Knödl-Alm
Knoppen 3, Pichl-Kainisch 8984
Küche: Österreichische Küche, SteirischLokaltyp: Gasthaus
Bewertungen
Knödl-Alm – fast alles Knödel
Ich verbrachte vor mehreren Jahren im schönen Ausseerland Urlaub und war regelrecht hingerissen von dieser Knödl-Alm in der Obhut der Familie Pohn. Neben dem klein...MehrKnödl-Alm – fast alles Knödel
Ich verbrachte vor mehreren Jahren im schönen Ausseerland Urlaub und war regelrecht hingerissen von dieser Knödl-Alm in der Obhut der Familie Pohn. Neben dem kleinen gastronomischen Betrieb als Almhütte werden von der Familie auch Apartments geführt, die wir in Anspruch genommen hatten. Die waren First-Class, bieten alles, was man wünscht..
Alm trifft‘s auf den Punkt, der Gartenbetrieb hat genau das Feeling. Man liegt auf ca. 900 m Seehöhe und hat eine herrliche Aussicht auf die umliegende Gebirgswelt. Die Hütte ist im Inneren wie sich‘s gehört, klein, aber fein und auch urig.
Kleiner Wermutstropfen: Hier ist alles rauchfrei, d.h. auch der Garten und es gilt noch "Bares ist Wahres." Bedient wurden wir heuer von der Almherrin, Frau Pohl, im Inneren ist auch der Almherr zugegen und schaut zu, dass alles läuft wie es soll.
Es haben beim Erstbesuch auch die Kinder mitgeholfen, weil wir dazu in der ersten Stube platziert worden sind, die sich mit zu uns auf den Tisch gesetzt haben, bzw. wir zu ihnen, da wir Hausgäste waren. So hat man das Gefühl man wird in deren Familie integriert.
Als Apartmentgast wird dir vorzugsweise ein solches Platzer fix reserviert, ansonsten funktioniert es wie heute allgemein üblich auch online. Bei der Reservierungszusage via E-Mail wird man mit "Holaredulie" anstelle von Herr/Frau So-und-So angesprochen, auch das gehört zur gelebten Urigkeit. Das Duwort ist hier üblich, wer’s will.
Knödel ist hier wohl Name und Programm in einem mit allen bekannten Füllungen. Als Beilage kann man Rot- oder Weißkraut haben. So wurde gleich der Knödelteller für zwei Personen mit allen Variationen bestellt und genüsslich verzehrt.
Beim einem Folgebesuch, ein zwei Jahre später dieselbe Erfolgsbilanz. Interessant ist die Preisgestaltung. Man kann jeden Knödel oder jede Beilage als Einzelposition ordern und stellt sich seinen Wunschteller selbst zusammen.
Der heurige Besuch war allerdings nicht mehr so der Renner, schade halt, der Teig war etwas zu fest, auch etwas zu dicklich und er kühlte dann noch etwas ab, was ihn noch fester werden ließ. Die Fülle war ok, sei es Grammel oder Fleischfaschiertes, aber insgesamt hielt sich die Begeisterung in Grenzen.
Auch beim Nachspeiserl, wieder Knöderl, ja was sonst? Nur eben dann die Süßen, für mich liebe ich Nougat mehr als mein irdisches Leben, aber auch da ging nicht so ganz das Strahlen im Gesicht über die Bühne. Der Nougat war zu wenig typisch und wieder der Teig, naja. Dann bleibe ich doch bei meinen Leben, vielleicht Tagespech?
Eines wird hier aber nicht so schnell Programm werden, das wäre der Kaffee. Den genießt man am besten woanders, z.B. beim Zauner oder macht sich seinen eigenen . ;)
Dafür beglückte man mich mit einer neue Erfahrung, einer Lammleberknödel-Suppe als Vorspeise. Der Fond war insgesamt nicht viel anders im Geschmack als eine übliche Rindsuppe, aber die Knödel machten den Unterschied, die waren ausgezeichnet.
Die Schnapsschule
Es gibt hier noch ein recht unübliches, aber originelles Getränkeangebot, die sog. Schnapsschule, klein mit 6 oder groß mit 10 verschiedenen Hochprozentigen und das Ziel ist es sie alle zu erkennen. Heuer war sie nicht dran, aber ich berichte von der ersten Bestellung anno dazumal. Nun, ich kam auf 4 von 10 Treffern.
Es gibt hier teils auch ungewöhnliche Sorten, die für mich auch Neuland waren, wie z.B. ein Lärchenschnaps, darum die wohl magere Ausbeute. Heuer verzichtete ich auf eine Folgeprüfung. Ich denke aber ich käme dann schon auf 7-8 korrekte Benennungen
Auf diese Weise lernte ich dafür den für mich besten Ansatz-Zirbenschnaps Österreichs kennen und bestelle nun jährlich von hier mein Jahreskontingent für @home.
Er hat eine rostbraune Farbe und ist im Unterschied zu viele anderen nicht zu süß, oder nachgesüßt, um es zu verschlimmbessern, sondern wie sich’s gehört verspürt man einen elegant sanft harzigen Ton der Kieferzapfen. Der Alkohol-Gehalt liegt bei 32%.
Die Ernte fiel heuer sehr mager aus, so gab es nur 0,35 Liter-Flaschen, aber mit demselben Preis wie ansonsten 0,5 Liter, tja so kann’s gehen, man sucht scheinbar so den Umsatzausgleich.
Nun, der Liebe zum Besten geschuldet wurde das akzeptiert und ich habe zwei Flaschen gleich ab Hof/Alm mitgenommen plus noch für mich neue Sorten. Man kann sie auch via E-Mail-Anfrage ordern, was für 2026 wieder dran ist.
Mein Resümee
Der heurige kulinarisch etwas gedämpfte Genuss lässt in mir die Frage hochkommen, ob ich weiter herkomme. Aber das denke ich lege ich heute nicht fest. Es gibt in der Gegend einfach viele sehr gute und ebenso schöne Lagen, die fantastische Ausblicke kombiniert mit gutem Essen bieten.
Nicht falsch verstehen, ich bin an sich nicht der Typ, der wegen einer einmaligen schlechteren Erfahrung das Handtuch wirft, aber insgesamt ist halt alles Knödel oder fast alles. D.h. das Programm nutzt sich auf diese Weise auch etwas ab.
Ich sende aber so einen herzlichen Gruß an die Familie Pohn und was das Zirberl betrifft, so bleibe ich Stammkunde.
Vergelt’s Gott und Holaredulie!
Ich verbrachte vor mehreren Jahren im schönen Ausseerland Urlaub und war regelrecht hingerissen von dieser Knödl-Alm in der Obhut der Familie Pohn. Neben dem kleinen gastronomischen Betrieb als Almhütte werden von der Familie auch Apartments geführt, die wir in Anspruch genommen hatten. Die waren First-Class, bieten alles, was man wünscht..
Alm trifft‘s auf den Punkt, der Gartenbetrieb hat genau das Feeling. Man liegt auf ca. 900 m Seehöhe und hat eine herrliche Aussicht auf die umliegende Gebirgswelt. Die Hütte ist im Inneren wie sich‘s gehört, klein, aber fein und auch urig.
Kleiner Wermutstropfen: Hier ist alles rauchfrei, d.h. auch der Garten und es gilt noch "Bares ist Wahres." Bedient wurden wir heuer von der Almherrin, Frau Pohl, im Inneren ist auch der Almherr zugegen und schaut zu, dass alles läuft wie es soll.
Es haben beim Erstbesuch auch die Kinder mitgeholfen, weil wir dazu in der ersten Stube platziert worden sind, die sich mit zu uns auf den Tisch gesetzt haben, bzw. wir zu ihnen, da wir Hausgäste waren. So hat man das Gefühl man wird in deren Familie integriert.
Als Apartmentgast wird dir vorzugsweise ein solches Platzer fix reserviert, ansonsten funktioniert es wie heute allgemein üblich auch online. Bei der Reservierungszusage via E-Mail wird man mit "Holaredulie" anstelle von Herr/Frau So-und-So angesprochen, auch das gehört zur gelebten Urigkeit. Das Duwort ist hier üblich, wer’s will.
Knödel ist hier wohl Name und Programm in einem mit allen bekannten Füllungen. Als Beilage kann man Rot- oder Weißkraut haben. So wurde gleich der Knödelteller für zwei Personen mit allen Variationen bestellt und genüsslich verzehrt.
Beim einem Folgebesuch, ein zwei Jahre später dieselbe Erfolgsbilanz. Interessant ist die Preisgestaltung. Man kann jeden Knödel oder jede Beilage als Einzelposition ordern und stellt sich seinen Wunschteller selbst zusammen.
Der heurige Besuch war allerdings nicht mehr so der Renner, schade halt, der Teig war etwas zu fest, auch etwas zu dicklich und er kühlte dann noch etwas ab, was ihn noch fester werden ließ. Die Fülle war ok, sei es Grammel oder Fleischfaschiertes, aber insgesamt hielt sich die Begeisterung in Grenzen.
Auch beim Nachspeiserl, wieder Knöderl, ja was sonst? Nur eben dann die Süßen, für mich liebe ich Nougat mehr als mein irdisches Leben, aber auch da ging nicht so ganz das Strahlen im Gesicht über die Bühne. Der Nougat war zu wenig typisch und wieder der Teig, naja. Dann bleibe ich doch bei meinen Leben, vielleicht Tagespech?
Eines wird hier aber nicht so schnell Programm werden, das wäre der Kaffee. Den genießt man am besten woanders, z.B. beim Zauner oder macht sich seinen eigenen . ;)
Dafür beglückte man mich mit einer neue Erfahrung, einer Lammleberknödel-Suppe als Vorspeise. Der Fond war insgesamt nicht viel anders im Geschmack als eine übliche Rindsuppe, aber die Knödel machten den Unterschied, die waren ausgezeichnet.
Die Schnapsschule
Es gibt hier noch ein recht unübliches, aber originelles Getränkeangebot, die sog. Schnapsschule, klein mit 6 oder groß mit 10 verschiedenen Hochprozentigen und das Ziel ist es sie alle zu erkennen. Heuer war sie nicht dran, aber ich berichte von der ersten Bestellung anno dazumal. Nun, ich kam auf 4 von 10 Treffern.
Es gibt hier teils auch ungewöhnliche Sorten, die für mich auch Neuland waren, wie z.B. ein Lärchenschnaps, darum die wohl magere Ausbeute. Heuer verzichtete ich auf eine Folgeprüfung. Ich denke aber ich käme dann schon auf 7-8 korrekte Benennungen
Auf diese Weise lernte ich dafür den für mich besten Ansatz-Zirbenschnaps Österreichs kennen und bestelle nun jährlich von hier mein Jahreskontingent für @home.
Er hat eine rostbraune Farbe und ist im Unterschied zu viele anderen nicht zu süß, oder nachgesüßt, um es zu verschlimmbessern, sondern wie sich’s gehört verspürt man einen elegant sanft harzigen Ton der Kieferzapfen. Der Alkohol-Gehalt liegt bei 32%.
Die Ernte fiel heuer sehr mager aus, so gab es nur 0,35 Liter-Flaschen, aber mit demselben Preis wie ansonsten 0,5 Liter, tja so kann’s gehen, man sucht scheinbar so den Umsatzausgleich.
Nun, der Liebe zum Besten geschuldet wurde das akzeptiert und ich habe zwei Flaschen gleich ab Hof/Alm mitgenommen plus noch für mich neue Sorten. Man kann sie auch via E-Mail-Anfrage ordern, was für 2026 wieder dran ist.
Mein Resümee
Der heurige kulinarisch etwas gedämpfte Genuss lässt in mir die Frage hochkommen, ob ich weiter herkomme. Aber das denke ich lege ich heute nicht fest. Es gibt in der Gegend einfach viele sehr gute und ebenso schöne Lagen, die fantastische Ausblicke kombiniert mit gutem Essen bieten.
Nicht falsch verstehen, ich bin an sich nicht der Typ, der wegen einer einmaligen schlechteren Erfahrung das Handtuch wirft, aber insgesamt ist halt alles Knödel oder fast alles. D.h. das Programm nutzt sich auf diese Weise auch etwas ab.
Ich sende aber so einen herzlichen Gruß an die Familie Pohn und was das Zirberl betrifft, so bleibe ich Stammkunde.
Vergelt’s Gott und Holaredulie!
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so, vorab mal, das Ambiente wurde von mir als sehr gut bewertet weil ich den urigen Stil sehr mag..ist natürlich Geschmacksache. Wir hatten reserviert, kemen allerdings eine Stunde früher, war kein...Mehrso, vorab mal, das Ambiente wurde von mir als sehr gut bewertet weil ich den urigen Stil sehr mag..ist natürlich Geschmacksache. Wir hatten reserviert, kemen allerdings eine Stunde früher, war kein Problem wir wurden sehr freundlich empfangen. Das Service war nett und wie es auf "Almen" üblich ist wird man gleich geduzt....Essen war sehr gut, die Knödel wirklich frisch gemacht, betreffend der Größe würde ich sagen 2-3 Knödel mit Beilage sind ausreichend! Auch das Dessert sehr gut (Minigermknödel) also ich kann nur sagen wir kommen wieder und das sogar sehr gerne:-)
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Knoppen 3, Pichl-Kainisch 8984
Knödl-Alm - Details
Küche: Österreichische Küche, Steirisch
Lokaltyp: Gasthaus
Features: Gastgarten
Kartenzahlung: Keine Info
Öffnungszeiten: Website prüfen
Lokale in der Nähe von Knödl-Alm

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Bad Mitterndorf 8983








