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Speisen
Ambiente
Service
36
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Gesamtrating
34
5 Bewertungen
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Goldener HirschenGoldener HirschenGoldener Hirschen
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Goldener Hirschen Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
1895
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
geschlossen
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
11:00-23:00
So
11:00-23:00
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Pressesprec.
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Goldener Hirschen

Kirchstraße 8
6900 Bregenz
Vorarlberg
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 05574 42815
Lokal teilen:

5 Bewertungen für: Goldener Hirschen

Rating Verteilung
Speisen
5
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3
1
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. August 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Die Bregenzer Festspiele stehen für uns am Freitag den 5.8.2016 am Programm. Die Anreise mit dem Auto schon einen Tag davor, in das kleine Land hinter, also vor dem Arlberg, aber egal. :-) Heuer spielt es zum zweiten Mal Turandot von Puccini, übrigens noch bis zum 21.8., nächstes Jahr dann Carmen von Georges Bizet.

Es gibt nicht nur in Salzburgs Getreidegasse einen, sondern auch Bregenz hat seinen GOLDENER HIRSCHEN. Der heißt wirklich genau so, der in Salzburg aber Goldener Hirsch.

Also einige Tage zuvor einen Tisch reserviert und gut wars, geben sich doch ab etwa 3 Stunden vor Spielbeginn die Gäste buchstäblich die Türklinke in die Hand. Ab etwa 20h kehrt dann Ruhe ein, da beginnen sie alle schön langsam Richtung Seebühne zu ziehen. Die Vorstellung sollte übrigens recht bald wegen Starkregens abgebrochen werden und die Leut ihr Geld zurück erhalten.
Wir hatten tags drauf mehr Glück, aber auch bei uns blieb es nicht ganz trocken.
Das Lokal ist für die Glücksritter, zumindest während der Festspielzeit, vollkommen ungeeignet. Selten noch sah ich so viele Leute enttäuscht wieder abziehen. Und da ist sie wieder meine kleine persönliche Schadenfreude, Leut reserviert’s euch euren Tisch und das immer und überall.

Wir sind etwas zu früh dran, also mussten wir einige Minuten warten und nachdem unser kleiner feiner runder Zweier mitten im Gastgraten frei war, wurde er rasch um- und aufgedeckt und schon konnten wir Platz nehmen. Es ist nicht nur draußen voll, sondern auch drinnen war nicht ein Platz zu bekommen.
Der „Garten“ betoniert, auf zwei Ebenen, mit einer Art Markise, die sich elektrisch schließen lässt, sodass man auch bei Wasser von oben draußen sitzen kann.
Die Metallsessel mit Holzlehne und ebensolcher Sitzfläche, darauf das Polsterl fürs Popschal. Auch die Tische teils Metall, teils Holz, es gibt aber auch kleine klappbare Vollholztische. Man fühlt sich trotz der Hektik aber sofort recht wohl.

Servicepersonal gibt’s jetzt zur Festspielzeit ausreichend, zwei wichtige und dazu einige Helferleins, die nur bringen und abservieren. Der für uns zuständige aus dem Ländle, einer Marke „Strizzi“ :-) Er verliert auch in der größten Hektik nicht den Überblick, ist/bleibt immer freundlich und agiert überaus flott. Er hat Schmäh, den er aber erst zu späterer Stunde voll ausspielen kann und ist trotz allem aufmerksam und sehr souverän. Ein Profi seines Fachs.
Die vermeintliche Chefin zieht auch ihre Kreise, man hat den Eindruck sie ist überall gleichzeitig und noch dazu ausgesprochen freundlich und das nicht gespielt. Zu Beginn, während der Wartezeit, hat sie sich auch noch kurz mit uns unterhalten und während des Abends noch einige Male den Smalltalk mit uns gesucht. Sehr beachtlich!
Auch die Küche dürfte sehr gut auf diese Extremsituationen eingestellt sein, sie kochen nicht nur gut, sondern es läuft auch alles ohne längere Wartezeiten ab.

Heute gabs „nur“ zwei Hauptspeisen und zwar für die liebe Frau Kässpätzle und für mich ein Cordon Bleu mit sehr guten und knusprigen Pommes Frites.
In der Karte stand was von einer geschmackvollen Käsemischung die verwendet wird. Ja eine ganz großartige sogar, etwas würzig, ein wenig cremig, richtig gut und auch die Spätzle mit Biss, also nicht zu Tode gekocht. Darüber sehr guter Röstzwiebel, allerdings etwas anders gemacht als mir bekannt, ich weiß aber nicht wie, aber gut war er. Die Portion war noch dazu richtig groß, ganz im Gegenteil dazu mein Cordon, das war richtig klein, dafür aber geschmacklich umso besser. Das Schweinderl war sowas von zart und weich, es ist auf der Zunge zergangen, auch hier wurde ein leicht würziger Käse und saftiger Schinken verwendet. Die Panier gelungen, goldbraun und knusprig. Richtig gut, aber wie gesagt viel zu klein, aber ich hatte ja wie fast immer die Reste meiner Frau, also die ihres Essens, zu verdrücken. :-)

Im Laufe des Abends hatten wir gesamt 6 weiß sauer, ja so heißt der weiße Spritzer im Ländle, der brauchte sich punkto Weinqualität und Kühlung nicht zu verstecken.
Weiters dann gesamt 4 Achterln eines südsteirischen Sauvis aus 2015 und zwar vom Weingut Kratzer aus 8451 Heimschuh.(Da gibts übrigens auch eine geniale Ölmühle, die sensationelles steirisches Gold herstellt) Der Wein ein typischer Steirer, grasig, stachelbeerig, fruchtig und sehr angenehm in der Nase.
Der Espresso danach was besseres Abwaschwasser, dafür aber die zwei kleinen Marillen danach absolut top und super fruchtig. PROST! A ja Leitungswasser gabs kostenlos dazu.

Das Fazit zum GOLDENER HIRSCHEN sehr gut gegessen, zu Beginn in etwas hektischer Atmosphäre, im gesamten Lokal wuselte es gewaltig und einem Kellner Walter, der eine sehr ordentliche Serviceleistung, trotz hohem Stressfaktor abliefert. Die Zech mit Maut waren 80,-- Euro.

Da kann man schon hergehen wenn man in Bregenz ist.

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am 28. Jänner 2016
Boonz
19
1
4
5Speisen
3Ambiente
5Service

Was soll ich viel sagen - wow.

Durch Zufall, da sich im Gösserbräu ums Eck niemand zuständig befunden hat Gäste zu begrüßen oder zu bedienen, gingen wir zu zweit zum nächst gelegenen, österreichischen Restaurant - dem goldenen Hirschen.

Trotz offensichtlicher Mitarbeiterbesprechung werden wir sofort freundlich begrüßt.

Die Bedienung ist top, super schnell (es war sehr wenig los in dem Lokal, aber wie man weiß muss das nichts heißen).

Bestellt wurden dann Gnocci und Tafelspitz.

Die Speisen waren einfach umwerfend - und das mein ich tatsächlich so.
Die Gnocci waren Geschmacklich ein Wahnsinn. War ich froh, dass meine Freundin nicht die gesamten Portion essen konnte.

Der Tafelspitz.. der beste den ich jemals hatte.

Wir waren so überrascht von den Speisen, dass wir dann Marillenknödel auch noch bestellten um zu testen ob wenigstens diese der durchschnittlich miesen österreichischen Qualität heutzutage entsprechen.

Weit gefehlt. Marillenknödel mit Kern, das sagt schon viel aus. Vermutlich natürlich schon vorbereitet und tiefgekühlt, aber kein Hauch von Fertigknödel.

Alles in Allem ein Besuch der uns zu über zehn Euro Trinkgeld (inklusive Trinkgeld extra für die Küche) hinreißen lies. Es ist schön zu sehen, dass es tatsächlich noch gute und bemühte Restaurants gibt in der Servicewüste Österreich.

Könnte ich sechs Sterne vergeben, würde ich es tun.

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am 1. August 2015
harlon
14
1
4
2Speisen
3Ambiente
2Service

Viel vom Goldenen Hirschen gehört - aber selbst schon längere Zeit nicht mehr im Lokal gewesen. Daher war es ein Bedürfnis mal den neuen "Goldenen Hirschen" - seit 2011 unter neuer Führung zu testen.

Am Abend zur Festspielzeit ist die Gaststube und der Innenhof gut gefüllt. Das Lokal ist alt und daher darf man sich auch vom Ambiente nichts besonderes erwarten. Die Tische und Stühle sind offensichtlich neu. Was optisch schmerzt sind Bilder von Terrakotta-Krieger (Turandot) welche auf Papptafeln geklebt und an die Wand gehängt wurden - die Tafeln haben sich zur Banane verzogen und der Blick fängt sich hier ständig - schrecklich....

Nachdem der Tafelspitz mein Leibgericht ist probier ich die Variante mit 3 Stück und dem optional dazugebuchten Rahmspinat um € 25,40 - eines der teuersten Speisen im Lokal. Dazu gibt es Hirschenbier - dunkles Zwickl.

Der Kellner nimmt die Bestellung recht flott auf und es dauert gefühlt keine 3 Minuten bis die ersten Teile meines Bausatzes vom Tafelspitz auf den Tisch kommt. Vorab schon die Rahmsauce mit Schnttlauch und der Apfelkren. Der Tafelspitz wird in einem Suppentopf auf einer Warmhalteplatte geliefert. Dazu gibt es eine Suppenschüssel mit Frittaten - bau dir also eine Suppe.

Ja die Suppe schmeckt - das Juliengemüse darin ist in homöopathischen Mengen vorhanden. Alles Ok - aber auch nicht mehr.

Und nun beginnt der unangenehme Teil des Abends. Es fehlt zum 2. Gang des Bausatzes noch die Bratkartoffel und der optionale, aufpreispflichtige Rahmspinat.. Der Ober wieselt im Lokal herum, trifft Bekannte - Bussi, Bussi... und mein Tafelspitz fängt in der Suppenschüssel langsam an kalt zu werden. Ich habe diese Endlosschleife des "vergessen werdens" verbal mit einer Ansprache eines Servicemitarbeiters unterbrochen, da der zuständige Ober meinen Bereich im Lokal kurzfristig gemieden hat und bekomme ca 15 Minuten nach der Suppe dann endlich meine Bratkartoffel und den Spinat.

Die Kartoffel scharf angebraten - etwas zu scharf = sehr dunkel - es hat offensichtlich schnell gehen müssen - der Spinat OK. Der Tafelspitz zwischenzeitlich für meinen Geschmack einfach zu kalt...

Geschmacklich Mittelmaß - aber nicht mehr - nicht der Hammer. Die Bratkartoffel zu lasch, nicht krusprig und lieblos gebrutzelt, beim Blattspinat (convenience food) kann man nicht viel falsch machen. Das Fleisch im Geschmack zu wenig intensiv - flau einfach. Dazu hat auch die typische Fettschicht gefehlt - kein Fett, kein Geschmack.

Ein Muss bei diesem Gericht ist für mich die Pfeffermühle - die hat mir auch gefehlt. Sehr enttäuschend eigentlich für ein Lokal dass den Suppentopf mit Rindfleisch in verschiedenen Varianten auf der Speisekarte in den Mittelpunkt stellt. Ich habe den Tafelspitz als Mittagsmenü in Bregenz schon um Klassen besser und dazu noch billiger gegessen!

In Summe war der Abend eigentlich eine Bestätigung der Rückmeldungen von Bekannten - hier isst man mit durchwachsener Qualtität. Den Vergleich sieht man zum Beispiel bei den Fotos, die hier eingespielt sind. Mein Supperl-Foto im Vergleich zu einem, von einem anderen User aufgenommen Foto der Suppe - welcher Unterschied!

Es werden wieder einige Jahre vergehen, bis ich noch einmal einen Test unternehmen werden. Mit der hier gebotenen Leistung und Qualität und dem Preis war es das erst mal - so schnell will ich da keine Wiederholung haben!

Auch mein "Mitesser" war nicht besonders begeistert. Sein Essen, die Hühnerbrust, kam schnell - ca 20 Minuten vor meinem Essen - auch ein "NoGo" - und die Spätzle waren eine Minimalstversion und beim zweiten Bissen schon alle! Den Nachschlag Spätzle gabs dann zackig ohne Aufpreis.

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Letzter Kommentar von am 3. Aug 2015 um 11:26

Die Terrakotta-Krieger ist ein Thema bei den heurigen Festspielen = Turandot auf der Seebühne und einige gewässerte Krieger... Hier scheint man sich wohl sehr lieblos an dem Thema genähert zu haben!

Gefällt mir1
am 30. November 2013
marco130969
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Das lokal ist urig und sehr gemütlich ganz im alten stihl und das ist das besondere. Das Essen ist richtige hausmannskost bekommt man nicht überall.

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am 22. Februar 2013
Pressesprecher
89
34
19
3Speisen
3Ambiente
3Service
16 Fotos1 Check-In

Ein Besuch im Goldenen Hirschen ist für mich mit vielen Erinnerung verbunden: Bis vor zwei Jahren hatte mein Cousin die Traditionswirtschaft insgesamt 36 Jahre lang gepachtet. Seit April führt sie Andrea Kinz.

Im Gastraum hat sich praktisch nichts verändert. Die 1895 erstmals urkundlich erwähnte Gaststube "riecht" noch immer leicht. Ich bin mit zwei Freunden unterwegs, wir kommen um kurz vor 13 Uhr an und der Laden ist knacke voll. Trotz Verspätung steht unser reservierter Tisch aber noch zur Verfügung!

Wir werden von einer jungen Dame deutscher Herkunft bedient, die unserem alemannischen Schmäh etwas skeptisch gegenübersteht. Eine ältere, wortkarge Kollegin "schleppt" und ein weiterer Kellner, ebenfalls Deutscher, steht uns auch zu Diensten. Letzterer liefert u. a. den als ersten Gang bestellten gemischten Salat zum zweiten Mal, stellt ihn uns aber gratis zur Verfügung.

Neben dem Salat für den Kollegen (von mir verkostet und für schmackhaft befunden) gibt's für mich eine Leberknödelsuppe als Vorspeise. Die ist ganz in Ordnung. Für die angepriesenen Rindsspezialitäten nach Rezept meines Cousins allerdings relativ wenig gehaltvoll im Geschmack.

Als Hauptspeise bestelle ich mir einen Schweinsbraten (10,70 Euro). Die Portion ist äußerst üppig und schließlich muss ich sogar kapitulieren! Kraut und Knödel sind schmackhaft. Die Röstzwiebel aus der Dose sind leider ein absolutes No-Go. Der Braten selbst ist durchschnittlich. Der Kollege bestellt ein Wiener vom Schwein mit Pommes (ebenfalls um 10,70 Euro). Das Schnitzel riecht noch nach Fett. Der Geschmacks-Test ist OK. Die Pommes detto. Das Highlight ist zweifelsfrei das Schulterscherzel (16,30 Euro), serviert im Suppentopf, mit Markscheibe, Apfelkren, Schnittlauchsauce und Röstkartoffeln. Als Suppeneinlage gibt's Frittaten. Da gibt's jetzt gar nichts zu meckern. Tadellos!

Resümee: Das gekochte Rindfleisch ist ein heißer Tipp. Der Rest der Speisen hat offensichtlich Potential nach oben. Das Ambiente ist urig, der Service guter Schnitt.

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Letzter Kommentar von am 24. Feb 2013 um 01:15

Ich glaub da muss ich einmal hin.

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Goldener Hirschen - Karte
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Bewertet am 22.02.2013

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