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Sa, 28. Jänner 2023
In der Umgebung

Pasta... e Basta

Johannesgasse 29, 1010 Wien
Küche: Italienisch, Vegetarisch
Lokaltyp: Restaurant, Trattoria
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Insalata - Pasta... e Basta - WienOrecchiette mit Kürbis und Prosciutto - Pasta... e Basta - WienTiramisu - Pasta... e Basta - Wien
Orecchiette mit Kürbisragout und Prosciutto - der Schinken war ein Traum, ... - Pasta... e Basta - WienLinguine all' arrabbiata - köstlich, aber nicht sehr zornig ;-) - Pasta... e Basta - Wienvolle Konzentration beim Anrichten - Pasta... e Basta - Wien28 Fotos

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am 6. November 2013
amarone1977
Experte
SpeisenAmbienteService
Kurzes, italienisches Abendessen im 1. Bezirk. Die Gegend um die Johannesgasse ist jetzt nicht der lokaltechnische „Burner“ unter den Grätzeln im 1. Bezirk. Eher so die ruhige Wohngegend mit Zahnarztpraxen und Nachhilfeinstituten, zumindest ist das so mein erster Eindruck. Gerade hier ha...Mehr anzeigenKurzes, italienisches Abendessen im 1. Bezirk.

Die Gegend um die Johannesgasse ist jetzt nicht der lokaltechnische „Burner“ unter den Grätzeln im 1. Bezirk.
Eher so die ruhige Wohngegend mit Zahnarztpraxen und Nachhilfeinstituten, zumindest ist das so mein erster Eindruck.

Gerade hier hat man eine Filiale des bereits anderswo etablierten „Pasta… e basta“ eröffnet.
Ohne wirkliche Werbung, man hat halt mal aufgemacht und schaut, wie das Grätzel darauf reagiert. Zumindest heute Abend wird das Lokal noch nicht gestürmt – ich bin der einzige Gast und habe eine Dame und einen Herrn, die sich voll und ganz um mich bemühen können –was sie auch tun.

Es gibt Vapiano. Es gibt den „klassischen“ Italiener – der zumeist keiner ist.
„Pasta… e basta“ will offensichtlich beides irgendwie miteinander verquicken – und doch klar weder das eine noch das andere sein. Eine Riesen-Antipasti-Vitrine, weiter hinten eine offene Küche.
Typisch für die Gegend ist ja die Architektur irgendwo zwischen 1890 und 1920 – ohne je Architektur studiert zu haben wage ich das mal so einzugrenzen. Hohe Räume auch hier sehr dominant, die ebenso hohe Tafel mit handschriftlichen Speiseninformationen darauf.

Eine durchgehende Sitzbank und mehrere hohe Tische samt „Barhockern“, allerdings sind nur die Barhocker für mich geeignet, die Bank eignet sich offenbar nur für einen 2-Meter-Lulatsch, der dann mit einem 1,72-„O’zwickten“ wie mir auf dem Barhocker auf Augenhöhe plaudern könnte.
So mutiert die Sitzbank zur praktischen Kleider- und Taschenablage.

Grund für’s Herkommen: ein neues Pastalokal – und Otternases wirklich appetitanregende Fotos – leider ohne Bericht, ja wo bleibt er denn? Nicht immer sagen Bilder mehr als 1000 Worte.

Die Tages-„Pasta“ ist einer kleineren Tafel zu entnehmen, die soll täglich oder mehrmals wöchentlich variieren.
Heute: hausgemachte Orecchiette („Öhrchen“) mit Kürbis-Sahne-Sauce und Prosciutto crudo.
Kürbis ist nicht mein großes Liebkind, aber in so manchem Raviolo drin wird die größte Beere dieses Planeten zusammen mit Kräutern, Muskatnuss und Parmesan zur geschmacklichen Ausnahmeerscheinung.

Hier gibt’s keine Ausnahme, dafür überraschen die Kürbisstücke mit erstaunlicher Geschmacklosigkeit, an Kürbis erinnern die Stücke jedenfalls kaum. Liegt aber wohl auch am gnadenlos eingesetzten Schlagobers, der die Geschmacksarmut allerdings kaum bessert. Abhilfe schafft der beigestellte Parmesan, der aber nicht immer der Weisheit letzter Schluss sein sollte.
So ist es die Aufgabe des Prosciutto, zu retten, was zu retten ist. Und das tut er wacker. Guter Prosciutto ist eben durch nichts zu ersetzen, solange man nicht die ganz arge Massenware kauft – und ihn auch aufzuschneiden versteht.

Die Pasta selbst ist absolut in Ordnung, der Biss ins Ohr bzw. der Biss der „Ohren“ kann sich sehen lassen. Auch das bei Vapiano des öfteren erlebte „insipido“ – das allzu salzarme bis gar salzlose Kochen von Teigwaren ist hier Gott sei Dank nicht der Fall.

Salat: frisch und knackig, Condimenti stehen am Tisch.

Ein Wort zum Brot: nicht übel, aber ich steh nicht auf Oliven im Brot, schon gar nicht wenn sie überdimensional groß geschnitten/gehackt wurden. Das hat eine gewisse Lieblosigkeit an sich.

Tiramisu: hier geht man wie so oft auf Nummer sicher: Schlagobers ersetzt Eischnee zum Teil oder ganz. Italofeeling nur begrenzt vorhanden.

Fazit: Otternase war ja auch schon dort – sein Kurzkommentar am Telefon über meine heißgeliebte Carbonara (nach meinem Erstbesuch) fiel allerdings nicht so gut aus – ich werde also hier nur dann wieder etwas probieren, wenn es die angekündigten, ausgefallenen Pastavarianten gibt, die ich auch wirklich probieren will.
Der erste Versuch mit Kürbis ist für einen echten Italofilo allerdings nur bedingt positiv ausgefallen.
Insalata - Pasta... e Basta - WienOrecchiette mit Kürbis und Prosciutto - Pasta... e Basta - WienTiramisu - Pasta... e Basta - Wien
Hilfreich12Gefällt mir9Kommentieren
2 Kommentare

Unreg: Bingo!

6. Nov 2013, 19:10·Gefällt mir

@unregistered: was hat das mit dem Bericht oder mit dem Restaurant zu tun?

6. Nov 2013, 19:05·Gefällt mir
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