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SchilcherlandhofSchilcherlandhofSchilcherlandhof
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Schilcherlandhof Info
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Gastgarten, Schanigarten
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Schilcherlandhof

Hauptplatz 15
8510 Stainz
Steiermark
Küche: Österreichisch, Steirisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 03463 2357Fax: 03463 2357-88
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Schilcherlandhof

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. November 2014
Experte
bluesky73
258
31
29
3Speisen
3Ambiente
3Service
8 Fotos1 Check-In

Wer hätte sich das gedacht – da verbringt man ganz harmlos seine Mittagspause im Schilcherland-Hof und findet sich fast schon bei einem RETE-Treffen wieder :-) Aber der Reihe nach:

Donnerstag ist meistens der Tag, an dem sich der kulinarisch interessierte Kollege und meine Wenigkeit eine Pause außerhalb unserer beruflichen Wirkungsstätte gönnen. Diesmal führt uns der Weg in den Schilcherland-Hof nach Stainz, der lt. Homepage seit vier Generationen von der Familie Schaar betrieben wird. Neben dem Restaurant gibt´s auch ein gleichnamiges Hotel und wenn ich mich richtig erinnere auch noch eine Fleischerei.

Der ortskundige Kollege leitet mich bei der Anreise auf einen direkt hinter dem Hauptplatz liegenden großen Parkplatz – über einen kurzen Durchgang sind wir auch schon an unserem Ziel. Wir betreten nicht wissend ein wenig umständlich über den Hoteleingang das Haus uns trotz Beschilderung müssen wir ein wenig suchen, um das Restaurant zu finden.

Wir werden von einer schon etwas erfahren wirkenden Servicekraft freundlich grüßend empfangen, die während unseres Aufenthaltes sämtliche Gästebelange unaufgeregt übernimmt. Wir haben aufgrund der wenigen anwesenden Gäste mehr oder weniger die freie Platzwahl und suchen uns einen Tisch gegenüber der Theke.

Das Ambiente wurde bereits sehr treffen von geschätzter Kollegin Alphawoelfin beschrieben. Das viele Holz strahlt eine gewisse Gemütlichkeit aus, die Deko ist dezent eingesetzt, man versucht nicht, den ländlichen Charakter des Hauses zu verbergen.
Wir bekommen die Karte gereicht und geben unseren Getränkewunsch (2 x Apfelsaft gespritzt auf 0,5 Liter zu je Euro 3,20) ohne weiter Überlegungen bekannt.

Die Karte ist gut strukturiert und bietet einige Schmankerln der gehobenen Wirtshausküche. Wir werden fündig, die Dame aus dem Service nimmt gewissenhaft die Sonderwünsche auf.
Wir müssen nur ganz kurz warten, denn keine drei Minuten nach der Bestellung stehen auch schon unsere Suppen dampfend am Tisch.

Für den Kollegen soll es eine Rindssuppe mit Frittaten (Euro 2,90) sein. Serviert wird in der Suppentasse, die Suppe selbst hat eine etwas hellere Farbe, ist geschmacklich aber kräftig und gut. Beeindruckend ist die Menge an Einlage – positiv auch, dass die Frittaten nicht völlig aufweichen und zu einem homogenen Brei werden.

Meine Schilcherrahmsuppe (Euro 3,80) kommt in einer etwas höheren Schale mit "Griff", oben quer liegt ein Blätterteigstangerl. Optisch beeindruckt das Gericht erst mal nicht besonders, geschmacklich ist aber alles in Ordnung. Das Blätterteigstangerl ist etwas zäh und nicht so wirklich eine Bereicherung für die Suppe.

Gekonnt und mit Ruhe wird abserviert, wir richten uns nach diesem Start auf eine schnelle Mittagspause ein. Wie so oft im Leben sollte es anders kommen, denn nun heißt es erst einmal warten. Während nach uns eingetroffene Gäste nach ihrer Leberknödelsuppe bereits Gulasch und Backhendlsalat serviert bekommen (siehe auch Erstbewertung dieses Lokals :-) ), warten wir immer noch.
Nach fast einer halben Stunde ist es dann doch soweit und unsere Hauptspeisen werden serviert.

Kalbswiener mit Pommes anstatt Erbsenreis (Euro 15,50) für den Kollegen. Schon bevor der Teller am Tisch steht entschuldigt sich die Servicedame, denn natürlich findet sich der ungeliebte Erbsenreis anstatt der bestellten Pommes darauf. Das Gericht besteht aus zwei Stück Fleisch, etwas ungleichmäßig gebräunt, Preiselbeeren im Schälchen und einer Zitronenspalte (wie könnts anders sein mit Kern). Das Fleisch ist leider nicht ganz so zart, wie man es sich von einem Kalb erwarten würde – der Kollege klagt über einige Flachsen und ist nicht ganz zufrieden. Da trösten auch die nachgelieferten Pommes nicht wirklich drüber hinweg.

Schweinsfilet im Vulcanomantel, zartrosa gebraten, dazu in Butter gebratene Polentataler, Kaisergemüse und Knoblauchsafterl (Euro 14,50). Das Gericht ist sehr schön angerichtet, das Fleisch tatsächlich wie angekündigt zart rosa und geschmacklich sehr gut. Beim Gemüse handelt es sich um übliche TK Ware, immerhin gut gekocht, aber leider in zu viel Butter geschwenkt. Die Polentataler sehen zwar nett aus, sind aber eher dünne Gulden mit leicht angebratener Ober- und Unterseite und noch sehr flüssigem Kern. Ich kenne diese Beilage eher mit stichfestem Polenta, dann macht Anbraten auch Sinn. Das Safterl schmeckt gut, der Knoblauch darin hält sich allerdings sehr dezent zurück.

Wir wollen nicht noch mehr Zeit verlieren und bitten zügig nach dem Abservieren um die Rechnung, auf der in Summe rund 43 Euro stehen.

Zum Fazit: Beim Schilcherland-Hof handelt es sich um ein gutbürgerliches Wirtshaus mit bodenständiger Küche. Das Ambiente ist gefällig und relativ gemütlich ohne große Höhepunkte. Das Service erledigt eine erfahrende Dame im Alleingang, eine Erklärung warum wir so lange auf unseren Hauptgang warten mussten wäre schön gewesen. Die von uns gegessenen Speisen waren gut (Suppen, Schweinsfilet), das Kalbsschnitzerl konnte leider nicht ganz mithalten. Mir wird der Schilcherland-Hof jedenfalls als Ort für mein erstes (unbewusstes) RETE-Treffen in Erinnerung bleiben :-)

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Kommentar von am 11. Nov 2014 um 11:22

Das ist aber lustig, Bluesky! Beim Reingehen ins Lokal haben wir Euch registriert. Als wir dann während des Essens ein bisschen herumschauten, bemerkten wir, dass Eure Speisen aufgetragen wurden. Komisch, dachte ich mir: Sah so aus, als hätten sie schon gegessen, weil sie so lange ohne gefüllte Teller dasaßen... Fazit: Man muss aufpassen, wo man hingeht*gggg Btw: Das Moorheilbad Schwanberg kann ich nicht weiterempfehlen.

Gefällt mir1
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. November 2014
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wenn man einige Tage älter als 20 Jahre ist, so ist es irgendwann einmal nötig, für einige Tage in einem Heilmoorbad einzuchecken.
Auf dem Weg in die Weststeiermark machen wir in Stainz halt. Wir sind hier mitten in der Schilchergegend und haben entsprechend Lust, ebendiesen auch auszuprobieren.
Ein Parkplatz auf dem Hauptplatz ist rasch gefunden - direkt vor dem "Schilcherland Hof" von Familie Schaar. Er sieht einladend aus. Diverser Krimskrams vor dem Lokal und im Durchgang zum Lokal: Ein Weinfass mit Blumen darauf, Strohgegenstände, Tafeln mit der Speisekarte, etc.
An der Tür finden wir die Auszeichnungen zum Genusswirt, die Auszeichung für die Verwendung regionaler Produkte, das AMA-Siegel.
Wir glauben, dass wir in einem netten Landgasthaus gelandet sind.
Das Gasthaus bietet auch Zimmer an. Gleich beim Eintreten durch den Durchgang stehen wir in einer Art Vorraum. Hm. Ein bisschen duster.
Dann entdecken wir die Tür zum Gastraum.
Eine resche Kellnerin wird unser ansichtig und führt uns - nach unserer Frage - in den "Raucherraum".
Es ist, wie meistens, der Raum mit der Schank. Ordentlich gross, nicht verraucht und einige der Tische sind belegt (12 Uhr 30).
Im Hintergrund sehen wir einen grossen Speisesaal, der wohl der Nichtraucherbereich ist.
Der Schankraum ist mit viel Holz ausgestattet, rote gepolsterte Bänke und Sessel, Bilder, Blumen. Die Tische sind hübsch mit weissen Tischtüchern eingedeckt. Blumen in einer kleinen Vase (beim allerbesten Willen kann ich mich nicht mehr an die Sorte erinnern..), Salz, Pfeffer.
Wir wollen gerne Schilcher verkosten. Beinahe augenblicklich ist die Kellnerin an unserem Tisch. Sie sagt uns, dass sie auch schon Schilcher-Junker hätte. Jawoll! Den wollen wir.
Die Gläser werden serviert (a € 3,--), der junge Wein ist schön zwiebelschalenfärbig und schmeckt ganz ausgezeichnet: Fruchtig, viel Säure, frisch.
Die nicht besonders umfangreiche Speisekarte bietet einige Klassiker: Kalbsschnitzel, Tafelspitz, Zander, Backhenderl, Rindsgulasch, etc.
Ich entscheide mich für Backhendl-Salat auf Blattsalat (10,50), Als ich das bestelle, bietet mir die Kellnerin an, doch den Endivien-Salat mit warmen Erdäpfeln unter dem Henderl zu probieren. Jawoll! Auch damit hat sie meinen Geschmack getroffen.
Der liebe Begleiter wählt das Rindsgulasch gross (7,80). Zuvor bestellen wir - wie immer - Leberknödelsuppe (2,90).
Die rasch gebrachte Suppe entpuppt sich als eine Suppe in wunderbar, offenbar steirischer, Variante: Es ist eine grosse Porzellanschüssel mit einem riesigen Knödel in einer wirklichen Rindsuppe. Im Knödel eingearbeitet sind Semmelstücke, fein schmeckt er dezent nach Leber. Die Suppe ist ordentlich stark.
Wunderbar.
Meine Hühnerfiletstreifen kommen, rund um den angekündigten Endiviensalat mit Erdäpferl drapiert. Gute Idee. So wird das gebackene Fleisch nicht matschig vom Essig.
Das Fleisch ist selbstverständlich frisch herausgebacken, die Erdäpfel sind feste Sieglinde oder evt. Kipfler. Ich bin begeistert.
Mein Begleiter schmaust das Gulasch ebenfalls ganz beglückt. Das Fleisch liegt in viel wohlschmeckendem Saft, ist zart, überhaupt nicht fettig.
In der Zwischenzeit kommt Schilcher-Junker-Nachschub.
Wir beobachten das Kommen und Gehen. Obwohl Stainz kein gar so grosser Ort ist, finden sich doch einige Einheimische zum Essen ein.
Die Kellnerin kommt immer wieder aufmerksam an unseren Tisch, fragt nach, serviert ab.
Wir sind mitten in der Provinz und haben soeben ausgezeichnet gegessen. Jederzeit wieder und wirklich weiterzuempfehlen.

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Bewertet am 09.11.2014

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