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Café MitteCafé MitteCafé Mitte
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Café Mitte Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 463
|
12
Steiermark
Rang: 58
Features
Gastgarten, Schanigarten
Brunch
WLAN, WiFi
Ambiente
Stylish
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2013
Öffnungszeiten
Mo
10:00-01:00
Di
10:00-01:00
Mi
10:00-01:00
Do
10:00-01:00
Fr
10:00-03:00
Sa
10:00-03:00
So
10:00-01:00
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Café Mitte

Freiheitsplatz 2
8010 Graz
Steiermark
Küche: Thailändisch, Keine
Lokaltyp: Café, Szenelokal
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Café Mitte

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Jänner 2014
Experte
bluesky73
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3Speisen
2Ambiente
3Service
13 Fotos1 Check-In

Nach zwei vergeblichen Versuchen im Café Mitte spontan einen freien Platz zu bekommen, hat es diesmal tatsächlich gepasst. Das Lokal befindet sich am Freiheitsplatz in den Räumlichkeiten des ehemaligen Café Fink, das für viele Jahre eine gut besuchte Grazer Institution war.
Nach einem eher kurzen Gastspiel der Brauerei Egger starteten Anfang Dezember des letzten Jahres die in der Grazer Gastroszene nicht ganz unbekannten Rene Koch und Humphrey Zöberer mit einem neuen, innovativen Konzept durch.
Tagsüber möchte man Cafe und Bistro mit Thai-Küche sein, abends eine Bar.

Nach dem Betreten des Lokals steht man direkt vor der Theke, die ihren angestammten Platz aus früheren Zeiten behalten durfte. Das war´s dann aber auch schon mit altbekannt – der Rest wurde mehr oder weniger radikal umgekrempelt.

Im Hauptraum mit der Bar finden sich einige Vierertische mit überdimensional groß aufgeklebten Tischnummern. An der gegenüberliegenden Wand zur Fensterfront finden sich Sitzstufen, teils mit Auflagen, teils ohne. An den gewollt unsauber verputzten Wänden hängen Bilder im Kontext einer Ausstellung, die Decke ist schwarz gestrichen und mit allerlei künstlerischen Texten mit Kreide beschriftet. Neben unserem Tisch steht eine antike Singer Nähmaschine, an der Wand ein gut gefülltes Bücherregal - man braucht schon eine gewisse Zeit, um alles zu entdecken und wird immer wieder überrascht.

„Selbstbedienung“ informiert das kleine Kärtchen, das neben der Speisekarte auf jedem Tisch steht. Man blättert also durch die Thai-Food Karte, sucht sich seine Getränke und sein Gericht aus, stellt sich bei der Theke an und bezahlt. Die Getränke kann man gleich mitnehmen, die Speisen werden dann doch serviert. Das Prinzip steht auch nochmal als Anleitung mit einigen weiteren lustigen Tipps am Aufsteller neben der Bar.
Besteck in der Papierschleife möge man sich ebenfalls selbst organisieren.

Noch zu erwähnen ist der Samowar, der im Hauptraum steht, bei dem sich der Gast selbst das heiße Wasser für den Tee organisiert. Bezahlt wird wiederum zuvor, dann gibt’s auch die Teetasse – Honig und Zucker stehen sowie verschiedene Teesorten dann zur Entnahme bereit.

Wir entscheiden uns für frittierte Thai Rollen als gemeinsame Vorspeise, Fr. bluesky sucht sich Phanaeng Gung (rotes Kokos-Curry mit Shrimps, Gemüse – Euro 14,40) aus, ich mir eine Portion Gaeng Khiau Wan Gai (grünes Hühnerfleisch-Curry mit jungen Bambusschoten, Basilikum, Limettenblättern und verschiedenen Auberginen – Normalpreis EUR 10,50), das zufällig der Tagesteller um EUR 6,50 ist.

Während wir warten kommt einer der beiden Betreiber vorbei, räumt ein bisschen hier, rückt ein bisschen da und sorgt für die musikalische Berieselung – natürlich kein Mainstream. Für die Gäste gibt’s weder einen Blick, noch einen Gruß. Dafür scheint ihm der Sinn nach etwas Bewegung zu stehen – eine Mini-Tischtennisplatte die bis dato unbemerkt geblieben ist wird mitten in den Raum gerückt und ein lustiges Tischtennismatch mit einem weiteren Gast begonnen.

Die Vorspeise wird durch dieselbe Servicekraft serviert, die auch schon die Bestellung entgegengenommen hatte. Dass inzwischen alle Tische besetzt sind und sie die einzige Kellnerin ist, zeigt sich an der kleinen Schlange vor der Theke.

Zu der Vorspeise: drei Thai Rollen mit süß-saurer Sauce im extra Schälchen (Euro 4,90). Ein wenig Deko hätte nicht geschadet, so liegen die frittierten Teigtaschen ein bisschen lieblos da. Die exakt gleiche Form und die etwas linde Fülle bestärken meine Vermutung, dass es sich um TK Ware handelt. Die Sauce kommt aus der Flasche, die ich auch daheim habe.

Wir haben noch nicht ganz aufgegessen kommt schon der nächste Teller – das Tagesgericht für mich. Angerichtet in der Schale, ein beachtlicher Gupf Reis daneben am Teller. Geschmacklich ist das Gericht wirklich sehr gut, mit einer leichten, hintergründigen Schärfe - ich fühle mich sofort in den letzten Thailandurlaub zurückversetzt.

Ein paar Minuten später wird auch die Portion Phanaeng Gung serviert. Der Gupf körniger Reis ist ident wie beim ersten Gericht, das Curry wirkt von der Portion her ein wenig größer. Die Thai Basilikum Blätter sind schon etwas sehr welk (obwohl nicht mitgekocht), die Shrimps sind nur teilweise aus ihrer Hülle befreit worden und verblieben am Schwanzende wie zwei Rotorblätter. Geschmacklich gibt es nichts auszusetzen, angenehme Schärfe – man kann bei der Bestellung auch schärfer ordern.

Ganz satt war ich nicht geworden, da mir aber die Lust fehlte, mich um eine Nachspeise anzustellen, nutzte ich die Gelegenheit, mir die restlichen Räumlichkeiten anzusehen. Vorbei an der Bar und durch einen kurzen Gang, der links und rechts den Blick in die offene Küche mit den fleissig werkenden Thai´s freigibt geht’s in einen weiteren Raum.
Bunt zusammengemischte Möbelstücke, Euro-Paletten mit Auflage als Sitzgelegenheit, bunter Stilmix ist hier Programm. Ebenfalls sehenswert sind die Schiebetüren, die zu Damen und Herrn WC´s führen – gegenüber gibt’s noch eine Nische mit barockem Gestühl und direktem Blick aufs Pissoire.

Zum Fazit: Die Speisen waren geschmacklich authentisch und gut, allerdings erschien uns der Preis für die Portionsgröße doch etwas überzogen. Das Service hatte dem Konzept des Lokals entsprechend nur einen Teil der üblichen Aufgaben zu übernehmen, trotzdem ist ein Mitarbeiter wohl zu knapp kalkuliert. Das Ambiente ist….anders. Man fühlt sich nicht wie in einem Gastronomiebetrieb, sondern eher wie beim coolen Nachbarsjungen von nebenan, bei dem man „abhängen“ kann und bei Bedarf auch etwas zu Essen bekommt. Vielleicht ist ja genau das, was sich die beiden Betreiber vorgenommen haben – wir waren dort, haben es gesehen, passt – aber ich vermute, wir sind auch nicht wirklich die Zielgruppe.

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Café Mitte - Karte
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Erst-Tester

Bewertet am 03.01.2014
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