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Speisen
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41
45
36
Gesamtrating
41
4 Bewertungen
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BrillantengrundBrillantengrundBrillantengrund
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Brillantengrund Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 298
|
400
Wien
Rang: 193
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Brunch
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
12:00-21:00
Di
12:00-21:00
Mi
12:00-21:00
Do
12:00-21:00
Fr
12:00-21:00
Sa
Keine Info
So
Keine Info
Letztes Update von:
bubafant
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Brillantengrund

Bandgasse 4
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Österreichisch, Philippinisch
Lokaltyp: Restaurant, Bar, Café
Tel: 01 523 36 62
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Brillantengrund

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Jänner 2015
kug
20
1
6
4Speisen
4Ambiente
3Service

Für ein Geburtstagsessen habe ich wieder mal versucht eine mir nicht bekannte Küche auszuprobieren. Nachdem wir schon so ziemlich alles durchhaben, war es umso erfreulicher, dass ich mal wieder was Neues gefunden habe. Die Philippinische Küche hat es ja schon das eine oder andere Mal in Wien gegeben, aber meines Wissens nicht besonders erfolgreich.

Ambiente:
Naja zugegebenermaßen haben uns ja die unten stehenden Bewertungen sehr neugierig gemacht. Grundsätzlich ist es mir ja egal, ob die Einrichtung aus den 50ern, 60ern oder was auch sonst sind, aber wenn ich lese, dass dort der 50er Stil Einkehr gehalten hat, dann habe ich ehrlich gesagt mit dem Schlimmsten gerechnet. Von alt, modrig bis hin zu skurril haben wir uns da schon einiges ausgemalt. Aber ich muß wirklich sagen, das Ambiente war wirklich sehr nett. Vermutlich im Sommer, wenn auch der Innenhof geöffnet ist, wirds noch etwas netter, aber es hat auch so gepasst. Wenn man durch die Tür schreitet befindet man sich ja direkt in der Hotellobby und gleich rechts um die Ecke ist dann auch gleich das kleine "Restaurant/Lokal" mit 8 Tischen.

Essen/Service: Nunja eigentlich wird ja groß angepriesen, dass in der Küche "MAMA" steht und die Gäste bekocht. Uns haben eigentlich nur 2 junge Burschen bedient/bekocht die nicht wirklich viel mit den Philippinen zu tun hatten. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass grundsätzlich Mama schon in der Küche steht und alles selbst zubereitet, aber im Jänner und Februar (ich weiß leider nicht, ob dies nur heuer der Fall ist) auf den Philippinen verweilt und in dieser Zeit wird die Küche eben von anderen geschmissen. Der Sohn, der angeblich dieses Lokal führt, war leider auch nicht da, sodass der Philippinische Flair irgendwie nicht vorhanden war.

Die Speisekarte war eigentlich sehr übersichtlich dh es gibt 3 Vorspeisen, ca. 10-12 Hauptspeisen und 3 Nachspeisen die zur Auswahl stehen. Was ich im Laufe des Abends allerdings mitbekommen habe war, dass doch einige dieser Speisen nicht mehr zur Verfügung standen. Und mit einem Ohr konnte ich auch mithören, dass angeblich an einer neuen Speisekarte gearbeitet wird. Jetzt kann es natürlich sein, dass Mama einiges vorbereitet hatte und dies nun zu Ende geht und man sich nun Alternativen ausdenkt oder möglicherweise ist wirklich eine neue Speisekarte angedacht. Jedenfalls spricht dieser Aspekt nicht besonders für eine professionelle Führung des Lokals.

Was die verbliebenen Speisen betrifft muß ich allerdings sagen, dass jede Einzelne wirklich hervorragend zubereitet war. Die selbstgemachten Frühlingsrollen genauso wie auch der Burger als Vorspeisen. Das Rindfleisch wie bereits unten beschrieben war ein Genuss und auch die "Garnelen" waren hervorragend. Und als Nachspeise hatten wir dann noch eine überbackene Banane. Allerdings nicht so wie man es vom Chinesen kennt sondern so wie eine Frühlingsrolle nur eben mit einer Banane als Inhalt.

Summa Summarum hat es trotz des einen oder anderen Mankos super gepasst. Die Atmosphäre hat uns super gefallen, das Essen war super, das Service war sehr freundlich und die Preise waren human. Wir werden dort sicher wieder mal reinschauen, vermutlich aber eher im Sommer wenn auch der Innenhof geöffnet ist und dann hoffentlich auch Mama in der Küche steht. Es ist jedenfalls ein Erlebnis wert und aus meiner Sicht mal was anderes.

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Letzter Kommentar von am 21. Jän 2015 um 12:55

@cmling: Man denke nur an die "Krabben". ;-)

Gefällt mir
am 23. Mai 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
3 Fotos1 Check-In

Nachdem mir der Innenhof des Hotels von einem meiner Kunden bestens empfohlen wurde, war es gestern soweit. An einem sonnigen Abend finden wir uns schließlich in der Bandgasse im 7. Bezirk ein nachdem wir schon beinahe am Lokal vorbei gegangen wären – der Eingang des Hotels ist nämlich völlig unscheinbar.

Als wir den Gastgarten betreten, staunen wir nicht schlecht. Ein derartig charmantes Flair kannte ich bis dato nur aus dem Urlaub. Mit Palmen in Töpfen, einem mediterran gefliesten Boden und kleinen runden Tischen, sowie metallenen Stühlen fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Rundherum kleiden die Balkone der Zimmer die Fassaden – wirklich ein herzliches Plätzchen hier! Der überschaubare Innenhof ist einfach, aber doch ausgesprochen stilvoll in Szene gesetzt.

Freundlich werden wir von einer jungen Kellnerin begrüßt, gleich wird die Bestellung aufgenommen.
Philippinische Küche ist mir bis jetzt fremd.

Für mich gibt es gebratene Glas – und Eiernudeln mit Hühnerfleisch und pikant, säuerlicher Sauce. Sie schmecken köstlich. Die saure Note verleiht dem ansonsten doch bekannten Gericht etwas Einzigartiges. Mit Sojasauce würze ich noch etwas nach – herrlich!

Mein Gegenüber isst Rindfleisch mit Reis. Auch dieses Gericht wird vom Aroma der Limette begleitet. Für uns beide ein völlig neuer Geschmack. Sehr fein schmeckt auch die Kombination aus dem roten Fleisch mit dem säuerlichen Beigeschmack.

Die Portionen sind zwar recht klein, aber auch der Preis mit jeweils unter EUR 10,- ist gering.

Bei einem Kaffee bleiben wir noch eine Weile sitzen und verabschieden uns schließlich.
Wer nach einem stressigen Tag ein ruhiges Plätzchen, das definitiv Urlaubsgefühle aufkommen lässt sucht, ist hier richtig. In meinen Augen ein guter Geheimtipp!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. Dezember 2012
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
5Ambiente
3Service
33 Fotos2 Check-Ins

Es war einmal ein junger Mann auf der Suche nach einem Hotel. Marvin Mangalino, Österreicher mit philippinischen Wurzeln. Er findet im Brillantenviertel das Biedermeier-Kleinod. Neben dem Denkmalschutz macht es ihm auch der Verpächter nicht leicht, da kaum etwas verändert werden soll/darf. Trotzdem lässt er sich auf das Abenteuer ein. So in etwa hatte ich die Geschichte im Karriere-Kurier noch im Hinterkopf, als Mitte Dezember ein Deal für ein dreigängiges philippinisches Menü angeboten (und gekauft) wird. Neben dem Hotelbetrieb kocht 'Mama' philippinische Spezialitäten, der Pächter hadert mit dem verstaubten Frühstücksraum, der Innenhof-Gastgarten ist ein Juwel. Flohmärkte, Konzerte und Ausstellungen beleben die Mauern.

Ankunft in der Bandgasse und ungläubiges Staunen: Da ist zwar das Hotel mit Leuchtbuchstaben und nett beleuchteten Fassadendetails, aber kein Hinweis auf ein Lokal. Auf den gassenseitigen Fensterscheiben sind ein Brillant und der Name eingraviert. Wir treten über den Eingang mit dem illuminiertem Hotelnamen ein und befinden uns mitten in der Hotellobby. Kein Mensch zu sehen. Nach rechts weitet sich der Raum und geht in eine Art Lounge-Bereich über. Von dort kommen leise Geräusche und angenehmes Licht. Wir folgen dem Gemurmel und finden eine raumfüllende GlasHolzTrennwand mit geöffneten Türflügeln. Der vom Pächter ungeliebte Frühstücksraum. Ich verliebe mich fast zeitgleich in diese Atmosphäre – ich mag die 50er Jahre. Unsere Mail-Reservierung ist angekommen und wir können uns von den unbesetzten Tischen einen aussuchen. Rund zehn Vierertische, das abgeräumte Frühstückbuffet, eine Theke und der offen einsichtige Eingang zur Küche.

Die Holztische sind 'nackt', keine Tischdecke oder Sets, als Menage Salz- und Pfefferstreuer im Nies-Style, sowie ein Zuckerstreuer. Die jeweils vier Sessel wirken omahaft mit der Tapezierung in ockergold und hoher Lehne, man sitzt aber bequem. Was den unheimlichen Charme allerdings ausmacht, sind die Bogenlampen mit Plissee-Schirmchen. Diese sind nach Information des Kellners neu – aber mit sichtbarem Textilkabel, da hat einer Liebe zum Detail. An den Wänden hängen gut gemachte Fotos/Bilder des Frühstücksraumes. Die Lounge im Vorraum ist ebenfalls mit viel Liebe zum Detail ausgestattet, Sitzgelegenheiten in Leder, alte Möbel, viel warmes Licht. Die Sanitäranlagen sind neu und zweckmäßig ohne SchnickSchnack. Das erste WC, das so gar keinen Geruch hat. Weder negativ, noch duftet es.

Wir bekommen neben der Getränkekarte die rein philippinischen Speisen auf 2 A4-Seiten auf einem Clipboard zum Gustieren und dürfen uns drei Gänge aussuchen. Zum Trinken wird es ein großes Zwettler Zwickel (€ 3,70) und wir geben die Bestellung für alle Speisen auf einmal auf. Das Besteck wird in einem Glas mit Servietten auf den Tisch gebracht, Bierdeckel gibt es keine. Im Hintergrund spielt leise Lounge-Musik, sehr angenehm. Einige Gäste sind mit Kindern da, kein Problem. Hotelgäste holen sich Getränke an der Theke.

Es dauert nun doch einige Zeit bis zur Vorspeise: Chickenlollipop (panierte Hühnerlollipops mit Sojasprossensalat und Sweet-Chilisauce - € 4,50). Eine Vorspeise, die auch einige andere Gäste bestellen. Hühnerbeine paniert, am Knochen etwas Alufolie zum Angreifen. Nicht aufregend, die Chilisauce reißt das Gericht raus, der Salat mit Sesam überstreut eine unauffällige Ergänzung. Da in lockerem Abstand weitere Gäste kommen, dräuen die Bedenken hoch, dass 'Mama' da schon irgendwie ins Trudeln kommen könnte, wenn das Lokal voller wird.

Wir behalten unser Besteck, der Kellner fragt nach, ob er Neues bringen soll, für uns (und auch ihn …) ist es in Ordnung, wenn es bleibt. Fast alle Hauptspeisen kommen jetzt zugleich – bei uns einmal Bistek/Filipino Steak (sauer mariniertes Rindfleisch mit Zwiebeln, Reis und Salat - € 7,80). Hauchdünn geschnittenes, zartes Rindfleisch, leicht säuerlich eingelegt und perfekt gewürzt herausgebraten mit Zwiebel und Lauch überstreut. Ein Gupferl Reis. Sehr gut. Weiters wird Bangos (im Bananenblatt gebratener Milchfisch mit marinierten Tomaten und Zwiebeln, dazu Reis und Sojasprossensalat - € 9,80) serviert. Ich blicke fast neidisch auf das Rindfleisch, denn der Fisch, serviert in Alu-Folie, ist sehr mild, lebt von der dazu servierten Sojasauce, der Reis ist ungesalzen, d.h. ich träufle auch etwas von der Sauce über ihn. Einzig die Fülle mit den Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen bringt mir eine Idee von exotischer Würze. Die Tomaten und auch das Eisbergsalatblatt sind unmariniert. Grätenphobiker sollten die Finger von diesem Gericht lassen.

Nach dem Abservieren werden wir gefragt, ob wir gleich das Dessert haben wollen. Kein Problem, und wir sitzen vor dem bestellten Matamis (Süßes) – Leche Plan (Milch Flan - € 2,50). Stilecht auf einem Lilienporzellanteller schaut die Creme Caramell fast etwas verloren aus. Ist aber ein echter Burner. Leicht der Flan und die Karamellsauce von unglaublichem Geschmack, auf den Punkt.

Summasummarum haben wir für die drei Gänge dann doch nur etwas mehr als eine Stunde gegessen – ohne Stress. Nach einem Gang zum WC habe ich einen Abstecher in den Innenhof gemacht. Es war zwar finster, und nur durch die Weihnachtsbeleuchtung bekommt man eine Vorstellung der Konturen, aber im Sommer muss es hier hinreißend sein.
Beim Bezahlen frage ich den Kellner, warum auf der Gasse keine Werbung gemacht wird: der Verpächter erlaubt es nicht … Im Sommer gibt es einerseits einen Schanigarten, der auf das Lokal aufmerksam macht. Dazu wird das große Tor geöffnet und auch – direkt in der Blickachse - der Ausgang in den Innenhof, damit man gleich den vollen 'Durchblick' hat. Der Wunsch ist, dass das Geschäft 'organisch wächst', aggressive Werbung würde zu viele Menschen anlocken. Dieser Winter ist der erste mit Gastronomieangebot und deswegen wurde der Gutschein aufgelegt; und der Umgang mit den Gutscheinkunden ist völlig in Ordnung. Von Montag bis Freitag gibt es ein Tagesmenü, im Sommer einen Sonntagsbrunch.

Fazit: Das Ambiente mag man. Oder man mag es nicht. Ich liebe es. Der Service ist locker, fast jovial, Mama kocht in der Küche. Die Speisen liegen zwischen drei und vier. Die Vorspeise und der Fisch bei 3, das Rind und das Dessert bei 4. Da ich mich so wohl gefühlt habe, tendiere ich zur 4. Wir werden mit Sicherheit im Sommer versuchen, nochmals zu kommen, um den sehenswerten Innenhof und weitere Speisen von 'Mama' zu genießen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja13Gefällt mir9Lesenswert8
Letzter Kommentar von am 30. Dez 2012 um 22:09

1 noch! ;-)

Gefällt mir1
am 12. Dezember 2012
Zorro
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich glaub das ist das einzige philippinische Restaurant der Stadt, also eigentlich ein Restaurant in einem Hotel - das Hotel selber ist sehr cool, mit Innenhof und es wurde viel Wert auf die Einrichtung gelegt, Bin eher zufällig auf das Restaurant gestoßen, ein Freund hat mir davon erzählt aber Leute....so gut hab ich selten gegessen. Ich empfehle Bistek (Rindfleisch) und Chicken Lollipop...Ganz ganz toll

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von am 13. Dez 2012 um 00:23

Hast Du auch nicht vergessen, mit Deinem Degen ein "Z" auf den Eingang zu ritzen? ;-)

Gefällt mir2
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Bewertet am 12.12.2012

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