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Sa, 20. Juli 2024

s Lerchal, Krems - Bewertung

am 19. Juni 2023
SpeisenAmbienteService
©Homepage: Fühlen sie sich wohl in unserer gemühtlichen Gaststube. Auf unserer Speiskarte finden sie herzhafte Hausmannskost, wie schmackhafte Suppen, Fleisch und Fischgerichte, traditionelle selbstgemachte Klassiker und leckere Nachspeisen. In unserer Küche, wird die Suppe noch selbst gekocht das Schnitzel geklopft und paniert, das Knödel händisch geformt und der Salat liebevoll mariniert.

Liest sich interessant, also ab ins Lercherl, in den Gastgarten.

Wohl beschattet durch drei große Kastanienbäume und sechs Gösser-Sonnenschirmen an rustikalen Holztischen und Bankerl Platz genommen, der Kiesboden ungepflegt mit ziemlich viel Mist, die Tische nicht abgewischt, Sitzauflagen kann man sich selbst holen., haufenweise „naturintegrierte Schädlingsbekämpfung“- Spinnweben – „gemühtlich“ – wie in der HP zu lesen- ist anders.
Die Speisenauswahl: 10 Menüs—ganztägig zu erhalten-; alle mit Suppe und u.a. Backhenderl, Letschoschnitzel, Dorschfilet, Majoranfleisch um mehr als wohlfeile € 8,90 (!)

Ansonsten gibt´s Omas geröstete Knödeln mit Ei, Käsespätzle, Gemüselaibchen, Eiernockerl, Salatschüssel mit ©gebakene Spargel – Käseröllchen, Gebackene Käse-Ecken, Gemüsepfanne.. allesamt unter € 10.—
Das „teuerste“ Gericht: Zanderfilet gegrillt mit Gemüse und Petersilerdäpfeln oder gebacken mit Erdäpfelsalat €13,80, wogegen man für das einzige Dessert, Mohr im Hemd, lukriert.

Das bestellt Gösser-Seiterl kommt nach 10 Minuten, das Beuscherl dauert auch nicht länger.
Eine seltsam dicke, fast gestockte Einbrenn mit reichlich „Innenleben“ aber auch mit reichlich viel Röhren und Kruspeligem (oder wie man das Zeugs nennt). Als Herz-Lungenragout könnte das ja durchgehen, leider fehlte der einem Beuscherl ganz typische Geschmack.

Gebackene Steinpilze- frisch aus dem Wald ; leider vollgesogen und triefend vom Fett. Schade um die gute Schwammerqualität, da entschädigt der selbstgemachte, gut marinierte Erdäpfelsalat auch nicht mehr…
Würzmittel und Getränkenachbestellung organisiert man sich am besten selbst im Lokal, selbiges gilt für den Dessertwunsch. Aber das liegt nicht an der Kellnerin, die bemühte sich eh, aber 35 Gäste an 15 Tischen, dabei auch noch die Getränke selbst herrichten ist halt nicht zu schaffen.
Nach 40minütiger Wartezeit auf das – wie schon beschrieben- einzige Dessert lies man es dann doch sein: zahlen bitte und auf nimmer wiedersehen.

Personalknappheit, ach so, ach wie nett
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3 Kommentare
WrKFan

Habe ich irgendwie nicht anders erwartet. Man kann heute mit 10€ unmöglich Qualität liefern. Der Versuch ist bestenfalls ehrenhaft. Derartige Rezensionen bestätigen das dann. Darum danke dafür - LG WrKFan.

19. Jun 2023, 13:38Gefällt mir
laurent

... und ich denke, dass ein bisschen besser kochen und dann ein paar Euros mehr zu verlangen, kaum jemand stört

19. Jun 2023, 13:22Gefällt mir4
Meidlinger12

Ja ich bemerke es leider auch, dass die Qualität zwischen den "normalen" Wirtshäusern, Gasthäusern und sagen wir ab der ersten Falstaff Gabel, sich sehr weit auseinander entwickelt hat. Mich stoßen auch schon Lokale ab mit BrauAG Bieren, aber das ist eine persönliche Befindlichkeit. Vielen anderen scheinen sie ja zu schmecken. Wir nehmen uns ja auch schon vor auf solche Lokale zu verzichten und lieber die gehobenere Kategorie anzusteuer, weil für die gebotene Qualität ist mir das auch zu teuer.

19. Jun 2023, 13:09Gefällt mir
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