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Bastei Beisl Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
11:00-15:00
18:00-23:00
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Bastei Beisl

Stubenbastei 10
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche, Snacks
Lokaltyp: Beisl, Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 5124319Fax: 01 9672665

2 Bewertungen für: Bastei Beisl

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Oktober 2018
Experte
Meidlinger12
221 Bewertungen
39 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
3Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Auf der Suche nach einem leistbaren Beisl im ersten Bezirk stießen wir auf das Bastei Beisl. Es ist eher Gasthaus als ein echtes Wiener Beisl. Der Touristenanteil ist ziemlich hoch, aber wir hörten auch einheimische Gäste plaudern.

Öffentlich sind wir mit der U3 Stubentor + Fußmarsch hergekommen. Die Tischreservierung klappte ohne Probleme und wir bekamen einen eher kleinen 2er-Tisch zugeteilt. Im Hauptraum darf noch geraucht werden. Wir saßen im Nebenraum, wo nicht geraucht wird. Eine Abtrennung gibt es zwar nicht, aber wir fühlten uns nicht belästigt.

Die Karten wurden uns schnell gebracht und für die Getränkeauswahl auch Zeit gelassen. Ich wählte ein großes Schladminger Zwickel und die Liebste einen Weissen Spritzer. Das Zwickel war hervorragend aber der Spritzer war viel zu viel gewässert.

Als Vorspeise wählten wir eine Gansleinmachsuppe mit Bröselknödel, als Hauptspeise eine halbe Portion Zwiebelrostbraten und einen gebackenen Rostbraten. Die Suppe war geschmacklich in Ordnung, es wurde aber etwas zu viel Mehl verwendet. Auch der Knödel schmeckte zu sehr nach Mehl. Ich bekam die halbe Portion Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln. Das Fleisch schmeckte wunderbar. Zwiebeln waren genug vorhanden und das Safterl ging auch.

Als ich dann schon halb fertig gegessen hatte, wartete die Liebste noch immer auf ihren Rostbraten. Ich fragte unseren Ober, wo denn der gebackene Rostbraten abgeblieben ist. Ihm fiel die Lade runter, er entschuldigte sich über den ganzen Abend mindestens 6x und versprach uns 2 Schnapserl aufs Haus. Der gebackene Rostbraten war dann auch nach kurzer Wartezeit am Tisch. Er schmeckte übrigens hervorragend und die Petersilienerdäpfel dazu waren auch spitze.

Ich trank noch einen Riesling und die Liebste einen Gemischten Satz vom Weingut Cobenzl. Leider übersah ich, dass der Riesling lieblich war, also brauch ich mich auch nicht über den Wein beschweren. Liebliche Weine sind nicht mehr meins. Der Gemischte Satz vom Cobenzl ist tadellos.

Zum Abschluss gab es dann noch die 2 versprochenen Schnäpse, einen Marille und einen Birne. Marille war leider parfümiert, Birne war besser.

Das übrige Speisenangebot erstreckt sich über das typische Wiener Gasthausessen wie Wiener Schnitzel vom Schwein und Kalb, Tafelspitz, Gulasch, Leber, Tellerfleisch, Rostbraten, etc. Für Vegetarier leider die übliche Wiener Einfallslosigkeit, wie geb. Champignons, Eiernockerl, Käsenockerl, geb. Mozarella und aus. Fisch gibt es Zander gebraten und Waldviertler Karpfen gebacken.

Das Weinangebot für ein Wiener Gasthaus ist überaus umfangreich mit Herkunft und Jahresangabe. So etwas lob ich mir.

Man kocht hier solide Wiener Küche zu annehmbaren Preisen für den 1. Bezirk. Der Ausrutscher mit der vergessenen Speise kann passieren und wir nahmen es mit Humor.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. September 2016
Experte
Alzi
271 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 25
5Speisen
3Ambiente
5Service
4 Fotos1 Check-In

Wir waren drei Herren an einem Werktag zu Mittag und suchten ein Lokal in der Nähe. Das Bastei Beisl sah von außen einladend aus, die Speisekarte auch, also setzten wir und in den Schanigarten. Seltsam mutete uns an, daß wenig Gäste im und vor dem Lokal saßen. Zwei typische Wiener Ober - wo gibt es das sonst noch? - im weißen Hemd mit schwarzer Hose und einer schwarzen Schürze darüber, waren um unser Wohl bemüht. Beide Ober waren äußerst schlagfertig und sogleich rannte der Schmäh. Wir entschieden uns für ein Erdäpfelgulasch um € 9,50, ein Cordon Bleu um € 13,80 und gebackene Leber mit Erdäpfelmayonnasisesalat um € 9,90. Nach kurzer Wartezeit waren unsere Speisen auf dem Tisch, alles frisch herausgebacken und gigantische Portionen. Die Qualität des Gebotenen hätte besser nicht sein können. Es braucht nicht 1000 Verzierungen und exotische Zutaten, damit ich gerne die Höchstnote vergebe. Diese gibt es auch für das Service. Im Inneren dürfte dieses typische Altwiener Beisl einmal unfachmännisch renoviert worden sein, dabei hat es viel von seinem Charme verloren. Drei Kaffee rundeten unser Mittagessen ab. Der Schmäh rannte immer noch. Mit nur positiven Gefühlen verließen wir unsere Neuentdeckung. Fazit: eines der wenigen noch existierenden typischen Altwiener Beisl im besten Sinne des Wortes mit typischen, frischen, perfekt abgeschmeckten Speisen, serviert mit typischem Wiener Schmäh. Wir waren sicher nicht zum letzten Mal da.

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Bewertet am 24.09.2016

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