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Trattoria della rosa Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2003
Öffnungszeiten
Mo
10:00-23:00
Di
10:00-23:00
Mi
10:00-23:00
Do
10:00-23:00
Fr
10:00-23:00
Sa
10:00-23:00
So
17:00-22:00
Hinzugefügt von
Criticus
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Trattoria della rosa

Hauptstraße 6
8280 Fürstenfeld
Steiermark
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl
Tel: 0699 19019001

1 Bewertung für: Trattoria della rosa

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. Juni 2019
Experte
Alphawoelfin
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Ein-, zweimal sind wir schon nachmittags während des Einkaufsbummels in der Hauptstrasse im Schanigarten der "Trattoria della rosa" in Fürstenfeld gesessen. Aber immer nur auf einen Apero.

Fürstenfeld "City" ist eigentlich ganz hübsch und aufgeräumt und im Unterschied zu anderen, mittelgrossen Städtchen auf dem Land, wie z. B. Güssing, hat es sich eine Einkaufsstrasse mit einer guten Durchmischung von Läden erhalten.
Trotz der riesigen Einkaufscenter am Stadtrand.

Es ist schwül , wir sind einkaufsmüde und hätten jetzt gerne ein paar Glas Wein und eine Kleinigkeit zu essen.

Siegesgewiss betreten wir die Trattoria und werden gleich vom Wirt abgefangen. "Habt Ihr reserviert".."nein"... okay, er weist uns einen anderen Tisch im Gastgarten zu, als wir ihn uns ausgesucht hätten.

Der Gastgarten ist um 18 Uhr einigermassen gefüllt, aber gleich ist die Kellnerin bei uns. Ein "Veneziano" soll es werden, sie nennt ihn "Venezianer", auch auf der Rechnung heisst er so. 4,--

Wir haben Lust auf Antipasti und wählen die entsprechende "Platte". Was kommt, ist eine riesige Menge Prosciutto, frisch gegrillte Paprika und Zucchini. Die Paprika äusserst aromatisch, die Zucchini wirklich knackig, trotzdem fein geröstet. Der Wirt sagt uns, dass er sie selbst macht.
Daneben köstliche eingelegte Zwiebeln. Süss, nicht zu sauer, ein tolles Aroma.

Der Schinken - ich esse ihn nicht , weil ich nie Wurst oder Schinken esse - soll gut schmecken, wenngleich einige Scheiben zu dick geschnitten sind.

Die grünen Oliven zart salzig, wirklich sehr, sehr frisch schmeckend, ganz knackig. Wir erfahren, dass sie vom Händler aus Süditalien geliefert werden, allerdings aus Griechenland kommen.
Ausgezeichnet!

Die getrockneten Tomaten sind , O-Ton-Wirt "nicht so sauer, schmecken noch nach Tomate, so richtig sonnengetrocknet". Ja, stimmt!

Der Grana padano ist mir persönlich zu jung, schmeckt noch zu stark nach Kuhmilch, nicht meines.
Ich mag mehr so die ganz trockenen, schon ganz salzigen, alten Grana.

Dazu wird Weissbrot gereicht, dass vollkommen unpassend und dem Habitus und den Preisen des Lokals nicht angemessen ist. Ein sehr fader, unscheinbarer Weissbrotwecken oder - wie er gerne genannt wird - Sandwichwecken.

Hier wäre ein tolles Baguette oder anderes,, gutes, italienisches Weissbrot wirklich angezeigt.

Sehr gutes Olivenöl, hausgemachtes Chili-Öl (bitte in homöopathischen Dosen verwenden!), Salz, Pfeffermühle.

Zusätzlich bestellten wir Bruschetta mit Tomate und Mozzarella, es hätte auch Thunfisch oder Schinken gegeben.
Die Bruschetta ist eine Enttäuschung:Wieder der unselige Weissbrotwecken, darauf Tomatensauce, Käse und irgendein Fertiggewürz. Das Ganze schmeckt, es tut mir leid, das so sagen zu müssen, wie eine Fertig-Margherita aus der Tiefkühltruhe, auch auf dem Foto gut zu erkennen.

Der Wirt bringt uns auf Verlangen die Weinkarte und dann geht es los: Erst erzählt er uns, dass er tausende Flaschen in seinen drei Weinkellern hätte, dass er viele alte Dom-Perignon aus verschiedenen Jahren hätte, dass er nicht alles auf die Karte schreiben könne, weil er die Gäste nicht überfordern wolle, dass es fast nichts gäbe, was es bei ihm nicht gäbe, etc.., etc.

Bei uns kommt das fast als Arroganz an und es nervt eigentlich auch ein bisschen, dieses Angeben.
Er empfiehlt uns, nachdem er unseren Geschmack ein bisschen abgecheckt hat, einen Sauvignon blanc aus der Südsteiermark, 2017, Gamlitz.
Wie sich herausstellt, als er die Flasche bringt, ist der Wein vom Weingut Elsnegg, also von ihm.

Er bringt mit Eiswürfel gekühlte Gläser, zelebriert, schenkt ein. Und wirklich: Der Wein ist ganz ausgezeichnet, ich liebe derzeit Sauvignon blanc. Und wir sind glücklich mit diesem guten Tropfen.

Wie sich später herausstellen wird, findet sich dieser Wein mit 8,-- Euro pro Glas auf der Karte wider. Das ist für einen jungen Sauvignon, noch dazu vom eigenen Weingut, etwas übertrieben, wie wir finden.

Weiters kredenzt er einen 10 Jahre alten Chardonnay aus dem Friaul, € 5,50
Er ist schon goldgelb, höchst aromatisch, fruchtig, schwer. Ausgezeichnet und passt sehr gut zum Käse.

Zwischendurch bestellen wir Oliven und Käse nach. Einfach zum Gustieren und um den Wein zu "begleiten". Die Oliven werden mit Zahnstochern serviert, der Käse in kleineren Stücken. Von Servietten ist weit und breit nichts zu sehen.

Es ist viel los, hier im Gastgarten, Freitag abends. Tout Fürstenfeld kommt scheinbar, um die reservierten Tische zu belegen.
Daus Lokal liegt in einem hunderte Jahre alten Haus mit hübschen Bögen im Inneren und einem kleinen "Innenhof". Im Schanigarten zu sitzen ist in Ordnung, wenngleich nicht so wahnsinnig berauschend. Es fahren doch Autos nah vorbei, lärmende Mopeds, etc.

Die Karte ist nicht gross, einige Nudelgerichte, derzeit auch Eierschwammerl.

Der Besuch neigt sich dem Ende zu und wir landen bei einer Überraschung: Einem unglaublich intensiven Rotwein, wie sich herausstellt, einem 13 Jahre alten Blaufränkisch, gewachsen am Neusiedler See. Landwein,kein Qualitätswen.
Vinifiziert in Höflein. 9,--

Mit zunehmender Dauer unseres Besuches wird der Wirt freundlicher...

Schlussendlich möchten wir noch hausgemachtes Tiramisu, das er uns als "Erwachsenentiramisu" ankündigt. Doch weit gefehlt, es ist längst nicht genug Rum enthalten. Aber es schmeckt einigermassen ordentlich. 6,20

Wir sind irritiert: Einerseits einige Köstlichkeiten auf der Antipasti-Platte,anderseits das unpassende Brot, einerseits die köstlichen Weine, anderseits der übereifrige , eitle Wirt- und schlußendlich die nicht besonders faire Preisgestaltung der glasweis-Weine, die er als Empfehlung, abseits der Karte, anbot.

Dass das Service ein 4er wurde, liegt daran, dass er und seine Mitarbeiterin wirklich aufmerksam waren. Als er, z.B., hört, dass wir nächstes Wochenende zum Weinkosten in die Südoststeiermark, Vulkanland, fahren, bringt er handgeschriebene Empfehlungen von Winzern, Gebietsvinotheken, etc.

Wir bezahlen mit Trinkgeld über hundert Euro.

Ob uns die Trattoria nocheinmal zur Einkehr locken wird, kann ich nicht sagen.

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Bewertet am 23.06.2019
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