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Gasthof Pendl

Walther-Kamschal-Platz 7
8401 Kalsdorf
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
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1 Bewertung für: Gasthof Pendl

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. September 2016
Experte
bluesky73
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2Speisen
2Ambiente
2Service
17 Fotos1 Check-In

"So urig fühlt sich Essen richtig gut an" – so steht´s auf der Homepage vom Gasthaus Pendl in Kalsdorf bei Graz geschrieben. Der Satz hätte uns stutzig machen sollen und uns vor einer nicht ganz optimalen Erfahrung bewahren können. Hat er aber nicht und so führt uns unser mittäglicher Ausflug ins Herz von Kalsdorf.
Wir parken direkt vor dem Gasthaus, das äußerlich einen unscheinbaren Eindruck hinterlässt. Über drei Stufen und eine offenstehende Schwingtüre geht’s hinauf, nach einer weiteren Glastür finden wir uns im Gastraum und vor einer massiven Schank, kurz vor 12 Uhr sind schon recht viele Tische in diesem ersten Gastraum besetzt.

Wir gehen weiter nach links in einen weiteren Gastraum, der sich Wintergarten nennt. Ein paar Tische sind hier reserviert, ein paar besetzt, einer ist für uns frei. Zwei uniformierte Gesetzeshüter verbringen ebenfalls hier ihre Mittagspause – eigentlich kein schlechtes Zeichen, denn die Damen und Herren wissen an und für sich, wo es sich mittags gut essen lässt.

Eine der beiden für diesen Bereich zuständigen Kellnerinnen kommt zu uns an den Tisch, begrüßt uns kurz und erkundigt sich, ob wir das Menü essen möchten, oder sie uns die Karte bringen soll. Wir bitten um die Karten und werden bei der Gelegenheit gleich nach unseren Getränkewünschen gefragt.

Die Karte ist überschaubar und eher bodenständig angelegt. Die beiden kleinen Sodaradler (je Euro 2,80) werden serviert, ohne, dass dabei eine Miene verzogen wird. In gleicher Tonart geht es bei der Aufnahme unserer Speisenwünsche weiter, kein Lächeln, keine freundliche Geste, keine Emotion. Bei anderen, vermeintlichen Stammgästen sieht das schon anders aus – da wird sogar ein wenig gescherzt – wahrscheinlich muss man sich Freundlichkeit im Gasthaus Pendl erst verdienen.

Der Raum ist an Decke und Wand teilweise mit Holz vertäfelt, die Farbkombination wirkt nicht ganz gelungen, fast ein wenig fad. Durch den Fliesenboden und die fehlenden Schallschlucker im Raum ist es sehr laut – ein Kleinkind bespaßt sämtliche anderen Gäste mit dem Video, das es sich beim Essen am Handy der Eltern lautstark anschaut. Dort und da stehen mit Tischtüchern abgedeckte Servierwagen, der Stilmix in diesem Raum dürfte über die Jahre entstanden sein.
Unsere Vorspeisen werden zügig serviert. Die bestellte Frittatensuppe (Euro 3) kommt hier in der weißen Suppentasse auf den Tisch, am Weg zum Gast ist einiges verschüttet, aber immerhin von der Papierserviette unter der Tasse aufgesaugt worden. Die Suppe ist brennheiß und geschmacklich gut. Die Frittaten haben eine angenehme Breite und weichen in der Suppe nicht komplett auf.

Mein heimlicher Klassiker – die Leberknödelsuppe (Euro 3) macht optisch einen positiven Eindruck, die dunkle Suppe in der der Knödel schwimmt, ist mit frischem Schnittlauch bestreut. Der Leberknödel ist für meinen Geschmack etwas zu weich, geschmacklich ganz ok, aber keine Offenbarung, die Suppe ist gut.

Abserviert wird – wie könnte es anders sein – mit stoischer Miene, wir haben uns inzwischen daran gewöhnt. An Gästen mangelt es im Gasthof Pendl wohl nicht, denn laufend kommt neue Kundschaft und wirft zumindest einen Blick in den inzwischen vollen Gastraum. Das Service agiert ein wenig hektisch und bringt einiges an Unruhe in den Gastraum.

Nach einer überraschend kurzen Wartezeit werden auch schon unsere Hauptspeisen serviert. Die Wahl des Kollegen fällt auf ein Cordon Bleu (Euro 9), die Pommes dazu mussten separat bestellt werden (Euro 3). Er wünscht sich eine Portion Preiselbeeren, die wenig später im Vorbeigehen in Form von drei Portionsbeuteln (Euro 1 pro Stück) „serviert“ werden.

Das Fleisch wirkt als Ganzes sehr dick, der erste Anschnitt bestätigt die Vermutung – geklopft ist das Fleisch mit Sicherheit nicht geworden. Der Käse und der Schinken treffen nicht ganz den Geschmack des Kollegen, die Pommes sind guter Durchschnitt. Ein Drittel der Speise bleibt am Teller zurück – kein sonderlich gutes Zeichen.

Für mich sollen es die Schweinslendchen in Cognac-Pfefferrahmsauce mit Kroketten (Euro 11,90) sein. Der erste Eindruck verwirrt mich ein wenig, denn ich kann mich nicht erinnern, ein Gulasch bestellt zu haben. Drei Stück Fleisch schwimmen in einer viel zu großen Menge an Sauce, der Tellerrand ist warum auch immer mit einer undefinierbaren Gewürzmischen bestreut. Die Fleischstücke sind recht unterschiedlich gebraten und auch von sehr unterschiedlicher Qualität. Die Kroketten sind natürlich TK und weichen im Saft so richtig schön auf. Die Sauce kann mich nicht ganz begeistern – es finden sich nur ganz wenige grüne Pfefferkörner, der Geschmack ist zwar würzig, aber undefinierbar und nicht sonderlich gut.

Abserviert wird von Kellnerin Nummer zwei, die sich mit ihrer Kollegin hinsichtlich Freundlichkeit ein enges Match um den letzten Platz liefert. Wir bitten wenig später um die Rechnung, die fälligen 36 Euro empfinden wir für das Gebotene als zu teuer. Als wir aufbrechen warten die nächsten Gäste schon auf unseren Tisch – der relativ große Andrang bleibt uns rätselhaft.

Zum Fazit: der Gasthof Pendl findet sich relativ zentral in Kalsdorf bei Graz, Parkplätze sind in direkter Umgebung ausreichend verfügbar. Das Ambiente haben wir als etwas altbacken und verstaubt sowie recht hellhörig empfunden. Das Service erschien hektisch und brachte Unruhe in den Gastraum, für Freundlichkeit blieb keine Zeit. Die von uns gegessenen Speisen haben uns nur wenig begeistert – waren die Suppen noch ok, enttäuschten uns beide Hauptspeisen. Wir kehren wohl eher nicht wieder und ich muss wohl zur Kenntnis nehmen, dass sich auch die Polizei ab und zu mal täuschen kann.

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Bewertet am 12.09.2016

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