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Saziani Stubn

Straden 42
8345 Straden
Steiermark
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 03473 8651
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Saziani Stubn

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Mai 2014
DanielD2
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5Speisen
3Ambiente
3Service
19 Fotos1 Check-In

Zum 3. Hochzeitstag gings in die Steiermark, um Harald Irka, dem jüngsten 3-Hauben Koch in der Gault Millau Geschichte, die Aufwartung zu machen. Wir nutzten das Wochenende, um auch im hauseigenen Schlafgut (mit wunderbarem steirischem Frühstück) zu nächtigen und uns nach einer kleinen Wanderung abends im Restaurant des Weingutes Neumeister einzufinden.
Interessanterweise ist das Restaurant schlichter eingerichtet als der Frühstücksraum, das Ambiente passt nicht ganz zum Stil und Niveau der Küche, auch sitzt man ziemlich eng und nah an den Nebentischen, sodass man auch von dort alles mitbekommt. So auch die völlige Überforderung einer Dame mit der - nur in Schlagworten - gestalteten Speisekarte.
Das Essen jedenfalls überzeugt uns voll und ganz, es gibt zwei Menüs, das grüne Menü und das erdige Menüs zu je 7 Gängen, die wir auch beide durchgekostet haben. Bis auf den letzten Gang gibt es auch zu allen Gerichten Fotos, am Schluss wurde dann irgendwie darauf vergessen, möglicherweise lags an der Weinbegleitung ;-)
Grüße der Küche:
Kumquat gefüllt mit Wildschwein, Gewürzbrot und Honigsenf
Marinierte Gurke mit Verjus und Mardamon
Germpolster mit Räucherkäsefüllung
Drei völlig unterschiedliche Geschmackserlebnisse, von denen man gerne etwas größere Happen gekostet hätte, bilden einen idealen Start in die Menüs.
1. Gang
Bierrettich • Saibling • Kren • Bärlauch (Menü erdig)
Der geräucherte Saibling war mit Krenfrischkäse in den marinierten Bierrettich eingeschlagen, der Bärlauch kam in Form von Bärlauchöl. Bei so vielen Eindrücken kommt der Fisch fast zu kurz.
Kohlrabi • Bergamotte • Pistazie • Piment (Menü grün)
Ein toller Auftakt ins Menü. Das rein vegetarische Gericht ist perfekt abgerundet, Kohlrabicreme gefüllt in die Täschchen aus mariniertem Kohlrabi, die gerösteten Pistazien sorgen für den idealen Kontrast.
2. Gang
Zander • Sauerampfer • Mönchsbart • Schnittlauch (Menü erdig)
Ich persönlich bevorzuge kross gebratene Fische, aber dieser in Nussbutter konfierter Zander war herrlich weich und saftig, dazu gabs Sauerampferbutter und Schnittlauchöl. Die grüne Pflanze auf dem Fisch ist sautierter Mönchsbart.
Bio Ei • Getreide • Hühnerhaut • Butter
Eigerichte sind für uns immer ein Höhepunkt, weil man aus etwas ganz einfachem ein wunderbares Gericht zaubern kann. Wie auch hier, der Eidotter des pochierten Eis fließt über das knusprige Getreide, das mit der getrockneten Hühnerhaut vermischt ist. Schmeckt einfach super und ist vielleicht schon das Highlight des Abends.
3. Gang
Wiener Schnecke • Paprika • Kapuzinerkresse • Kaffee (Menü erdig)
Das Gericht ist einmal wunderschön angerichtet, bedeckt von den bunten Blüten der Kaupuzzinerkresse. Die Schnecken sind in einem Paprika-Gulaschsaft butterweich geschmort, dazu ein Hauch Sauerrahm mit Majoran und Pfefferoni, der Schneckenfond ist mit Kaffee abgeschmeckt. Herrlich!
Karotte • Sesam • Flusskrebs • Limette (Menü grün)
Die marinierten Flusskrebse liegen zwischen rohen und geschmorten Karotten, darüber der knusprige Sesam, der Saft mit dem Aroma der Fingerlimette. In Kombination zu der parallel servierten Schnecke viel leichter und unscheinbarer.
4. Gang
Spargel • Lein • Pollen • Gundelrebe (Menü erdig)
Der weiße Spargel ist mit Honigwein gedämpft, dazu gibt es karamellisierte Blütenpollen, knusprige Leinsaat und Creme Fraiche mit Lein. Die Creme Fraiche macht das Gericht irgendwie schwerer als es sein soll, in Summer für mich das am wenigsten stimmige Gericht des Abends
Herzbries • Liebstöckel • Zucchini • Raps (Menü grün)
Auch wenn ich nicht der große Innereien Liebhaber bin, Bries schmeckt eigentlich immer und dieses Gericht ist für mich das beste Bries das ich je hatte. Das sautierte Herzbries vom Kalb kommt bedeckt mit gedämpften Zucchini und Zucchiniblüten, liegt auf Sauermilch mit Raps und Liebstöckelöl. Das Fleisch ist von einer sensationellen Zartheit.
5. Gang
Jungschwein • Senf • Zwiebel • fermentierter Knoblauch (Menü erdig)
Neben dem Ei der zweite absolute Höhepunkt: neben den geschmorten Backerl gibt es noch karamelliserten Goder und einen kleinen knusprigen Blutwurstkuchen. Der Schweinejus versetzt mit dem fermentierten Knoblauch und Senfsaat und dann noch ein geschmorter Zwiebel. Ein perfektes Gericht, wenn man es etwas deftiger mag, die unterschiedlichen Texturen der fleischigen Teile machen es zu etwas ganz besonderem.
Waller • Molke • Petersilie • Spitzkohl (Menü grün)
Der zweite Hauptgang war ein Fischgericht ganz nach meinem Geschmack, der Waller leicht geräuchert und knusprig gebraten, dazu einreduzierte Molke mit Petersilie, einen knackigen leicht gesalzenen Spitzkohl und eine Creme vom gerösteten Kraut. Auch wenn ich Fleischgerichte als Hauptgang bevorzuge, auch dieses war super gelungen.
6. Gang
Rhabarber • Ziege • Ahorn • Amaranth (Menü erdig)
Der Rharbarber kam einerseits geschmort, andererseits mit Veilchensirup infundiert auf Amaranthcreme, dazu karamellisierte Ziegenmilchmolke mit knusprigem Amaranth mit Ahornsirup. Mit der sehr intensiven Ziegenmilchmolke will man wohl den Käsegang ersetzen, auch hier werde einzelne Zutaten in unterschiedlichen Texturen serviert, in sich sehr stimmig und wenn man den Ziegengeschmack mag (ich tue es) dann auch sehr interessant und ausgesprochen gut.
Fenchel • Zitrone • Süßholz • Kerbel (Menü grün)
Auch ein wunderbares herbes Dessert. Herr Irka hat ja schon mehrfach betont, dass er süße Desserts nicht besonders mag. Dafür sind seine "salzigen" Nachspeisen umso beeindruckender, wie auch diese. Zum Fencheleis kommt ein herrliches Zitronenmousse, gelierter Fenchelsaft, getrocknete schwarze Oliven und Kerbel.
7. Gang (leider ohne Fotos)
Sanddorn • Majoran • Blutorange • Vogelbeere (Menü erdig)
Deutlich weniger herb als die Desserts des 5. Ganges und daher auch deutlich weniger anspruchsvoll für den Gaumen. Die Blutorangen kommen als Kompott mit Ochsenherzkarotte und Apfel, der Majoran in Form von herrlich saftigen Macarons, dazu das Gelee vom Sanddorn und eingelegte Vogelbeeren.
Birne • Kamille • Thymian • Schokolade (Menü grün)
Wer klassische Desserts mag, ist hiermit am besten bedient , die weiße Schokolade kommt als Creme mit Kamille, die Birne mit Verjus mariniert und in geschmorter Form, die Kamille als gekühlter Tee und als gelierter Schaum mit Birnenmost. Das Kamillen- und Birnenaroma zieht sich durch das gesamte Gericht, die weiße Schokolade ist herrlich cremig und süß. Ein perfekter Abschluss.
Als Dankeschöns werden uns noch Pralinen mit Karamellcreme gefüllt im Blütenbeet serviert.
Die Weinbegleitung an diesem Abend bestand fast nur aus steirischen Weinen, die dadurch nicht immer ganz ideal dazu gepasst haben. Herr Neumeister ist ein sehr herzlicher souveräner Gastgeber, das restliche Servicepersonal sehr jung und manchmal leider ein wenig überfordert.
Als Resümee kann man sagen, dass es ein Abend der 1000 Geschmäcker und Texturen war, die Gerichte sind sehr anspruchsvoll und sicher nicht jedermanns Sache. Wenn man all diese Eindrücke tatsächlich erleben und erkennen will, muss man sehr konzentriert essen und immer bei der Sache sein. Aber man bekommt Dinge serviert, die man in dieser Art und Weise in Österreich sonst nirgends bekommt. Uns hats getaugt, Straden war auf jeden Fall eine Reise wert, das muss man erlebt haben!

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Letzter Kommentar von am 14. Mai 2014 um 09:57

Von mir wird auch der Experten-Button gedrückt. Freue mich schon auf unsere Reise in die Süd-Oststeiermark.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. November 2013
Experte
laurent
301
58
27
5Speisen
4Ambiente
4Service

Harald Irka (22), Küchenchef der Saziani-Stub'n, ist der jüngste Drei-Hauben-Koch in der Gault-Millau-Geschichte da muss man doch raschest in die Saziani Stub´n.

Die Mailreservierung für 2 Personen funktionierte bestens; leider hat der Geschäftspartner in letzter Minute abgesagt- somit Laurent allein in der Stub´n.
Sofort nach dem Betreten der heimeligen Stuben wird man von den jungen Damen freundlich begrüßt, nach dem Hinweis dass die zweite Person soeben abgesagt habe herrschte kurze Verwirrung, trotzdem wurde mir ein schönes Platzerl zugewiesen. Das obligate kleine Bierchen (Murauer 0,3 lt. 2,80) wurde schnell serviert… und dann passierte eine viertel Stunde nichts, gar nichts. Später ankommende Gäste wurden bedient, betreut und mit diversen Küchengrüßen verwöhnt; ich wartete und wartete….
Meine leicht erboste Nachfrage bewirkte dann endlich den Start zu einem außergewöhnlichen Abend. Ab sofort fühlte sich auch der Chef des Hauses für mich zuständig und es ging los:

4 Gänge € 55.--bis 7 Gänge € 83.-- stehen zur Wahl; man kann aus den beiden Menüs DAS GRÜNE MENÜ-DIE DRITTE JAHRESZEIT oder DAS ERDIGE MENÜ BODENSTÄNDIGE STRUKTUREN – wählen

Gedeck um 2,50- eine Okkasion- für die vielen Küchengrüße die da im Laufe des Abends mehrmals serviert wurden: Gestartet wurde mit- auf einem Beet aus Steinen und Moos serviertem- Traubenkernchips, Eierschwammerlcreme im Strudelteigstanitzerl, Fermentation aus Getreide, Zunge, brauner Butter, eine spezielle Rote Rübe, Wildschweinmus, Chip mit Senf, Germteigtascherl mit Räucherkäsefülle, Rotkrautsturm, gefrorenes Maronimus; einfach zu viel um sich das einerseits zu merken, andererseits so klein dass all die einzelnen Spielerein von meinem Gaumen nicht erfasst werden konnten.

Weniger wäre mehr gewesen.

Kürbis –Flusskrebs-Knoblauch -Limette: Knackiger marinierter Kürbis zu einem Stanitzerl geformt mit feinem Mus gefüllt, die Krebserl grandios, die Flusskrebsbutter nussig; die Limettenasche eine perfekte Ergänzung

Saibling Zwiebel- Aquavit-Salzzitrone Der Saibling roh auf einer Zwiebelcreme präsentiert; grünes Pfefferöl mit warmem Kümmelschnaps übergossen- Grandios

Kalbsbries -Sonnenblume -Kamille –Raps: DIE Kombination des Abends: Das Bries zart sautiert, Ringelblumenkernöl, Kamillentee- nicht zu übertreffen….

Taube Walnuss-Topinambur-Dinkel: Die Taubenbrust in Walnussöl gegart, Topinambur knusprig, dazu knusprigste Taubenhaut, Walnusscreme und gerösteter Dinkel; einzig der Taubenfond mit Melasse (zu) sehr intensiv

Birne-Heidelbeere -Macadamia -Melisse: Die Williamsbirne in Heidelbeeren und Kletzenbirnen geschmort, das Thymianöl setzte geschmackliche Akzente, die Birne von geriebener Nuss umhüllt dazu wunderbares Vanilleeis. Fünf Blätter Melisse waren für die Kleinheit des Desserts ein netter optischer Aufputz; vom Geschmack zu viel

Der Service: Super freundlich, sehr aufmerksam; allerdings wirkt jedes Wort angelernt und standardisiert; persönliches, individuelles vermisst Mann.

Gedeck, 6 Gänge-Menü mit Aufpreis für 2 Hauptgerichte (€ 94,50), zwei Bierchen, Glas Wein, großes Mineralwasser und Espresso um 119,10- wesentlich günstiger als am Tag zuvor im 4-Haubenlokal- war den Preis sicher wert

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am 7. August 2013
genieser50
7
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Da wir am Pogusch keinen Platz bekamen, führte und die Reise nach Straden!
In der Satziani Stuben war noch reichlich Platz und wir waren gespannt was uns die Küche zu bieten hat.
Der Empfang durch die Servicemitarbeiterin war sehr Herzlich und auch die Beratung bezüglich Speisen und der Weine war perfekt!
Wir wählten 4 und 5 Gänge aus den beiden Menüs, also insgesamt 9 verschiedene Speisen!
Aber schon vom Amuse Gueule waren wir sehr überrascht, denn es wurden 10 Kleinigkeiten serviert, Eine wie die Andere köstlich!
Auch beim Menü waren alle Gänge geschmacklich ausgezeichnet, toll angerichtet und wurden vom Service ausführlich erklärt!
Ausführliches zu den Speisen will ich mir ersparen, da diese laufend gewechselt werden.
einiges Verkosten konnten.
Die angebotenen Weine waren großartig und wurden auch als 1/16 serviert, damit wir einiges genießen konnten!
Daher herzlichen Dank an das Team - wir kommen wieder!!!!

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Letzter Kommentar von am 8. Aug 2013 um 16:59

@muttikochtambesten Das finde ich auch - allerdings bin ich davon ausgegangen, dass in beiden Fällen vorher angerufen wurde und lediglich am Pogusch eben nichts mehre frei war (wie das meistens in den letzten 3 Wochen der Fall ist)

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