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Gesamtrating
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Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
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Günstig
Kreditkarten
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Öffnungszeiten
Mo
08:00-23:00
Di
08:00-23:00
Mi
08:00-23:00
Do
08:00-23:00
Fr
08:00-23:00
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Zur Reblaus

Obere Augartenstraße 72
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 2141771

4 Bewertungen für: Zur Reblaus

Rating Verteilung
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Rating Details
am 20. Oktober 2016
TomBasso
1 Bewertung
1 Kontakt
1Speisen
3Ambiente
4Service

Das hat nichts mit traditioneller Wiener Küche zu tun, das ist einfach nur eine Zumutung. Der serbische Zander wird mit Zuckerguss serviert und erinnerte eher an eine Nachspeise. Auf die Zurücksendung an die Küche folgte die Reaktion der Chefin - "Mir schmeckts also ist er gut!" - und wurde voll verrechnet - hier war eindeutig Zucker mit Salz verwechselt worden.
Die Viertel-Ente war ein labbriger Trauervogel.
Hirn mit Ei war ein grauer Matsch.
Wir können nur wirklich vor dem Essen abraten.
Den fehlenden Charme der Wirtin kann nicht einmal mit dem bekannten Wiener "Grantln" beschrieben werden.
Ich kann mich nicht erinnern wann wir das letzte Mal so schlecht gegessen haben.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Oktober 2014
Experte
hbg338
506 Bewertungen
61 Kontakte
Tester-Level 29
2Speisen
2Ambiente
2Service
14 Fotos1 Check-In

Das Gasthaus „Zur Reblaus“ befindet sich an der Kreuzung der Oberen Augartenstraße mit der Taborstraße. Unmittelbar beim Abgang zur U2 Station Taborstraße. Die Straßenbahnlinie 21 hat auch gleich um die Ecke in der Taborstraße die Haltestelle. Damit ist eine perfekte Verkehrsanbindung gegeben, denn mit Parkplätzen schaut es in dieser Gegend eher schlecht aus. Trotz Kurzparkzone und Parkpickerl.

Vor dem Lokal befindet sich ein Schanigarten. Nicht sehr verlockend am Gehsteig zwischen starkbefahrener Straße und Häuserfront. Es saßen auch keine Gäste hier. Ein Gastgarten ist auch vorhanden wie man an einem Türschild ablesen konnte. Ich bevorzugte schon wegen des Windes den Innenbereich. Unmittelbar nach dem Eingang befindet sich der Schankraum, welcher auch der Raucherbereich ist. Rechter Hand ein abgetrennter Raum mit Nichtraucherschild. Da aber die Türe die ganze Zeit meines Besuches offen stand war es egal wo ich Platz nahm. Noch dazu wo im Schankraum nur zwei Gäste saßen. Man roch den Rauch schon aber es war nicht so extrem störend.

Die Gestaltung des Lokales ist sehr altmodisch. Helles furniertes Holz mit dunklen Teilen versehen. Dazu Tischdecken mit bestickten Auflagen. Ich liebe klassische alte Gasthäuser, aber die müssen etwas ausstrahlen. Diese Einrichtung war kalt und unpersönlich. Die vielen Blumentöpfe auf den Fensterbänken brachten auch keine Freundlichkeit in das Lokal. Das Personal welches für die wenigen Gäste sehr zahlreich war, bestand aus einer Oberkellnerin und drei Jungkellner und Kellnerinnen. Eine Dame kam und brachte mir nach Rückfrage die Speisekarte, obwohl ich bevor ich noch Platz genommen hatte fragte ob es Küchenbetrieb gäbe da die Mittagszeit schon vorbei war. Die sofortige Frage nach dem Getränkewunsch ohne in die Karte geblickt zu haben war nervig aber ist leider meistens so. Ich muss mir angewöhnen zu sagen dass ich erst in der Karte schauen will. Also den obligaten großen Apfelsaft gespritzt um € 3,40 bestellt. Die Speisekarte bietet klassische Wiener Küche mit Saisonalen Speisen wie derzeit Kürbis- und Wildgerichte. Dazu gibt es zwei Mittagsmenüs zur Auswahl.

Meine Wahl fiel auf eine Frittatensuppe um € 2,30 und einem Gebackenen Kotelette mit gemischten Salat um € 7,90. Meine Jungkellnerin wurde noch einmal von der Oberkellnerin an meinen Tisch geschickt um zu fragen ob ich einen gemischten Salat wolle oder einen anderen. Da ich lesen kann und es in der Karte mit gemischten Salat steht brauche ich das doch nicht extra anführen. Außer ich will einen anderen Salat. Die Dame hatte etwas Oberlehrerhaftes an sich, in ihrer Art und auch optisch. Der Apfelsaft kam unverzüglich. Die Suppe dauerte verhältnismäßig lange. Das lag wahrscheinlich daran, wie von meinen Sitzplatz schwer zu überhören war in der Küche unter den Damen heftig diskutiert und leicht gestritten wurde. Auch der Jungkellner musste verköstigt werden, wie ich unschwer sah da er vor mir zum Essen Platz nahm.

Als dann die Suppe serviert wurde war ich vom ersten Eindruck positiv überrascht. Ein große alte Suppenschüssel reichlich mit Suppe und Frittaten gefüllt. Der Geschmack der sehr heißen Suppe war auch in Ordnung. Nachwürzen und das Maggiflascherl waren nicht nötig. Leider hielten die Frittaten nicht mit der Suppenqualität mit. Sie waren eigentlich nur gatschig. Sehr dünn geschnitten und sie schmeckten sehr fad. Als ich mit der Suppe fertig war gab die Oberkellnerin hörbar in die Küche weiter das Tisch 20 bereit ist. Tisch 20 war meiner. Ich finde das kann, man alles für den Gast dezenter machen. Auch wenn ich nicht in einem Hauben Lokal bin, wo ich auch noch nie war und auch keine Ambitionen habe hinzugehen, aber etwas Stil kann man in der Vorstadt auch erwarten. Ich bin bei Gott nicht pingelig aber wenn ich mit einer Gesellschaft dort wäre würde mich es schon stören, so wie auch die Konflikte aus der Küche zu hören. Aber jetzt weiter mit dem Essen.

Da ja schon angekündigt, kam das Kotelette sehr flott. Zwei Fleischstücke, garniert mit einem Paradeiserstück, Salatblatt und deiner Zitronenscheibe. Dazu eine Schüssel Salat. Dieser war recht gut mariniert. Der Erdäpfelsalat von guter Qualität. Besser als die Frittaten. Die Panier vom Fleisch schön vom Fett befreit, das Fleisch weich, schön saftig aber ohne irgendwelche Fetteinlagen. Dafür wurde mit Salz sowohl bei der Panier als auch beim Fleisch sehr großzügig umgegangen. Nahe am versalzen. Schade denn die Fleischqualität war recht gut.

Aber irgendwie passte alles zusammen. Die schwachen Vorbewertungen, die jedoch schon über zwei Jahre alt sind und nur von Einmalbewertern vergeben wurden. Was soll man machen wenn man Hunger hat, zu früh zu einem Termin kommt und unmittelbar vor einem Gasthaus steht. Zum lange herumfahren reichte das Zeitfenster nicht, also man riskiert einen Besuch in dem Lokal. Man kann halt nicht immer gewinnen. Für mich hat das Lokal keine Berechtigung in meine Guide „Meine typisch Österreichischen Gasthausbesuche“ aufgenommen zu werden. Das heißt auch für mich es war ein einmaliger Besuch und ich würde das Lokal nicht weiter empfehlen. Da ich auch selten in dieser Gegend bin werde ich auch nicht groß nach Ersatzlokalen Ausschau halten.

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Ich liebe solche Bewertungen, ehrlich, ausführlich und auf den Punkt gebracht. Da kann man sich ein Bild machen. Nicht so wie die Triple 5 Bewertungen mit 5 Sätzen die derzeit tagtäglich auftauchen. HGL von mir und ein großes Danke :-)

16. Oktober 2014 um 18:13|Gefällt mir4|Antworten
am 19. Mai 2012
Caroli
1 Bewertung
1 Kontakt
3Speisen
3Ambiente
3Service

Friendly service, good Austrian food, separate smoking and non-smoking areas, a smallish but pleasant inner courtyard and tables on the pavement outside. Worth a visit.

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am 16. Februar 2012
siegfried
1 Bewertung
1 Kontakt
4Speisen
3Ambiente
3Service

preiswertes und gutes mittagsmenü.personal ist bemüht
aber eher gemächlich unterwegs, besonders der zahl-
kellner.
allgemeiner eindruck: empfehlenswert (wenn man es
nicht eilig hat)

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WAS gab es denn als Mittagsmenü? WIE sieht das Lokal denn aus? (Ambiente) Raucher- oder Nichtraucherlokal? Ist das Lokal behindertengerecht, oder gibt es Stufen zum oder im Lokal? Sind die Toiletten sauber? Fragen über Fragen.

16. Februar 2012 um 00:54|Gefällt mir|Antworten
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Bewertet am 16.02.2012

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