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Schlosskeller Mailberg

Mailberg 1
2024 Mailberg
Schloss
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02943 30301 20
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Schlosskeller Mailberg

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. April 2015
Experte
Stammersdorfer
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3Ambiente
4Service
7 Fotos1 Check-In

Gestern Abend, ein schon lange ausständiges Geburtstagsgeschenk eingelöst und zwar in Mailberg im nördlichen Weinviertel, im Restaurant SCHLOSSKELLER MAILBERG bei Verena Schneider und 2 Mützen Koch Christoph Schüller. Hier findet schon zum 6ten Mal das Wein.Tour.Opening statt.

Auf deren HP ist zu lesen, die Winzer des „Mailberg Valley“ (16 an der Zahl, Anmerkung Stammersdorfer) empfangen sie in der Schlossvinothek. Beginnen Sie dort den Abend mit einem prickelnden Aperitif. Anschließend verwöhnt Sie das Restaurant Schlosskeller mit einem regionalen 7-gängigen Menü. Die Winzer präsentieren passend zu den Gerichten ihre Weine. "sax4you.at" führt Sie musikalisch durch den Abend. (Der Mann spielte Saxophon, Klarinette, Panflüte, Querflöte und Musikcomputer:-))

Die Anreise dauert eine gute Stunde von Wien kommend, Navi oder die gute alte Straßenkarte sind beim Hinfahren jedenfalls sehr hilfreich, geparkt wird im Innenhof des Schlosses.

Beginn der Veranstaltung war um 18:30 mit einem Sekt eines der örtlichen Winzer der in der Vinothek gereicht wurde, köstlich übrigens. Die ist über einige steile Stufen zu erreichen und liegt unter dem Schloss, zwischen dem Eingang des Hotels und dem Restaurant.

Nach einigen kurzen Ansprachen der örtlich Wichtigen, ging es dann weiter hinüber zum Wirten. Da empfängt uns die sehr sympathische Frau Schneider, die uns unter Mitwirkung ihrer vielen Helferlein, zu den sehr schön eingedeckten 6er oder zumeist 8ter Tischen bringt. Es waren etwa 60 Personen mit dabei, der Event war ausgebucht.

Da wo gegessen wird, handelt es sich um einen sehr hohen Raum oder eigentlich fast Halle, die über einige Stufen nach unten zu erreichen ist. Mitten drinnen quasi als Raumteiler eine riesige alte Weinpresse. Die Tische und Sessel aus Holz, schöne (alte) Lampen geben dem Raum ein angenehmes Licht. An den weiss bemalten Wänden, verschiedene, von Kindern gemalte Bilder. Irgendwie steht, hängt und liegt mir aber zu viel herum, hundertprozentig wohl gefühlt haben wir beide uns nicht.

Das von der professionellen Chefin geleitete Service ist sehr freundlich, die jungen Mädls und Burschen haben immer ein Lächeln im Gesicht, somit wird das eine oder andere kleine Hoppala gekonnt überspielt. Sie agieren flott und weitgehend aufmerksam, die Speisen werden erklärt, dazu stehen auch zwei Karten am Tisch, wo man nachlesen kann was man da so am Teller hat. Es wurde zumeist auch gut geschafft, dass alle am Tisch zeitgleich ihr Essen hatten. Die Weinbegleitung wurde von den anwesenden Winzern nicht nur erklärt, sondern von ihnen und den Kellnern auch ein- und sogar nachgeschenkt. Wenn jemand gewollt hätte, wäre sich ein ganz ordentlicher Fetzen ausgegangen :-)) PROST!

Bevor es nun mit den 7 Gängen samt Weinbegleitung losging, stand am Tisch das Körbel mit Brot und Gebäck, dazu Butter, sowie ein eher fader Bärlauchaufstrich. Mineral mit und ohne Leben stand auch am Tisch und wurde nach Bedarf nachgebracht.

Gang 1, geschmorter Stangensellerie mit Buttermilch und Walnüssen dazu vom Bio Weingut Müllner aus dem Nachbarort Dürnleis, ein 2014er Gemischter Satz. Obwohl ich Sellerie nicht mag, das war selbst für mich in Ordnung, den Wein habe ich als sehr fruchtig in Erinnerung.

Gang 2, Schafkäse-Lamm-Ravioli mit Salbeibutter, der Wein ein 2014er Grüner Veltliner vom Weingut Wimberger aus Kleinweikersdorf, ebenfalls ein Nachbarort. Die Ravioli blieben mir als ein harmonisches Gericht in Erinnerung, der Wein sehr frisch, mit wenig Säure.

Gang 3, Weinviertel DAC Schaumsuppe mit Prosciutto und einem länglichen Stück Tramezzini, da hatten wir einen Weinviertel DAC 2014 vom Weingut Puhwein aus dem Ort im Glas. Die Suppe für mich der Höhepunkt des Abends, etwas sämig, perfekt gewürzt, die Einlagen haben sie perfekt abgerundet. Was den Wein betrifft, ICH hätte ihn von der Reihenfolge her, vor den beiden anderen gereicht, ein geruchsarmer, mit wenig Geschmack.

Gang 4, Variation von der Karotte mit Friseesalat und Amaranth und ein 2014er Riesling vom Weingut Hagn, der Platzhirsch in Mailberg und das einziger Weingut dass ich schon vorher kannte. Gekochte Karotten brauch ich nicht, habe aber brav aufgegessen, meiner Frau hat es sehr geschmeckt. Der Vino vom Feinsten, ein typischer Vertreter seiner Art, sehr fruchtig und ich hätte ihn eher älter eingeschätzt, er war für einen 14er schon recht reif.

Gang 5, Gebratenes Filet von der Lachforelle mit Junglauch-Mehrkornrisotto, der Fisch in Begleitung eines 2013er Sauvignon Blanc aus dem Holzfass, vom Weingut Hörmann aus dem Ort. Der Fisch recht fest, die Haut kross, das Risotto allerfeinst, mit sehr feinem Lauchgeschmack und auch die Würzung gut getroffen. Der Wein ganz untypisch für einen Sauvi, keinerlei Ähnlichkeiten mit den mir bekannten, sehr intensiv, süßlich, die Farbe fast schon dunkelgelb. Er hatte zwar keinen Fehler, meinen drei Mittrinkern hat er auch sehr gut geschmeckt, meins war er nicht.

Gang 6, im Ganzen gebratene Hüfte vom Rind mit Romanesco und Erdäpfelwürfel, dazu gabs vom Schlossweingut Malteser Ritterorden einen 2011er
"Kommende Mailberg“ ein Cuvee aus Merlot und Cabernet Sauvignon. Mit dem Vieh hatte ich ein wenig Pech, das eine Stück zart und weich, das Andere hart und trocken, ein Safterl dazu ohne Höhepunkt, der Würfel eine Art gepresstes Püree und Romanesco nicht tot gekocht. Der Rote, das Highlight unter den Weinen, sehr weich, der von mir geliebte Cabernet Geschmack dominiert, dass es ein 11er war, darauf wäre ich nicht gekommen, hätte ihn jünger eingeschätzt.

Gang 7, Pochierte Rhabarber und Sorbet mit Minzecreme, dazu hatten wir vom Weingut Hörmann einen Merlot Rose lieblich 2014. Die Nachspeise hat mir nicht geschmeckt, wobei ich aber fairerweise sagen muss, ich mag weder Minze noch Rhabarber, aber sie blieb auch auf einigen anderen Tellern übrig. Der Wein eigenartig, komisch süß, hat uns alle 4 nicht überzeugt.

Das Resümee nach den 7 Gängen: Die Erwartungen an einen Koch mit 2 Hauben sind deutlich höher, mag aber auch daran liegen, dass in etwa 3 ½ Stunden, 7 Gänge, für 60 Personen aus der Küche raus mussten. Ich denke Herrn Schüller sollte man sich einmal a la carte anschauen.
Was den Gesamtumfang der Gerichte betrifft, auch unsere Frauen haben alles problemlos geschafft.

Alles in allem blieb das Gebotene etwas hinter den Erwartungen zurück, bei der Location fehlt es mir an Harmonie. Bei der Note fürs Service habe ich zwischen 3 und 4 geschwankt, den Ausschlag für den 4er gab die sehr nette und überaus sympathische Verena Schneider.

Das Restaurant SCHLOSSKELLER MAILBERG gehört auch zur NÖ Wirtshauskultur.

Die Übernachtung in einem der schönen Zimmer des Schlosshotels, mit sehr ordentlichem Frühstück, bei strahlendem Sonnenschein und Windstille im Hof des Schlosses. Herrlich!

Den Preis für Essen samt Übernachtung hätte ich Recherchieren können, nachdem wir aber von unseren lieben Freunden eingeladen wurden, es war mein Geburtstaggeschenk, bleibt das unbeantwortet.

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am 29. April 2014
DagmarS
141
2
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3Speisen
4Ambiente
4Service

Wir hatten über den Weinvierteltourismus das Package "Weinopening" gebucht (154,- für ein 5gängiges Menü mit Weinbegleitung im Schlosskeller und 2 Nächtigungen mit Frühstück im Schloss) und waren übrigens damit und dem gebotenen Rahmenprogramm sehr zufrieden.
Zum Essen im Schlosskeller: Man betritt über ein paar Stufen einen schönen Gewölbekeller im alten Schloss, reich dekoriert (meiner Meinung nach könnte man einiges einsparen, z. B. die Andreas-Hofer-Fahne), sehr schön mit Stoffservietten gedeckt.
Zur Weinbegleitung kann ich nur sagen: hervorragend und hervorragend ausgesucht! Highlights: Der DAC vom Fürnkranz, der Müller-Thurgau von Puhwein und der Riesling vom Hagn - allerdings bin ich auch ein deklarierter Weinviertel-Weißweinfan.
Gruß aus der Küche: Sehr originell: in einem Holzkästchen kam ein heißer Lavastein, darauf zarte Lachsfilets, die sich hervorragend mit dem kleinen Gemüsebuquet am Teller vereinigten. Leider kein Gedeck mit Brot. (Brot musste man während des gesamten Menüs nachfordern, es kam zwar, aber zu spät und zu wenig.) Nächster Gang: Ein Spargeltörtchen mit Bauernpastrami mit einer köstlichen Vinegraitte aus Sherryessig und Distelöl, schmeckte mir sehr gut. Die folgende gelbe Paprikasuppe (originell aus der Schote serviert) war gut, aber nichts, was die ambitionierte Hausfrau nicht auch mit viel Schlagobers erzeugen könnte. Der folgende Fischgang war für mich das Highlight: Saiblingsfilet auf einer Erbsenmousse mit Schoten. Besonders letztere war en zart süßlicher Hochgenuss. Der Fleischgang (Hüftscherzel vom Rind mit Schmelzkartoffeln und Petersilgemüse) fiel deutlich ab. Mein Fleisch war zwar geschmacklich und konsistenzmäßig in Ordnung - manchen Gästen war es zu zäh - die Sauce fand ich aber eher fad. Vollkommen misslungen meiner Ansicht nach das Dessert: Eine trockene Biskuitschnitte - sowas würde eine ambitionierte Hausfrau NICHT auftischen - mit ein paar Beeren und einem Löfferl fader Mousse au chocolat.
Fazit: Der junge Koch hat einige Highlights zu bieten, für ein durchgängig sehr gutes Menü für 60 Personen reicht es aber noch nicht. Dennoch ein gelungener Abend in schönem Ambiente.

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Bewertet am 29.04.2014

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