Gasthaus Csencsits
Nr. 13, Harmisch 7512
Küche: Österreichische Küche, Internationale KücheLokaltyp: Gasthaus, Restaurant
Bewertungen
Mit gutem Grund zieht es zahlreiche Gäste in den beschaulich-ländlich gelegenen und von Wald & Wiesen umgebenen, kleinen Ort Kohfidisch im Südburgenland, 3 Hauben bei Gault Millau, 93 Falstaff-Pun...MehrMit gutem Grund zieht es zahlreiche Gäste in den beschaulich-ländlich gelegenen und von Wald & Wiesen umgebenen, kleinen Ort Kohfidisch im Südburgenland, 3 Hauben bei Gault Millau, 93 Falstaff-Punkte sind wohl eine gute Referenz.
Familie Csencsits betreibt da ein richtig schickes Restaurant; hochwertige Küche mit einer ungezwungenen Atmosphäre, die Gerichte sind kreativ, perfekt für alle, die gutes Essen lieben, aber nicht unbedingt ein mehrgängiges Menü möchten.
Juli & August am Nachmittag (16.00 - 20.00 Uhr) gibt es: AusCSeckt bei Csencsits in der Laube a la Buschenschank. Schmankerl at it‘s best. Unkompliziert. Coole Weine.
Draußen. Und wenn’s regnet, ein Plätzchen unterm Dach.
Trumer Pils, Fly Sauvignon vom steirischen Obsthof Retter-ein Traubendirektsaft- oder eine hausgemachte Maracuja-Hollerlimonade , Aparu 22-Spritz, zeigen schon mal den Weg abseits von ausgetretenen Getränkepfaden.
Ein 2024er Saugignon Blanc vom Eisenberg mit mineralischer-schiefriger Kargheit vom Weingut Sagmeister, ein mächtiger Pinot Gris 2022 mit überraschend frischer Säure, wunderbar trocken vom Welgersdorfer Weingut Schiefer oder ein Mon Blanc 2021( maischervergorener Wein aus Langenlois /Jurtschitsch) oder auch Clemens Buschs Riesling 23 vom grauen Schiefer, Mosel … auch da wieder mit hohem Sachverstand ausgesuchte Weine jenseits vom Alltag.
Die Formulierung „ Buschenschank-Schmankerl“ lösten bei uns andere Vorstellungen aus als welche dann angeboten wurde: Langos, Schwammerlragout, Fischcurry, Creme brulee….
Aber das was auf den Tisch kam war dann zumeist richtig großartig!
Super erfrischend die Melonenkaltschale mit Pesto, Prosecco und Käsestangerl (9.--), die Presswurst mit einer ungewöhnlichen, leicht süßlichen Marinade aus Zwiebel, Lauch, Radieschen,Soja, Senf, …. (12.--)
Ein absolutes Highlight „Langos TanTan“ (16.--): Nicht das, was man landläufig -knusprig frittierter Germteigfladen- darunter versteht, sondern außen knusprig, innen luftig-weich, vereint die reichen, tiefen Aromen der Trüffelmayo vom Langos mit dem „Belag“ TanTan- würzig gebratenes Hackfleisch- zu einem komplexen Gericht.
Ein papriziertes Schwammerlragout mit Paprika und Zucchini mit gebackenen Semmelknöderl (24.--), das Wildschweinragout mit Wacholder hatte geschmacklich einen leichten Überhang von Roten Rüben, war aber stimmig abgeschmackt.
Das Fischcurry mit Flußkrebsen, Kohlrabi, Fenchel und Pasta gut, geschmacklich zart und blass ohne Punch und Power; das einzige Gericht, welches nicht so wirklich einen Eindruck hinterließ.
Ein weiteres Highlight die Schweinsripperl aus dem Holzofen (24.--). Mürbe, saftig, gut gewürzt, intensiv fleischig: sehr sehr gut; auch der Krautsalat erfrischend knackig mit perfekter Säure.
Eine Créme brûlée (9.--) ganz und gar klassisch nicht puddingartig, sondern wunderbar cremig mit reichlich frischen Beeren und ein herrlicher Marillenknödel aus Topfenteig und idealem Verhältnis von Frucht, Teig und Nussbrösel bildeten einen perfekten Abschluss.
Nicht unerwähnt darf der Service bleiben; die Chefin des Hauses umsichtig und überall zugleich unterstützt von einer weiteren Person und einer Praktikantin schaukelten das Geschehen perfekt… und manchmal half auch der Küchenpraktikant mit. Liebevoll und kompetent beratend, sehr sehr aufmerksam und auch sehr individuell auf Gästewünsche eingehend.
Familie Csencsits betreibt da ein richtig schickes Restaurant; hochwertige Küche mit einer ungezwungenen Atmosphäre, die Gerichte sind kreativ, perfekt für alle, die gutes Essen lieben, aber nicht unbedingt ein mehrgängiges Menü möchten.
Juli & August am Nachmittag (16.00 - 20.00 Uhr) gibt es: AusCSeckt bei Csencsits in der Laube a la Buschenschank. Schmankerl at it‘s best. Unkompliziert. Coole Weine.
Draußen. Und wenn’s regnet, ein Plätzchen unterm Dach.
Trumer Pils, Fly Sauvignon vom steirischen Obsthof Retter-ein Traubendirektsaft- oder eine hausgemachte Maracuja-Hollerlimonade , Aparu 22-Spritz, zeigen schon mal den Weg abseits von ausgetretenen Getränkepfaden.
Ein 2024er Saugignon Blanc vom Eisenberg mit mineralischer-schiefriger Kargheit vom Weingut Sagmeister, ein mächtiger Pinot Gris 2022 mit überraschend frischer Säure, wunderbar trocken vom Welgersdorfer Weingut Schiefer oder ein Mon Blanc 2021( maischervergorener Wein aus Langenlois /Jurtschitsch) oder auch Clemens Buschs Riesling 23 vom grauen Schiefer, Mosel … auch da wieder mit hohem Sachverstand ausgesuchte Weine jenseits vom Alltag.
Die Formulierung „ Buschenschank-Schmankerl“ lösten bei uns andere Vorstellungen aus als welche dann angeboten wurde: Langos, Schwammerlragout, Fischcurry, Creme brulee….
Aber das was auf den Tisch kam war dann zumeist richtig großartig!
Super erfrischend die Melonenkaltschale mit Pesto, Prosecco und Käsestangerl (9.--), die Presswurst mit einer ungewöhnlichen, leicht süßlichen Marinade aus Zwiebel, Lauch, Radieschen,Soja, Senf, …. (12.--)
Ein absolutes Highlight „Langos TanTan“ (16.--): Nicht das, was man landläufig -knusprig frittierter Germteigfladen- darunter versteht, sondern außen knusprig, innen luftig-weich, vereint die reichen, tiefen Aromen der Trüffelmayo vom Langos mit dem „Belag“ TanTan- würzig gebratenes Hackfleisch- zu einem komplexen Gericht.
Ein papriziertes Schwammerlragout mit Paprika und Zucchini mit gebackenen Semmelknöderl (24.--), das Wildschweinragout mit Wacholder hatte geschmacklich einen leichten Überhang von Roten Rüben, war aber stimmig abgeschmackt.
Das Fischcurry mit Flußkrebsen, Kohlrabi, Fenchel und Pasta gut, geschmacklich zart und blass ohne Punch und Power; das einzige Gericht, welches nicht so wirklich einen Eindruck hinterließ.
Ein weiteres Highlight die Schweinsripperl aus dem Holzofen (24.--). Mürbe, saftig, gut gewürzt, intensiv fleischig: sehr sehr gut; auch der Krautsalat erfrischend knackig mit perfekter Säure.
Eine Créme brûlée (9.--) ganz und gar klassisch nicht puddingartig, sondern wunderbar cremig mit reichlich frischen Beeren und ein herrlicher Marillenknödel aus Topfenteig und idealem Verhältnis von Frucht, Teig und Nussbrösel bildeten einen perfekten Abschluss.
Nicht unerwähnt darf der Service bleiben; die Chefin des Hauses umsichtig und überall zugleich unterstützt von einer weiteren Person und einer Praktikantin schaukelten das Geschehen perfekt… und manchmal half auch der Küchenpraktikant mit. Liebevoll und kompetent beratend, sehr sehr aufmerksam und auch sehr individuell auf Gästewünsche eingehend.
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Auf der Suche nach gutem Essen im Südburgenland wurde uns das Gasthaus Csencsits empfohlen. Kurz mal gegooglt und schon hatten wir die Bewertung von Gault-Millau in Händen. Zwei Hauben und lauter l...MehrAuf der Suche nach gutem Essen im Südburgenland wurde uns das Gasthaus Csencsits empfohlen. Kurz mal gegooglt und schon hatten wir die Bewertung von Gault-Millau in Händen. Zwei Hauben und lauter leckere Gerichte, das wird uns gefallen.
Eine Terrasse, oder ist es doch ein Gastgarten empfängt uns. Große Schirme und eine nette, freundliche Chefin empfangen uns. Das Service ist unaufdringlich, schnell und ebenfalls freundlich. Empfohlen wird uns das Stubenküken mit Semmelknödelfülle und Eierschwammerl (scheint ein Klassiker zu sein, siehe Bewertung von Thun23). Das sechsgängige Menü wurde uns um € 55,- angeboten.
Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für die „Scharfe Fischsuppe“, einer gebratene Lammstelze auf gemischtem Gemüse (Spargel, Spinat und Eierschwammerl) und als Dessert nahmen wir eine Kardinalschnitte mit Kirscheis.
Als Gruß der Küche bekamen wir einen Topfen-Schweinebraten-Aufstrich mit hausgemachtem Gebäck. Beides hervorragend und wirklich schmackhaft. Das Brot der Schwiegermutter der Chefin ist hervorragend, wenig gesalzen und sehr schmackhaft. Alle Speisen waren von guter Qualität, hervorragend abgeschmeckt und einfach präsentiert. Hervorheben muss ich hier die Kardinalschnitte, die ist jedenfalls eine Sünde wert.
Was uns jedoch fehlte war die Raffinesse der angebotenen Speisen, für ein Gasthaus im Südburgenland mögen die Speisen den Durchschnitt sehr weit überragen, wie die Bewertung in den einschlägigen Restaurantführern zu Stande kam fragten wir uns jedenfalls. Hier würden wir uns jedenfalls mehr Kreativität des Chefs wünschen.
Allgemein ein gelungener Abend auf der Terrasse des Gashauses Csencsits, wir waren sehr zufrieden.
Eine Terrasse, oder ist es doch ein Gastgarten empfängt uns. Große Schirme und eine nette, freundliche Chefin empfangen uns. Das Service ist unaufdringlich, schnell und ebenfalls freundlich. Empfohlen wird uns das Stubenküken mit Semmelknödelfülle und Eierschwammerl (scheint ein Klassiker zu sein, siehe Bewertung von Thun23). Das sechsgängige Menü wurde uns um € 55,- angeboten.
Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für die „Scharfe Fischsuppe“, einer gebratene Lammstelze auf gemischtem Gemüse (Spargel, Spinat und Eierschwammerl) und als Dessert nahmen wir eine Kardinalschnitte mit Kirscheis.
Als Gruß der Küche bekamen wir einen Topfen-Schweinebraten-Aufstrich mit hausgemachtem Gebäck. Beides hervorragend und wirklich schmackhaft. Das Brot der Schwiegermutter der Chefin ist hervorragend, wenig gesalzen und sehr schmackhaft. Alle Speisen waren von guter Qualität, hervorragend abgeschmeckt und einfach präsentiert. Hervorheben muss ich hier die Kardinalschnitte, die ist jedenfalls eine Sünde wert.
Was uns jedoch fehlte war die Raffinesse der angebotenen Speisen, für ein Gasthaus im Südburgenland mögen die Speisen den Durchschnitt sehr weit überragen, wie die Bewertung in den einschlägigen Restaurantführern zu Stande kam fragten wir uns jedenfalls. Hier würden wir uns jedenfalls mehr Kreativität des Chefs wünschen.
Allgemein ein gelungener Abend auf der Terrasse des Gashauses Csencsits, wir waren sehr zufrieden.
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Wir waren an diesem März-Samstag zwar die einzigen speisenden Gäste im Gasthaus Csencsits, dafür aber war das Service umso aufmerksamer und dass der ehemalige Küchenchef vom Taubenkobel exzellent k...MehrWir waren an diesem März-Samstag zwar die einzigen speisenden Gäste im Gasthaus Csencsits, dafür aber war das Service umso aufmerksamer und dass der ehemalige Küchenchef vom Taubenkobel exzellent kochen kann, steht ohnehin außer Zweifel. Die Klassiker Backhenderl und Zwiebelrostbraten waren gelungen, auch mundete die Petersilienschaumsuppe mit Ravioli und die ungarische Fischsuppe. Ein Must im Gasthaus Csencsits ist das im ganzen gefüllte und gebratene Stubenküken mit herrlichem Rosmarinsaftl. Auf die (köstlichen) Desserts kann man getrost vergessen, denn zum Kaffee wird feinste burgenländische Mehlspeis in kleinen Häppchen gereicht. Wir hoffen, dass es mit den ersten Frühlingsstrahlen wieder viele Feinschmecker ins südliche Burgenland zieht.
7
1 Kommentar

fred combuse
der csencsits gehört auch zu meinen absoluten lieblingsrestaurants. alles, was hier kredenzt ist von exzellenter qualität ohne eselböck-schnick-schnack. soll nicht abwertend klingen, ich mag auch den taubenkobel sehr, allerdings ist ein besuch beim csencsits fürs brieftascherl schonender.
11. Mär 2010, 16:14
Nr. 13, Harmisch 7512
Gasthaus Csencsits - Details
Küche: Österreichische Küche, Internationale Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Restaurant
Features: Gastgarten
Kartenzahlung: Gängige Karten
Öffnungszeiten: Website prüfen
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