lokal ist gar nicht so einfach zu entdecken, hat es doch ein sehr unscheinbares Erscheinungsbild von außen, insbesondere neben dem doch „mächtigen“ Eingang des Hotels „Kaiser Franz Joseph“. Kaum eine Beschilderung findet sich am Portal der „Gourmetlounge“, lediglich ober der Eingangstüre findet sich der Hinweis „Restaurant“.

Vor der Eingangstüre stapeln sich einige Kartons der letzten Weinlieferung, und die blieben auch dort bis zum Verlassen des Lokals – keine gute Idee. Mittelhelles Holz dominiert das Lokalinnere, sei es durch die Holzvertäfelung der Wände oder durch das Interieur selbst. Alles wirkt sehr sauber und adrett, lediglich die Stoffbezüge der Bänke und Stühle (fast in Thronform) sind nicht sehr ansprechend, weil irgendwie altmodisch, was aber Geschmackssache ist. An den Wänden diverse klassische Bilder wie z.B. Ballett-Tänzerinnen im Stil von Degas in großen, massiven und vergoldeten Rahmen, die jedoch leider durch die Aufhängung grob „misshandelt“ wurden.

Wir wurden sehr aufmerksam und freundlich von der netten Servicedame empfangen, begrüßt und an unseren Tisch gebracht. Unser Tisch war besonders adrett und ansprechend eingedeckt - endlich wieder einmal Salz- und Pfeffermühlen und nicht das bereits gemahlene „Niespulver“ aus dem Pfefferstreuer. Darüber hinaus steht dem Gast eine nette Menage mit gutem, nativem Olivenöl, ausgezeichnetem Kürbiskernöl, Balsamico dunkel und hell, zur Verfügung – sehr löblich.

Der Gutschein beinhaltete ein „4-Gänge-Candlelight-Dinner für Zwei inkl. 1 Flasche Wein“ bestehend aus:
⇨ 1. Gang: Carpaccio (Filet vom Almochs mit Grana Padana, Rucola)
⇨ 2. Gang: Hühnerkraftsuppe (Gemüsestreifen, Nudeln und Hühnerfleisch) oder Kokos-Curry-Suppe (vegan)
⇨ 3. Gang: Hüferlsteak vom österreichischen Weiderind (160 g Hüftsteak auf Rucola-Risotto mit mediterranen Ofen-Paradeisern) oder gebratener Seeteufel (mit Mango, Limette und Chili an Tomaten-Bulgur)
⇨ 4. Gang: Gourmettorte (leichter Boden, Erdbeerfüllung und Prosecco-Crème)

Beim Wein entschied sich die beste Ehefrau von allen für den „Albarino - Con un par“, Vicente Gandia, Rias Baixas/Spanien, der sie sehr gut durch alle Gänge begleitete, da dieser Weißwein sehr aromatisch und ausdrucksstark war.

Zu trinken hatten wir sonst noch ein „Ottakringer Null Komma Josef“ (EUR 3,90 / 0,5l), einen „Aperol Spritz mit Prosecco“ (EUR 4,90 / 0,25l), einen „Cappuccino“ (EUR 3,70) sowie einen „Espresso Doppio“ (EUR 4,10) – alles tadellos, auch der Kaffee schmeckte uns - Afro Coffee, Link, der meines Wissens zur Red Bull-Gruppe gehört

Zu den Speisen…
⇨ 1. Gang: „Carpaccio (Filet vom Almochs mit Grana Padana, Rucola)“:
Ich hatte offensichtlich den Anschnitt des Filets, den man aus farblichen Gründen als Steak verwenden sollte und nicht für ein Carpaccio. Der sehr guten Fleischqualität tat dieser Umstand aber keinen Abbruch, und das Filet war auch ausreichend dünn geschnitten. Die Fleischmarinade hatte eine schöne Senfnote, der Rucola war frisch und gut mariniert, dazu noch eine Scheibe vom gerösteten Toastbrot, Kapernäpfel und hausgemachte Kräuterbutter, die leider direkt aus der Kühlung, ergo steinhart serviert wurde, vervollständigten den Genuss. Ein glattes „GUT“ (3).

⇨ 2. Gang: „Hühnerkraftsuppe (Gemüsestreifen, Nudeln und Hühnerfleisch)“:
Die Hühnerbouillon war definitiv hausgemacht, jedoch äußerst mild und blass. Ausreichend Gemüse, Nudeln und Hühnerfleisch fanden sich in der Suppe. Der Genuss wurde aber leider besonders dadurch getrübt, dass man gemeinsam mit dem Hühnerfleisch auch mehr als „ausreichend“ Knorperl mitservierte. Schade und daher nur ein „MÄSSIG“ (2).

⇨ 2. Gang: „Kokos-Curry-Suppe (vegan)“:
Die Suppe wurde leider eher als dicker Brei serviert mit darin enthaltenen Bohnensprossen, Champignons und vollendet mit gerösteten Mandelsplittern. Völlig erschlagen wurde jeglicher Geschmack mit einer Unmenge an Curry-Pulver, das außerdem der Suppe auch schon eine bittere Note gab – etwaiges Kokosaroma konnte kaum mehr herausgeschmeckt werden. Leider, aber für diese nicht feine, sondern eher sehr plumpe Küchenleistung kann ich nur mit gutem Willen ein „MÄSSIG“ (2) geben.

⇨ 3. Gang: „Hüferlsteak vom österreichischen Weiderind auf Rucola-Risotto mit mediterranen Ofen-Paradeisern)“:
Wir bestellten statt dem Hüferlsteak ein Filetsteak (Upgrade mit Aufpreis möglich) – die beste Ehefrau von allen wünschte es „medium“. Serviert wurde ein relativ dünnes Steak, das natürlich auch noch durchgebraten war. Das Steak war kaum gewürzt, schmeckte nicht sehr intensiv nach gutem Rindfleisch – ein völlig belangloses Steak. Der Risotto hatte bereits einen Säurestich und war zu weich, also einfach nicht wirklich frisch. Die Speise wurde mit schmackhaften Sprossen und etwas Blüten ausgarniert, optisch schön anzusehen, die Ofen-Paradeiser waren aber das Beste vom Hauptgang. Da kann ich leider nur ein „MANGELHAFT“ (1) geben.

⇨ 3. Gang: „Gebratener Seeteufel mit Mango, Limette und Chili an Tomaten-Bulgur“:
Wenn man schon exotische Früchte nimmt, dann sollten diese auch reif sein und Geschmack haben. Die Karambole (Sternfrucht) war hart und geschmacklos, die Mango hatte für eine Mango sehr wenig Aroma, dabei sind gerade Mangos so intensiv schmeckende Früchte. Die Garnele schmeckte leider einfach grauenhaft, wie ewig eingefroren und aufgetaut. Der Seeteufel war schön auf den Punkt gebraten, außen knusprig und innen glasig – ich mag das. Der Tomaten-Bulgur war in Ordnung, die Tomaten jedoch recht sauer und nicht fruchtig. Auch für diesen Gang kann ich leider nur ein „MANGELHAFT“ (1) geben, trotzdem auch dieser Hauptgang sehr ansprechend arrangiert wurde.

⇨ 4. Gang: „Gourmettorte (leichter Boden, Erdbeerfüllung und Prosecco-Crème)“:
Der Schokoladen-Biskuitboden war saftig und gut, beide Crèmes waren gut gelungen, leicht und erfrischend. Die Pitahaya (Drachenfrucht) war ebenfalls nicht reif, geschmacklos, statt der so typischen und wunderbar exotischen Honigsüße – trotzdem gebe ich dem Gang noch ein „GUT“ (3).

In Summe ergibt die Bewertung der einzelnen Speisen 12 Punkte und daher im Durchschnitt ein glattes „MÄSSIG“ (2). Wir waren tatsächlich sehr enttäuscht von diesem Besuch und vor allem von der teilweise nicht vorhandenen Küchenleistung.

Für das Ambiente, alles war sehr sauber und adrett, unser Tisch besonders hübsch eingedeckt, gebe ich ein glattes „GUT“ (3) unter Berücksichtigung, dass es sich um ein Lokal ohne Auszeichnungen oder Hauben handelt. Die Sanitäranlagen waren TOP gepflegt und sauber. Aber eine Wasserkaraffe mit deutlicher Abplatzung am Flaschenhals darf nicht an den Gast kommen.

Der Service, eine sehr freundliche und bemühte junge Dame, erhält von mir ebenfalls ein „GUT“ (3), wiewohl man bemerken musste, dass weder Wasser oder Wein eingeschenkt wurden. Aber sonst fühlten wir uns sehr willkommen und gut aufgehoben. Wegen der Mängel bei den Speisen gingen beide Kaffees aufs Haus und auch das Upgrade auf das Filetsteak wurde nicht verrechnet.

Fazit: ich könnte die „Gourmetlounge“ nicht mit ruhigem Gewissen empfehlen – zu schwach war die Küchenleistung. Der finanzielle Schaden hielt sich für uns, wegen des Gutscheines, zum Glück in Grenzen. Die Preise sind nicht im günstigen Bereich angesiedelt, bedingt durch die gebotene Küchenleistung aber ist das Preis-/Leistungsverhältnis definitiv nicht zufriedenstellend. Es gibt einen Gastgarten direkt an der Sieveringer Straße und das Lokal ist ein Nichtraucherlokal.

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Letzter Kommentar von am 26. Sep 2014 um 16:51

"Die Hoffnung war sein Wanderstab, von der Wiege bis zum Grab!" Vielleicht nimmt man sich ja die von uns auch vor Ort geäußerten Reklamationen zu Herzen. Viel Glück in jedem Fall.

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Bewertet am 25.09.2014

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