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Ambiente
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43
33
40
Gesamtrating
39
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Bastei Beisl Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
11:00-15:00
18:00-23:00
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Bastei Beisl

Stubenbastei 10
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche, Snacks
Lokaltyp: Beisl, Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 5124319Fax: 01 9672665

3 Bewertungen für: Bastei Beisl

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. April 2019
Experte
hbg338
514 Bewertungen
60 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
4Service
17 Fotos1 Check-In

Seit sehr langer Zeit war das Bastei Beisl auf meiner To-Do Liste. Damals noch ohne Bewertung auf Rete. Erst heute haben wir es dorthin geschafft. Unser Termin im dritten Bezirk war früher beendet und so war ein Lokal gefragt welches schon ab 11:00 Küchenbetrieb hat. Da fiel mir das Bastei Beisl ein. Nach einigen Runden in der Gegend rund ums Lokal fuhr ich in die Weihburggarage (Achtung: Stunde € 4,80) und wir gingen die paar Schritte am Palais Coburg vorbei zum Lokal. Vor diesem ein Gastgarten am recht breiten Gehsteig. Dieser sehr gut zur Straße mit einem begrünten Zaun abgeschirmt. Wir begaben uns schon wegen der kühlen Temperaturen in das Lokalinnere. Über eine nieder Stufe gelangt man in das Lokal.

Wir waren die ersten Gäste am heutigen Tag. Im Schankraum, in welchem geraucht werden darf, wurden wir von einem Ober begrüßt. Da er unsere Frage ob es schon Küchenbetrieb gäbe bejahte baten wir um einen Platz im Nichtraucherraum. Dieser befindet sich links nach der Eingangstür. Perfekt abgetrennt mit einer selbstschließenden Tür. Der Raum sehr freundlich und optisch schöner als der Schankraum. Hier ist es freundlich und hell. Der Schankraum eher dunkel gehalten. Das ganze Lokal sehr rustikal mit geweißten Wänden und viel Holz. Wie auf der Homepage angeführt gibt es auch noch einen großen Raum im Keller. Das Keller Stüberl bietet Platz für ca. 80 Personen. Der Zugang zu den Toiletten befindet sich im Raucherbereich zwischen Kellerabgang und Schank. Auch hier muss wie beim Eingang eine Stufe überwunden werden. Die Toiletten recht modern und in sehr gutem Zustand. Natürlich auch sauber kurz nach dem aufsperren.

Die Speisekarten wurde rasch gebracht, und man ließ uns Zeit diese zu lesen und unsere Wunschgerichte zu finden. Als der Ober nach ein paar Minuten wieder an unserem Tisch kam bestellten wir zu Trinken einen großen gespritzten naturtrüben Apfelsaft (€ 4,20), ein großes Soda Zitrone (€ 3,20). Meine Frau wählte die gebackene Leber von Schwein und wünschte um die Änderung des Mayonnaise Salat auf einen Erdäpfel - Vogerlsalat (€ 10,90). Ich entschied mich für eine Leberknödelsuppe (€ 3,50) und das Alt Wiener Backfleisch mit Sauce Tatar und gemischten Salat (€ 17,90).

Die Getränke kamen prompt. Das Soda Zitrone meiner Frau mit frisch gepresster Zitrone gemacht. Mein gespritzter Apfelsaft sehr gut. Nicht zu süß und sehr erfrischend.

Die Suppe wurde in einer Tasse serviert. Ein mittelgroßes Leberknödel mit Schnittlauch verfeinert. Feiner püriert. Die Suppe selbst nicht überragend. Eine eher dünne geschmacklich fade Suppe. Dafür war der Knödel umso besser. Perfekte Konsistenz. Trotzdem es feiner püriert war keine Spur von matschig. Dazu sehr gut gewürzt, sodass es die Suppe deutlich aufpeppte.

Mittlerweile kamen auch schon einige Gäste in das Lokal. Mehrere Touristen, aber auch Wiener nahmen im Nichtraucherraum, dem Zirben Stüberl, Platz. Die beiden Ober hatten aber alles im Griff. Auf Englisch wurden die Wiener Speisen erklärt, was oft nicht sehr einfach war. Vor allem der Kaiserschmarren war recht unterhaltsam.

Doch durch unsere servierten Hauptspeisen wurden wir aus dem Zwiegespräch Gast – Ober herausgerissen. Meine Frau bekam vier Stück Leber serviert. Eine beachtliche Portion mit einer Zitronenspalte bestückt. Auch die Salatportion war tadellos. Geschmacklich hatte meine Frau nichts auszusetzen. Die Leber weich und keine bittere Stellen. Auch waren keine härtere Einlagerungen vorhanden. Der Salat eher säuerlich mariniert. Meiner Frau hat es sehr gut geschmeckt.

Mein Portion ebenfalls nicht gerade klein. Drei Stück Fleisch. Nicht zu dick und mit reichlich Senf und Kren verfeinert. Tadellos die Panier. Hier war eine tadellose Verbindung vom Fleisch zur Hülle. Auch hier das Fleisch ohne Fehler. Die Sauce Tatar sehr gut. Auch wenn ich kein Freund dieser Zutat bin. Diese war hausgemacht und noch dazu sehr gut. Die Sauce war schon vor dem letzten Stück Fleisch verzehrt. Auch der Salat sehr gut. Beim gemischten Salat stört es mich nicht, wenn er säuerlicher ist. Erdäpfelsalat habe ich lieber süßer. Hier liebe ich den von Andi Wojta im Minoritenstüberl, der meinem Ideal von Erdäpfelsalat entspricht. Alles in allem eine sehr gute Hauptspeise ohne Schwächen.

Rasch wurde das Leergeschirr abgeräumt. Nachgefragt ob es geschmeckt hat wurde, wie auch schon während des Essens. Nach einem Kaffee oder Dessertwunsch wurde leider nicht gefragt. Dies erledigte erst der zweite Ober als er an unserem Tisch vorbeiging. Zum Glück denn ich hatte meine Nachspeise schon beim ersten durchsehen der Karte entdeckt. So bestellte ich einen großen Braunen (€ 4,20) und das Schokolademouse auf Beerenspiegel und Eierlikör (€ 5,50). Meine Frau verweigerte ein Dessert.

Der Kaffee wurde ohne Wasser serviert. Gut aber nicht überragend. Dafür machte dann die Schokomouse alles wett. Drei Schoko Nockerln mit etwas Eierlikör und mittendrin der Beerenspiegel. Hier war die Mouse deutlich kompakter in der Konsistenz. Nicht so luftig wie meistens. Dies tat dem Geschmack allerdings keinen Abbruch. Extremster Schokoladengeschmack in Kombination mit dem fruchtigen Beerenspiegel. Hier gab es nichts zu meckern.

Das Service war bis auf die vorerst fehlende Nachfrage nach einer Nachspeise sehr gut. Promptes Service mit dem gewissen Wiener Schmäh, zumindest bei uns, denn die Germanen oder Engländer hätten ihn nicht verstanden. Die Bezahlung erfolgt entweder bar oder mit Karte. Natürlich mit MwSt. Rechnung.

Mein(unser) Fazit – Ein gehobenes Wiener Gasthaus mit sehr guter Küche und ebensolchem Service. Das Ambiente entspricht dem eines gut gepflegtem Gasthaus. Wie schon erwähnt ist der Raucherbereich eher dunkel dank des dort verbautem dunklen Holz. Sehr freundlich und hell der Nichtraucherbereich. Wer in ersten Lust auf Wiener Küche im passenden Ambiente hat ist hier sehr gut aufgehoben.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Oktober 2018
Experte
Meidlinger12
224 Bewertungen
40 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
3Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Auf der Suche nach einem leistbaren Beisl im ersten Bezirk stießen wir auf das Bastei Beisl. Es ist eher Gasthaus als ein echtes Wiener Beisl. Der Touristenanteil ist ziemlich hoch, aber wir hörten auch einheimische Gäste plaudern.

Öffentlich sind wir mit der U3 Stubentor + Fußmarsch hergekommen. Die Tischreservierung klappte ohne Probleme und wir bekamen einen eher kleinen 2er-Tisch zugeteilt. Im Hauptraum darf noch geraucht werden. Wir saßen im Nebenraum, wo nicht geraucht wird. Eine Abtrennung gibt es zwar nicht, aber wir fühlten uns nicht belästigt.

Die Karten wurden uns schnell gebracht und für die Getränkeauswahl auch Zeit gelassen. Ich wählte ein großes Schladminger Zwickel und die Liebste einen Weissen Spritzer. Das Zwickel war hervorragend aber der Spritzer war viel zu viel gewässert.

Als Vorspeise wählten wir eine Gansleinmachsuppe mit Bröselknödel, als Hauptspeise eine halbe Portion Zwiebelrostbraten und einen gebackenen Rostbraten. Die Suppe war geschmacklich in Ordnung, es wurde aber etwas zu viel Mehl verwendet. Auch der Knödel schmeckte zu sehr nach Mehl. Ich bekam die halbe Portion Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln. Das Fleisch schmeckte wunderbar. Zwiebeln waren genug vorhanden und das Safterl ging auch.

Als ich dann schon halb fertig gegessen hatte, wartete die Liebste noch immer auf ihren Rostbraten. Ich fragte unseren Ober, wo denn der gebackene Rostbraten abgeblieben ist. Ihm fiel die Lade runter, er entschuldigte sich über den ganzen Abend mindestens 6x und versprach uns 2 Schnapserl aufs Haus. Der gebackene Rostbraten war dann auch nach kurzer Wartezeit am Tisch. Er schmeckte übrigens hervorragend und die Petersilienerdäpfel dazu waren auch spitze.

Ich trank noch einen Riesling und die Liebste einen Gemischten Satz vom Weingut Cobenzl. Leider übersah ich, dass der Riesling lieblich war, also brauch ich mich auch nicht über den Wein beschweren. Liebliche Weine sind nicht mehr meins. Der Gemischte Satz vom Cobenzl ist tadellos.

Zum Abschluss gab es dann noch die 2 versprochenen Schnäpse, einen Marille und einen Birne. Marille war leider parfümiert, Birne war besser.

Das übrige Speisenangebot erstreckt sich über das typische Wiener Gasthausessen wie Wiener Schnitzel vom Schwein und Kalb, Tafelspitz, Gulasch, Leber, Tellerfleisch, Rostbraten, etc. Für Vegetarier leider die übliche Wiener Einfallslosigkeit, wie geb. Champignons, Eiernockerl, Käsenockerl, geb. Mozarella und aus. Fisch gibt es Zander gebraten und Waldviertler Karpfen gebacken.

Das Weinangebot für ein Wiener Gasthaus ist überaus umfangreich mit Herkunft und Jahresangabe. So etwas lob ich mir.

Man kocht hier solide Wiener Küche zu annehmbaren Preisen für den 1. Bezirk. Der Ausrutscher mit der vergessenen Speise kann passieren und wir nahmen es mit Humor.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. September 2016
Experte
Alzi
271 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 25
5Speisen
3Ambiente
5Service
4 Fotos1 Check-In

Wir waren drei Herren an einem Werktag zu Mittag und suchten ein Lokal in der Nähe. Das Bastei Beisl sah von außen einladend aus, die Speisekarte auch, also setzten wir und in den Schanigarten. Seltsam mutete uns an, daß wenig Gäste im und vor dem Lokal saßen. Zwei typische Wiener Ober - wo gibt es das sonst noch? - im weißen Hemd mit schwarzer Hose und einer schwarzen Schürze darüber, waren um unser Wohl bemüht. Beide Ober waren äußerst schlagfertig und sogleich rannte der Schmäh. Wir entschieden uns für ein Erdäpfelgulasch um € 9,50, ein Cordon Bleu um € 13,80 und gebackene Leber mit Erdäpfelmayonnasisesalat um € 9,90. Nach kurzer Wartezeit waren unsere Speisen auf dem Tisch, alles frisch herausgebacken und gigantische Portionen. Die Qualität des Gebotenen hätte besser nicht sein können. Es braucht nicht 1000 Verzierungen und exotische Zutaten, damit ich gerne die Höchstnote vergebe. Diese gibt es auch für das Service. Im Inneren dürfte dieses typische Altwiener Beisl einmal unfachmännisch renoviert worden sein, dabei hat es viel von seinem Charme verloren. Drei Kaffee rundeten unser Mittagessen ab. Der Schmäh rannte immer noch. Mit nur positiven Gefühlen verließen wir unsere Neuentdeckung. Fazit: eines der wenigen noch existierenden typischen Altwiener Beisl im besten Sinne des Wortes mit typischen, frischen, perfekt abgeschmeckten Speisen, serviert mit typischem Wiener Schmäh. Wir waren sicher nicht zum letzten Mal da.

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Bewertet am 24.09.2016

Master

1 Check-In
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