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Speisen
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Gesamtrating
43
7 Bewertungen
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Gasthaus WoracziczkyGasthaus WoracziczkyGasthaus Woracziczky
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Gasthaus Woracziczky Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
11:30-15:00
18:00-24:00
Di
11:30-15:00
18:00-24:00
Mi
11:30-15:00
18:00-24:00
Do
11:30-15:00
18:00-24:00
Fr
11:30-15:00
18:00-24:00
Sa
geschlossen
So
geschlossen
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Gasthaus Woracziczky

Spengergasse 52
1050 Wien (5. Bezirk - Margareten)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch, International
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl, Restaurant
Tel: 0699 11229530
Lokal teilen:

7 Bewertungen für: Gasthaus Woracziczky

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. März 2016
Experte
hbg338
388
56
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
7 Fotos1 Check-In

Das Gasthaus Woracziczky befindet sich an der Ecke Spengergasse/Bräuhausgasse. Parkplätze sind hier trotz Parkpickerl Mangelware. Am besten man kommt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Autobuslinien 12A, 14A halten nicht weit vom Lokal entfernt. Einen etwas weiteren Fußweg muss man so wie ich mit der U4 von der Station Pilgramgasse in Kauf nehmen.

Der Gastgarten ist schon an der ruhigeren Lokalseite in der Bräuhausgasse vorbereitet. Dieser Abschnitt der Gasse ist nur sehr kurz und endet als Sackgasse dadurch ist es hier weit ruhiger als in der Spengergasse. Nach dem ich durch den Eckeingang das Nichtraucherlokal betreten hatte gelangt man in den Schankraum. Hell. Sehr hell ist es hier. Nicht nur dank der Fenster, sondern das Lokal ist komplett weiß eingefärbt. Außer den Stühlen und einigen alten Anrichten, Schränke oder Kästen die gleichzeitig dem eher modernen Lokal einen alten Touch verpassen. Normalerweise ist dieser Stil nicht so mein Fall, aber hier ist der Mix aus alt und modern sehr gut gelungen. Das Lokal gefiel mir ausgesprochen gut und ist auch für Gäste mit Gehbeeinträchtigung besuch bar.

Das Service besteht eigentlich nur aus zwei Personen. Ein davon, die Servicedame kam sofort zu mir und nach meiner Bitte um einen freien Sitzplatz führte sie mich in den nächsten Raum an den sie mir einen kleinen Tisch für zwei Personen anbot. Für mich größenmäßig ausreichend. Außerdem war dieser der einzige freie Tisch im Lokal, da kann man keine Ansprüche stellen wenn man Hunger hat. Einen kleinen Extraraum mit vier Tischen gibt es auch noch. Hierhin verirrten sich alle Besucher die noch nicht wussten dass der Zugang zu den Toiletten neben der Schank ist.

Die Speiskarte wurde mit dem Hinweis auf das Mittagsmenü und auch auf die Fleischlaberln die nicht in der Karte angeführt waren am Tisch abgelegt. Was mir als erstes auffiel war das alte kleine Nähkästchen auf meinen Tisch. Noch dazu da dies offen mitten am Tisch stand. In einer kurzen Pause von der Servicedame hier abgestellt und vergessen? Egal ich stellte es auf das Fensterbrett, denn das Rätsel mit dem Nähkästchen löste ich erst später. Die Mittagkarte war handgeschrieben, klein aber fein und mit dem Hinweis das hier nur Bargeld und keine Karten angenommen wird. Vorspeisen, Suppe, Hauptspeisen und Nachspeise. Jedoch in jeder Kategorie eine überschaubare Speisenauswahl. So gab es z.B. in der Karte nur eine Suppe, abgesehen von der Menüsuppe.

Die Servicedame kam nach kurzer Zeit und nahm meine Bestellung auf. Einen großen Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser(€ 3,80), die Frittatensuppe(€ 3,50) und das Backhendl mit Vogerl-Erdäpfelsalat(€ 11,50). Der nach kurzer Zeit in einem Glas Krug servierte gespritzte Apfelsaft entpuppte sich als naturtrüb. Hervorragender Geschmack und perfekt gemischt.

Die Frittatensuppe ließ auch nicht lange auf sich warten. In einer Porzellanschale wurde eine recht beachtliche Menge Suppe serviert. Verfeinert mit Schnittlauch. Nicht minder groß die Portion der Einlage. Allerding verlangte die sehr heiße Suppe einige Geduld bis es ans verzehren dieser ging. Umrühren und Blasen um sie zu kühlen war vorerst angesagt. Doch das Warten hatte sich ausgezahlt. Eine geschmackvolle Suppe mit perfekten Frittaten. Nicht zu dünn geschnitten dadurch weichten sich diese nicht so schnell in der Suppe auf. Eine ausgezeichnete Suppe wurde hier serviert.

Während der Wartezeit auf meine Hauptspeise besuchte ich die Toilettenanlagen. Nachdem auch ich mich in das Extrazimmer verirrte und erst danach den Weg an der Schank vorbei gefunden hatte wurde ich fündig. Ohne jetzt ins Detail zu gehen die Toiletten sind wirklich alt. Zwei Waschbecken im Vorraum von Weiblein und Männlein zu benutzen. Trotz des Alters waren die Toiletten gepflegt und sauber. Am Weg zurück durch den Schankraum vielen mir die eigenwilligen Bilder an den Wänden auf. Passten irgendwie zum Lokal. Auch das Rätsel mit dem Nähkästchen löste ich. Die war ein Dekorationsgegenstand am Tisch. Im Schankraum stand auf einem Tisch ein altes Wahlscheibentelefon, auf einem anderen eine Metallkanne oder aber auch ein altes Tastentelefon. Ungewöhnlich, eigenwillig, so etwas hatte ich noch nie gesehen.

Auch der Raum wo sich mein Tisch befand leerte sich zusehends, und mein Backhuhn wurde serviert. Drei Stück Fleisch befanden sich neben einem dicken Stück Zitrone am Teller. Das größte Stück war das Bruststück. Das Mittelgroße die Keule und das kleinste war ein Stück gebacken Hühnerleber. Dazu wurde in einer Schüssel eine große Portion Salat serviert. An der Oberseite der Vogerlsalat und darunter der Erdäpfelsalat. Ich begann mit der Leber. Zart und butterweich mit einer ausgezeichneten Panier. Nachsalzen war hier nicht nötig. Die Brust, trotzdem sie recht dick war keine Spur von trocken. Ebenso die Keule. Bei dieser war auch der einzige Knochen vorhanden. Für mich der nichts mit den Fingern ist ideal. Brust und Keule waren beide von der Haut befreit, dies war aber für mich nicht unbedingt von Bedeutung. Auf jeden Fall könnte ich, wenn alle Backhühner so schmecken würden, zum Fan dieser Speise werden. Der Salat war sehr gut abgeschmeckt. Nicht zu süß. Der Erdäpfelsalat war mit reichlich Zwiebel verfeinert was den hervorragenden Geschmack noch intensivierte. Die Stücke vom Vogerlsalat waren in mundgerechter Größe.

Das Service lief wie am Schnürchen. Vom Empfang bis zum Bezahlvorgang. Das Service am Tisch wurde zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Die Servicedame nahm sich auch für einen kurzen Smalltalk Zeit. Die Rechnung wurde in einer Holzschale mit Firnbonbon serviert. Zusammenfassend ein Lokal welches trotz eher minimalistischer Karte zu überzeugen wusste. Schade dass es am Wochenende geschlossen hat.

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Letzter Kommentar von am 24. Mär 2016 um 15:49

@anita47: Das glaube ich dir

Gefällt mir
am 30. Jänner 2014
Semerl73
10
1
3
3Speisen
5Ambiente
4Service

Seit langem war ich wieder mal auf ein Mittagsmenü in diesem sehr liebevoll eingerichteten und einer sehr sympathischen Wirtin!

Es gab eine Knoblauchcremesuppe und Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree. Man sollte meinen, dass dies einfache Gerichte sind und leider wurden wir eines Besseren belehrt!
Die Suppe war geschmacklich sehr gut, aber dünn wie Wasser, die Fleischlaibchen waren portionsmässig in Ordnung - aber sie schmeckten und sahen aus, wie frisch vom Hofer! Geschmacklich war es auch nicht prickelnd!
Ich finde es sehr schade - aber in der Gegend gibt es viele Möglichkeiten Mittagsmenüs zu genießen und dies zum selben Preis!

Schade, ich hoffe es wird besser!! Da ich das Lokal selber sehr mag

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am 15. April 2013
GeraldW
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

top Service, familiäres Flair und besonderes Essen. Wenn man daran vorbei geht versäumt man glatt was!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. November 2011
Update am 3. April 2012
Experte
Kathinka
68
9
19
5Speisen
4Ambiente
4Service

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub haben wir uns bereits auf die heimische Küche gefreut und wurden im Woracziczky nicht enttäuscht!

Das Lokal ist modern eingerichtet. Die Bilder an der Wand sind sehr interessant - tw. Texte von Brecht in einer fast unlesbaren Art. Dauert ein bisschen bis man es erkennt, aber es unterhält jedenfalls beim Warten auf die Vorspeise.

Die Karte ist handgeschrieben und wer immer das fabriziert hat, hat eine tolle Handschrift! Das Essen ist klassisch österreichisch: Von Backhenderl, über Schnitzel bis zum Tafelspitz (soweit ich mich erinnere) gibt es alles. Klingt vielleicht etwas fade, ist es aber nicht. Die Speisen werden alle sehr kreativ zubereitet.

Meine Vorspeise war eine wirklich tolle Kreation: Cremé Brûleé von der Gänseleber mit Brioche. Wenn ich daran denke, läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen. Richtig cremig und geschmacklich hervorragend. Eine super Idee!

Meine Hauptspeise war das ausgelöste Backhenderl. Dabei gab es 3 unterschiedliche Teile des Huhns zu essen: Die Brust (natürlich), die Leber und den Schenkel/die Keule. Die Brustportion war etwas zu groß oder dick, da es dadurch schnell trocken wirkt. Der Salat macht das aber wieder weg. Einziger Nachteil eben: Es war für mich viel zu viel! Deshalb ist der Preis dafür auch in Ordnung (denke das waren um die 10€).

Großes Manko für mich ist trotzdem die zwingende Barzahlung (es werden keine Kreditkarten genommen). Ich weiß schon, dass das zum Charme des Lokals irgendwie dazu gehört, aber es passt halt nicht ganz in die heutige Zeit. Außerdem war es sehr kühl in dem Lokal. Aber das lag vlt. auch daran, dass wir eben aus dem Süd-Urlaub zurück kamen. Und die Öffnungszeiten kommen mir auch nicht wirklich entgegen (Sa, So geschlossen). Aus diesen Gründen gab es "nur" 1 Note Abzug, der Rest wiegt das nämlich mehr oder weniger auf.

Das Service ist sehr gut. Wir hatten eine äußert sympathische Kellnerin, die sehr locker war und mit der ich sogar etwas über den Urlaub geplaudert habe (als mein Freund schnell zum Bankomat lief). Alles ging auch ziemlich flott. man sollte aber besser reservieren, da das Lokal eher klein ist.

Das Preis-Leistungsverhältnis würde ich eigentlich als perfekt bezeichnen. Alles in allem geht das Konzept des Woracziczky, meiner Meinung nach, voll auf.

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Letzter Kommentar von am 24. Feb 2012 um 18:46

@unregistered Ich glaube sie waren in einem anderem Lokal, die handgeschriebene Speisekarte, besteht aus mehreren Vorspeisen, einem Menü von dem man auch die Gerichte einzeln bestellen kann und mehreren Hauptspeisen. Ich gehe regelmäßig ins Woracziczky, die Speisekarte ändert sich einmal im Monat und nimmt Bezug auf die saisonalen Angebote, auch hat Marion Jambe auch immer sehr gute neue Weine auf der Karte. Es gibt sicher keine Riesen Auswahl aber genug um jedesmal etwas wirklich gutes zu finden, mir ist die Frische der zubereiteten Speisen wichtiger als eine große Speisekarte! Auch über die Bedienung kann ich nichts negatives sagen, aber möglicherweise hatte die auch mal einen schlechten Tag. Sicher eines meiner lieblingslokale!

Gefällt mir2
am 21. Oktober 2011
ladju
4
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Supertolles Essen! Da macht Auswärtsessen wieder richtig Spass!
Nettes Ambiente und Preise sind absolut fair! :-) Kommen bald wieder!

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Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
am 27. Februar 2011
Genussbub
97
5
7
5Speisen
4Ambiente
4Service

Selten gesehene Speisekarte mit echt tollen österreichischen Schmankerln. Die extrem gute Qualität der Rohprodukte wird auch wirklich ausgezeichnet bis perfekt in der Zubereitung unterstrichen.
Die Innereien sind der absolute Hammer. Die Süßspeisen dürften von der Oma sein - einfach Wahnsinn!
Das Lokal ist sehr freundlich und hell.
Das Service ist kompetent, freundlich und zuvorkommend.
Eine absolute Empfehlung für Freunde der guten österreichischen Küche.

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Kommentar von Unregistered am 22. Okt 2011 um 00:48

Mit dieser Bewertung ist Rinaldo Rinaldini sicher nicht zufrieden. Da musst du schon mehr ins Detail gehen!

Gefällt mir
am 15. Dezember 2010
ChV77
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

sehr gutes essen, zu angemessenem preis.
kleines und nettes Restaurant; Service sehr herzlich.

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Gasthaus Woracziczky - Karte
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