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Di, 23. April 2024

Taco Dios

Spitalgasse 15, 1090 Wien
Küche: Mexikanisch
Lokaltyp: Fastfood, Imbiss
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Taco Dios

Speisen
Ambiente
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Menue1
am 8. April 2019
SpeisenAmbienteService
Die Spitalgasse beherbergt trotz seiner Unattraktivität doch eine erstaunliche Anzahl an Lokalen. Manche halten sich, wohl wegen des angrenzenden Universitätscampus', besser bekannt als "Altes AKH", schon ziemlich lange und manche müssen nach ein paar Jahren zusperren. So auch die Pie Factory in ...Mehr anzeigenDie Spitalgasse beherbergt trotz seiner Unattraktivität doch eine erstaunliche Anzahl an Lokalen. Manche halten sich, wohl wegen des angrenzenden Universitätscampus', besser bekannt als "Altes AKH", schon ziemlich lange und manche müssen nach ein paar Jahren zusperren. So auch die Pie Factory in deren Räumlichkeiten sich das Taco Dios vor einem halben Jahr einquartiert hat. Das weiß ich durch die nicht aktualisierte homepage "Wir eröffnen am 12.11.2018". Am Interieur wurde im Übrigen wenig verändert, man hat das Lokal ohne großen Umbau des Gastraumes übernommen.

Ich habe Lust auf einen Burrito und stehe also vor der Speisekarte, die - und das ist schon die erste Schwierigkeit - nur Tacos verzeichnet. Weiter unten gibt es den Hinweis, dass man alle angebotenen Tacos auch als Burrito haben kann. OK, die Bestellung sollte zu schaffen sein. Ich ordere einen Burrito ohne Fleisch, den man hier "Guilt Free" nennt. Finde ich für die vorösterliche Zeit ungewollt witzig. Die Bestellung muss, ähnlich des Subway-Konzeptes, direkt an der Kasse abgegeben werden und danach wird man gefragt welche der Zutaten man haben oder vermeiden möchte. Ich nehme alles, da ich mir denke, die Speise wurde doch vorher auf passende Ingredenzien gekostet und zudem gibt es wenig, was ich nicht mag. Zumindest hört man immer wieder, wie lange manche Köche an Gerichten getüftelt haben, um den perfekten Geschmack hinzubekommen.

Ich darf also inzwischen an einem der Hochstühle mit Blick auf die Spitalgasse platz nehmen und vertreibe mir die Zeit mit der Durchsicht der einzelnen scharfen Saucen die sich, anstelle von Pfeffer und Salz an jedem Platz befinden. Es ist eine bunte Auswahl an Fläschchen mit grünem, gelbem und rotem Inhalt. Manche verheißen mittlere Schärfe, gekennzeichnet durch ein entsprechendes Piktogramm und manche warnen vor dem Inhalt durch Totenköpfe, Skelette und ähnlichen Schaurigkeiten. Ich muss dabei immer an Asterix und die Lorbeeren des Caesar denken (wer's kennt:"Das meine Zuckerpüppchen von Tiberius bringt euch in den Zirkus nach Rom"). Was ich nicht so schön finde sind die krustigen Reste an den Flaschen, das könnte man schon sauber halten, so viel ist hier im Lokal nicht los, dass man es auf mangelde Zeit schieben könnte. Aber wenn man das Auge nicht dafür hat, sieht man's auch nicht.

Ich erhalte meinen Teller mit dem Burrito meiner Wahl und was beim ersten aufheben sofort auffällt, es wird mich garantiert satt machen - ich habe gefühlte 50 dag Lebensmittel in der Hand. Hier erhält man was für sein Geld. Der erste Bissen, ohne Scharfmacher, ist aber enttäuschend - lauwarmer Reis, rohe Zwiebelwürfel und auch der Rest, hauptsächlich Rotkraut, Paradeiser und Sauce, sind in der Kombination nicht so besonders ausgewogen. Ich denke mir, das könnte am Randbissen liegen und arbeite mich bis zur Mitte durch, aber so richtig gut wird es nicht.
Nun könnte man versucht sein zu sagen, "selber schuld, wer bestellt sich schon einen vegetarischen Burrito", aber was haupsächlich störte, waren die grobmotorisch geschnittenen Zwiebeln und die Lieblosigkeit der Zubereitung. Zurückschicken hätte nichts gebracht, denn es war niemand da, der es hätte besser machen können. Ich habe also brav aufgegessen und die Zwiebeln in Kleinarbeit entfernt und mit der einen oder anderen Sauce etwas Geschmack reingebracht, aber für mich wird es voraussichtlich bei dem einen Besuch bleiben. Beim Burrito ist noch Luft nach oben, wie hingegen die Tacos schmecken bleibt offen, eventuell ist es ja das Hauptgericht, das den Gast
Mexiko in Wien erleben lässt.
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