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Gesamtrating
33
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Wirtshaus am SeeWirtshaus am SeeWirtshaus am See
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Wirtshaus am See Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
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Wirtshaus am See

Seepromenade 2
6900 Bregenz
Vorarlberg
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 05574 4 22 10Fax: 05574 4 22 10-4
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Wirtshaus am See

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 26. April 2016
MusersMarie
1
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Wir haben das "Wirtshaus am See" am Sonntag aufgesucht. Anlass war eine Familienfeier. Wir waren elf Personen. Im ersten Stock war eine nette Tafel im Erker mit Blick auf den Gondelhafen hergerichtet. Die Spinnweben vor den Fenstern dürften gelegentlich entfernt werden. Dafür gab's eine schöne Orchidee als Deko.

Der Empfang durch das Personal war sehr freundlich (ein wesentlicher Pluspunkt gegenüber der Vergangenheit). Chef Martin Berthold erkundigte sich zwischenzeitlich persönlich nach unserem Befinden. Beim Rest der Gesellschaft kam Unmut auf, weil ich mit dem Beef Tartar die restliche Speisenfolge blockierte und noch eine Suppe fehlte.

Das Fleisch beim Beef war OK, allerdings fehlten Kapern und es war zu stark "homogenisiert". Auch Butter hätte man zum Toastbrot servieren dürfen. Danach gab es Wiener Schnitzel vom Schein mit Pommes Frites: klassisch, gut, unauffällig. Die Pommes Frites vielleicht etwas stark gesalzen. Dafür gab es Nachschlag bei der Beilage.

Kulinarischer Höhepunkt aus meiner Sicht war das Erdbeer-Tiramisu zum Abschluss: sehr schön angerichtet, zurückhaltende Süße beim Tiramisu und korrespondierende Säure im Fruchtspiegel. Sehr gelungen!

Am Schluss waren für zwei Personen inklusive Trinkgeld 80 Euro fällig. Ein angemessener Preis.

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am 24. August 2015
Experte
Criticus
72
10
24
3Speisen
3Ambiente
3Service
12 Fotos1 Check-In

Das Wirtshaus am See ist für Laufkundschaft geradezu ideal gelegen, nämlich direkt an der Promenade des Bodensees und nur einen Steinwurf von der Bregenzer Seebühne entfernt. Es verwundert uns daher nicht, dass der große Gastgarten praktisch voll ist. Es ist früher Nachmittag, als wir beim Schlendern auf der Seepromenade bei leichtem Sonnenschein zum Wirtshaus am See kommen. Wir freuen uns auf die heutige Turandot-Vorstellung auf der Seebühne und vorher auf das Abendessen, für welches wir im Restaurant Neubeck reserviert haben. Wir sind aber einer kleinen Zwischendurch-Mahlzeit nicht abgeneigt. Außerdem sehe ich auf der Karte in der Vitrine, dass es hier Bodenseefelchen gibt. Mein letzter Besuch bei den Bregenzer Festspielen ist zwar schon lange her, aber ich erinnere mich, dass ich damals in einem Lokal namens „Hexenstüble“ (oder so ähnlich) hervorragende Bodenseefelchen gegessen habe.

Wir lassen uns im Gastgarten an einem der wenigen freien Tische nieder. Der Gastgarten ist mit einfachen Gartenmöbeln ausgestattet und macht einen eher nüchternen Eindruck, aber der Blick auf den Bodensee ist ganz einfach schön.

Trotz des regen Betriebes werden wir relativ rasch von einer etwas stärkeren Kellnerin nach unseren Wünschen gefragt. Ich bestelle das Bodenseefelchenfilet, welches in der Karte „mit Butter gebraten“ und „im Gemüsekranz mit Salzkartoffeln“ um € 19,80 angepriesen wird. Critica möchte sich den Appetit für den Abend aufheben und bestellt nur einen „Bunten Salatteller mit French Dressing“ (€ 5,50).

Wir staunen, wie schnell die Kellnerin mit den bestellten Speisen wieder bei uns ist. Zwischen Bestellung und „Lieferung“ lagen gefühlsmäßig nur wenige Minuten. Und das, obwohl der Gastgarten praktisch voll war. Was von manchen als toller Service verstanden werden dürfte, hat uns eher verunsichert. Ja ja, es ist schwer, es allen recht zu machen.

Der Teller mit dem Bodenseefelchenfilet wurde ziemlich lieblos gestaltet: auf einem kleinen Berg TK-Gemüse liegen zwei kleine Filetstücke vom Bodenseefelchen. Critica meint, zu diesem Preis könnte etwas mehr Fisch am Teller sein. Sie holt sich mit ihrer Gabel ein Stück vom Filet, beäugt es kurz und kritisiert, dass die Farbe des Fleisches nicht (mehr) ganz hell ist, was für sie ein Zeichen dafür sei, dass der Fisch entgegen der Behauptung in der Karte nicht ganz fangfrisch ist. Ich widerspreche vorsichtig und gebe zu bedenken, dass die Bodenseefelchen doch eine eigene Art von Forellen sein könnten, die von vorneherein ein nicht so weißes Fleisch wie sonstige Forellen haben, ernte aber nur ein mitleidiges Lächeln. Und dann fragt mich Critica: „Und wo ist die Butter? Siehst du oder schmeckst du eine Butter?“ Ich gebe mich geschlagen. Weder sehe ich noch schmecke ich eine Butter, obwohl das Filet in der Karte „mit Butter gebraten“ angeboten wird. Aber in der Karte steht ja nicht, wieviel Butter verwendet wird. Damit ich auch etwas zur Kritik beitragen kann, verweise ich darauf, dass auch der „Gemüsekranz“ fehlt, was aber ohnedies jeder mit freiem Auge sehen kann, weil das Gemüse eben wie ein kleiner „Berg“ auf den Teller gegeben und die beiden kleinen Filetstücke draufgeworfen – nein, pardon – darauf gelegt worden sind. Um Mißverständnisse zu vermeiden: Der Teller war geschmacklich nicht schlecht, ich habe immerhin auch alles aufgegessen, aber der Teller hatte halt nur die Qualität eines „Menu-Tellers“ und nicht die Qualität eines A la carte-Tellers um € 19,80. Aber die Salzkartoffeln waren wirklich gut.

Dafür war Critica's „Bunter Salatteller“ sehr gut und reichlich. Die Salate waren frisch und knackig. Auch das French Dressing hat gepasst.

Rein informativ habe ich mir die Weinkarte angesehen. Das Angebot an Weinen ist vielseitig und gut sortiert. Zu meiner Freude sehe ich auch mehrere Weißweine von einigen Top-Winzern aus der Steiermark.

Fazit, soweit für uns beurteilbar: Das Essen ist gut, aber nicht aufregend. Der Blick auf den Bodensee entschädigt für den nüchternen Gastgarten. Das Essen wird rasch serviert. Die Bedienung ist freundlich. Der Wohlfühlfaktor hat sich nicht eingestellt.

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Kommentar von am 25. Aug 2015 um 20:40

finde diese Bewertung absolut stimmig, dieses Lokal hat zur Zeit noch Festspielpreise welche sich auch in der Qualität leider negativ auswirken. In der Nebensaison kann man hier wirklich sehr gut Essen ( richtige Vorarlberger besuchen das Lokal nur in der Nebensaison, sprich nicht Festspielzeit ) :-) Vor allem am WE das Frühstücks Buffet ist sehr zu empfehlen

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am 4. Mai 2013
Pressesprecher
89
34
19
3Speisen
4Ambiente
4Service
18 Fotos1 Check-In

Da steht es, mit seinem markanten Krüppelwalmdach und Fachwerk: das "Wirtshaus am See", in der Bregenzer Seeanlage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Festspielhaus. 1906 erbaut, 1995 unter Denkmalschutz gestellt und 2004 fast abgebrandt erstrahlt es in neuem Glanz. Es ist ein nicht gänzlich lauer Frühlingsabend und die Zuckerpuppe und ich bekommen nur noch einen Tisch im Freien. Aber die Kombination aus Heizschwammerl, Markise, Glaswänden und bereitgestellte Decken lassen die 15 Grad erträglich erscheinen.

Die Bedienung mit bundesrepublikanischen Wurzeln geleitet uns zum reservierten Tisch, macht uns gut trainiert auf die Tagesempfehlung (Kalbsrahmbeuschel) aufmerksam, stellt ihren Humor unter Beweis (kleiner Scherz mit meinem Nachnamen), drückt uns die Karte in der Hand und nimmt die Getränke auf.

Diese steht unter dem Motto "Frühlingserwachen" und bietet allerlei Leckereien mit regionalem Bezug zu vernünftigen Preisen. Wir wählen für den Anfang einen Salatteller (5,20 Euro) sowie - kleiner Sonderwunsch meinerseits, weil nur im Menü angeführt - Bärlauchrahmsuppe (5,10 Euro). Die Bedienung kämpft kurz mit dem Boniergerät, was wiederum zu einer witzigen Interaktion führt. Es scheint aber alles gut geklappt zu haben, weil kurz später die Vorspeisen kommen. Die Bärlauch-Note der Suppe ist gut wahrzunehmen. Allerdings ist für meinen Geschmack etwas viel Obers verarbeitet worden. Der Salat ist frisch, mit einem guten Joghurt-Dressing angemacht und wird mit Roggenbrot serviert.

Von der Lieferung der Vorspeise bis zur Hauptspeise vergeht eine knappe halbe Stunde. Die Zuckerpuppe hat Gambas (scharf) in heißem Olivenöl mit Baguette (12,40 Euro) gewählt. Leider ist der Sud wirklich sehr ölig, und die im Abgang tatsächlich scharfe Chilinote übertüncht den Geschmack der Gewürze. Außerdem sind die Garnellen zu wenig scharf angebraten. Ich habe ein Putenrahmschnitzel mit Reis und Gemüse der Saison (11,20 Euro). Eigentlich hätte ich eine etwas sämigere Sauce erwartet. Pute und Reis machen das Gericht tendenziell etwas trocken. Das Highlight ist das Gemüse: Kohlrabie, Karfiol, Zuckerschoten, Möhrchen, Karotten ... alles sehr knackig und sehr wohlschmeckend.

Die Bedienung - sowohl im Service als auch in der Küche ist übrigens auffallend viel Personal engagiert - erkundigt sich zwischendurch nach den Getränken und fragt nach dem Abservieren immer, ob's auch wohl recht war. An den anderen Tischen werden zwischenzeitlich auffallend oft Kässpätzle serviert, die in einem Holztrog geliefert und vorgelegt werden. Während dessen läuft die vor 100 Jahren und 4 Tagen erstmals in Dienst gestellte Hohentwiel aus dem Bregenzer Hafen aus und dampft an uns vorbei.

Der Gang zur Toilette ermöglicht einen Blick ins Innere: alles neu hergerichtet, edler schwarzer Natursteinboden, viel Holz und sehr kleinräumig strukturiert. Die WC's befinden sich im Keller, wo die Raumhöhe knapp zwei Meter betragen dürfte. Die Stühle im Gastgarten sind übrigens mit Kunststoffkorbgeflecht überzogen. Auch die Tische mit Holzoptik haben eine widerstandsfähige Kunststofftischplatte.

Kommen wir zum Finale: die Zuckerpuppe läßt es mit einem doppelten Espresso bewenden, ich gönne mir neben der Melange das Vorarlberger Riebel-Tiramisu mit grünem Apfel-Sorbet und Früchten (7,10 Euro). Das Sorbet hat einen sensationellen Apfelgeschmack. Beim Tiramisu ist der Riebel lediglich der Biskotten-Ersatz und fällt geschmacklich nicht ins Gewicht. Es dominiert Zitronat.

Resümee: 58 Euro für zwei Personen mit 2 bzw. 3 Gängen sind OK, das Service ist tip top, die Küche ist guter Durschnitt mit Ausreißern nach oben (Suppe, Gemüse, Sorbet) und das Ambiente ist - bevorzugt in der wirklich warmen Jahreszeit - sehr schön.

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Wirtshaus am See - Karte
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Bewertet am 04.05.2013

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