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Weißes KreuzWeißes KreuzWeißes Kreuz
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Österreich
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29
Steiermark
Rang: 13
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Günstig
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Weißes Kreuz

Heinrichstraße 67
8010 Graz
Steiermark
Küche: Österreichisch, Steirisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 0316 384118
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Weißes Kreuz

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Oktober 2014
Experte
bluesky73
258
31
29
2Speisen
3Ambiente
2Service
20 Fotos1 Check-In

Nach einer etwas zähen Arbeitswoche sind die Rezeptideen für ein selbst zubereitetes Abendessen am Samstag eher spärlich vorhanden – Fr. bluesky ist leicht zu einem Lokalbesuch zu überreden und mit dem Weißen Kreuz ist auch rasch ein passendes Ziel gefunden.
Bei schönem Herbstwetter spazieren wir gegen 17 Uhr in die Grazer Heinrichstraße. Mir fallen die vielen neuen Lokale in der Straße auf - hat sich kulinarisch in dieser Gegend einiges getan in der letzten Zeit. Von einem Neuzugang in der Szene kann man beim weißen Kreuz allerdings nicht ganz sprechen, denn es steht wohl schon seit zig Jahren als Gasthaus an dieser Stelle. Die neue Fassade wurde bereits von HrMann erwähnt und ist in jedem Fall ein Gewinn für das Gebäude.

Voller Vorfreude auf gutbürgerliche Küche betreten wir durch die offene Eingangstüre den Gastraum und stehen vor einer Theke, die mich irgendwie mehr an eine Hotelrezeption erinnert. Dahinter steht ein attraktives, blondes Fräulein, davor zwei vermeintliche Gäste. Nach einer kurzen Begrüßung und unserer Frage nach einem Tisch im NR Bereich schickt man uns in das überschaubare Stüberl direkt rechts von der Türe, in dem zwei größere Tische stehen.

Die Karten werden rasch gebracht, wie üblich möchten wir erst mal einen Blick auf das Speisenangebot werfen und vertagen die Getränkebestellung auf später. Die Karte ist sehr umfangreich und bietet von saisonalen Empfehlungen, kleinen Gerichte, über "Jörgis Hausspetzialitäten" (sic!), den "Klassikern" bis hin zu Gerichten für "Salattiger" ein breites Spektrum an.

Beim nächsten Versuch der jungen Dame sind wir bereit für die Getränkebestellung. Weit kommen wir allerdings nicht, denn das in der Karte angepriesene Zwickel, auf das ich mich gefreut hatte, gibt es leider nicht mehr im Sortiment. Flexibel wie ich bin schwenke ich auf ein normales kleines Bier, Fr. bluesky bleibt bei ihrem kleinen Radler (je Euro 2,60).

Beim Servieren der Getränke steht auch unsere Speisenauswahl großteils fest. Ich halte mich an die Empfehlung in der Karte und frage nach der Tagessuppe, aber irgendwie scheinen wir kein Glück zu haben: Tagessuppe gibt’s am Samstag keine... Die restliche Bestellaufnahme verläuft dann ohne weitere Probleme ab.

Von meinem Sitzplatz aus habe ich die Theke gut im Blick und kann verfolgen, wie unsere Gerichte boniert werden. Das erfolgt nicht ganz ohne Probleme, denn immer wieder muss der vermeintliche Gast, der sich als weiterer Kellner des Lokals in Zivil entpuppt, helfend unterstützen. Das idente Bild zeigt sich bei einem telefonischen Reservierungsversuch für eine geplante Feier, den dann letztendlich nach einigen Minuten ebenfalls der Kollege übernimmt und unter Dach und Fach bringt.

Das Stüberl, in dem wir sitzen ist sehr rustikal eingerichtet. Jagdtrophäen hängen an den holzvertäfelten Wänden, man sitzt auf der umlaufende Bank, rot-weiss karierte Mitteldecken liegen auf den vergleichsweise neuwertig wirkenden Tischplatten. Durch die offene Eingangstüre dringt der abendliche Verkehrslärm in den Gastraum.
Das Besteck wird akkurat eingewickelt auf einem extra Teller eingestellt und kurz darauf kommen auch schon unsere Hauptspeisen.

Schweinsfilet in Kürbiskernpanade mit Reis und Gemüse (Euro 11,50). Fr. bluesky beweist Übersicht und erkennt, dass der Reis spontan und unangekündigt durch drei Röstinchen ersetzt worden ist. Darauf angesprochen macht sich im Service Ratlosigkeit breit – der Blick in die Karte bestätigt....da sollte Reis mit am Teller sein. Das Fräulein entschuldigt sich, die Karte wäre wohl noch nicht korrigiert worden – der Kollege außer Dienst ruft aus dem Hintergrund "Is schu untawegs, da Reis".
Die drei Stück Schweinsfilet schmecken brav, das Gemüse ist diesmal zwar nicht TK, aber leider viel zu lange gekocht und damit ohne jeglichen Biss.
Der Reis kommt wenig später im extra Schüsserl und mit noch einer Entschuldigung. Hätten wir gewusst, was uns erwartet, wir wären bei den Röstinchen geblieben…im Schüsserl findet sich der geschmackloseste und patzigste Reis, den wir je serviert bekommen haben.

Hirschrollbraten mit Pilzsauce und Serviettenknödeln (Euro 10,90). Optisch hätte man das Gericht sicher etwas schöner anrichten können, aber immerhin wird das serviert, was ich bestellt habe. Die drei Tranchen vom Serviettenknödel sind ganz leicht angebraten und wirken dadurch trockener, als notwendig.
Vom Hirschrollbraten finden sich zwei sehr dünne Scheiben – auch er ist sehr trocken, geschmacklich aber ok. Die Pilzsauce ist leider sehr dicklich, fast schon kleistrig, mit sehr starkem Geschmack nach Thymian. Die Pilze sind dafür wässrig und mit sehr geringem Eigengeschmack. Ebenfalls am Teller findet sich eine sehr große Menge Preiselbeermarmelade.

Nach dem Abservieren bekommen wir für uns etwas überraschend zwei Lärcherl aufs Haus – quasi als Wiedergutmachung. Ob für das nicht ganz optimale Essen, oder für den Reis bleibt offen.

In weitere Folge müssen wir ein wenig um die Aufmerksamkeit kämpfen, denn inzwischen trinkt ein vermeintlicher Studienkollege an der Theke sein Bier und nimmt den Großteil der Konzentration vom Service in Anspruch. Es gelingt mir trotzdem einen Topfenstrudel (Euro 3,10) als Nachspeise zu bestellen.

Er wird sehr puristisch, lediglich mit Staubzucker bestreut serviert. Geschmacklich ist die Füllung gut, allerdings schmeckt die erste Kostprobe lauwarm, die zweite kalt, die dritte heiß…die Mikrowelle lässt grüßen.

Wir ordern die Rechnung, die in Form eines Konsumationsbons mit knapp über 30 Euro kommt und machen uns ein wenig diskutierend über die Erlebnisse wieder auf den Heimweg.

Zum Fazit: Das Ambiente ist urig, Gemütlichkeit ist nicht nur wegen dem Straßenlärm durch die offene Türe nicht aufgekommen. Die junge Dame im Service war bemüht, ist aber leider offensichtlich nicht vom Fach. Die Entschuldigung(en) haben wir als ehrlich empfunden und können ebenso wie die bei einer Speisenabholung unter Beweis gestellten guten Englischkenntnisse positiv erwähnt werden. Die von uns gegessenen Speisen waren tendenziell eher unter dem Durchschnitt und konnten nicht ganz überzeugen. Vielleicht sollte man die Speisekarte verkleinern und bei der Gelegenheit auch gleich Richtigstellen - sowohl inhaltlich, wie auch hinsichtlich Rechtschreibung.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. März 2014
Experte
HrMann
39
18
20
3Speisen
3Ambiente
4Service

Das Weiße Kreuz hat vor kurzem eine neue Fassade bekommen, weshalb ich mich auch entschloss, dem Lokal einen Besuch abzustatten. Von einer Fassade lässt sich natürlich nicht auf die Küche schließen, trotzdem wirkte diese auf mich bislang abweisend (siehe Photo Labrouche). (EDIT: Nach einer Internet-Recherche habe ich herausgefunden, dass das Lokal denkmalgeschützt ist. Ich nehme an, dass sich deshalb die Renovierung lange verzögert hat). Beim Vorbeigehen dachte ich immer, dass es sich hier womöglich um ein Gasthaus mit großem Stammpublikum handelt, wo Leute quasi seit Jahren schon zum Inventar gehören. Stimmt diese Vermutung? Ich habe bei meinem zweiten Besuch ein paar Leute wiedererkannt. Auch die anderen Tischrunden wirkten eher stammtischmäßig. Extrawünsche stellen kein Problem dar, da der Herr vom Nebentisch eine Bestellung abgab, die in der Form nun wirklich nicht auf der Karte stand. Seine Ausführungen, wie der Salat nun auszusehen hat, dauerten eine gute Weile. Die Kellnerin blieb ruhig, scheinbar kommt das hier öfters vor.

Wie schaut’s nun Innen aus? Betritt man das Gasthaus, erblickt man sofort einen Ausschank samt Kassa, wo man beim Verlassen zahlen muss. Die Bar führt links in einen Raum, Rauchen ist in dem beschriebenen Bereich erlaubt. Das Mobiliar würde ich als standardmäßig bezeichnen. Holz dominiert, nichts Besonderes, alles wirkt sauber und rustikal. Es gibt auch einen Gastkarten, den ich aber noch nicht zu sehen bekommen habe.

Die Speisekarte bietet wie vermutet vorwiegend steirische Klassiker. Schafskäse im Speckmantel und Wiener Schnitzel gehören unter anderem dazu. Ich bestelle einen naturtrüben Apfelsaft mit Leitungswasser, was sehr fruchtig und angenehm süß ausfällt. Die Kellnerin vermerkt meinen Speisewunsch: Eine Fritattensuppe und geröstete Knödel mit EI, samt gemischtem Salat. Die Fritattensuppe ist hier eine tiefe Schüssel mit viel Einlage. Der Schnittlauch kommt auch nicht zu kurz. Leider ist die Suppe nicht wirklich heiß, sonst aber ganz gut. Der geröstete Knödel mit Ei ist wirklich eine große Portion. Mit Zwiebel angeröstet, fehlen diesem ein paar Gewürze. Etwas mehr Salz und Pfeffer oder Kräuter würden schon reichen. Die Knödelscheiben sind auf der festeren Seite, was mir gefällt. Insgesamt wie schon die Suppe gut. Der gemischte Salat (Grüner Salat, Kartoffel, Bohnen, Karotten soweit ich mich erinnern kann) wird mit Kernöl gepimpt. Aus der Marinade schmecke ich Knoblauch heraus, sonst fällt mir daran nichts Besonderes auf. Da habe ich schon deutlich bessere Salate bekommen. Eine Nachspeise durfte es bislang keine sein, steht aber noch auf meiner To Do Liste.

Resümee: Das Weiße Kreuz ist ein gutbürgerliches Gasthaus mit guter Hausmannskost. Service ist freundlich und bemüht. Die günstigen Mittagmenus ziehen viele StudentInnen an.

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Weißes Kreuz - Karte
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Bewertet am 30.03.2014

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