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Mi, 22. Mai 2024

l'ottavo

Strozzigasse 11, 1080 Wien
Küche: Antipasti, Italienisch, Snacks, Brötchen
Lokaltyp: Café, Delikatessen, Feinkost-Laden
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l'ottavo

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Ambiente
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Experte
am 16. Dezember 2015
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amarone ist stets auf der Suche - sempre alla ricerca delle bontà. Das Besondere zu finden - jenseits vom Gewöhnlichen - ist gar nicht so einfach. Selbst oder gerade in einer großen Stadt wie Wien. Doch auch eine große Stadt sorgt relativ schnell dafür, dass man sich für die täglichen Ein...Mehr anzeigenamarone ist stets auf der Suche - sempre alla ricerca delle bontà.

Das Besondere zu finden - jenseits vom Gewöhnlichen - ist gar nicht so einfach. Selbst oder gerade in einer großen Stadt wie Wien.

Doch auch eine große Stadt sorgt relativ schnell dafür, dass man sich für die täglichen Einkäufe und den einen oder anderen morgendlichen Kaffee nicht gleich vom 8. in den 22. aufmacht.
Und da amarone nicht zur Pappbecher-Franchise-Fraktion gehört, fallen ihm früher oder später die kleinen, aber feinen Röstbuden auf.
Man muss nur die Augen - und die Nase - offen halten. Unser aller SSW weiß genau, was ich meine.

Gerade der 8. scheint in puncto Kaffee ein echtes Paradies für Röster und Kaffeegenießer zu werden.

Eccolo qua: die Filiale des Café Josefine in der Strozzigasse hat zugesperrt (das Hauptlokal in der Laudongasse gibt's natürlich nach wie vor) - doch schon nach kurzer Zeit prangen italienischsprachige Schilder an derselben Adresse.

Anitpasti, birra artigianale, caffè, vino, specialità pugliesi.
Ein stolzes Schild ragt aus der Häuserfassade:
l'ottavo - also "der Achte".

Der Weg zur Haltestelle des 13A führt also direkt am Lokal vorbei.
Nichts wie rein, der Magen ist noch leer, der Kopf braucht Inspirationshilfe.

Das Lokal ebenso klein, wie es von außen vermuten lässt. Zwei Tischchen mit Sitzecke, drei Barhocker. Ein wenig kühl, die Beleuchtung hält sich zurück.
Der Blick schweift - die Regale gefüllt mit Kaffee, Craft beer und Wein.
Die Kaffemaschine fast ein wenig versteckt hält sich vornehm zurück, obwohl sie die Hauptrolle spielen sollte.

Das "buongiorno" wird sofort erwidert, und obwohl der Signore hörbar nicht aus Italien stammt, hat der Herr aus dem hohen Norden Deutschlands allerbeste Voraussetzungen, seinen Gästen pure Italianità zu servieren.
Der duftende wie feinporige Cappuccino ist allererste Sahne, mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung zwischen Novara und Lecce schlagen sich hier zu Buche. Complimenti.

In dem kleinen Lokal wird nichts dem Zufall überlassen.
Der Cornetto kommt frisch aus dem Ofen, mit oder crema pasticcera.
Ich erhasche Kostproben einer außergewöhnlich deftig-paprizierten wie scharfen Salami und knuspriges Brot vom Bäcker des Vertrauens.

Allora: nicht, dass ich es nicht schaffen würde, mir ein ordentliches Frühstück zu richten. Dafür lasse ich mir wirklich oft und gerne viel Zeit.
Aber es gibt gute Gründe, zu faul zum Frühstückrichten zu sein. Dieser Cappuccino und diese Cornetti werden mich wohl noch öfters dazu verleiten.
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