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Buschenschank SchandlBuschenschank SchandlBuschenschank Schandl
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Buschenschank Schandl Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC
Öffnungszeiten
Mo
16:00-24:00
Di
geschlossen
Mi
16:00-24:00
Do
16:00-24:00
Fr
16:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
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Buschenschank Schandl

Hauptstraße 20
7071 Rust
Burgenland
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger
Tel: 02685 265Fax: 02685 20484
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Buschenschank Schandl

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. September 2015
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
24 Fotos2 Check-Ins

Was gefällt mir an Burgenland so gut, und das immer wieder? Bodenständiges und gleichzeitig hervorragend präsentiertes Essen, gute Weine, ausnehmend nette Menschen, dieses typische Blau bei den Stoffen und angenehmes Klima. Und – regional abhängig – die Störche.
Nach einem geführten Stadtspaziergang durch Rust ist das Wetter extrem miserabel, alle Restaurants im Oval des Hauptplatzes indiskutabel aufgrund der Tourismusmasche, die Störche beklappern uns zwar lautstark, aber wo jetzt ein gutes Lokal hernehmen? Wir vertrauen der Empfehlung des einheimischen Führers und treffen ohne Reservierung kurz nach der Mittagszeit beim Schandl ein.

Die Buschenschank ist etwas abseits der Tourismusströme gelegen, das Haus schmiegt sich der Kurve entlang, der Eingang ist eher unauffällig und wenn das Tor nicht geöffnet ist und man einen Blick auf den Gastgarten erhascht, läuft man womöglich unweigerlich daran vorbei. Der Gastgarten ist schlicht vom Format, das Rechteck wird an der Hauswand und der Mauer zur Straße hin von rustikalen Tischen und Bänken eingenommen, einziger Farbklecks sind die roten Hochstühle um – ja um was eigentlich? Könnte von hochgebockten Sautrog bis zum Altar alles sein, eine Glasplatte drauf macht es zum Hochtisch. Die Sanitäranlagen sind auch von hier außen zu begehen, im Winter sicher nicht ideal, sind aber extrem sauber und duften gut, die Deko aus Korken wird sofort als Nachmachidee abgespeichert.

Das Haus selbst betritt man über eine kleine Stufe, und gleich im Windfang zeigt einem der Empfang, dass sich hier eine detailverliebte Hand ins Spiel bringt. Eine Weinbauer-Puppe, viel Holz vom Tischler, Info-Broschüren (man kann hier auch nächtigen). Danach betritt man jenen Raum, für den ich den Begriff Buschenschank voll unterschreiben kann – die Theke mit Vitrine und ein paar Sitzgelegenheiten. Wir werden allerdings in die hinteren Räume weiter gebeten und hier sieht es aus, wie ein gediegenes Landgasthaus. Hell weiß getünchte Gewölbemauern, massive Holztische und auch –bänke, Sitzpolsterln und –auflagen für die Sitzknochen, weißes Tuch für die Ellbogen. Am Holzboden ein geschmackvoller rustikaler Teppich, als Deko diverse Glasflaschen, Bilder, am Tisch Feldblumen in der Vase und eine saubere Menage, sowie einige Rebstöcke. Und natürlich der blaue Stoff (seit knapp hundert Jahren gibt es die Blaudruckerei Koó in Steinberg, eine der letzten in Europa, die selbst bedruckt und mit Indigo färbt). Selbst die Speisekarte ist hier so geschmückt, sprich eingebunden, dass man schon genau schauen muss, weil sie sich kaum von der Tischdecke abhebt.

Die Karte selbst ist eigentlich ein Ringmäppchen, sodass einem schnellen Wechsel der kartonartigen Einzelblätter nichts im Wege steht. Beim täglichen Angebot wird jeder etwas finden, wie z.B. Fischsuppentopf, Mini-Chili-Käsekrainer, Wiener Backhendlsalat, Schnitzel vom Schweinskaree, Krautfleisch mit Serviettenknödel, Zander und als süßer Abschluss Somlauer Nockerl, Powidltascherln, Mohnnudeln oder auch Käse.

Als (wortwörtlichen) Zubiss zum Glaserl Wein gibt es z.B. marinierten Quargel, 3erlei vom Schwein (Schmalz, Grammeln und Bratenfett), Grammeln im Papier-Stanitzel (Untertitel – Grieben in der Tüte – autsch!), Blunzn-Kranzl, Bio-Schafskäse mit Olivenchutney, diverse Aufstriche und Käse, sowie aktuelles aus der Schauvitrine, wie z.B. mariniertes Gemüse, kalte Braten und Würstel).

Neben dem Schankwein um EUR 3,-/¼l-Glas (gespritzt um EUR 1,70) bekommt man auch Sekt Pinot Noir oder Muskateller, Traubensaft vom Merlot, Holunderblütensaft und Illy-Kaffee. Hochgeistig wird ein Brand aus Cabernettrester angeboten. Die Wein-Abteilung kann man Glas- und auch Flaschenweise verkosten, neben den üblichen Klassikern noch Muskateller, Furmint und einige Spätlesen. Das lokale Highlight, den Ruster Ausbruch, werden wir zum Dessert versuchen. Als spezielles Zuckerl wird ein Picknick-Korb für einen Ausflug in die Weinberge angeboten.

In den beiden Stuben sind nur zwei Tische belegt, der flotte Kellner bringt die Speisekarte und stellt Besteck ein. Er lässt uns in Ruhe gustieren, und wie herbeigerufen ist er zum richtigen Zeitpunkt wieder beim Tisch. Nachdem wir unsere Wünsche bekannt gegeben haben, bekommen wir zum bestellten Wein unaufgefordert eine Bügelflasche Leitungswasser eingestellt.

Knusprig gebratener Frischkäse im Speckmantel auf Blattsalaten
Das Körberl mit verschiedenen Gebäckstücken wird vorab gebracht, und dann dauert es auch nicht mehr lange bis zur Hauptspeise.
Frische Blattsalate, wie Ruccola, Vogerlsalat, Häuptelsalat, Eichenblatt und Radiccio, mundgerecht gezupft, und mit einer feinen Marinade versehen. Leicht süßlich abgeschmeckt und mit etwas Joghurt versehen. Der Salat schwimmt aber nicht darin, sondern die Blätter sind nur leicht benetzt. Auf diesem Bett thronen zwei Rollen vom Frischkäse, von einigen Blättern Speck umwickelt und gemeinsam knusprig heraus gebraten. Die Röstaromen entfalten sich herrlich, und der Frischkäse schmiegt sich in jede Ecke des Mundes. Was im ersten Moment als etwas kleine Portion dargestellt hat (und wir auch eigentlich nur für eine Vorspeise gehalten haben) legt sich dann ganz schön an, und wir beschließen, direkt zum Süßen überzugehen.

Zum kleinen Braunen wird dieses herrliche krachharte Süßgebäck aus Italien serviert. Den Ruster Ausbruch probieren wir gemeinsam mit einem Glas. Bernsteinfarben, ordentliche Schlieren an der Glaswand hinterlassend – süß. Punkt. Süß. Unheimlich süß. Wer da noch die Rebe samt Geburtshang ausmachen kann …

Mohnnudeln mit Zwetschkenröster
In einem tiefen Teller werden die Mohnnudeln serviert, bestäubt mit fein geriebenem Mohn und viel Staubzucker, die warme Butter bildet einen kleinen See am Tellerboden. Der Zwetschkenröster wird in einer kleinen Extraschale serviert. Viele große Fruchtstücke, sämig eingekocht und von der Farbe her etwas hellrot. Gemeinsam genossen ein sehr gutes Dessert, wiewohl auch nicht ganz leicht …

Buchteln in Vanillesauce
Im selben tiefen Teller ein See von Vanillesauce (echt, die mit den kleinen schwarzen Punkten) und zwei Stück Buchteln. Wie gezeichnet, ganz offenbar aus dem Reindl mit vielen Geschwistern. Klassisch gefüllt mit Marillenmarmelade. Für meinen Geschmack etwas zu wenig von der Menge her, und beim Einlegen ins Reindl dürfte der Klacks Marmelade noch nach unten gerutscht sein, denn der obere Teil besteht nur aus Teig. Mutmaßlich etwas leichter als die Mohnnudeln, aber noch immer gehaltvoll genug.

Fazit: Ein Lokal nach meinem Geschmack, sowohl, was die Deko betrifft, den Service und natürlich auch das Essen. Die Geschirrkultur ist vom Feinsten, keine Abplatzungen, auch nicht bei den schönen Gläsern, das Blau-Thema zieht sich durch als Corporate Identity durch Raum und Speisekarte.
Die Rechnung wird althergebracht (noch) auf einem Bierblock geschrieben, und für unsere Mittagspause legen wir knapp EUR 50,- ab.
Wir kehren wieder (ein), wenn wir in der Gegend sind, und können den Schandl auch ruhigen Gewissens weiter empfehlen.

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Letzter Kommentar von am 21. Sep 2015 um 19:14

...schließen SICH... ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Dezember 2013
Experte
VickerlAdler
30
13
19
4Speisen
4Ambiente
4Service

Peter Schandl's Buschenschank in Rust ist zu einem unserer bevorzugten Ziele an unverplanten Sommerwochenenden geworden! Geheimtipp ist sie ja nun wirklich keiner, was ein völlig spontanes Auftauchen nahezu unmöglich macht, außer man will sich flott an einem Tisch abfertigen lassen, der zeitnah reserviert ist. Einmal um's Eck kann man anschließend an einen Besuch die hauseigenen Weine ab Hof erstehen und falls man davon ein paar Schlückchen zuviel erwischt hat: Auch in der Hotellerie ist Familie Schandl tätig!

Der von Reben und Immergrün überdachte Garten bietet selbst bei sengender, pannonischer Hitze eine angenehme Atmosphäre zum Verweilen, was einem angesichts der guten Küche und angemessener Weinbegleitung nicht schwer fallen dürfte.

Die Speisenkarte wechselt (so weit ich mich erinnern kann) meist monatlich und könnte in etwa als rustikal-innovativ beschrieben werden, in erster Linie saisonal ausgelegt. Zu jedem Gericht wird einem unverbindlich ein passender Wein empfohlen. Die Auswahl an Rebsorten ist breit gefächert, wobei ich persönlich bisher nur Weiß- und Süßweine probiert habe. Mein Favorit, der Sauvignon Blanc, hat im Vergleich zum letzten Jahr leider etwas abgebaut, allgemein sind die Weißen aber durch die Bank solide. Die Süßen...naja, wie wurde Rust Freistadt? Wäre ja peinlich irgendwo, wenn die enttäuschen würden!

Die Klassiker (wie gesagt immer mit einem Hauch Außergewöhnlichem verfeinert) sind allesamt sehr gut zubereitet und angemessen portioniert. Hervorheben möchte ich bezüglich des Essens einen Räucherwels auf Salat mit Currysauce, ausgezeichnet! Die frischen Powidltascherl in Bröseln, ein Gedicht!
Für diese Qualität lässt man sich allerdings auch preislich nicht lumpen, bleibt aber durchaus fair und im Rahmen.

Die Kellner arbeiten schnell, sauber und unaufdringlich, sind immer greifbar und freundlich. Top!
Die Chefin ist so gut wie immer zugegen und meistens mit Stammkunden beschäftigt. Sie gehört nicht zu der Sorte Hausherren, die mit breitem Lächeln durch die Reihen spaziert und jedermann herzt, ist aber auch nicht notwendig. Wenn man ad hoc etwas braucht, ist auch sie gern zur Stelle!

Wer am See ist, oder im Römersteinbruch, sollte sich den Schandl einmal anschauen, aber auch ohne Grund rechtfertigt das Gebotene selbst weitere Anreisewege. Hier stimmt das Gesamtpaket!

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Letzter Kommentar von am 19. Sep 2015 um 10:47

.. die halbe Steiermark wird sich bei dir bedanken ... :-)

Gefällt mir
am 26. Juli 2013
BPS
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Super Essen, super Service, danke!! Wir waren schon so oft hier und waren jedes Mal begeistert. Kein Vergleich zu irgend einer anderen Buschenschank in Rust - haben schon viel getestet! Liebevoll gedeckte Tische, herzliches Personal, sehr geschmackvoll alles! Wir kommen wieder!

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am 28. Juni 2013
Bangie
2
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3Speisen
0Ambiente
0Service

Bin ich sauer!!! Waren gerade beim Schandl in Rust. Netterweise wurden wir mit 4-Monate altem Kind trotz Tischreservierung in einen kleinen Raum zu einer Sponsionsfeier mit ca 20 Leuten gesetzt! Natürlich war das unmöglich und unser Sohn drehte voll auf, weil viel zu laut. Nach Reklamation wurden wir mit den Worten: "Zahlen und gehen sie abgespeist!" Unglaublich! Nie wieder!

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Letzter Kommentar von am 26. Jul 2013 um 09:21

Hallo! Ich lese gerade mit Entsetzen, was Sie schreiben. Ich war mit meiner Familie (inkl. Kleinkind) sicher schon zehn Mal Gast in dieser Buschenschank und habe das genaue Gegenteil wie Sie erlebt. Kinderfreundlich, hilfsbereit und zuvorkommend war das Personal, auch die Chefin selbst. Alle Speisen sind als Kinderportion möglich, Spielsachen vorort, Hochstuhl, süße (Gratis)Überraschungen als Nachspeise für die Kids. Ich bin echt baff, wie Sie das erlebt haben. Wir haben schon so vielen Freunden diesen Platz empfohlen, und noch nie gab es eine schlechte Rückmeldung, nur Positive! Wegen Ihrem Kind kann doch keine Gesellschaft mit 20 Personen aus dem Lokal verbannt werden. Bei aller Liebe den Kindern gegenüber!

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Buschenschank Schandl - Karte
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Bewertet am 28.06.2013

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