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Gasthaus zur Grünen LaterneGasthaus zur Grünen LaterneGasthaus zur Grünen Laterne
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Gasthaus zur Grünen Laterne Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Urig
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
08:30-22:00
Di
08:30-22:00
Mi
08:30-22:00
Do
08:30-22:00
Fr
08:30-22:00
Sa
08:30-22:00
So
08:30-22:00
Hinzugefügt von:
Stammersdor.
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Gasthaus zur Grünen Laterne

Paletzgasse 10
1160 Wien (16. Bezirk - Ottakring)
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Beisl
Tel: 01 480 78 35
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Gasthaus zur Grünen Laterne

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Oktober 2016
Experte
hbg338
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3Speisen
2Ambiente
3Service
11 Fotos1 Check-In

Nach der äußerst positiven Bewertung von Stammersdorfer machte ich einen Umweg um das Gasthaus zur Grünen Laterne zu besuchen. Ich kam mit dem Auto und dank der Parkpickerlregelung fand ich gegenüber vom Lokal einen Parkplatz. Für die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt sich die Autobuslinie 10A die in der Wattgasse hält. Die Straßenbahnlinie 43 und die Autobuslinie 42A halten etwas entfernt in der Hernalser Hauptstraße.

Vor dem Lokal die schon beschriebene Weinlaube, allerding bei Regen und knapp unter 10 Grad war hier nicht mehr geöffnet. Also über die zwei Stufen hinein in das Lokal. Der erste Eindruck im Schankraum. Rauch. Hier wurde gebofelt was das Zeug hält. Das war selbst mir als äußerst toleranter Exraucher zu viel und ich fragte, ob ich im, an den Raucherbereich anschließenden, Nichtraucherbereich Platz nehmen kann. Die schon beschrieben freundliche Servicedame begleitete mich in diesen. Am Tisch die Menage mit Hügli Fläschchen. Die nicht so verbreitete Alternative vom Maggi. Die Servicedame zählte mir die drei Angebotenen Menüs auf. Ich wollte jedoch die, wie ich schon auf der Webseite feststellenkonnte, sehr umfangreiche Karte (Link) genauer inspizieren. Als Getränk bestellte ich wie meistens in Ermangelung geeigneter Alternativen einen großen gespritzten Apfelsaft (€ 3,50). Dieser wurde rasch serviert, war allerdings wie so oft ein industrielles Standardprodukt. Als Suppe wählte ich die Leberknödelsuppe (€ 2,90) und als Hauptspeise das gegrillte Beiried mit Braterdäpfel, Gemüse und Kräuterbutter (€ 12,90). Bei der Bestellung wurde auch nach der Garstufe gefragt. Sehr gut. Für die Nachspeise hatte ich Palatschinken ins Auge gefasst. Jedoch noch nicht bestellt, da ich nicht wusste wie groß die Portionen hier sind.

Die Suppe wurde rasch serviert. In einer sehr tiefen Suppenschüssel, die sehr gut gefüllt war. Obenauf mit Kräutern die jedoch nicht die sehr helle Farbe der Suppe kaschieren konnte. Der Geschmack der Suppe entsprach leider den optischen Eindruck. Eine sehr dünne, eher geschmacksneutrale Suppe. Darinnen ein optisch wie gezeichneter Leberknödel. Nicht groß und sehr gleichmäßig geformt. Für meinen Geschmack zu gleichmäßig. Dazu sehr hart sodass ich mir beim teilen Mühe geben musste. Das Innere des Knödels wirkte allerdings schon hausgemacht. Geschmacklich war es auch recht gut. Nur ziemlich hart.

Die Wartezeit auf meine Hauptspeise nutzte ich um mir das Ambiente näher anzusehen. Viel helles Holz. Dekoriert mit diversen Gegenständen die an die Seefahrt erinnern. Kleiner Leuchtturm, Steuerrad, Segelboot usw. Dazu in einer Ecke ein Weinheber. Nicht ganz zusammenpassend. Die Toiletten im Raucherbereich über eine Stufe durch eine enge Tür zu betreten. Alles sehr eng und schon älter, jedoch in sehr guten Zustand und sauber. Die bestätigte auch der Reinigungsplan der neben der Toilettentür hing.

Kurz nachdem ich wieder Platz genommen hatte kam der Kellner und brachte meinen Teller mit dem Fleisch. Ein mittelgroßes, nicht zu dickes Stück Fleisch. Darauf eine Portion Kräuterbutter, diese nicht tiefgefroren. Als Beilage das gemischte Gemüse und etwas Salat mit einem Spritzer Dressing darauf. Der Tellerrand mit Gewürzen bestreut. Wem es gefällt. Mir ist es egal und wichtiger ist was in der Mitte des Tellers ist. Noch bevor ich die Braterdäpfel urgieren konnte wurde mir mitgeteilt das diese gleich serviert werden.

Das Fleisch entpuppte sich als sehr gut, weich und leicht mit Fettspuren durchzogen. Dadurch auch sehr saftig. Auch sehr gut gewürzt. Weit besser als die Suppe. Auch das Gemüse und der Salat war sehr gut. Die nachträglich, jedoch nicht zu spät servierten Braterdäpfel, welche wie fast immer in der Fritteuse zubereitet waren, schmeckten ebenfalls. Außen knusprig und innen weich wie sie sein sollen.

Das Service war aufmerksam und korrekt. Rechnung wurde bei mir, im Gegensatz zum Nachbartisch, ausgestellt, und es wurde auch nachgefragt ob ich noch einen Wunsch hätte. Auf die Palatschinken verzichte ich jedoch, da am Gegenüberliegenden Tisch zwei Damen anmerkten das diesen nicht frisch, sondern in der Mikrowelle aufgewärmt wurden. Dieses auch nicht richtig, da sie den Damen nicht warm genug waren.

Mein Fazit – Das Fleisch hat den Besuch gerettet. Die Euphorie von meinen sehr geschätzten Tester Kollegen Stammersdorfer kann ich nicht teilen. Der Gesamteindruck war nicht so als dass ich das Lokal zu meinen Favoriten hinzufügen kann. Für mich hat sich der Umweg nicht unbedingt gelohnt.

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Letzter Kommentar von am 7. Okt 2016 um 15:55

Ohje, da steht ja noch der Smodics drinnen. Der hat auch schon zugesperrt. Achja und der letzte Fleischhauer in Simmering hört auch mit Ende des Jahres auf. Naja mit 80 darf man wohl in Pension gehen. Trotzdem schade.

Gefällt mir
am 12. August 2016
helwien
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3Speisen
2Ambiente
2Service

Heute habe ich miir das "Wunderlokal" (laut Stammersdorfer, der mir ansonsten kritisch erscheint)) angesehen. Ich war mittags dort und habe eine Kabeljau-Menü gegessen. Das Essen will ich also nicht bewerten - aber es war ok.
Ich saß in der Weinlaube. Ja, die ist schön, leider leicht ungepflegt. Zur Bedienung: Anlieferung in folgender Reihenfolge zerst der Beilagensalat,das (alkfreie) Bier, die Suppe. Während ich die (gute) Suppe löffle, kommt das Menü auf den Tisch. Naja- Der Kaffee gut.
Parkplätze gab es heute sehr ausreichend

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Juni 2016
Experte
Stammersdorfer
235
28
27
5Speisen
4Ambiente
4Service
6 Fotos1 Check-In

Vor kurzem in der Freizeitbeilage des Kurier so einiges über schöne Gastgärten gelesen und da blieb der vom Gasthaus ZUR GRÜNEN LATERNE im 16enten hängen. Bis vor einigen Jahren war hier das Gasthaus Schinko, einen Wirt gibt’s an dem Ort bereits seit 1961.

Mit dem 43er vom Schottentor kommend sind wir her geBIMelt, an diesem Donnerstag den 23.6.2016, bei der Station Wattgasse ausgestiegen, der folgt man einige Hundert Meter bis zur Paletzgasse und da auf Haus 10, Ecke Wurlitzergasse, ist die Laterne.

Von außen unscheinbar, man sieht zuerst nur eine Weinlaube, die sich das ganze Haus entlang erstreckt und schon so ausgewachsen ist, dass sie ein perfektes Dach für die heißen Sommertage bildet. Grüne Metallsessel mit Armlehne und Sitzpolster gibt’s da, einfach aber gemütlich, ebensolche Tische mit so einem naja rot weiß karierten Tischtuch und auf den sauberen Menagen nicht nur Salz, Pfeffer und Stuzzicadenti sondern auch Maggiflascherln, NEIN bei näherem hinschauen erkennt man erst, es sind die von Hügli. :-))

Wir sagen dem Kellner wir hätte reserviert. Setzts eich hi wos woits bekamen wir als Antwort und so taten wir. Unser Tisch einer der vier an der weißen Hauswand. Bei optimaler Belegung finden etwa 40 Gäste Platz, vielleicht 20 waren es an dem warmen Frühsommerabend.

Über die Größe des Lokals und wie es da ausschaut kann ich nichts sagen, ich war nicht drinnen, einzig beim Vorbeigehen war eine große Schank erkennbar.

Der Servicemitarbeiter Helmut, wie sich im Laufe der Zeit heraus stellen sollte und Rapid Fan wie ich, einer von der „rustikalen“ Art, der aber ganz genau in dieses Lokal passt. Er kennt so ziemlich jeden Gast beim Vornamen, ist sehr freundlich und aufmerksam, er fragt nach, bringt die georderten Dinge rasch zum Tisch, auch das Abservieren geht flott und er hat Schmäh, ein Profi seines Fachs und das einer Wiener Dialekt "extrem" redet, damit haben wir null Problem.
Ihm zur Seite ein junges Mädl, die vermutlich aus einem der ehemaligen jugoslawischen Länder kommt, aber schon lange da ist und hin und wieder was zu einem der Tische bringt oder abserviert. Mehr kann ich zu ihr nicht sagen, außer dass sie ebenfalls sehr freundlich war und auch jeden kannte.

Wir haben ausreichend Zeit aus der (leider) sehr umfangreichen Karte zu wählen, ich glaube zehn Seiten waren es oder so? Was das Lokal genau sein will weiß ich nicht, gibt es doch sehr viel Wienerisches/ Österreichisches, aber auch mehrere Seiten mit den verschiedensten internationalen Gerichten, siehe HP. Da dachte ich mir schon, das kann ja was werden? Aber ich muss ehrlich sagen ich habe mich geirrt, zumindest bei dem wenigen was wir hatten.

Da war für meine Frau heute nur was „unspektakuläres“ Kaltes und zwar saure Extrawurst mit rotem Zwiebel, dazu steirisches Gold und ein super knuspriges Semmerl. Das war zwar vielleicht ein wenig aufgebacken, dadurch aber top und die Mühe machen sich nicht viele. Sehr positiv aufgefallen ist, für das Kernöl wurde nichts verrechnet, sehr beachtlich. Vielmehr kann man dazu nicht sagen, außer dass es sehr geschmeckt hat, die Relation zwischen Zwiebel und Wurst ideal getroffen wurde und die Marinade nicht sonderlich sauer war, genau richtig auch für mich, der den Rest essen durfte :-)
Ich hatte eine Tiroler Leber mit Braterdäpfeln, dazu zum Glück nix, weil die Portionen war groß, für einen ordentlichen Esser wie mich gerade zu schaffen. Und die war schlicht exzellent! Mehrere nicht zu dicke Stücke, perfekt gebraten, bissfest, mit einem tollen Eigengeschmack. Das Ganze in einem herrlich sämigen, harmonischen Saftl mit Speck und Zwiebel, sowie oben drüber drei weiche Apfelspalten und einiges an Röstzwiebel. Die Erdäpfel selbst geschnitzt, ordentlich angebraten, sogar ein wenig knusprig und hier der Beweis dass sie auch nach was schmecken können.

Getrunken haben wir gesamt vier weiße Spritzer von top Qualität, sehr gut gekühlt und der Preis zu je € 1,80 war der Hammer! Auch der Espresso danach, wie immer ohne Zucker, von Helmut Sacher aus Oeynhausen in NÖ wusste zu überzeugen, nicht SEHR stark, aber stark, wenig bitter und mit schöner Creme.

Alles in allem hat uns die GRÜNEN LATERNE sehr positiv überrascht, Essen ausgezeichnet, wobei sich der 5er natürlich auf diese Art von Lokal bezieht! Das Ambiente irgendwie charmant und der Kellner wie gemacht für dieses Lokal.

Und dann kam die Mehrwertsteuerrechnung und da standen gerade einmal 25 Euro drauf, das zu kommentieren erübrigt sich. Aber dem noch nicht genug, fragte uns Herr Helmut auch noch ober wir ein Schnapsler auf Haus wollen, es wurde eine sensationell gute Williamsbirne.

Wir kommen wieder!

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Gasthaus zur Grünen Laterne - Karte
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Bewertet am 25.06.2016

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