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37
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Gaststätte FiglGaststätte FiglGaststätte Figl
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Gaststätte Figl Info
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Gastgarten, Schanigarten
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laurent
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Gaststätte Figl

Hauptplatz 4
3100 Ratzersdorf an der Traisen
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02742 257402
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Gaststätte Figl

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. März 2017
Experte
laurent
307 Bewertungen
59 Kontakte
Tester-Level 27
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Wie schnell die Zeit vergeht; sechs Jahre seit dem letzten Besuch in Ratzersdorf und trotzdem irgendwie ein Gefühl von herzlich willkommen. Das Ambiente -soweit ich´s in Erinnerung habe - nahezu unverändert, nach wie vor sehr heimelig- urig. Frische Blumen am Tisch, Stoffservietten und die Frage die ich mir damals stellte (warum hat das Lokal keine Haube) gilt nicht mehr: Seit einigen Jahren ist das Figl mit 13 Punkten „behaubt“

Ein sehr freundliches herzliches Willkommen; Herr Restaurantleiter Matthias Strunz begrüßt per Handschlag und auch der männliche Lehrling ist sehr höflich und freundlich.
Ein hübscher Ecktisch, geflissentlich werden verschiedene Aperitifs angeboten und die Speisenkarte überreicht, das Preisniveau nicht wirklich bescheiden. Das Gedeck um 4,70: Nuss-, Weiß- und Vollkornbaquette mit drei Aufstrichen. Herrlich wildknofeliger Bärlauch, Grammel mit knusprigen ebensolchen obendrauf und eine fast tiefgefrorene, kaum gesalzene Butter. Dazu exzellenter, intensiver Wildrohschinken, Speck, Rohwurst, kalte Chips und verschiedene Nüsse, frittierte Petersilie, Olive oil extra Virgin vom Kremser Südaustralier -Finniss River- Bertold Salomon.
Much to much; weniger wäre mehr; auch weil fast zeitgleich der Küchengruß serviert wurde: Mehr lätscherter als knackig-frischer Frühlingssalat mit hausgebeiztem Lachs. Sah aus und schmeckte wie eine Zwangshandlung der Küche; kulinarische Liebe und Inspiration war da nicht dahinter.

Und während ich mich durch Fisch-Wild-Chips und Co kostete wurde auch schon (wieder zu rasch) die Fischsuppe (7,50) serviert; aber was für eine. Im Nachhinein habe ich gesehen; die habe ich schon vor sechs Jahren gegessen; die war damals schon gut; diesmal exzellent. Würzig- pikant mit einem Hauch orientalischer Würze und ganz leichter Schärfe, viel kleingeschnittene Wurzelgemüseeinlage und eine große Vielfalt und Menge an Fischen, serviert in einem schwarzen, tiefen Suppenteller.

Die Bitte nach einem passenden Glas Wein zum nachfolgenden Rindsfilet war anfangs standardisiert; Veltliner, Riesling, Sauvignon- war wohl eher als Aufzählung der Weine im offenen Ausschank denn eine Empfehlung zum Rindsfilet. Zuerst ein paar österreichische Klassiker „oder falls Sie was Besonderes wollen“: 2011Chianti Classico Riserva von La Spinetta (wird im Lokal via Kreidetafel als Piemonteser bezeichnet)
Es war dann ein herrlicher Sangiovese um mehr als wohlfeil kalkulierte € 5,90 für ein sehr gut eingeschenktes Achterl- wirklich ein großartiger Begleiter zum Filetsteak (33,50) serviert und bei Tisch eingeschenkt im hochwertigen Schott-Zwieselglas- zu einem ganz großartig gebratenen Rindsfilet, welches auf einem heißen Stein serviert wurde. 1 A Fleischqualität trifft auf gekonnte Garkunst und ausreichend Rastzeit vor dem servieren. Beschriebener heißer Stein blieb auch während des Essens bei Tisch um …. sich selbst den einen oder anderen Bissen nachzugaren, um die Röstaromen noch mehr zu schmecken.“; das dazu gereichte Laguole-Steakmesser kam aufgrund der perfekten Mürbe gar nicht zum Einsatz.

Das dazu gereichte getrüffelte Erdäpfelpüree ein geschmacklich harmonischer Begleiter; das Gemüse aus dem Wok eine Niederlage. Bestand zu 90% aus Paprika, 7%Zucchini und 3% Zwiebel und war sowas von fetttriefend, dass sich ein richtiger Fett-Ölspiegel am Teller bildete; schade drum.

Mit der Antwort auf diesbezüglichen Nachfrage von Seiten des Herrn Jungobers konnte dieser nichts anfangen: Zur Kenntnis genommen- und das war´s; registriert aber nicht reagiert. Da bedarf es noch einer gewissen Sensibilisierung, Fokussierung und Nachschulung von Seiten der Restaurantleitung wie man mit solch einer Anregung von Seite eines Gastes umzugehen habe; denn der Restaurantleiter selbst hätte es sicher drauf: Der ist wirklich ein Atout des Lokales; Top beratend, Top empfehlend, flexibel auf Gästewünsche eingehend, fachlich sehr versiert …

Das Dessert: Veganer Schokoladenpudding mit Avocadao und Bananen: 6,50
Sehr cremige in seiner Konsistenz, die Banane geschmacklich gut erkennbar, von der Avocado habe ich nichts gemerkt.- ein sehr harmonisches Dessert welche letztlich von den marinierten Beeren „lebte“. Vegan? Herr Jungober meinte, dass da wenig, sehr wenig Milch verwendet wird….

Caffe Vergnano anno 1882 aus dem Piemont, sanft, aromatisch und mit einer mittleren Säure.

Die Erstrechnung; 21,80 erschien mir ob der gebotenen Qualität doch viel zu günstig; im 2. Versuch waren es dann 67,50. Nicht gerade billig, aber sicher den Preis wert

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am 22. November 2013
sosa010268
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
5Ambiente
5Service

vieles ist neu in st. pöltens bestem - nicht behaubtem - lokal: die saisonal wechselnde speisekarte, noch bis ende november mit gansl-menü (knuspriges gansltascherl, klassische gansl-einmachsuppe, zarte teile von der gans, mit allem was dazugehört - flaumige knöderl, fruchtiges rotkraut, fein-würziger sauce, und als süßer schlusspunkt maroni-reis mit weichselkompott.

fazit: klassische küche von sehr guter qualität, freundlich-kompetenter service - da passt alles . . .

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. September 2012|Update 10. Okt 2012
Experte
amarone1977
316 Bewertungen
75 Kontakte
Tester-Level 30
3Speisen
4Ambiente
4Service
8 Fotos3 Check-Ins

Ansprechende Küche in St. Pölten zu finden ist gar nicht so einfach.

Hier mag man es eher bodenständig, wogegen ja nichts einzuwenden ist. Im Gegenteil. Auch die Gaststätte Figl folgt dem Anspruch eines bodenständigen Gasthauses, wobei schon sehr schnell erkennbar ist, dass hier auch höhere Ziele verfolgt werden.

Dass Ratzersdorf ein kleines, altes Dörfchen am Rand von St. Pölten ist, merkt man erst, wenn man den „Schlauch“ der B1 verlässt und die alte Straße durch das Dorf wählt. Der „Hauptplatz“ neben der Kirche ist ein „dreieckiger“ Kreisverkehr mit Bäumen und Grün. Daneben das liebevoll restaurierte Lokal.

Man geht rein und lässt den Dielenboden knarzen, eine geschmiedete Schiebetür trennt die Stube vom „Wohnzimmer“. Altes, dunkel restauriertes Holz, gemütliche Tische, edel in Weiß gedeckt.

Der gepflegte, mit Fliege geschmückte Kellner wirkt elegant, gekonnt, routiniert, korrekt, höflich. Er schupft den Laden alleine, bei nicht ganz vollem Haus trotzdem eine Herausforderung, was man allerdings nur an seiner dezent „geperlten“ Stirn bemerkt.
Mein erster Besuch ist ja schon eine Weile her, damals gab’s einen wirklich feinen, klassischen Tafelspitz (19,50) mit allerlei ebenso klassischer Begleitung.
Dies war auch der Grund, warum ich wieder mal hier einkehren wollte. Um mich dann doch gegen den Tafelspitz zu entscheiden:

- Gedeck (3,30): ein kleines Portiönchen Beef Tartare, Rührbutter und eine Art Liptaueraufstrich,
Oliven
- Grammelknödel mit Spitzkraut (7 Euro ca.)
- Tomatensuppe mit Sesamstangerl, Parmesancracker (6,50)
- Saiblingsfilet, Saiblingskaviar, Erbsenpüree, Zartweizen (21)
- Marillenpalatschinken (5,50)

Zu allererst Alkoholfreies zum Trinken: Bio-Säfte werden hier in wirklich guter Qualität von einem (lokalen?) Produzenten serviert. Im Vergleich zum Klassenprimus aus Klagenfurt sind auch die Preise dafür nicht wirklich unverschämt (2,50 – 3,50).

Beef Tartare: schön cremig, sehr intensiv gewürzt, leider ein bisschen zu viel Salz (mein Geschmack scheint auf Salz stärker anzuschlagen?).

Grammelknödel: hausgemacht versteht sich, die Gastronomie nördlich der „Bretterwand“ kauft ja gern Innviertler Knödel ein wie die Kärntner die ihre Nudeltaschen.
Schöner Teig, der auch ein wenig flaumig sein darf, nicht nur gummig, über die Grammeln kann man ebenso wenig klagen. Das Spitzkraut passt gut dazu, der „Bratensaft“ könnte wiederum ein wenig mit dem Salz sparen, das ohnehin schon von den Grammeln kommt. Hier ist Balance gefragt!

Tomatensuppe: sehr gut, die Parmesancracker passen gut dazu, geben der Frucht das nötige Salz, umso mehr ist es dann schade, wenn die Suppe selbst auch einen Tick zu viel Salz bekommen hat.

Saibling: der zeigt dafür, was er kann: zartest, ohne auch nur eine Gräte drin, der Zartweizen wird seinem Namen ebenfalls gerecht und verwöhnt trotzdem mit einem Hauch von Biss, wie’s gehört. Erbsenpüree und Saiblingskaviar passen gut dazu. Eine sehr runde Sache!

Wein: ein Riesling vom Traisentaler Winzerkaiser Huber. Gar nicht übel.

Dessert: die Dessertkarte verwöhnt mit Auswahl, allerdings auch mit stolzen Preisen: eine Crème brulée mit Zitronensalat um wohlfeile 9 Euro? Nicht das einzige Dessert zu diesen Kursen.
Bleiben wir also wieder bodenständig und probieren die Marillenpalatschinken zu 5,50. Das geht in Ordnung: zwei ordentliche „Fische“ kommen daher, auf meinen Wunsch mit eher wenig, dafür hausgemachter Marmelade.
Der Palatschinkenteig ist perfekt, die eindeutig nicht aus dem großen weißen Kübel geschöpfte Marmelade schmeichelt und erschlägt nicht durch pure Menge den formidablen Palatschinkenteig.
So g’hört das.

Caffè zum Schluss, passt.

Fazit: wirklich gelungenes Ambiente, zwischen urig-knarzender Dielenstube und edlem Weiß der Tische. Perfektes, aufmerksames, behändes Service.
Küche an sich sehr gut, wenn da nicht das Händchen am Salztiegel wäre. Nur das verhindert eine 4 für die Küche.
Trotzdem für mich nach wie vor das beste Restaurant St. Pöltens.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mir8Lesenswert6
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 13. April 2011
Experte
laurent
307 Bewertungen
59 Kontakte
Tester-Level 27
3Speisen
3Ambiente
4Service
1 Check-In

Da St. Pölten hier sehr spärlich vertreten ist nahm ich den FallstaffGourmetguide zu Hilfe. Das Navi brachte einem bis an die Haustüre; die Außenansicht des Lokales: Bieder und keine besondere Augenweide. Im Inneren: Rustikale Gemütlichkeit: Knarrender Holzboden, knarrende Bänke- aber alles sehr gepflegt und mit Liebe zum Detail dekoriert. Spitzendeckerl, Spitzenvorhänge. Ein Kleinstraucheraum mit 2 Tischen, weißer Tischläufer, frische Blumen, Stoffserviette beim Gedeck um 2,90: 3-erlei Brot, mild-dezenter Liptauer, gerührte, gesalzene Butter mit Kresse, Oliven, eingelegter Paprika. Der Gruß der Küche: Eigenwillig: Rahmfisolen mit Forellenkaviar- die Kombination könnte man diskutieren- genauso warum das Lokal, welches einst behau“b“t war, es nicht mehr ist. Am Angebot kann es nicht liegen: Von Tafelspitz bis Backhenderl, große Auswahl an Fischigem. Pescaccio vom Saibling, Kokos-Currysuppe, Bärlauchsuppe bis zum Rindsfiletsteak und Krautfleisch.
Liegt’s an der Qualität der Speisen? Die
 Klare pannonische Fischbouillon mit Gewürzblätterteigstangerl: Um 6,50 eine ordentliche Größe in ordentlicher Qualität. Die Bouillon kräftig paprizier mit angenehmer Schärfe, reichlich Gemüseeinlage und noch reichlicher Fisch: Von rohem Thunfisch bis Garnele, Saibling und Lachs. Die Intensität der Suppe allerdings geschmacklich sehr dünn.
 Bärlauchrisotto mit gebratener Seeforelle (nach Auskunft des Obers war es Seesaibling): Die Risotto cremig mit Biss, der Bärlauch ein dezenter, harmonischer Hauch, der Fisch großartig: Knusprig an der Haut gebraten, mit glasigem Kern; perfekt - auch durch die Beigabe von knusprigem Käse eine stimmige Kombination.
Das in der Karte offerierte Rindsfilet war leider nicht mehr vorrätig (hätte man besser schon vor der Bestellung sagen können…) so blieb es beim Dessert:
Der vom Küchen-und Chef persönlich servierte
 Flüssiger Schokoladekuchen: Perfekte Konsistenz, angenehme Schokoladebitternis , nicht zu süß mit Erdbeersauce und frischen Erdbeeren und einer Kugel belanglosem VanilleeisDer Kuchen. 4 cm hoch, 3 cm breit- um 9€- Wucher wäre übertrieben- Preis-Leistungs-Hit war´s keiner!
Gepflegt gezapftes Bier, feine Weinauswahl, guter Lavazzo, der Service sehr, sehr aufmerksam, nett und freundlich – inklusive Frau Chefin- mehr als einen Umweg wert und somit sehr zu empfehlen.
Haube: Also an der Qualität liegt’s nicht dass es da keine Haube gibt.
Braucht man sie? Lokal war auch so voll …..

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja19Gefällt mir11Lesenswert7
Letzter Kommentar von am 18. Mär 2012 um 14:35

Herrn Reisinger--Warum sollte ich das machen ! Da fällt mir nur ein: Wer nicht will der hat schon... Das nenn ich Kunden- und Gästeorientiert

Gefällt mir3
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Bewertet am 13.04.2011

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