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28
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Gesamtrating
28
7 Bewertungen
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Bahur TovBahur TovBahur Tov
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Bahur Tov Info
Ambiente
Vornehm
MultiKulti
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
12:00-22:00
Di
12:00-22:00
Mi
12:00-22:00
Do
12:00-22:00
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geschlossen
Sa
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So
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Bahur Tov

Taborstraße 19
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Koscher, Asiatisch, Mongolisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0676 84 77 61 200
Lokal teilen:

7 Bewertungen für: Bahur Tov

Rating Verteilung
Speisen
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3
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. März 2013
CAH
55
11
14
4Speisen
3Ambiente
2Service
3 Fotos1 Check-In

Besuch 24.1.13/3 Pax:

Gespannt betreten wir das Lokal nahe des Karmelitermarkts, weil uns die Mischung "koscher" und "asiatisch" neugierig gemacht hat.

Das Lokal, obwohl sehr groß, ist bis auf unseren Tisch und 2 weitere leer. Der Servierer, ein junger Mann, ist sehr freundlich aber wirkt sehr desinteressiert. Wir sitzen eine zeitlang winkend am Tisch, bis ihn ein asiatisch aussehender Mann der aus der offenen Küche (man sieht über die Schanktheke hinein, alles sehr sauber und blitzend) herausschaut auf uns aufmerksam macht.
Wir trinken Yogitee und eine Art Minz-Lemon-Soda, sehr erfrischend. Wein lassen wir aus, da es nur koscheren Wein eines österr. Weinbauern und uns unbekannte Weine aus Israel gibt.

Das Lokal ist etwas russisch-plüschig, Kristalluster und Samtbezogene güldene Sessel inklusive. Die Toilette ist modern und äußerst sauber, das ganze Lokal schein eher frisch renoviert zu sein. Die Tische im Eingangsbereich sind eher klein, und für 2 Personen ausgelegt. Sie werden aber rasch und umstandslos zusammengeschoben wenn mehrere Personen kommen.

Als Vorspeise teilen wir uns zu Dritt einen Vorspeisenteller namens Bahur-Tov´s Mix und Pitabrot. Sehr leckere gemischte warme und kalte Vorspeisen, großzügig bemessene Portion. Speziell die Falafel gehören zu den besten sein langer Zeit, keine Spur eines mehligen Geschmacks. Auch das Melanzani-Paradeiserpüree und eine Art Tahini (heißt glaube ich diese Sesamcreme) war sehr gut. Pita ganz frisch und nicht fettig. Alles empfehlenswert und günstig.

Als Hauptspeise wollte ich etwas asiatisches, aber es sprach mich nichts wirklich an. Folglich bat ich mir gebratene Nudeln mit Gemüse und Rindfleisch zu machen, was anstandslos erfüllt wurde (vgl. Foto). Alles wurde frisch zubereitet und was am besten ist, ohne Glutamatbeigabe (vielleicht ist das nicht koscher?). Gemüse war knackig und nicht totgebraten wie sonst manchesmal bei Wokspeisen.

Der einzige Wermutstropfen war, dass das Essen schon 10' nach dem Vorspeisenteller kam, sprich: wir diesen noch nicht aufgegessen hatten. Als mein Teller zurückkam war es tlw. nicht mehr ganz heiß (war warmgestellt worden). Bei nur 6 Gästen insgesamt sollte es möglich sein darauf zu achten finde ich. Daher jedenfalls eine Abwertung.
Die weiteren Speisen waren ebenfalls lecker, alles asiatisch - die diversen Spieße auf der Karte (vgl. Foto) haben wir nicht gekostet.

Eigentlich wollten wir noch den legendären Apfelstrudel als Nachspeise nehmen, aber wir waren voll gegessen und wurden schon gg. 21.15 gebeten in Kürze zu gehen, weil sie schließen würden. Das fand ich - genau wie testsiegerin - eigenartig.

Achtung noch an KaffeetrinkerInnen: Kaffee gibt es aber nur mit Sojamilch.

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Kommentar von Balagan am 15. Mär 2013 um 05:56

Ich war auch dort mit begleitung und es waren mehere Wermutstropfen ....schon 7 Min. !! nach die Suppe kam das Essen.Die Suppe hatten wir erst angefangen.Die Suppe war OK. das Essen nicht ganz schlecht aber gut bestimmt nicht.Der "Gshpritzter" von den wir 2 bestellt haben waren auf verschiedene Weine mit wenig Wein..so nicht wie im Menu versprochen. Soja haben die keines gehabt so Kafe ohne "Milch" und auch Apfelstudel ohne Parve Eis und nicht wie im Menu versprochen mit Eis...ja und der desinteressierter Servierer hat desintressierte Mitarbeiter/innen dabei gehabt..

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Februar 2013
testsiegerin
11
1
3
3Speisen
3Ambiente
2Service

Lustig war's.

Als wir kamen, spazierte der Kellner mit dem Handy herum. Lange Zeit fühlten wir uns ein bissl ignoriert, bis er zu unserem Tisch und aufnehmen wollte. "Erst einmal die Karte bitte."
"Steht eh da." Oh. Vielleicht unser Fauxpax. No problem. Man kann dem Herrn immerhin keine Aufdringlichkeit unterstellen.
Hinter uns standen aufgereiht unzählige volle Wein- und Sektflaschen. Also Sekt als Aperitiv. Zwei Sorten standen in der Karte, der Preis jeweils als Glas- und Flaschenpreis. "2 Gläser Sekt bitte."
"Gibts nicht im Glas."
"Na gut, dann nehmen wir die Flasche." Was kostet die Welt?
"Flasche ist warm."
Gut. Dann nicht. Noch einmal ein Blick in die Karte. "Ein Pago Ananas bitte."
"Gibts nicht. Nur Apfel oder Orange."
In diesem Moment fing ich an, an der Sinnhaftigkeit der Karte zu zweifeln.
Überraschenderweise gab es dann aber sowohl die Vorspeisenplatte als auch die mongolischen Nudeln (ja, es gibt viele Juden im Mongolischen Staat), und beides schmeckte richtig gut. Frisch zubereitet, warmes Pitabrot dazu. Was genau die Gemüsenudeln zu mongolischen Nudeln machte, erschließt sich mir bis heute nicht. Vielleicht geschächtete Bohnen.
Die Stimmung im Lokal war sehr angenehm, es waren viele jüdische und russischjüdische Männer (kaum Frauen) da, ich wurde neugierig auf die jüdische Kultur.
Dann das Dessert. In der Karte gab es zwei Desserts zur Auswahl. Für eines davon entschieden wir: Apfelstrudel mit Vanilleeis. "Vanilleeis gibts nicht. Mit Fruchtsalat?"
Dann doch lieber pur. Und noch während wir den Apfelstrudel löffelten (es war zehn nach acht), machte uns der Kellner darauf aufmerksam, dass sie in fünfzehn Minuten schließen. (Öffnungszeiten laut Homepage bis 22 Uhr) Kein Wort davon am Telefon, als wir für halb sieben reserviert hatten.
Wie gesagt, ein etwas lustiger Abend.

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am 24. Jänner 2013
goldie
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Sehr gute Vorspeisenplatte (Bahur-Tov´s Mix Platte für 2) mit frischem warmen Pitabrot.
Die asiatischen Speisen, die wir als Hauptgericht gegessen haben, haben ebenfalls sehr gut geschmeckt (gebratene Nudeln, Acht Schätze). Sogar ein Sonderwunsch wurde gerne berücksichtigt.
Bedienung aufmerksam, aber nicht aufdringlich.
Nettes Ambiente.

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am 18. Juli 2012
Johanna81
3
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Bin auf Bahur Tov eigentlich über Daily Deal gestoßen und erwarb den Gutschein eher aus Neugierde, da ich keine judische Lokale ausser Tel Aviv beach und Neni kenne. Das einzige was mir etwas seltsam vorkam, war die Kombination aus Asiatischen und Judischen Speisen (sehr ungewöhnlich meiner Meinung nach). Das Lokal ist zentral gelegen (Taborstraße, Gehdistanz vom Schwedenplatz) und ist eigentlich recht nett, wenn auch eine Spur altbacken für meinen Geschmack, mit dunklen Tischen und 2 abgetrennten Bereichen (der hintere Raum ist wahrscheinlich für Feiern). Bestellt haben wir den Klassiker: ein Vorspeisenteller des Hauses "Bahur-Tov´s Mix Platte für 2" mit Humus, Melanzani-Tomaten-Püree, Salat, Tomaten-Salsa, Zatar, Oliven, Falafel (statt Börek) & Pitabrot. Die Portion war wirklich sehr groß (wir, 2 Frauen wurden mehr als satt) und alles schmeckte ausgezeichnet. Pitabrot war frisch und ich fand es sehr nett, das und das zusätzlich bestellte Pita Brot nicht in die Rechnung gestellt wurde. Der hausgemachte Eistee mit Minze war ebenso lecker. Als Nachspeise teilten wir uns eine Napoleon-Schnitte (eine Art russisch-judischer Cremeschnitte) mit Früchten, welche echt ausgezeichnet war.

Man merkt sofort das das Lokal viele judische Stammgäste hat (unverkenntlich mit der typischen Kopfbedeckung) und es wird vier russisch gesprochen. Es ist sauber und unter der Woche am Abend war es mittelvoll. Also sollte ich wieder Lust auf Humus mit Falafel bekommen und mich in der Nähe aufhalten - komme ich sicher nochmal vorbei.

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Kommentar von Angie am 3. Nov 2012 um 20:00

Also dem Artikel kann ich mich nur anschließen, was das Essen anlangt. Auch wir haben diese Vorspeise gegessen, ganz super lecker. Die Haupspeise - Wokpfanne mit Hühnerfleisch - war sowas von lecker, das Gemüse knackig und mit tollem Gemüsegeschmack. Kann ich nur allen empfehlen. Achtung aber - es ist nur von Montag bis Donnerstag geöffnet!!

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am 2. Juli 2012
drigli
11
1
3
2Speisen
3Ambiente
2Service

Der erste Besuch im Bahur Tov wird wohl mein letzter gewesen sein. Ich hatte den großen Isralischen/Orientalischen Gartensalat für 6,50 Euro. Dieser war sehr lieblos angerichtet, nur mit Gurken und Tomaten und dazu ein fades Dressing. Das Gemuse war sehr klein geschnitten, bei den Tomaten wurde nicht mal der Strunk entfernt. Der Salat war sehr wässrig, er lag eigentlich nur im eigenen Saft. Das Dressing schien nur aus ein bischen Zitronensaft zu bestehen. Jeder Kantinensalat schmeckt besser.

Der Kellner kam 1 Minute nachdem wir bestellt hatten wieder an unseren Tisch, da er sich unsere Bestellung (2 Gerichte) nicht merken konnte, bzw. scheinbar die Gerichte auf der Karte nicht kannte.

Man könnte vielleicht sagen, ein Restaurant wegen eines schlechten Salates schlecht zu bewerten ist etwas übertrieben, da ich ja die wirklichen israelischen/orientalischen Spezialitäten nicht gekostet habe. Jedoch bin ich der Meinung, dass es die einfachen Dinge sind die zählen und wenn die nicht gut gemacht sind, dann kann man auf den Rest auch verzichten.

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am 24. Mai 2012
Experte
Gastronaut
428
45
29
2Speisen
3Ambiente
3Service

Nach einem Besuch im Augarten hat es uns nun also auch ins Bahur Tov in der Taborstrasse verschlagen. Und natürlich sind wir wegen den israelischen Speisen gekommen und nicht wegen den unerklärlich vielen asiatischen Gerichten. Warum aus aller Welt befinden sich überhaupt Wok-Gerichte und Satay-Spieße auf der Karte eines israelischen Lokals?

Egal. Wir bestellten als Vorspeise einen vegetarischen Vorspeisenteller mit Humus, Falafel, gekochtem Gemüse und Salat. Die Falafelbällchen waren tatsächlich köstlich, außen kross und innen saftig und im Gegensatz zu ihren Artgenossen am Naschmarkt auch geschmacklich ein Erlebnis! Das gekochte Gemüse war perfekt abgestimmt und auch das Humus schön würzig. Hätten wir wir dort also nur die Vorspeisenplatte gegessen, wären wir eigentlich begeistert gewesen. Und das obwohl der rote Hauswein sehr sehr böse war.

Doch dann kam noch das Lamm-Sandwich. Innerhalb eines sonst fast leeren Pita-Fladens steckten sechs oder sieben Stücke grobes gegrilltes Lammfleisch. Dieses war zäh, ungewürzt und vollkommen lieblos angerichtet. Ich versuchte - wie in ähnlichen Lokalen üblich - den Geschmack durch die Beigabe von Harissa - der orientalischen scharfen roten Sauce - zu retten. Nur dummerweise gibt es im Bahur Tov keine Harissa, sondern nur jene scharfe Chlisauce, die man sich sonst über Frühlingsrollen gießt! Es half alles nichts. Das Lamm war immer noch ekelhaft. So blieb mir nichts anderes übrig, als das Lamm aus dem Sandwich zu entfernen, den Fladen mit den Resten des Vorspeisentellers zu befüllen und insgesamt dann doch kulinarisch unbefriedigt zu sein.

Das Lokal wird mich wohl eher nicht wiedersehen. Schade. Denn der Vorspeisenteller war echt vielversprechend gewesen...

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Kommentar von Unregistered am 24. Mai 2012 um 22:11

Ich war noch nie israelisch essen, aber so wie du es hier beschreibst, kommt mir das wie arabisches Essen vor. Ist wahrscheinlich sehr ähnlich.

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am 14. Februar 2012
Hartaberfair
55
7
11
2Speisen
3Ambiente
1Service

Aus reiner Neugierde, ob das Essen in einem koscheren Restaurant irgendwie anders schmeckt, als in einem ganz gewöhnlichen Restaurant, statteten wir am Sonntag dem Bahur Tov einen Besuch ab. Vorweg sei gesagt: Es gibt geschmacklich absolut keinen Unterschied zwischen koscherem Essen und nicht koscherem Essen.

Das Essen: Die Speisekarte des Bahur Tov kommt einem beim Durchblättern irgendwie merkwürdig vor. Nach dem zweiten Durchlauf weiß man auch warum: Es sind im Prinzip zwei Speisekarten. Eine für ein israelisch-arabisches Restaurant und eine für ein asiatisches Restaurant. So kann man im Wesentlichen zwischen allerlei Gerichten auf Humusbasis und diversen Fleischspießen sowie gebratenen Nudeln mongolischer Art, Satay-Spießen, Ente süß-sauer und 8 Schätzen, etc. wählen. Der Koch ist in jedem Fall Asiate, was wohl den zweiten Teil der Speisekarte erklärt. Für „typische Wiener“ (laut Karte) gibt es zudem noch ein Hühnerschnitzel mit „Kartoffelsalat auf Blattsalat“.

Wir entschieden uns für den Anfang für die Bahur Tov Mix Platte für zwei Personen mit Humus, Tomaten-Melanzani Aufstrich, orientalischem Salat, Oliven, Gemüsebörek und Pitabrot um 9,50 Euro. Das Humus war lecker, ebenso der Tomaten-Melanzani Aufstrich. Das Pitabrot war ok. Der orientalische Salat bestand aus Gurke, Tomate, Feta und Zwiebeln. Was genau daran orientalisch ist, erschloss sich uns nicht. Das Gemüsebörek war eine Katastrophe: Wie eine Fett triefende Frühlingsrolle, mit viel zu viel Teig und kaum Gemüsefüllung. Oliven schienen aus gewesen zu sein, da keine serviert wurden. Zur Vorspeisenplatte wählten wir beide je zwei Fleischspieße, die laut Karte vom Holzkohlegrill sein sollten. Wir wählten Lammleber, Hühnchenleber, Lamm und Kebab (Faschiertes von Lamm und Rind) um 3 Euro bis 5 Euro je Spieß. Zunächst einmal bezweifle ich, dass diese Spieße jemals einen Holzkohlegrill gesehen haben. Sie schmeckten eher wie aus dem Backofen. Dementsprechend trocken war das Fleisch.

Danach wollte ich mir noch ein Bild von den asiatischen Gerichten machen und bestellte einen Satay-Spieß mit Erdnusssoße und einmal gebratene Nudeln mit Gemüse auf mongolische Art. Diese Bestellung ging aber völlig daneben. Statt der Satay-Spieße bekam ich Teriyaki-Spieße und bei den Nudeln hatte der Koch das Anbraten gar allzu wörtlich genommen und diese gleich angebrannt. Wir hatten uns schon über den Geruch nach Verbranntem gewundert, der kurz nach meiner Bestellung das Restaurant erfüllte. Es war mir rätselhaft, wie der Koch diese Nudeln, die nicht nur teilweise verkohlt waren, sondern auch ungenießbar rochen, schicken konnte. Ich reklamierte diese jedenfalls sofort und der Kellner nahm sie nach kurzem Aufbäumen („Ja, aber das sind doch gebratenen Nudeln…“) wieder mit und ich ließ diese Bestellung komplett streichen. Die falschen Spieße reklamierte ich auch, wollte aber nicht noch mal auf die richtigen warten und aß dann die Teriyaki-Spieße, die ok waren aber keine Meisterleistung.

Als Nachtisch gönnten wir uns dann einen Apfelstrudel. Meine Frau mit Eis ich ohne. Der Apfelstrudel war das Beste, was wir an diesem Abend gegessen haben. Wir bekamen mit, dass die Küche Probleme hatte, dass offenbar zu kalt gefrorene Eis aus der Packung zu bekommen, so dass meine Frau statt einer Kugel oder wenigstens schöner Nocken lediglich kleine Eisstückchen auf dem Teller hatte.

Die von uns gewählten Getränke (Radler, israelischer Süßwein, Rotwein) waren mit Ausnahme des Kaffees gut. Letzterer war laut meiner Frau einer der schlechteren, den Sie bisher in Wien getrunken hat.

Der Service: Katastrophal. Als wir das Lokal gegen 18 Uhr betraten waren außer uns nur zwei weitere Gäste da. Trotzdem hielt es keiner der Kellner für nötig, uns zu begrüßen und wir standen erst mal dumm rum. Schließlich wies uns einer der Kellner einen Tisch zu. Die ersten Bestellungen nahm dieser von uns entgegen und es lief noch alles rund. Dann entschwand er aber und schien Vorbereitungen in einer Art Festsaal am Ende des Restaurants zu treffen. Ab dann genossen wir die mit Abstand schlimmste Serviceleistung, die wir je erlebt haben. Eine Art sehr junger Hilfskellner (er hatte keine Kellnerbekleidung an) übernahm und versagte auf ganzer Linie. Er konnte sich keine Bestellung merken und fragte laufend nach, war unfreundlich, telefonierte/spielte mit seinem Handy, quatschte mit Stammgästen, verschwand zeitweilig in der Küche und räumte die Tische nicht ab. Nach der Vorspeise türmten sich auf unserem Tisch neben diversen Gläsern und Tellern die Platten, auf denen die Spieße waren und die Vorspeisenplatte. Der Hilfskellner nahm dann seelenruhig meine Bestellung für die Asia-Gerichte auf und ließ alles stehen. Wir räumten dann alles auf unseren Nachbartisch. Wenn die Küche die fertigen Gerichte durch Klingeln avisierte standen diese teilweise noch 3 bis 4 Minuten herum, bevor der Hilfskellner sie zu den Gästen brachte. Von denen waren inzwischen 7 weitere im Lokal, die teilweise 15 Minuten warten mussten, bevor sie überhaupt einen Kellner zu Gesicht bekamen. Dafür schlich sich der Koch regelmäßig vor die Tür um eine Zigarette zu qualmen. Das einzig Positive, was ich zum Service erwähnen kann, ist die Tatsache, dass wir aufgrund der verbrannten Nudeln auf den Kaffee und den Apfelstrudel eingeladen wurden.

Das Ambiente: Das Lokal besteht aus drei Bereichen. Im Vorderen Bereich, dem eigentlichen Lokal sind Plätze für 25 Personen. Dann kommt ein Bereich, der an eine Scheune erinnert und mit Holzbrettern abgetrennt ist, danach eine Art Festsaal für Feiern. Der vordere Bereich ist in ocker gehalten mit Holztischen und –stühlen. Die Sitzbänke sind mit rotem Kunstleder überzogen. An den Wänden hängen große Bilder von festlichen Räumen. Alles wirkt ordentlich und sauber. Die Toiletten sind eher im oberen Bereich für Wiener Verhältnisse. Mir gefiel die Einrichtung ganz gut, meiner Frau weniger. Geschmacksache also.

Fazit: Das Essen im Bahur Tov ist nichts Besonderes. Die israelischen Gerichte sind ok, bekommt man aber auch auf dem Naschmarkt oder in anderen Restaurants wie dem Tel Aviv Beach oder dem Neni im 2. Wegen der asiatischen Gerichte würde ich sicher nicht wieder hierher kommen. Preislich ist das Bahur Tov ebenfalls kein Schnäppchen. Auf gar keinen Fall Wiederkommen werden wir wegen des miserablen Service. Wenn sich hier nichts ändert, wird es schwer für das Restaurant. Das Ambiente ist ok aber ebenso nicht Besonderes. Wer nicht unbedingt koscher essen muss, der kann sich einen Besuch also eigentlich sparen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja9Gefällt mir5Lesenswert3
Kommentar von am 15. Feb 2012 um 07:49

Danke sehr. Wie gesagt, ich war einfach nur neugierg. :-)

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