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43
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Gesamtrating
39
9 Bewertungen
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Jonathan & SieglindeJonathan & SieglindeJonathan & Sieglinde
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Jonathan & Sieglinde Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-23:00
Di
09:00-23:00
Mi
09:00-23:00
Do
09:00-23:00
Fr
09:00-23:00
Sa
09:00-23:00
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Jonathan & Sieglinde

Riemergasse 16
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Österreichisch, Kärntnerisch, Steirisch
Lokaltyp: Restaurant, Café, Kaffeehaus
Tel: 01 5131710Fax: 01 5131710
Lokal teilen:

9 Bewertungen für: Jonathan & Sieglinde

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. November 2013
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
3Ambiente
3Service
21 Fotos2 Check-Ins

Abendtermin im Ersten. Und es ist fast unvorstellbar, dass es schwierig sein könnte, ein Lokal im näheren Umkreis für ein Abendessen davor zu finden. Die Gegend scheint mir vor allem sehr italo-lastig. Ich habe noch nie so lange herumgesucht und erst bei der Umkreiseinschränkung auf einen größeren Radius bin ich über das Jonathan & Sieglinde 'gestolpert'. Die gute Wertung von hbg338 und die mich ansprechende Speisekarte auf der Homepage samt dem Slogan "Jonathan & Sieglinde sind durch Wald und Wiesen gewandert, um das Beste für sie auf den Teller zu bringen" bringen die Suche zu einem positiven Ende. Problemlose telefonische Reservierung.

Das Lokal befindet sich am Ende der Riemergasse, die man wohl für immer und ewig unangenehm mit einem Canossa-Gang in Verbindung bringen wird. Davor befinden sich zwei Gastgärtchen, mit Glaselementen und Pflanzentrögen eingefasst und die Tische mit Stofftischdecken eingedeckt. Die Front im Häuserverbund lässt ein kleineres Lokalinneres vermuten, als es dann tatsächlich ist, es erstreckt sich auch noch über die beiden Nebenhäuser.

Nach dem Eintreten durch den kleinen Windfang steht man vor der hölzernen Theke, der Reservierungscomputer lacht einen an. Neben viel grüner Farbe steht ein künstlicher Baum neben der Schank, samt Äpfel. Nach beiden Seiten öffnet sich der Gastraum, unser reservierter Tisch befindet sich über einen Treppenabsatz erhöht gleich neben einem Fenster. Im hinteren Bereich, eine große Tafel in einem räumlich leicht abgetrennten Bereich mit Fototapete. Fliesenboden, nackte Holztische (obwohl sogar vor der Tür Stoff verwendet wird), hölzerne, leicht unbequeme Holzstühle. Als Dekoration auf Tisch und im Fenster allerlei Herbstliches und vermenschlichte Kartoffelfiguren. Bis auf die Toiletten. Am Tisch Salz- und Pfefferstreuer aus Holz, der Werbesteher ebenfalls im Holzrahmen. Lustig anzusehen der Besteckhalter in Apfelform.

Die Speisekarte gefällt optisch, ist aber in sehr starres Plastik geschweißt und demzufolge ziemlich bockig am Tisch. Natürlich Apfel- und Erdäpfellastig ist das Angebot, jetzt im Oktober mit etwas Kürbis aufgepeppt. Um EUR 19,90 wird ein 3-Gang-Menü mit Aperitif angeboten neben Suppen, Erdäpfel-Chipskörberl, Erdäpfel-Mandelbällchen, Salate, Ofen-Erdäpfel, Erdäpfel-Pfandl, Puffer, Polsterzipf bis zu einigen Desserts, wie Apfelschaum, Scheiterhaufen, Mousse, Tascherl und Knödeln aus der Standardspeisekarte. Gemeinsam mit den Getränken (½ l Wieselburger EUR 4,00 und ½ l naturtrüber Apfel-Traubensaft mit Leitungswasser EUR 2,50) bestellen wir jeweils einen ersten Gang mit der der Bitte, die Speisekarte noch etwas behalten zu dürfen. Währenddessen öffnet sich fast im Minutentakt die Eingangstür und spült Gäste in das wohltemperierte Innere. Auch die Gruppe für den großen Tisch trifft ein und mit einem Schlag erhöht sich der Geräuschpegel auf Stufe unangenehm. Es weichen sogar Gäste auf einen Tisch auf der anderen Seite der Theke aus. Und wiederholt wird versucht, unsere Speisekarte für die Gruppe abzuservieren. Der Küchenbereich schließt sich hinter der Schank an und beim Gang zu den sauberen Sanitäranlagen kann ich hören, wie der Koch instruiert wird, unsere beiden Vorspeisen zum gemeinsam servieren zuzubereiten.

Geröstetes Erdäpfel Schmarrentörtchen mit Paradeiser, Basilikumpesto und Mozzarella überbacken auf Blattsalat (EUR 7,80)
In der Größe der Paradeiser-Scheibe befinden sich obenauf der Käse und darunter das Schmarrentörtchen. Die Erdäpfelmasse sehr gut gewürzt und kompakt, der Decke löst sich davon und wird extra verspeist. Gut marinierter Salat und etwas Paprika bilden das Bett dafür. Fast bin ich geneigt zu fragen: "und was gibt es zu essen" (…). Die Kombination ist sehr gut, aber es steht zu recht unter 'kleine Speisen'.

Fast etwas neidisch schiele ich auf die andere Hälfte des Tisches:
Steirer-Burger (EUR 10,80)
Geröstete Hühnerfiletstreifen mit Hokkaido-Backofenkürbis und Kürbiskernpestosauce in gebackenen Erdäpfellaibchen mit Salat, Kernöl, Zwiebeln und roten Bohnen.
Der Burger ist der Burner. Das Huhn sehr zart, gut gewürzt und gebraten. Das Laibchen 'spielt' den Deckel, gut paniert herausgebacken, mit Sesam und Kräutern bestreut. Die steirische Salat-Deko wie in ihrer Heimat, der Kürbis und die Paradeiser auf dem Blattsalatbett runden die Geschichte ab.

Gedeckte warme Apfel-Schnitte (EUR 3,90)
Ein sehr großes Stück lauwarmer, gedeckter Apfelkuchen. Ziemlich viel Staubzucker. Aber so, wie man es von zu Hause kennt. Weiche Apfelmasse, der Boden durchgeweicht und obenauf der Deckel noch etwas fester. Sehr gut.

Warmer Apfel-Scheiterhaufen mit Kipferln gebacken, mit Vanillesauce und Erdbeermark (EUR 6,50)
Die Präsentation erinnert an das nahende Halloween-Ding. Da der Koch sicher kein Nasenbluten hatte, ist dieses Gekrakel mit dem sehr guten Erdbeermark wirklich entbehrlich. Besser wäre es auch, die Vanillesauce nicht deckend über dem Küchlein zu servieren, sondern daneben oder sogar in einem Extraschälchen. Der Scheiterhaufen schmeckt anders als jener aus der Kindheit, ist er aber auch mit Kipferln gemacht. Die Konsistenz ist perfekt, ein paar Rosinen darunter und schmeckt im Endeffekt sehr gut.

Fazit: Schon aus sentimentalen Heimatgefühlen kommen wir sicher wieder einmal in die Gasse. Und ich weiß auch schon, was dann bestellt wird, denn das zweite Mal habe ich neidvoll den Weg der Kellnerin verfolgt, als sie ein riesiges Erdäpfel-Chipskörberl (EUR 5,80) mit zwei Saucen ausserviert hat. Eigentlich unspektakulär in der Machart, aber sehr appetitanregend in der Optik. Das Service ist in Ordnung, die Damen schupfen den Laden gut, an diesem Abend Ende Oktober war ob der frühlingshaften Temperaturen sogar der Gastgarten ganz gut gefüllt und musste versorgt werden. Das Ambiente ist nett, wenn der Geräusch-Gau an einem vorbeigeht. Reservieren ist ratsam.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Mai 2013
Experte
hbg338
388
56
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
16 Fotos2 Check-Ins

Schon lange hatte ich das Restaurant Jonathan & Sieglinde auf meiner To-Do Liste. Heute war ich im ersten Bezirk unterwegs und es kam der Mittagsappetit. Wohin? Da fiel mir die Reteseite ein und ein Blick auf meine To-Do Liste, und von der Wollzeile ist es nur ein Katzensprung zum Lokal. Öffentlich am besten erreichbar mit der Wiener U-Bahnlinie U3 bis zur Station Stubentor und ein kurzer Fußweg bis zum Lokal.
Der äußere Eindruck vom Lokal war nicht sehr verheißungsvoll. Große Fenster auf einer recht steril und modern wirkenden Fassade. Am Gehsteig vorm Lokal ein paar Stühle, eine Art Schanigarten. Jedoch al ich in das Lokal eintrat war der erste negative Eindruck wie weggeblasen. Ein äußerst liebevolles, helles mit viel Holz gestaltetes Interieur. Alle perfekt durchdacht. Die Behältnisse für die Messer im Apfeldesign, ein künstlicher Apfelbaum in der Ecke und divers Accessoires in Erdäpfel- oder Apfelform finden sich immer wieder im Lokal.
Das gesamte Lokal ist ein Nichtraucherlokal.
Die Küche ist in das Lokal integriert. Zwar nicht eine offene Küche wo man den Koch auf die Finger sehen kann und jedes Detail mitbekommt. Aber es ist ein Teil des Gastraumes. Mittig in der Küche ist auch der große Erdäpfelofen für die Riesenerdäpfel wie man sie auch von den Weihnachtsmärkten kennt.
Da ich der erste Gast war kam sofort die Kellnerin und brachte mir die Karte. Da ich beim Platznehmen den an einer Tafel angeschriebenen Apfeltraubesaft entdeckt hatte bestellte ich sofort gleich diesen bei ihr. Die Speiskarte musste ich nicht genau studieren da ich mich schon via Homepage informiert habe. Sollte ich zur Hauptspeisezeit hierher kommen dann soll es das Erdäpfel Pfandl welches mit Schweinefleisch, Speck, Zwiebel und einen kleinen Salat angeboten wird sein. Nachmittags gibt es eine eingeschränkte Karte wo nicht alle Speisen angeboten werden. Hier gibt es Ofenerdäpfel, Erdäpfel-Cordon Bleu und den Erdäpfel-Polsterzipf.
Nach nicht sehr langer Wartezeit und währenddessen sich auch schon mehrere Tische mit Gästen gefüllt hatten kam mein Essen. Stilecht im Pfandl serviert. Eine riesen Portion, dadurch habe ich den Gedanken an eine Nachspeise gleich verworfen. Nachdem ich ein wenig gewartet hatte, wegen der Hitze die erste Gabel. Habe schon lange nicht so was Leckeres in dieser Art von Speise gegessen. Die würfelig geschnittenen Erdäpfel dazu das in kleine Stücke geschnittene Schweinefleisch und der großwürfelige Speck waren eine perfekte Einheit. Perfekt gewürzt mit etwas Schnittlauch bestreut, Salz und Pfeffer waren genauso wie das Messer unnötiges Beiwerk am Tisch. Dank dem Speck und den Zwiebel war das Essen alles andere als trocken. Die verschiedenen Komponenten ergänzten sich perfekt und passten auch perfekt zusammen. Bei der Größe der Pfanne war wie schon erwähnt das Dessert hinfällig. Die Menge war mehr als ausreichend. Der Apfeltraubesaft schmeckte auch sodass ich noch Glas bestellte.
Das Servicepersonal sehr aufmerksam und auch flexibel. Ein Gast zahlte vor mir mit einen 100 € Schein und ich hatte es auch nicht kleiner, aber obwohl noch kein großer Andrang war und nicht schon so viel Wechselgeld da war wurde ohne mit der Wimper zu zucken oder zu fragen „Haben sie es nicht kleiner“ gewechselt
Alles in allem ein kulinarisch gelungener Mittag der mit meiner Frau sicher ein baldige Wiederholung finden wird. Nicht ganz billig aber für mich war es jeden Euro wert.

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Letzter Kommentar von am 25. Mai 2013 um 19:11

@Magic: Du hasst recht. Stubentor ist richtig und @adn1966 Foto von Rechnung liegt bei und es gibt ja auch eine recht informative Homepage. Wenn es keine Homepage gebe oder keine Preise dabei stehen dann sollte man sie auszugsweise anführen.

Gefällt mir
am 20. August 2012
Jtteam
28
10
12
5Speisen
3Ambiente
4Service

Wie schon in ein paar Kritiken erwähnt wurde, sollte man auf Erdäpfel stehen, wenn man ins Jonathan & Siglinde kommt.

Wir setzten uns in den kleinen Gastgarten vor dem Restaurant, genau neben der Straße, hat uns aber nicht gestört, da diese kaum befahren war. Die Kellnerin war sehr aufmerksam und stand sogleich mit der Speisekarte neben uns. Wir bestellten eine Erdäpfel-Knoblauchcremesuppe, eine Schwammerlsuppe mit Erdäpfel, Ziegenkäse in Speck, einen Steirischen Backhendlsalat und einen Blattsalat mit Putenstreifen. Man kann jedem einzelnen unserer Gerichte die Schulnote 1 geben! Alle Speisen harmonisch gewürzt, liebevoll angerichtet und eine Freude für jeden Gaumen!

Das Service ist schnell, kompetent und sehr freundlich und lässt sich selbst bei einem vollen Lokal nicht aus der Ruhe bringen!

Einzig und alleine das Ambiente im Restaurant finden wir nicht so aufregend, aber bei der großartigen Küche stört und das ganze und gar nicht! Wir kommen wieder!

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am 21. April 2012
vienna75
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Also ich war nun schon das eine oder andere mal im jonathan & siglinde und ich muss sagen, da gibt´s generell einmal nichts auszusetzen! natürlich sollte man auf erdäpfel und äpfel stehen, dann ist man hier richtig! allein die auswahl an verschiedenen apfelsäften ist schon einen besuch wert!
es wird regelmäßig das saisonale angebot aktualisiert, da braucht´s eigentlich keine standart karte mehr.
aktuell werden sehr interessante und tadellos zubereitete Spargel-Gerichte angeboten, einfach gut!
hier fühle ich mich jedesmal sehr wohl. Gutes Essen, nettes Abiente, faire Preise und mit abstand eine der herzlichsten Service Mitarbeiterin(nen) der Stadt! Diese Dame ist jedesmal sehr freundlich, fachlich kompetent und was mir persönlich sehr wichtig ist, jedesmal wenn ich wieder mal komme (und das ist leider nur sehr unregelmäßig, aber trotzdem!) werde ich mit den worten empfangen, "ihr getränk wie immer?" - ich mag das! darüber hinaus ist es mittlerweile schon sehr selten, eine Service Mitarbeiterin über so viele Jahre im selben Restaurant anzutreffen, das nenn ich Loyalität und zeigt auch für das positive Arbeitsklima, das hier offensichtlich herschen dürfte!
Ich habe geplant die nächsten Tage wieder hier her zu kommen und freue mich schon sehr darauf, kulinarisch kompetent verwöhnt zu werden!!
Danke an das Jonathan & Siglinde Team allen voran dieser Netten Bedienung!!

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am 17. August 2011
disnamic
2
1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Als gebürtiger Waldviertler war ich natürlich extrem gespannt, wie die Erdäpfel im Jonathan & Sieglinde zubereitet werden und wurde nicht enttäuscht.

Neben diversen verschiedenen Apfelsaft-Sorten, die man unbedingt probieren sollte, gibt es auf der recht umfangreichen Speisen – und Getränkekarte diverseste Spezialitäten aus und mit Erdäpfeln sowie aktuell gerade eine Wild/Wald Zusatzseite in der Karte. Wir haben uns für ein Erdäpfel - Cordon Bleu sowie einen Försters-Spieß entschieden.

Das Cordon Bleu ist aus paniertem Erdäpfelteig, gefüllt mit Schinken und Käse. Es war innen schön saftig, außen knusprig, wie man sich das so vorstellt. Serviert wurde es mit Sauce Tartar, Preiselbeeren und einem gemischten Salat, der frisch aber nicht unbedingt pfiffig gewürzt war.

Aus der aktuellen Spezialkarte stammt der Försters Spieß, der sich als zwei Spieße mit Schweinefilet entpuppt hat, die mit einem Ofenerdäpfel und Eierschwammerlsoße serviert werden. Der Spieß war super auf den Punkt leicht rosa gebraten und zwischen den Fleischstücken mit würzigem Speck bestückt. Die Sauce enthielt mehr als ausreichend frische Eierschwammerl war vielleicht eine Spur zu dünn aber gemeinsam mit dem Ofenkartoffel trotzdem sehr gut.

Die Portionen sind reichlich sodass leider kein Platz mehr für eine Nachspeise blieb. Unserem Sitznachbarn zufolge, der sich eine warme Apfelschnitte vergönnt hat, sollen die Desserts aber ausgezeichnet sein.

Aufmerksam, sehr freundlich und fast schon etwas übereifrig war unsere Bedienung. Aber ich werde lieber einmal zu oft gefragt, ob ich noch etwas möchte oder ob es ein Dessert etc. sein darf, als es kommt eine halbe Stunde niemand.

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am 14. Mai 2011
Hibiskus8
102
15
7
4Speisen
3Ambiente
3Service

Gestern war ich wieder, diesmal mit 8 Personen im Jo & Si. Da die Mehrheit fürs Freie war, saßen wir im Schanigarten, die Straße ist aber zum Glück nicht sehr stark befahren.
Ich entschied mich diesmal für den Ofenkartoffel mit gebratenen Garnelen, Sojasprossen, Pak Choi, Karotten, Champignon in roter Currysauce mit Kokosmilch zu 12,50.
Die Garnelen waren relativ groß und schön knackig, das Gemüse perfekt, der leichte Kokosgeschmack kam gut durch, die Sauce selber war sehr cremig und gut, allerdings vermisste ich etwas den Currygeschmack.
Mir kam vor die Basis war eher aus Tomaten und Paprika und vom Red Curry wurde mir zuwenig verwendet. Wenn man sich aber nicht auf den Currygeschmack versteift, wars wirklich sehr gelungen.

Als Nachspeise teile ich mir mit einer Freundin die Ananas-Apfelstangerln die neu auf der Karte sind (5,80). Frische Ananas und Äpfel mit Marzipan auf einer Schokoplatte und mit Kokos bestreut, dazu dunkles Schokomousse. Die Portion bestand aus zwei relativ großen „Stangerl“ und zwei „Gupf“ Mousse, sodass wir zu zweit mehr als genug hatten.
Es schmeckte traumhaft gut und am liebsten hätte ich das Rezept verlangt :-)

Eventuell bei den Getränken aufpassen. Ich hab einen naturtrüben Apfelsaft gespritzt auf 0,5l bestellt, auf der Rechnung stand:
2 1Ö2 H20 Apfel-Traub zu 2,30 macht total 4,60.

Laut HP sollten 0,5l Apfelsaft gespritzt aber nur 3,50 bzw. 3,90 wenn sortenrein kosten. Vor Ort hab ich leider nicht auf der Karte nachgesehen.

Das Service war etwas herb-freundlich, ich hatte mitunter das Gefühl die Dame musste sich zu jedem lächeln zwingen, aber insgesamt war alles in Ordnung und es gab nichts zu beanstanden.

Dass diesmal meine Bewertung etwas „schlechter“ ausfällt als beim letzten Mal liegt daran, dass ich damals als „Neuling“ noch zu allgemein und großzügig bewertet hab und mir nach oben (raffinierte Haubenküche) zuwenig Luft ließ. Das Dessert hat sich allerdings die 5 verdient :-).

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 20. August 2010
Hibiskus8
102
15
7
5Speisen
4Ambiente
4Service

Ausgezeichnete kreative Speisen mit Kartoffel und/oder Äpfel und saisonale Schmankerl. Besonders lecker sind auch die Nachspeisen. Große Auswahl an Säften, den Apfelsaft bekommt man sogar von diversen Apfelsorten.
Ambiente ist angenehm und im Sommer sehr luftig, da die Lokalfront geöffnet werden kann. Es gibt auch einen Schanigarten, den ich aber weniger gemütlich finde.
Service war grundsätzlich sehr gut, allerdings sehr freundlich war nur ein Kellner. Preisgestaltung ist für die Innenstadt absolut ok.

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am 12. Oktober 2009
hilde50
8
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ein sehr gutes Restaurant, die Speisen sind ausgefallen und sehr gut. Die Bedienung ist äußerst freundlich und die Ambiente passt zum Namen. Ist wirklich zum weiterempfehlen

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Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
am 11. Mai 2009
Marcelo
31
1
3
4Speisen
3Ambiente
3Service

Die idee von diesen Lokal ist eigentlich sehr gut. Es gibt sehr viele Speisenkombinationen aus Erdäpfel und Äpfel.
Küche ist sehr gut. Portionen auch sehr angemessen.
Der Naturtrübe Apfelsaft ist auf alle Fälle zu empfehlen!
Innen einrichtung ist zwar nichts Besonderes, hat jedoch eine angenehme Atmosphäre. Die Sonnenterrasse ist auch bei kälteren Tagen sehr empfehlenswert.
Die Bedienung ist teilweise nicht wirklich freundlich.
Fazit: Sollte man auf jeden Fall man ausprobieren. Diese Speisen findet man nicht an jeder Ecke!

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am 21. März 2009
redakteur
4
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Im Jonathan und Sieglinde sind Äpfel und Erdäpfel die Basis der Speise- und Getränkekarte. Wer gerne Apfelsaft trinkt und Kartoffel isst, ist hier bestens aufgehoben.

Das Lokal strahlt eine sehr heimelige Athmosphäe aus und ist immer passend zur Jahreszeit geschmückt. Sitzreservierung ist am Freitag- und Samtagsabend unbedingt zu empfehlen!

Es gibt eine fixe Speisekarte auf der nicht nur viele Ofenerdäpfel-Variationen enthalten sind, sondern auch Pfandl- und andere Kartoffel-Variationen. Zusätzlich gibt es immer auch noch eine Spezialkarte, in der es unterschiedliche thematische Speisen-Schwerpunkte gibt (Spargel, Kürbis, vegetarische Wochen, Wild,...).

Die Speisen sind sehr phantasievoll (vor allem die Spezialkarte!), gleichzeitig auch bodenständig. Vor allem die Ofenerdäpfel finde ich besonders gut. Ein besonderes Highlight ist meiner Meinung nach auch die eigene Nachspeisenkarte. Die Schmankerl, die darauf zu finden sind, suchen ihresgleichen! Und auch die Fruchtsäfte (vor allem Apfel, aber auch Birnen- und Pfirsichsaft) und die Weine und Schnäpse sind allererste Klasse.

Ich kenne kein anderes Lokal, in dem ich so oft so hervorragend gegessen und getrunken habe wie im "Jonathan & Sieglinde"!

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Jonathan & Sieglinde - Karte
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Bewertet am 21.03.2009

Master

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