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Fr, 27. Mai 2022
In der Umgebung

Haberl & Finks

1 Bewertung
Walkersdorf 23, 8262 ILZ
Küche: Internationale Küche, Österreichische Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
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Hausgemachte Pommes Frites  09/2018 - Haberl & Finks - ILZServiettenknödel  09/2018 - Haberl & Finks - ILZRinds-Wadl Gulasch vom Almo Ochsen  09/2018 - Haberl & Finks - ILZ
Almo-Burger „150g reines Rindfleisch“
Brioche-Weckerl, Speck, Käse, Gurkerl ... - Haberl & Finks - ILZLeberknödelsuppe  09/2018 - Haberl & Finks - ILZLeberknödelsuppe  09/2018 - Haberl & Finks - ILZ51 Fotos

Bewertungen (1)

Gesamtwertung

50
1 Bewertung
Speisen
50
Ambiente
50
Service
50
am 7. Jänner 2018|Update 19. Sep 2018
hbg338
Experte
530
59
SpeisenAmbienteService
Update 19.09.2118: Für ein Abendessen bei Haberl & Fink wurde die Buschenschanktour rund um die Therme Loipersdorf kurz unterbrochen. Wegen der neuen Öffnungszeiten hätten wir sonst keine Möglichkeit auf einen neuerlichen Besuch. Tisch wurde schon einige Wochen vorher mit Rückbestätigung reservi... MehrUpdate 19.09.2118:
Für ein Abendessen bei Haberl & Fink wurde die Buschenschanktour rund um die Therme Loipersdorf kurz unterbrochen. Wegen der neuen Öffnungszeiten hätten wir sonst keine Möglichkeit auf einen neuerlichen Besuch. Tisch wurde schon einige Wochen vorher mit Rückbestätigung reserviert. Die Reservierung hat tadellos geklappt. So wie auch das ganze Service während unseres Besuches perfekt ablief. Die Speisen allesamt perfekt. Es gab nichts was wir zu bemängeln hätten. Vom Gruß der Küche bis zu Dessert und Kaffee. Alles tadellos. Wir kommen mit Sicherheit wieder. Die Tripple 5 hat sich nach dem zweiten Besuch bestätigt.

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Ein Kurzurlaub in Loipersdorf, und kurz bevor wir beim Thermenhotel Stoiser eincheckten, wurde bei der Autobahnabfahrt Ilz nicht Richtung Fürstenfeld abgebogen, sondern recht nach Ilz. Nach kurzer Zeit erreichten wir das Restaurant Haberl & Finks. Vor dem Lokal der lokaleigene Parkplatz. Gut beschrieben ist hier der Zugang zum Lokal oder zum Shop (Link) in welchem diverse Köstlichkeiten des Hauses verkauft werden. Da wir zu früh hier waren besuchten wir diesen und kamen mit Pesto, Chutneys und Marmelade aus dem Shop. Nun in das Lokal. Vor diesem gibt es einige Plätze mit Wärmestrahler für die Raucher. An diesen vorbei geht es über einige Stufen in das Nichtraucherlokal.

Man kommt in den Schankraum. Rechts von der Schank gibt es einige Tische und im Anschluss daran einen Raum mit einem sehr schönen Kachelofen. Anfang Dezember hatte ich per Mail reserviert und prompt auch die Bestätigung erhalten. Vorort wurde die Reservierung ebenfalls gefunden (nicht unbedingt selbstverständlich wie ich unlängst am Nussdorfer Platz erlebte). Wir wurden links vom Eingang in einen Extraraum geführt. Der Raum sehr schön. Holztische ohne Tischtücher. In die Decke eingebaut, alte Holzbalken welche perfekt mit dem modernen harmonierten. Einiges an Weihnachtsdekoration vorhanden ohne jedoch kitschig zu sein. Am Tisch neben der Dekoration vom hauseigenen Shop die Gewürze in kleinen Gläsern. Steirisches Steinsalz, Pfeffer und Steakgewürz auf einem Holzbrett mit keinen Löffeln zum Entnehmen. Sofort wurden die Speisekarten (Link) gebracht. Danach konnten wir in aller Ruhe die Karte studieren. Zu trinken wählte wir den naturtrüben Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser. Meine Frau den kleinen (€ 2,60) und ich den großen (€ 3,50). Speisentechnisch wählte meine Frau die Grießnockerlsuppe (€ 4.50) und den Steirischer Backhenderl-Salat mit gebackene Hühnerfilets, Erdäpfel-Vogerlsalat, Knoblauch, Kürbiskerne, Apfelessig und Kürbiskernöl (€ 14,90). Ich entschied mich für das kleine Beef Tartar (€ 15,90), die Fleischstrudelsuppe (€ 4,50) und als Hauptspeise die gegrillten Filets vom Almo Ochsen, Jungschwein und Huhn mit knusprigen Erdäpfeln, glasiertem Gemüse und BBQ Sauce (€ 17,80).

Da wir den Wunsch geäußert hatten die Suppe als erstes zu essen, damit meine Frau nicht so lange warten musste, wurden diese recht flott serviert. Nur kurz nach dem hervorragenden sehr fruchtigen und nicht zu süßen Apfelsaft. Die Suppe meiner Frau am Tisch in den Teller gegossen. Eine hervorragende Suppe mit Gemüse verfeinert. Der Knödel tadellos. Die perfekte Konsistenz. Auch meine Suppe optisch eins a. Zwei Stück vom Strudel in einer kleinen Schüssel. In einer Suppenschüssel die klare Suppe. Danach den Strudel in die Suppe gelegt und etwas gewartet. Der Strudel mit der aufgesaugten Suppe perfekt und ohne Fehler. Nicht zu fein das Fleisch vom Strudel und keine Spur von matschig.

Das Beef Tartar, hier wurde meiner Frau ein zusätzliches Besteck vom Ober überreicht, sehr gut gewürzt. Hier wurde es feiner zubereitet. Obenauf zwei Wachteleier, Paprika, Kresse, Sojasprossen und andere Kräuter. Auch meiner Frau die nicht unbedingt ein Fan von rohem Rindfleisch ist hat es geschmeckt. Die Butter in einem Porzellanschälchen hätte vielleicht etwas streichfähiger sein können. Hier meckere ich allerdings auf sehr hohem Niveau. Das Baguette perfekt getoastet.

Sehr angenehm war die kleine Pause bis zum Hauptgang. Der Backhendlsalat überzeugte voll und ganz. Besonders zu erwähnen wäre die extrem feine Panier. Schon ähnlich einem Backteig. War es aber nicht, sondern eine klassische Panier mit Mehl, Ei und Brösel.

Meine Hauptspeise wurde auf einen flachen Porzellanteller angerichtet. In einer Extraschüssel in einem Papierstanitzel die Erdäpfel. Sehr angenehm, denn so nahmen sie nicht den Saft des Fleisches auf, und blieben schön knusprig. Die Fleischteile bestanden aus einem Stück Huhn. Das Schweinefleisch war in einem Speckmantel eingerollt. Das Rindfilet eher klein. Ist meistens so dass das beste und auch teuerste eher klein ausfällt. Dazu gab es auch noch ein hausgemachtes Würstel von heller Farbe und sehr feiner Konsistenz. Das Gemüse bissfest. Dazu eine hervorragende Kräuterbutter die nicht aus dem Gefrierschrank kam. Das Fleisch weich, sehr gut gewürzt. Das Rindfilet medium serviert. Auch wenn ich nicht unbedingt der Fan von Hühnerfleisch bin, so war dieses ebenfalls sehr geschmackvoll. Keine Spur von trocken. Die Erdäpfel etwas unorthodox geschnitten. Manche ähnlich von Pommes, dann wieder Chips ähnlich, aber auch ausgezeichnet. Die BBQ Sauce verlieh dem Ganzen eine etwas würzige Note. Ich kam aus dem schwärmen nicht heraus.

Jetzt waren wir sehr satt. Das Angebot vom Ober auf ein Dessert verneinten wir. Vorerst. Dann siegte doch die Neugier und wir verlangten doch nach der Dessertkarte. Diese wurde in einem Bilderrahmen vor uns abgestellt. Nachdem wir schon so gut gegessen hatten waren wir von der Qualität der Nachspeisen überzeugt aber auch neugierig. So bestellte meine Frau, als Mohnliebhaberin, den Mohn-Apfel-Gugelhupf (€ 4,10) mit Himbeerragout (€ 1,30). Ich nahm die Oma - Palatschinken mit Fink´s Haselnuss-Nougat Creme (€ 6,90). Allerding deponierten wir den Wunsch auf eine kurze Esspause.

In dieser begab ich mich auf die Toiletten. Auf den Weg dorthin, kam ich gleich neben unseren Raum beim Abgang zum Kellergewölbe, vorbei. Die Neugier ließ mich über die sehr unebenen Steinstufen hinuntergehen, und hier befand ich mich in einem Weinkeller. Im vorderen Bereich eine modernere Bar aus Holz. In den weiteren Räumen welche komplett aus Naturziegel bestanden waren die Weinflaschen gelagert und in einen weiteren Raum waren einige Tische mit Sitzgelegenheiten und einem offenen Kamin. Sehr schön. Gefährlich kann die Stufe werden, wenn man zu viel gekostet hat.

Am Gang zu den Toiletten kam ich an etlichen Bildern von diversen Prominenten vorbei die schon hier waren. Auch konnte ich einen Blick in das festlich gedeckte Vogelbeerzimmer werfen. Ins Auge stach mir der eigenwillige Luster, der getreu dem Haus aus unzähligen beleuchteten Einmachgläsern bestand. Eigenwillig aber schön. Die Toiletten überzeugten vollkommen. Topmodern, tadellos sauber und sehr schön gestaltet.

Die Nachspeise wurde nach der versprochenen Pause serviert. Auch hier wurde nichts falsch gemacht. Die hauseigene Schokocreme ließ mich alle bisher gegessenen Nutella Palatschinken vergessen. Sehr schokoladig, ohne jedoch picksüß zu sein. Meine Frau die zwar schon mehr als satt war kam ebenfalls nicht aus dem schwärmen über den Mohngugelhupf heraus.
Jetzt stellten wir uns nur noch die Frage, wie wir das Nachtmahl beim Stoiser schaffen werden.

Das Service verlief ebenfalls zur vollsten Zufriedenheit. Die Jacken wurden in einem abgesperrten Schrank versehen mit der Tischnummer verwahrt. Mehrmals wurde nachgefragt ob es schmeckt hat oder ob wir einen Wunsch hätten. Dies jedoch ohne störend oder aufdringlich zu wirken. Das Leergeschirr blieb nicht lange am Tisch. Der Bezahlvorgang erfolgte prompt mit MwSt. Rechnung.

Mein (unser) Fazit – Wäre das Lokal im Wiener Raum würde es zu unseren engsten Favoriten gehören. Leider gibt es noch einen weiteren Wermutstropfen. Ab 11.März.2018 werden die Öffnungszeiten geändert und es ist am Sonntag geschlossen. Da wir zwar zweimal jährlich Thermenurlaub hier machen aber immer Sonntag anreisen werden wir nicht so schnell in den Genuss eines neuerlichen Besuchs kommen. Für alle hier in der Nähe sind und Hunger und Zeit haben ist das Lokal absolut zu empfehlen.
Hausgemachte Pommes Frites  09/2018 - Haberl & Finks - ILZServiettenknödel  09/2018 - Haberl & Finks - ILZRinds-Wadl Gulasch vom Almo Ochsen  09/2018 - Haberl & Finks - ILZ
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6 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Ich finde es gut, wenn auch der Zustand der Toiletten besprochen wird, Wenn die WC´s zum Vergessen sind, muss man auch an der Küchenhygiene zweifeln. Stimmt meistens. Zwar nicht immer, aber doch. Ich bin aber auch froh, wenn ich lese, dass ich über halbkaputte Stufen dort hin gelange - danke nein. Genauso froh bin ich zu lesen ob R/NR. hbg berichtet über Lokale so wie ich es gerne von allen anderen Berichtern hätte! Essen - wie es schmeckt, serviert wird, Berichte über das Lokal insgesamt - und das "Häusl" gehört einfach dazu!

11. Jän 2018, 01:57·Gefällt mir2

Ich amüsiere mich immer wieder köstlich über die Sequenz, wenn der Kritiker zur Toilette geht. Man könnte mit diesen Ausschnitten durchaus eine Literaturlesung veranstalten - 90 Minuten, unterbrochen durch kurze Toilettenpausen. (Duck)

10. Jän 2018, 16:59·Gefällt mir

Im Sommer geht es hin! Aber auf Heidensterz verzichte ich. Letztes Juniwochenende, incl. 2 Tage Therme Bad Waltersdorf, stehen schon auf dem Kalender. Und ich freu mich jetzt schon auf all die Fressalien, die es in Wien nicht gibt, z. B. "Schleiss" - jou diese Buschenschanken haben es mir angetan. Kommt wahrscheinlich mein halbsteirisches Blut durch.

9. Jän 2018, 22:34·Gefällt mir
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