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45
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45
6 Bewertungen
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EsszimmerEsszimmerEsszimmer
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amarone1977
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Esszimmer

Küche: International, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0662 870899Fax: 0662 870833
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: Esszimmer

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 18. August 2015
Noodels
2
1
3Speisen
3Ambiente
2Service

Ich muss zugeben, dass mein Besuch schon eine Weile zurück liegt. Trotzdem ist es mir aufgrund der höchst positiven Bewerungen hier ein Anliegen, auch meine nicht so positiven Erfahrungen weiterzugeben:

Der Service war bestenfalls bemüht, nicht präsent, nicht kompetent und dem Ruf des Lokales keinesfalls angemessen.

Portionen teilweise peinlich klein (ich hab 72 kg, aber was soll ich mit 3 Erbsen am Teller, ist das ein kleiner Scherz?) Dafür eine halbe Tonne Käse zum Dessert, vielleicht weil einige Sorten schon überreif waren (..immerhin besser als unreif).
Am unangenehmsten fand ich, als sich unser Kellner, neben uns, die Finger nach dem Aufschneides des Käses abgeleckt hat.

Summa summarum, wenn ich gut esssen möchte gehe ich zum Obauer oder Hangar. Vielleicht probier ich das Esszimmer aber zur Sicherheit mal wieder.

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Kommentar von am 18. Aug 2015 um 20:08

3 Erbsen am Teller - die hätte ich aber der Vollständigkeit halber fotografiert. ;-)

Gefällt mir
am 7. Mai 2015
weinkenner
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Die Beste Adresse in Salzburg!
Konstant kocht Andreas Kaiblinger die besten Kreationen der Mozartstadt.
Das ist natürlich meine persönliche Empfindung, aber seit nunmehr 11 Jahren, die ich hier in der Region wohne sind wir regelmäßig zu Gast beim Ehepaar Kaiblinger und sind jedes einzelne Mal begeistert gewesen. Salzburg und Umgebung bietet vom "einfachen" Gasthaus, bis hin zur Spitzengastronomie eine Vielzahl guter Speisemöglichkeiten. Im Esszimmer kann man unserer Erfahrung nach aber immer mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis in der höheren Preisklasse rechnen.
Ein Besuch lohnt sich und es empfiehlt sich auch immer, die Weinbegleitung mit zu bestellen, da die Weine sehr ausgewogen und mit viel Fachkenntnis zu den einzelnen Speisen ausgesucht werden.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Oktober 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
5Ambiente
4Service
11 Fotos1 Check-In

Ein würdiger Abschluss einer erfolgreichen Woche in Salzburg.

Ich mache das ja gerne so: neigt sich ein Aufenthalt in einer Stadt dem Ende zu, wird dies mit einem besonderen Lokalbesuch zelebriert.

Apropos Zelebrieren: dieses Lokal tut genau das – und das ist genau nach meinem Geschmack.
Wolf Haas, der eines seiner Bücher, Silentium!, ja auch hier in Salzburg angesiedelt hat, hätte gesagt: „Jetzt ist schon wieder was passiert! Und das ging so:“

Ich war ja schon einige Male direkt am Lokal vorbeigegangen bzw. vorbeigefahren. Die Müllner Hauptstraße ist ein besonderes Nadelöhr. Wer von Norden in die Salzburger Altstadt will, der muss wohl oder übel über die Gaswerkgasse durch den „Schluaf“ der Müllner Hauptstraße durch. Die Ampel an der Kreuzung mit der Lindhofstraße versucht mit Mühe, nicht immer erfolgreich zwischen den Fahrtrichtungen zu „schlichten“.

Genau hier hat sich Andreas Kaiblinger entschieden, Genießer in sein „Esszimmer“ zu laden.
Wer einmal drin ist, wird staunen, wie wenig man von der Hektik da draußen bemerkt. Die Scheiben dämmen den Lärm extrem gut.
Die Einrichtung ist – für meine Begriffe – besonders gut gelungen. Ich war mal vor Jahren in einem damals frisch renovierten, kleinen Alternativkino eingeladen. Das Foyer war besonders gemütlich mit viel Holz, Stein und eigentümlicher Beleuchtung ausgestattet.

Genauso fühlte ich mich hier auch. Ein schöner Empfangsbereich mit Garderobe, klar abgegrenzt des Esszimmers Esszimmer. Ein großer Käsewagen und ein nochmal größerer Spirituosenbutler auf Rädern. Eben diese Wägen sind allerdings auch eine gewaltige Herausforderung für die Damen und Herren im Service.
Am Tisch selbst gibt’s jede Menge Platz, zu den „Neben“-Tischen war so mancher Meter Abstand.

Service: eine Dame, zwei Herren. Gut gekleidet, handwerklich geschickt. Der junge Herr im zu großen Anzug dürfte sich noch in Ausbildung befinden, ist aber ebenso bemüht und korrekt wie seine älteren KollegInnen. Manchmal wünscht man sich ein wenig mehr Lockerheit, auch wenn wir hier natürlich im gastronomischen Oberstübchen zuhause sind.
Die Dame zeigt aber doch eine gewisse Prise Humor, vor allem beim „Lenken“ des fast schon furchteinflößenden Spirtuosenwagens.

Gedeck: ein Grammelschmalzaufstrich und ein Gänseleberaufstrich. Vor allem letzterer hat’s mir besonders angetan. Löblicherweise lässt man Brot und Aufstriche bis vor dem Servieren des Desserts am Tisch. Sonst wird ja in den Lokalen gern das Brot nach der Vorspeise wieder davongetragen. Nicht so hier.

Die Küche grüßt: Geschmorter Kalbskopf, ein gut gebeiztes Stück Lachs und ein gebratenes Teigtascherl mit Spinat. Sehr anregend – vor allem das Teigtascherl fand ich in puncto Konsistenz und Geschmackskombi besonders gelungen.

Vielleicht noch schnell ein Wort zu den Menüs: vier Menüs zwischen 64 und 105 Euro, eines „grün“, eines mit Fisch und zwei weitere.

Das Menü „Grün“ sagte mir persönlich am meisten zu, obwohl ich aufgrund meiner heiklen Beziehung zu manchen Zutaten gerne „Gänge tausche“.
Dies ist auch unter Berücksichtigung der Preisklasse problemlos möglich. Einzelne Gänge zu bestellen, macht aufgrund der Preisgestaltung wenig Sinn, es sei denn, man will nur einen oder zwei Gänge probieren.

So kamen des Weiteren:

Fenchelmus im Apfelgelee mit roten Rüben und Wasabilinsen.
Ich bin weder ein Fan von Fenchel, noch einer von roten Rüben. Doch was ich vorgesetzt bekomme, ist so subtil und intelligent kombiniert, dass es einfach wunderbar zusammenpasst.
Die Kombination macht’s : angenehm süßes Apfelgelee, darunter ein festes und doch flaumiges Mousse. Ein paar Fenchelzweige, dünne, getrocknete Apfelspalten, die Fenchelstiele, die Linsen mit schönen Beißerlebnis und die gehackten roten Rüben.
Superb, hätte ich nie gedacht.

Cremige Rehessenz mit Strudel vom geschmorten Rehschlögel und Buchenpilzen.
Eine wahre Bombe. Sehr intensiv, fast ein bisschen zu viel Salz, aber der Strudel vermag es abzupuffern. Die Kombination passt auch hier. Einzig die Buchenpilze waren mir einfach zu banal. Da gäbe es weit bessere Schwammerl.

Kohlrabigratin mit Herbsttrompeten.
Ja, genau die. Schwarz wie die Nacht, tatsächlich trompetenartig getrichtert und ein nahe Verwandter des Eierschwammerls. Auch zum Trocknen geeignet und jedes Jahr in meinem Küchenkastl zuhause verfügbar.
Ein einfaches Mahl. Kohlrabi in Scheiben, hauchzart, aber genau richtig durch. Ebenso die Herbsttrompeten, die die Sache sehr gut ergänzen. Fein gratiniert, voilà. Vielleicht nicht so ganz der große Brüller im Vergleich zu den Gängen zuvor, aber immer noch sehr gut.

Steinbutt mit geschmolzener Gänseleber und passiertem Spinat.
Gänseleber und Fisch lasst sich gut vereinen, dazu kommt der cremige Spinat und die schon zuvor probierten gebratenen Teigtascherln.
Wiederum sehr gut und ausgewogen – aber auch hier lege ich mich klar fest: den besten Steinbutt hatte ich immer noch in Güssing. Da gibt’s nichts zu rütteln, auch diesmal nicht.

Kühler Birnencrepe mit Mandeleis und Marzipanpaste.
Das Dessert ist angerichtet. Und wie. Hier komme ich wieder ganz auf meine Rechnung. Es passt wieder alles. Die Konsistenz der eingerollten Crèpes, die verführerische Creme darin, die nichts von banalem Marzipan hat, sondern wunderbar „gezähmt“ und edel auf der Zunge zerschmilzt. So auch das Mandeleis, wirklich ein Hochgenuss. Nur die Mandeln sind ein Feind jeder Zahnplombe.

Süßer Gruß zum Schluss: dreimal Petit four, klein, aber fein. Sehr fein!
Dazu ein Ristretto. Brav.

Wein: Chef Kaiblinger macht sich auch bei der Weinkarte sichtlich Gedanken. Das betrifft nicht nur das Angebot an ganzen Flaschen, sondern vor allem das Glasweis-Angebot.
Jeder einzelne Gang der vier Menüs hat einen eigenen Wein.
Steiermark, Burgenland, Frankreich, Italien, Spanien, Chile, Südafrika, Deutschland. Velich hier, Pieropan dort. Alles glasweise. Erstaunlich.

Fazit: Ein sehr gelungener Abend, sehr entspanntes Speisen. Akribische und detailverliebte Präsentation, zweifelsohne erhabene Küchenleistung.
Sehr gutes Service, stets korrekt, bemüht, sehr angenehme, foyer-artige Atmosphäre.
Eine lobende Erwähnung nochmal dem Wein.

Meine Empfehlung an mich selbst für das nächste Mal: ein, zwei Gänge, zwei, drei Achteln.
Sicher wieder!

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Letzter Kommentar von am 6. Okt 2012 um 14:18

Unreg (oder Maggiflaschl?): Wozu sollte ich das tun? Wer verzichtet schon freiwillig auf so ein geniales Essen? Du vielleicht, soll mir recht sein, bleibt mehr für mich. Wer will auch schon Perlen vor die Säue werfen? Eben. Also, bleib beim McWürgerking - oder bei einem Schluck aus dem Maggiflaschl. Reicht doch ;-)

Gefällt mir1
am 11. Mai 2012
misenplace
54
20
15
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr angenehmes Konzept, bei dem die Tische gerade so weit voneinander entfernt platziert sind, dass man nicht das Gefühl hat, vom Nebentisch belauscht zu werden.
Erstklassige Speisen zu hohen - aber gerechtfertigten Preisen und eine große Weinauswahl. Insgesamt viele gute Gründe, bald einmal wieder zu kommen!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 6. Okt 2012 um 09:12

bla bla bla amarone die fadesiererin das lokal soll mir apetit machen, nicht dein geschreibe

Gefällt mir
am 15. Februar 2012
prentex
19
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Mein absoluter Tipp in Salzburg, 3-gängiger Businesslaunch in absoluter Topqualität und wirklich gutem Preis-Leistungsverhältnis-nicht zu toppen.
Weiter so und sehr gerne wieder.

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am 4. Februar 2011
Stadlhober
38
1
4
5Speisen
4Ambiente
5Service

Eines der Besten Haubenlokale Salzburgs!!!
Weinauswahl Perfekt, und vom Essen braucht man glaube ich, nichts schreiben.....
Kaiblinger halt!!!!
Immer ein genuss

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Esszimmer - Karte
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Bewertet am 04.02.2011

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