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Speisen
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Gesamtrating
35
3 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Landhaus ArdaggerLandhaus ArdaggerLandhaus Ardagger
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Landhaus Ardagger Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2010
Öffnungszeiten
Mo
Keine Info
Di
18:00-21:00
Mi
12:00-14:00
18:00-21:00
Do
12:00-14:00
18:00-21:00
Fr
12:00-14:00
18:00-21:00
Sa
12:00-14:00
18:00-21:00
So
09:00-14:00
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Landhaus Ardagger

Ardagger Stift 3
3321 Ardagger
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 07479 6565-0
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Landhaus Ardagger

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. September 2012
Experte
laurent
301
58
27
4Speisen
4Ambiente
2Service

Ein imposantes Gebäude, bei dem man schon von außen die Liebe zum Detail, welche einem dann auch Innen erwartet sieht. Sehr stimmig und stimmungsvoll durch inszenierte Beleuchtung in Szene gesetzt. Beim Betreten der Lokalität merkt man sofort: Ein historisches Gebäude, welches behutsam und mit viel Detailliebe renoviert wurde; Da wurde richtig Geld, viel Geld investiert. Geschmackvoll eingerichtete Stuben (Stifter-Ardagger- und Rossstube), nicht protzig dafür umso mehr heimelig eingerichtet. Tolle, originelle Luster mit integrierter Rauchabsaugung -einzigartige „Designer-Dunstabzugshauben“ in Form von gläsernen Lampenschirmen- alles aus einem Guss, wirklich Besonders und sehr ansprechend.

Das mit einer Haube (14 Punkte) ausgezeichnete Lokal verfügt auch über eine sehr stimmige, moderne Südterrasse unter schattenspendenden Bäumen, auf welcher wir an einem sommerlich lauen, warmen Abend Platz nahmen.
Genuss trifft Sinnesfreude - Bodenständige Spezialitäten auf höchstem Niveau- so das kulinarische Credo des Hauses. Wirtshauskultur Regional - Einfach - Gut :Wirtshausküche auf unsere Art

Zum Gedeck- ohne Gruß der Küche- gab es gesalzene Bauernbutter, hervorragendes Nuss- und Körndlbrot und frischen Schnittlauch. Leider wurde dies kein einziges Mal nachgereicht- für mehrere Personen ziemlich knausrig. Der Mostviertler Schafkäse mit Paradeiser & Gartenkräutersalat € 7,80 , eine geschmacklich hervorragende Komposition, die
Schweinskopfsulz mit Eierschwammerl, Schalotten & Kernöl € 8,90 perfekt mariniert, das
„Beef Tatar“ mit Römersalat, Radieschen & pochiertem Ei € 9,50 sehr flüssig, war eine sehr minimalistische Portion.

Danach folgten zwei hervorragende Suppen:
Eine nur so vor Intensität strotzende kräftige Rindssuppe mit Wurzelgemüse, kernigem Grießnockerl, einer wunderbaren Milzschnitte und einem gebackenem Leberknödl € 4,60. Die Flusskrebssuppe mit Sauerrahm, Fenchel & Paprika € 5,50 mit sehr viel bissfester Einlagen hat Potential zur Suppe des Jahres!

Ein Mostviertler Landhendl – gebacken – mit Erdäpfelsalat € 14,50 -saftig mit „güldener“ Panier, der g´sottener Brustkern mit Eierschwammerl, Kohlrabi & Semmelkren € 16,90 -allerbestens. Große, perfekt verfeinerte Wirtshausküche auch beim Kalbsrahmbeuscherl mit Schnittlauchknödel € 9,20.

Das Dessertangebot hätte Verbesserungspotential: Sorbet,Eiscafe, Haustorte- nicht so ganz das wir uns . Der überteuerte warme Zwetschgenfleck mit Walnuss´n & Sauerrahmeis € 6,80 mit klebrig- harten Nüssen war allerdings ziemlich gut.

Tolles Ambiente, mehr als ambitionierte Küche, ein unglaublich gut sortiertes Wein- und Schnapserlangebot; Hervorragende Angebots- und Glaskultur; da passt wirklich alles.

Laurent&Freunde: Sehr begeistert; wenn da nicht der Service wäre.

Nein, nicht unfreundlich, auch recht bemüht, dienlich aber nicht mehr.
Ungewöhnlich dass uns der Aperitif schon während des Niedersetzens angeboten wurde, schade dass wir uns den Wein mehrmals selbst nachschenken mussten, kein Gebäck nachgereicht wurde. Die vier Mädls und der Herr Ober taten das was notwendig war, nein nicht einmal das, Das Wissen um – wie schon erwähnt hervorragende- das Weinangebot ist ärmlich; beim mündlich offerierten Überraschungsmenü war leider nicht zu erfahren was einem da in etwa erwarten würde ( Fleisch und Fisch war dem wortkargen Ober zu entlocken…) und erst im Nachhinein erfuhr man, dass es besagtes Menü nur Tischweise gäbe.

Wenn der Service sich dem hohen Niveau des Hauses anpassen könnte, wäre das meine neue Nr.1 im Mostviertel.

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Kommentar von am 21. Sep 2012 um 16:35

Sehr appetitanregend. Komisch, dass der Service so lustlos war, ich hatte dort damals zwei wirklich gesprächige Kellner, die auch aus dem Kochlehrbuch zu erzählen wussten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. März 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
4Ambiente
4Service
15 Fotos1 Check-In

Eine Fahrt von Linz nach St. Pölten. Es ist schon relativ spät, ein gutes Restaurant in St. Pölten hat bereits die Küche um 20 Uhr dicht gemacht. Also schnell mal im Gault Millau nachgeschaut, was es gastronomisch eventuell Interessantes am Weg geben könnte. Normalerweise ist der Haubenführer nicht wirklich meine erste Anlaufstelle, aber ich hatte so absolut keine Ahnung, was in der Gegend gaumentechnisch geboten wird.

Ich rufe an und habe Glück. Der Koch wartet auf mich, ansonsten wäre um 21 Uhr Schluss mit Küche. Also bei Amstetten-West mal schnell runter von der A1, nach kaum drei Kilometern ist man da.
Ardagger Stift gehört zur Gemeinde Ardagger Markt, ist aber ein eigener Ortsteil mit dem Stift und den angrenzenden Gebäuden, allesamt schöne Altbauten.

Drinnen wurden die Räumlichkeiten sehr liebevoll und gekonnt adaptiert, ein netter Farbenmix mit dem dominierenden, aber nicht penetranten „Apfelgrün“ der Sitzmöbel sorgt für gemütliche Atmosphäre.
Ganz klar: das Mostviertel ist hier Programm, ob auf den Bildern oder auf der Speisekarte.

Der Service ist von Anfang an bemüht um das Wohlergehen der Gäste. Dabei begnügt man sich allerdings nicht, aufmerksam zu sein, sondern glänzt auch mit dem Wissen um Zubereitung und Tricks der Küche, genauso wie um das offene Weinangebot.
Beim nächsten Mal ein Muss: Apfel- und Birnenmost, sogar Sprudelndes zum Aperitiv werden auf Basis der beliebten Kernfrucht angeboten.

Heute: ein Blend von den Burgundermachern.
Passend zur Philosophie der Winzer präsentiert sich der Wein leicht, schön kühl und angenehm blumig.

Die Speisekarte bietet nationale wie internationale Highlights mit klarem Bezug zur Region - und dem Most. Eine eigene, kleine Wirtshauskarte offeriert Hemdsärmeliges, im Voralpendialekt verfasst. Preise: gerechtfertigt aber nicht unverschämt.

So wird es dann eine Rindsuppe mit dreierlei Einlage und – das erste Mal überhaupt – ein Kalbsrahmbeuschel.
Sicher – Beuschel hatte ich zuhause immer wieder, aber noch nie hatte ich auswärts Beuschel gegessen, das hatte ich einfach noch nicht gewagt. Hier dachte ich, wäre ich an der richtigen Adresse um es mal zu probieren.
Ich sollte es nicht bereuen.

Zuerst kamen die Aufstriche, hübsch am weißen Schneidbrett präsentiert.
Besonders gut: das Verhackert und das kleine Schwarzbrothäppchen mit Rettich und Lardo. Eine resche Sache, mundgerecht und gschmackig.

Der Gruß aus der Küche: ein Erdäpfel-Espuma mit Hering und Apfel.
Ich zweifle, denn eigentlich mache ich um Heringsalat & Co. einen ekelerregten Bogen. Doch die Sache ist stimmig, ich bin wirklich überrascht. Respekt, Respekt, so oft ich Heringsalat selbst zuhause erfolglos probiert und runtergewürgt hatte, so sehr stimmt hier das Aromenspiel der Zutaten.

Das Süppchen: kommt ordentlich karamelfarben daher, was mich zuerst die Stirn runzeln lässt. Wie war denn die Farbe zusammen gekommen? Doch von Maggi keine Spur. Knackiges Gemüse tummelt sich in der Brühe, die mit jedem Schluck besser schmeckt.
Die drei Einlagenteilnehmer sind tadellos, sogar das Grießnockerl hat den für mich obligaten Kern, wenn auch nur geringfügig. Das Pofeserl ist schmackhaft, der Leberknödel würzig, aber zurückhaltend.

Ja, wie war das jetzt mit der Suppe? Der von Selbstvertrauen strotzende Kellner weiß von zwei Methoden zu berichten: hier wird das Fleisch angeröstet, etwas, was ich selbst zuhause noch nie probiert hatte.
Der „Einserschmäh“ wiederum wäre eine halbe Zwiebel, welche direkt auf die Herdplatte gelegt, eine dunkle Farbe annimmt und sogleich in die Suppe kommt. Laut Kellner ist der „Ansaschmäh“ allerdings nicht mehr erlaubt. Das Gesundheitsamt hat hier was dagegen.

Gegen Rauch in Speislokalen allerdings nicht. So what?
Auch hier darf im vorderen, aber anständig belüfteten Bereich geraucht werden.

Das Beuschel: der Hammer, und das, obwohl ich etwas darin finde, das ich von zuhause nicht kenne – und erst mal entfernen muss: nudelig geschnittene Essiggurkerl. Als „Säureregulator“ und Geschmacksgeber wohl berechtigt, für mich aber untragbar.
Kein Problem – ich „fiesle“ die Gurkerl einfach raus und genieße das Beuscherl auch so.
Erstklassig abgeschmeckt – und vorzüglich mit dem Bröselknödel kombiniert. Denkwürdig!

Ein süßer Gruß aus der Küche (oho!): Jogurt-Sorbet mit Mangoragout. Schöne Konsistenz, geschmacklich ist mir die Aromakombination nicht so ganz geheuer, es schmeckt gut, aber ich würd’s mir wohl, wenn ich die Wahl hätte, mit anderen Früchten kombinieren lassen.

Mostschober mit Mostzabaione, Safranquitten und Vogelbeeren.
Der „ersoffene“ Nussbiskuitteig macht eine hervorragende Figur, der Tribut an das Mostviertel wiederum ist gewöhnungsbedürftig aber sehr erfreulich.
Der Quitten-Vogelbeer-Cocktail lässt mich schmunzeln und genießen. Wer hätte gedacht, dass man Vogelbeeren als veritablen Preiselbeer-Ersatz bestens einsetzen kann?

Und noch eine kleine süße Aufmerksamkeit zum Schluss: ein weiße Praline, mit Lavendelzucker (!) gesüßt.
Erstaunlich. Wenn Yves Rocher gewusst hätte, was man mit Lavendel noch so alles anstellen kann!

Caffè, Grappa. Mit schmackhaftem Keks – nicht aus der Blisterverpackung. Gelungen.

Summa summarum: ein echter Glückstreffer, kann die Bewertung des Vortesters nicht nachvollziehen.
„Most have!“

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Letzter Kommentar von am 14. Aug 2012 um 19:02

ah hoppla, ich hab mich wohl verirrt - ich war aus irgendeinem Grund der Meinung, du hättest den Frankowitsch kommentiert. Wie auch immer - Wirtshauskarte oder "Normalkarte". Lohnt sich hier wirklich.

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am 16. Mai 2011
rohfleisch
1
1
1Speisen
3Ambiente
1Service

unfreundlicher , schnippischer junger Kellner , Fisch trocken ohne Beillage die extra bestellt werden muss! Nachspeise unter Mc Niveau für Sonntag als Landgasthof enttäuschend.

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Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von am 2. Mär 2012 um 09:44

Ich war gestern dort und kann von McNiveau nichts berichten. Im Gegenteil, Review folgt. Vor allem folgen mehr als zwei Zeilen nichtssagende verbale "Retourkutsche". Nennen wir's mal so ...

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Bewertet am 16.05.2011
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