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Donnerstag, 27. Juli 2017
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Zum Genussspecht im Unterlaaerhof Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Günstig
Kreditkarten
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Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
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geschlossen
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Sa
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magic
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Zum Genussspecht im Unterlaaerhof

Unterlaaer Platz 2
1100 Wien (10. Bezirk - Favoriten)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
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1 Bewertung für: Zum Genussspecht im Unterlaaerhof

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. März 2017
InaHummel
25 Bewertungen
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Tester-Level 8
3Speisen
3Ambiente
1Service

Schon seit längerem wollten wir den Unterlaaer-Hof besuchen, seit dem Zeitpunkt, als er neu übernommen und zum "Genussspecht" wurde! Das müsste so cirka 2 Jahre her sein....
Am vergangenen Freitag hat es endlich geklappt. Vorsichtshalber reservierte ich um die Mittagszeit telefonisch einen Tisch für zwei Personen um 19.30 Uhr. Nachdem wir beide bis 18.00 Uhr in der Innenstadt arbeiten, sollte ein Zeitpolster eingeplant sein.
Eine männliche Stimme mit slawischem Akzent nahm die Reservierung entgegen.
Voll Vorfreude machten wir uns feierabendmässig auf den Weg...
Fast pünktlich trafen wir ein und fanden unseren Tisch in einer Ecke, am Fenster, in der gemütlichen Gaststube vor. Dies ist eigentlich der Raucherbereich, aber da wir außer der Wirtsfamilie dort fast alleine waren, war es in Ordnung. Im großen Nichtraucher-Raum nebenan ( durch eine geschlossen gehaltene Glastür getrennt) befand sich eine größere Gesellschaft zu irgendeiner Familienfeier...
Das Ambiente sauber, ländlich, wirthausmässig. Die Toiletten sehr eng und nicht barrierefrei. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein korpulenter Mensch hier zur Toilette durchkommen soll, von Rollifahrer gar nicht zu reden....
Die slawisch akzentuierte Stimme erschien rasch in Form des Kellners und überreichte uns sofort die Speisekarten. Gleichzeitig damit kam die Frage: "Was wünschen Sie trinken?"
Auf die Frage nach einem Apperitiv, wurde mir ein Stifterl Sekt empfohlen. Mein Mann nahm ein kleines Bier. Dazu orderten wir einen Krug Wiener Leitungswasser. Die Getränke kamen rasch und wir gaben unsere Bestellung auf: Einmal die Leberknödelsuppe, dann die Blunzen-Canneloni auf Rahmkraut mit karamelisierten Apfelspalten als zweite Vorspeise, die wir uns teilen möchten.
Als Hauptspeisen: Das Kalbsrahmbeuscherl und den Zander natur (den es, wie auch einige andere Speisen als kleine oder "normale" Portion gab) mit Petersil-Erdäpfel.
Die Suppe war ausgezeichnet, sehr heiß, eine kräftige Rindsuppe mit einem flaumigen Knödel.
Die zweite Vorspeise kam auf einem Teller und mit einem Besteck (also nicht geteilt)!
Wir holten uns einfach ein zweites Besteck und teilen uns den Teller auf.
Zu den Hauptspeisen: Das Beuscherl schmeckte meinem Mann sehr gut, er beanstandete nur kleine Knöchelchen und Kruspeln, die definitiv NICHT hinein gehören!
Mein Zander (kleine Portion) bestand aus einem Filet mit Paprika-Butter und recht vielen Erdäpfeln - sehr gut!
Der Kellner fragte nicht mehr nach Getränken nach, also machten wir uns bemerkbar und bestellten noch einen halben Liter offenen Hauswein zum Essen.
Die Teller wurden promt abgeräumt und auch die Gruppe aus dem Nichtraucher-Raum machte sich langsam auf den Weg...
Uns gelüstete es dann doch noch nach einem Dessert und wir orderten einmal Topfenknöderl auf warmen Zwetschkenröster, wieder einmal zum Teilen.
Mittlerweile war es zwanzig Minuten nach 20.00 Uhr geworden. Der slawische Akzent wurde missmutig und meinte, er hätte mir am Telefon schon gesagt, dass die Küche um 20.00 Uhr sperre!
Ich verneinte, da ich mich daran nicht erinnern konnte, bzw. hätte ich dann wahrscheinlich die Reservierung um eine halbe Stunde vorverlegt...
Er nickte schließlich barmherzig und verschwand in Richtung Küche. Dann begann das große Aufräumen. Es wurde nur mehr slawisch gesprochen, Tischdecken erneuert, aufgekehrt.....und eine verlegen lächelnde Küchenkraft servierte uns das Dessert.
Auf einem Teller mit einem Besteck! Wie schon bei der Vorspeise teilten wir wieder in Eigenregie......
Schnell aufgegessen, den restlichen Wein und das Wasser ausgetrunken, bezahlt und die bereits versperrte Türe wieder aufgesperrt.......nichts wie nach Hause!
Alles in allem: ein mittelmäßiges Wirtshaus mit zwar engagierten Koch, interessanter Speisekarte, aber nicht sehr gastlichem Ambiente!

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Letzter Kommentar von am 28. Mär 2017 um 12:11

zu magic: Wir HABEN natürlich gesagt, dass wir die Vorspeise TEILEN möchten! Genauso bei der Nachspeise!

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Bewertet am 27.03.2017
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