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Ferdls Gasthof Info
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Österreich
Rang: 421
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144
Steiermark
Rang: 53
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
Ambiente
Urig
Preislage
Mittel
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Ferdls Gasthof

Erzherzog Johann Str. 84
8054 Seiersberg
Steiermark
Küche: Österreichisch, Steirisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 0316 28 10 20Fax: 0316 28 10 20 33
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1 Bewertung für: Ferdls Gasthof

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Oktober 2014
Experte
bluesky73
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2Speisen
3Ambiente
2Service
9 Fotos1 Check-In

Die markigen, medialen Ankündigungen, seinen Gasthof aufgrund von nachbarschaftlichen Streitigkeiten zu schließen und in Unterkünfte für bis zu 100 Flüchtlinge umzuwandeln katapultieren Ferdls Gasthof kürzlich nicht nur in so manche Lokalzeitung, sondern auch im Restometer weit nach oben. Mittlerweile ist scheinbar wieder Normalität eingekehrt, das Lokal grundelt auf Platz 96 der steirischen Top 100 – trotzdem Anlass genug für einen kurzen mittäglichen Abstecher.

Um die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln dürfte es aufgrund der Lage nicht ganz optimal bestellt sein, die wenigen Parkplätze vor dem Gasthof sind bei unserem Besuch ebenfalls alle besetzt. Ein Hinweisschild leitet uns ein wenig abenteuerlich hinter das Gebäude, durch den Hof und damit mitten durch den Gastgarten auf einen zweiten, etwas größeren Parkplatz.

Der Gasthof bietet neben dem Restaurantbetrieb einen Heurigen, Catering und einige Zimmer an. In einem Nebengebäude, das einer Almhütte nachempfundenen ist, können geschlossene Veranstaltungen mit bis zu 66 Gäste abgehalten werden. Die Temperaturen schließen den Freibereich bei unserer Sitzplatzwahl nicht aus, der in der Sonne liegende Teil ist leider besetzt – wir haben noch die Auswahl zwischen einigen Tischen in einer Art Loggia unter dem Nebengebäude (=Almhütte) und den Plätzen direkt am Haupthaus, für die wir uns letztendlich entscheiden.

Das Dach ist relativ weit und schützend heruntergezogen, der entstandene Bereich wurde mit einer umlaufenden Sitzbank, drei Tischen und einigen Sesseln nutzbar gemacht. Urig und rustikal ist das Motto unterstützt durch zahlreiche Kleinigkeiten und Dekoelemente – Holz ist natürlich der vorherrschende Werkstoff.

Wir zählen zumindest drei Servicekräfte, die mit den Wegen zwischen Küche und dem Gastgarten bestimmt täglich auf eine passable, zurückgelegte Strecke kommen. Wir werden entdeckt und freundlich und amical begrüßt. Die lustigen Speisekarten im Lederhosendesign werden mitgebracht, die Getränkewünsche sofort abgefragt. Die Karte ist recht ambitioniert und entgegen dem urigen Ambiente finden sich Carpaccio und gepierctes Lachsfilet in der Auswahl – auf die Klassiker wie Schnitzel und Co wurde natürlich auch nicht vergessen.

Die für uns zuständige Dame aus dem Service wirkt etwas gehetzt und nimmt unsere Speisenwünsche auf – auf die Getränke warten wir zu diesem Zeitpunkt noch. Wenig später wird das Besteck eingestellt – warum für uns zwei Gäste vier Garnituren gebracht werden bleibt uns verborgen.
Wir sind etwas überrascht, dass kurz vor der eigentlichen Mittagszeit schon so viele Gäste anwesend sind. Bei den Meisten haben wir den Eindruck, dass es sich um Stammgäste handelt.

Unsere Vorspeisen werden sehr flott serviert – keine fünf Minuten nach Bestellaufnahme sind die beiden Suppen dampfend am Tisch.
Die Fleischstrudelsuppe, die sich der Kollege ausgesucht hat wird im außen nicht ganz sauberen Suppentöpfchen serviert, wie es mir in letzter Zeit immer häufiger unterkommt. Ich frage mich langsam, ob es die beim Ikea oder Metro um kleines Geld gibt. Die Fülle vom Fleischstrudel ist diesmal etwas grober in der Struktur, der Strudelteig ist schon ein wenig aufgeweicht und löst sich von der Fülle. Der Schnittlauch ist frisch, alles in allem kein Highlight, aber geschmacklich ok.

Meine Wahl fällt wie des Öfteren auf die von mir sehr geschätzte Leberknödelsuppe, die im identen Gefäß serviert wird. Vor dem Verrutschen bewahrt ein dünnes Papier mit Perlanegra Kaffee Aufdruck, das sich normal unter Kaffeetassen wiederfindet. Der Knödel ist von mittlerer Größe, etwas fester, was meinem Geschmack sehr entgegenkommt. Die Suppe ist sehr kräftig, fast schon etwas zu intensiv und erzeugt ein starkes Durstgefühl.
Bei der Gelegenheit fällt uns auf, dass wir eigentlich noch immer auf unsere bestellten Getränke warten.

Wir sind zwar fertig mit der Vorspeise, aber bevor abserviert wird, bringt ein junger Mann unsere Hauptspeisen. Wir nutzen die Gelegenheit, die noch fehlenden Getränke zu urgieren, nach kurzer Konfusion schaffen auch sie es zu uns an den Tisch.

Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites (Euro 10,20). Das Fleisch ist von beeindruckender Größe und lässt nur mehr wenig Platz am Teller für die Beilage. Preiselbeeren finden sich separat im Glasschüsserl, das Gericht wird komplettiert durch die Zitronenspalte (natürlich mit Kernen) und einem Stämmchen Petersilie halb unter dem Fleisch. Der Kollege ist nicht zu 100% überzeugt und meint einen geschmacklichen Unterschied im Verlauf des Fleisches zu erschmecken – ein gutes Drittel bleibt am Teller zurück. Die Pommes sind unauffällig und sättigend.

Filet vom Freilandschwein auf cremigen Pilzen, Serviettenknödel (Euro 14,80). Auch diese Portionsgröße ist stattlich, dennoch ist es eher die Art der Präsentation, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wie schon an anderer Stelle vor kurzem bei einem vergleichbaren Gericht angemerkt kann ich nicht nachvollziehen, dass bei vielen Köchen die Ästhetik ihrer Speisenkreationen scheinbar einen so geringen Stellenwert einnimmt. Dabei wäre es in diesem Fall relativ einfach gewesen, aus dem Bratensaft und der Pilzsauce ein homogenes und optisch ansprechendes Safterl herzustellen. Die beachtliche Abplatzung am Tellerrand sei nur nebenbei erwähnt.
Das Fleisch ist noch leicht rosa, außen aber mit einer sehr schönen Kruste versehen. Die zwei Scheiben Serviettenknödel sind geschmacklich gut und schnittfest. Die Sauce(n) sind generell ok, die „cremigen Pilze“ flocken mit der Zeit ein wenig aus und bleiben großteils über.

Abserviert wird dann wieder von unserer ursprünglichen Servicedame, meine wenig enthusiastische Antwort auf die Frage ob alles gepasst hat wird ohne weiteren Kommentar hingenommen. Die Rechnung für die beiden Vorspeisen, beide Hauptgerichte und die beiden Getränke macht um die 40 Euro aus – Beleg dafür gibt’s keinen.

Zum Fazit: Das Ambiente im von uns besuchten Außenbereich ist urig und generell gemütlich. Das Service war zwar nicht gerade unterbeschäftigt, trotzdem ließ die Aufmerksamkeit ein wenig zu wünschen übrig. Die von uns gegessenen Speisen waren prinzipiell ok, begeistert hat uns jedoch keines der Gerichte so wirklich. Unser Wunsch wiederzukehren ist nicht sehr stark ausgeprägt.

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Bewertet am 13.10.2014
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