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Mo, 15. April 2024

EL BURRO

Margaretenstraße 9, 1040 Wien
Küche: Mexikanisch
Lokaltyp: Restaurant
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EL BURRO

Speisen
Ambiente
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Bewertungen

Blooper
am 2. Juli 2015
SpeisenAmbienteService
Na ja ... Vorerst wär mal die Adresse nachzuführen. Ich sprech hier vom El Burro in der Operngasse (Freihausviertel, gleich neben der Blue Orange Bagel-Bude). Die Grundidee ist Fokussierung auf EINE Street-Food-Spezialität, die exklusiv und in guter Qualität als "Snack zwischendurch" angebote...Mehr anzeigenNa ja ... Vorerst wär mal die Adresse nachzuführen. Ich sprech hier vom El Burro in der Operngasse (Freihausviertel, gleich neben der Blue Orange Bagel-Bude).

Die Grundidee ist Fokussierung auf EINE Street-Food-Spezialität, die exklusiv und in guter Qualität als "Snack zwischendurch" angeboten wird.

Ganz Wien macht mittlerweile auf Burger, hier sind's hingegen Burritos. Die Idee selbst findet meine volle Unterstützung (Beschränkung auf das, was man wirklich gut kann!), helas, die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Man bestellt an der Theke und kriegt das Produkt dann im Körbchen an den Tisch serviert.

Das Problem ist die Portionsgröße in Verbindung mit der bestecklosen Finger-Food-Logik. Man will hier den Burrito um eher heftige 7,90 verscherbeln, um satt Umsatz zu generieren. Dazu muss man in den Burrito entsprechend viel Fleisch/Refried Beans/Gemüse, etc. reinpacken. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist durchaus fair, aber das Riesending, das dabei rauskommt (= Average Dürüm x ~3) ist schlicht nicht essbar. Jedenfalls nicht ohne Besteck mit den Händen, ohne sich wie ein patzertes Kleinkind zu fühlen. Das ganze ist in Alu eingepackt und als Paket nachgetoastet. Das führt dazu, dass Alu und Fladenbrot miteinander verkleben.

Entweder verspeist man nun das Alu (eher unappetitlich) oder man reißt das ganze Paket auf und hat dann Fleischstücke, Bohnenmus und Gemüse zwischen seinen Fingern. Abbeißen kann man eh immer nur stückweise, das ganze Ding kriegt die Dolly Buster nicht in den Mund.

Im Ergebnis eine völlige Sauerei am Tisch, wobei die Qualität der Zutaten sich als als eher gut erahnen lässt. Die dazu unmotiviert gereichten Maischips (ohne Sauce, also wozu?) können da nix mehr retten.

Schade, wenn die Portionsgröße nicht vom Business-Plan, sondern vom Kundenbedarf diktiert wäre, könnte das schon was werden. Da wäre an einem an sich sinnvollen Konzept noch einiges nachzuschärfen.
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