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EL BURRO

Margaretenstraße 9
1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Mexikanisch
Lokaltyp: Restaurant
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: EL BURRO

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. November 2015
DFAvJ
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1Ambiente
1Service

Ein windiger, regnerischer Tag im Spätnovember, und das Verlangen nach etwas gutem, einfachem Mexikanischen. Vorhergehende Versuche meinerseits — im Jalisco, im Maredo, im Santos waren leider nicht von Zufriedenheit gekrönt, und — so muß ich gestehen — war ich schon irgendwie voreingenommen als ich ins “El Burro” hineinging, um rasch einen Imbiß zu mir zu nehmen.

Das kleine Lokal, dort wo Margaretenstraße und Operngasse aufeinandertreffen, war gut besucht. Alles junge Leute; die Lage des Lokals profitiert sichtlich von der Nähe zur Technischen Universität. Drei, vier Tische im vorderen Raum, zirka ebensoviele im hinteren.

Ich setzte mich an einen Tisch und dann… nichts. Aha, wohl Selbstbedienung an der Theke, und so war es.

Zuerst mal was zu trinken. Auf die Frage nach mexikanischem Bier deutete die junge Dame hinter der Theke wortlos auf den Kühlschrank bei der Eingangstür hin. Ah, ja: da war zwischen einheimischen Biersorten auch Corona, Negra Modelo.

Die Speisekarte sehr einfach: Burrito, Taco, und Bowl. Gut so, wie sich’s eben für einen fast-food Laden gehört.

Dann die Frage nach Details in Bezug auf Burrito. Die Speisekarte gab für Burritos das folgende an… (und da regten sich gleich Bedenken): “Beef brisket” (Erwähnung von “beef” erübrigt sich: “brisket” ist nahezu immer “beef”, sehr selten auch “veal”), “pork carnitas” (Erwähnung von “pork” erübrigt sich: “carnitas” ist immer Schweinefleisch), “mole poblano chicken” (eigenartig… mole poblano ist die Sauce in welcher meist Hühnerfleisch zubereitet wird, als eigenes Gericht; nie gehört, daß es in Burritos verwendet wird), “Süßkartoffel, rote Rüben”, “Ceviche Oktopus” (diese beiden letzteren auch nie gehört in Burritos). Meine Frage ob es auch “chicharron” gebe fiel auf komplettes Unverständnis.

Dann weiter: “Kommt sonst noch was in den Burrito hinein?” “Ja, Mais und Reis…”. Na ja, so ist es in den letzteren Jahren leider auch in den Billig-fast-food Ketten “Taco Bell”, “Taco Bueno”, “Qdoba” usw. in den U.S.A. üblich geworden; traditionelle mexikanische Restaurants und Imbißstuben verzichten auf diese Zutaten.

Zum Würzen kann man drei von den folgenden Saucen verlangen: Milde Salsa, Salsa verde, Salsa roja, Guacamole, Mango Salsa. “Pico de gallo?” “Wie?”

So entschied ich mich für “beef brisket”; als Zutaten: Salsa roja, Guacamole, und auch noch — wie ich’s gewohnt war —, sauren Rahm (sour cream) und Käse (shredded Cheddar).

Bewertung:

Essen:
Tortilla (aus Weizenmehl, wie in Nordmexiko üblich): war nicht zuerst gewärmt und leicht angeröstet, und dann alle Zutaten eingefüllt, sondern mit der — sehr reichlichen — Fülle rasch in einem Plattengriller aufgewärmt. Resultat: sehr zähe Tortilla.
“beef brisket”: war wirklich “shredded beef” und nicht “sliced beef”; zäh.
Guacamole: man sagte mir, sie sei hausgemacht, und sie war wirklich nicht schlecht.
Salsa roja: ohne den geringsten Geschmack, nur scharf.
Saurer Rahm: viel zu dünn, sollte cremig sein.
Käse (shredded Cheddar): war wohl ein “milder” Cheddar; die scharfe Sorte paßt besser zu einem Burrito.
Gesamtgeschmack: sehr übersalzen. Ob es das Fleisch war, oder die Salsa roja, konnte ich wirklich nicht genau feststellen; ich glaube, sowohl als auch.

Service:
Basic. Bestellung an der Theke; Essen wird gebracht.

Ambiente:
Spartanisch.

Fazit:
Pseudo-mexikanisches Fast-food Lokal. Was an Qualität fehlt, wird durch Quantität kompensiert. Preislich leicht über dem von Mittagessenangeboten von Gaststätten in der Nachbarschaft.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Juli 2015
Blooper
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2Speisen
3Ambiente
3Service

Na ja ... Vorerst wär mal die Adresse nachzuführen. Ich sprech hier vom El Burro in der Operngasse (Freihausviertel, gleich neben der Blue Orange Bagel-Bude).

Die Grundidee ist Fokussierung auf EINE Street-Food-Spezialität, die exklusiv und in guter Qualität als "Snack zwischendurch" angeboten wird.

Ganz Wien macht mittlerweile auf Burger, hier sind's hingegen Burritos. Die Idee selbst findet meine volle Unterstützung (Beschränkung auf das, was man wirklich gut kann!), helas, die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Man bestellt an der Theke und kriegt das Produkt dann im Körbchen an den Tisch serviert.

Das Problem ist die Portionsgröße in Verbindung mit der bestecklosen Finger-Food-Logik. Man will hier den Burrito um eher heftige 7,90 verscherbeln, um satt Umsatz zu generieren. Dazu muss man in den Burrito entsprechend viel Fleisch/Refried Beans/Gemüse, etc. reinpacken. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist durchaus fair, aber das Riesending, das dabei rauskommt (= Average Dürüm x ~3) ist schlicht nicht essbar. Jedenfalls nicht ohne Besteck mit den Händen, ohne sich wie ein patzertes Kleinkind zu fühlen. Das ganze ist in Alu eingepackt und als Paket nachgetoastet. Das führt dazu, dass Alu und Fladenbrot miteinander verkleben.

Entweder verspeist man nun das Alu (eher unappetitlich) oder man reißt das ganze Paket auf und hat dann Fleischstücke, Bohnenmus und Gemüse zwischen seinen Fingern. Abbeißen kann man eh immer nur stückweise, das ganze Ding kriegt die Dolly Buster nicht in den Mund.

Im Ergebnis eine völlige Sauerei am Tisch, wobei die Qualität der Zutaten sich als als eher gut erahnen lässt. Die dazu unmotiviert gereichten Maischips (ohne Sauce, also wozu?) können da nix mehr retten.

Schade, wenn die Portionsgröße nicht vom Business-Plan, sondern vom Kundenbedarf diktiert wäre, könnte das schon was werden. Da wäre an einem an sich sinnvollen Konzept noch einiges nachzuschärfen.

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Erst-Tester

Bewertet am 02.07.2015
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