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Sa, 3. Dezember 2022
In der Umgebung

Dolce Vita

Nordbahnstraße 32, 1020 Wien
Küche: Italienisch, Internationale Küche
Lokaltyp: Pizzeria, Restaurant
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Dolce Vita - WienDolce Vita - WienDas "Dolce Vita" lebt von seinem Pizza-Zustelldienst - Dolce Vita - Wien
Dolce Vita - WienDolce Vita - WienTortellini al forno (wo sind die eigentlich versteckt?) - Dolce Vita - Wien11 Fotos

Bewertungen (0)

am 22. Mai 2014
GPSRitter
Experte
SpeisenAmbienteService
Wir waren vor gut einem Monat in dem Lokal zum verspäteten Mittagessen. Das Lokal selbst liegt gut an der Nordbahnstraße in Nähe zum Nordbahnhof / Praterstern. Es scheint auf Masse ausgerichtet zu sein, da es innen sehr weitläufig ist und auch noch davor ein Gastgarten ist. Aber es scheint sich a...Mehr anzeigenWir waren vor gut einem Monat in dem Lokal zum verspäteten Mittagessen. Das Lokal selbst liegt gut an der Nordbahnstraße in Nähe zum Nordbahnhof / Praterstern. Es scheint auf Masse ausgerichtet zu sein, da es innen sehr weitläufig ist und auch noch davor ein Gastgarten ist. Aber es scheint sich auszuzahlen. Die Farben sind teilweise klassisch einer Trattoria nachempfunden, aber sonst ist das Lokal recht Modern gehalten. Die Tische in der Nähe des Eingangsbereiches sind allerdings in einer eher dunkleren Ecke.

Das Service ist durchaus bemüht freundlich und ruhig zu bleiben, auch wenn die Gäste mit Spezialwünschen versuchen zu nerven (nehme mich da selbst am Krawattl ;) ). Trotzdem muss ich hier 2 Punkte abziehen wegen folgender Punkte:
1) Es ist durchaus löblich, dass man einen kleinen Aperitif gratis anbietet. Trotzdem sollte man vorher beim Gast anfragen ob er das was angeboten wird wirklich will oder einen Ersatz anbieten wenn das gewünschte nicht dem Gaumen des Gastes nicht entspricht. Einfach ein Stamperl Alkoholisches hinzustellen, vor allem jemandem der keinen Alkohol trinkt, geht meiner Meinung nach gar nicht. Ja stimmt, die Kellnerin weiß das nicht, aber dafür kann sie ja vorher fragen.
2) Wenn man um eine Scharfe Soße (es hätte ja durchaus auch die sonst übliche Tabasco-Flasche getan) bittet sollte man auch ein solche bekommen, und nicht etwas Bitteres. Vor allem sollte man das dann austauschen wenn der Gast das bemängelt und nicht versuchen abzuwiegeln (auf die gekauften Chilischoten auszureden). So hat die Soße halt den Geschmack von der Pizza zerstört.
3) Unter der Pizza lag der Küchenbon dafür. Das geht meiner Meinung nach gar nicht.
Die Kellnerin hat sich zwar für alles entschuldigt, aber sind halt Sachen die nicht passieren sollten.

Die bestellte Pizza und das bestellte Risotto waren durchwegs gut, aber nicht Top. Durch die falsch gebrachte Soße fiel der Geschmack leider noch mehr weswegen es hier meiner Meinung nach nur zu einem Gut für die Speisen reicht. Allerdings stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus.

Fazit: Das Lokal kann von mir nach dem Besuch nur bedingt empfohlen werden. Wiederholungsgefahr eher nicht gegeben. Aber mal sehen, vielleicht gebe ich dem Dolce Vita noch eine Chance. Aber davor stehen noch andere Lokale auf dem Programm.
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am 1. November 2010|Update 29. Mai 2011
Otternase
Level 11
SpeisenAmbienteService
Schätzen Sie (so wie ich) eine knusprige, auf keinen Fall zu dicke und mengenmäßig gerade richtig belegte Pizza? Also so eine, wie sie ein neapolitanischer Pizzaiolo im seinem Lavastein-Ofen zubereiten würde und an der sogar die „Associazione Verace Pizza Napoletana“ nichts zu bemäkeln hätte. Am ...Mehr anzeigenSchätzen Sie (so wie ich) eine knusprige, auf keinen Fall zu dicke und mengenmäßig gerade richtig belegte Pizza? Also so eine, wie sie ein neapolitanischer Pizzaiolo im seinem Lavastein-Ofen zubereiten würde und an der sogar die „Associazione Verace Pizza Napoletana“ nichts zu bemäkeln hätte. Am liebsten mit aromatischen Paradeisern aus San Marzano, echtem Büffelmozzarella und frischen Kräutern.
Ich lag schon seit einigen Tagen erkältet im Bett, hatte aber fast kein Fieber mehr, und da machte sich auch langsam der Appetit wieder bemerkbar. Leider war der Eiskasten leer und irgendwie war mir alles egal, ich wollte endlich wieder etwas essen. Also googelte ich nach einer Pizzeria im näheren Umkreis und fand das DOLCE VITA in der Nordbahnstraße. Eigentlich ist es mir ein Gräuel sich Pizza nach Hause liefern zu lassen, die Unsitte zahlreicher TV-Vorabendserien zu adaptieren und kartonierte, (bestenfalls) lauwarme, labbrige Teigdreiecke zu bekommen, die nach der Entnahme aus der Verpackung traurig herabhängen, als litten sie unter einer spontanen erektilen Dysfunktion. Aber der Hunger war größer, und so bestellte ich eine “Funghi“. Was da nach kurzer Zeit geliefert wurde überraschte mich immens. Denn die Pizza war nicht nur heiß, sondern auch knusprig, schön dünn in der Mitte und hatte einen etwas dickeren perfekt gebräunten Rand. Sie war sehr gut gewürzt, die Champignons waren nicht aus der Dose (und besaßen sogar etwas Eigengeschmack) und auch der Käse war nicht übel. Kurz gesagt: ich hatte große Freude mit dieser Pizza.
Einige Wochen danach hatte meine Tochter (Klein-Otternase) großen Appetit auf italienisches Essen - „Pizza oder so“. Da wir gerade in der Nähe waren, beschloss ich, das DOLCE VITA auch einmal „live“ zu besuchen. Ein sehr herzlicher, ja fast schon überschwänglicher Empfang wurde uns zuteil und wir nahmen im fast leeren, aber gut belüfteten (wahrscheinlich klimatisierten?) Extrazimmer Platz. Die gleich bestellten Getränke ließen nicht lange auf sich warten und erst jetzt bemerkten wir, dass dieses Zimmer einiges an Skurrilitäten zu bieten hat. Die Wände sind rundum mit venezianischen Häuschen bemalt, und man wird das Gefühl nicht los, inmitten der Lagune zu sitzen, wären da nicht die grablaternenähnlichen Wandleuchten, die diese Illusion absurd erscheinen lassen. An der Decke befindet sich eine weitere Beleuchtung (Marke Eigenbau), welche von mehreren Neonröhren illuminiert wird und die darunter sitzenden Gäste in einem dezenten Blaugrün erstrahlen lässt. Gekrönt wird das Ensemble von einem ebenfalls an die Wand gemalten Bacchus aus der Hand desselben Künstlers. Warum dieser den Gott des Weines als Bulimiekranken interpretiert ist ungeklärt (siehe Foto zum besseren Verständnis), jedenfalls wirkt diese Darstellung in einem Restaurant etwas bizarr. Ohne weitere Gedanken an die Wanddekoration zu verschwenden, machten wir unsere Bestellungen. Ich wählte gemischten Salat und eine Pizza Cardinale. Dass Otternase junior trotz Pizza-Gustos Penne all’arrabbiata bestellt hat, fällt unter die Rubrik „weibliche Logik“. Auch diesmal war die Pizza einwandfrei, das Sugo auf der Pasta hatte allerdings wenig mit der traditionellen Zubereitung all’arrabbiata zu tun, wenngleich es geschmacklich nicht schlecht war. Aber es war zu wenig „pomodorig“, von Schärfe leider gar keine Spur. Der Salat schmeckte frisch und knackig, das Dressing OK.
Nächstes Mal werde ich im betriebsameren, aber wahrscheinlich gemütlicheren Teil des Lokals einen Tisch aussuchen und wieder eine der hervorragenden Pizzas wählen.
Am Nebentisch sitzen 3 Pensionisten, die gemeinsam EINE Pizza Tonno bestellen: aber bitte gleich in Stücke schneiden! Als das gute Stück kommt, bitten sie um Extateller für jeden. Der Ober bringt die Teller und erträgt alles mit stoischer Ruhe.
Die Besitzer, das ägyptisch-rumänische Ehepaar Mikhail, betreiben ein sehr familiäres und besonders familienfreundliches Lokal mit gutem Essen und vernünftigen Preisen. Das DOLCE VITA "lebt" von seinem Pizzaservice - abends liefern die Boten im Minutentakt die frisch gebackenen, üppig belegten Pizzas an hungrige, aber koch- und ausgehfaule Menschen. Es ist fürwahr kein besonders schönes Lokal, aber sauber und gepflegt. Die Gestaltung des Extrazimmers würde ich persönlich noch einmal überdenken – weniger ist oft mehr. Dasselbe gilt für die Speisekarte, auf der sich neben „Entenbrust mit chinesischem Gemüse und Reis“ auch „Spareribs“ und sogar ein „mexikanisches Cordon Bleu“ finden.
Dolce Vita - WienDolce Vita - WienDas "Dolce Vita" lebt von seinem Pizza-Zustelldienst - Dolce Vita - Wien
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7 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Otternase: die "erektile Dysfunktion" einer Pizzatranche ist mir ganz neu - könnte aber ohne weiteres durch eine Extraportion japanischer Shiitakepilze (anstelle der doch weniger anregenden Champignons) behoben werden. *LOL* PS: höchst amüsant zu lesen. Vielen Dank :D

10. Feb 2013, 17:04·Gefällt mir3

Dass man als Kunde die Liefergebühr unnötig findet ist klar, aber Benzin wird nicht billiger, und Personal auch nicht. Wenn du sonst so zufrieden bist....

10. Feb 2013, 14:51·Gefällt mir
Miki

Lieferservice war super, bis nicht jetzt vor kurzem die fixe Liefergebühr von 2€ eingeführt wurde, die ich völlig unnötig finde. Sie haben nun sicher viele Stammkunden verloren, ich bin einer davon.

9. Feb 2013, 22:02·Gefällt mir
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