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Wiener RathauskellerWiener RathauskellerWiener Rathauskeller
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Wiener Rathauskeller Info
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18:00-23:30
Di
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Mi
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Wiener Rathauskeller

Rathausplatz
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 405 1210Fax: 01 405 1219-27
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2 Bewertungen für: Wiener Rathauskeller

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. September 2014
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49 Fotos1 Check-In

Der „Wiener Rathauskeller“ ist definitiv eine alteingesessene Institution in Wien, nicht nur für Touristen. 1899 wurde der „Wiener Rathauskeller“ eröffnet – vom damaligen Bürgermeister, Dr. Karl Lueger, der heutzutage, trotz seiner hervorragenden Leistungen für Wien (z.B. erste Hochquell-Wasserleitung), nicht unumstritten ist. Vor nicht allzu langer Zeit hat man ja sogar den „Dr. Karl Lueger-Ring“ in den „Universitätsring“ umbenannt – eine wohl sinnlose, kostenintensive, klassische „Gutmenschen- Aktion“ - es wäre denn, man hätte für die Wiener konsequenterweise gleichzeitig auch das Wasser abgedreht, das „Lueger-Denkmal“ aus Wien entfernt und den „Lueger-Platz“ sowie die „Luegerkirche“ am Wiener Zentralfriedhof umbenannt.

Im Rathauskeller, der ja bis heute „als Sitz des guten Geschmack’s“ (© „Wiener Rathauskeller“) gilt, werden natürlich vorwiegend Speisen aus der traditionellen Wiener Küche geboten. Man bemüht sich aber auch, laut Eigendefinition, zeitgenössische Trends zu berücksichtigen und setzt auf Produkte heimischer, regionaler und biologischer Qualität und Herkunft. Daher hat auch die saisonale Küche im „Rathauskeller“ einen hohen Stellenwert. Die vollständige Speisekarte kann man hier einsehen: Link.

Der Abgang zum Rathauskeller befindet sich direkt am rechten Gebäuderand des Wiener Rathauses – von der Frontansicht aus gesehen. Ein kleines Foyer, ein paar Stufen abwärts, und man befindet sich am Empfang. Freundlich begrüßt, nach unserer Reservierung gefragt, die ich hier übrigens empfehle, wurden wir einem sehr netten und zuvorkommenden Servicemann „übergeben“, der uns an unseren Tisch geleitete. Bereits der Blick entlang des immens langen Kellergangs unter dem Wiener Rathaus war sehr beeindruckend. Der „Salon Ziehrer“ aber, wo wir, vorbei an einem Karussell mit diversen Destillaten und Aperitifs neben dem Salon-Eingang, hingeführt wurden, der raubte einem schon fast den Atem. Barock, überwältigend, mondän, prunkvoll, herrschaftlich – einfach traumhaft schön, wenn auch etwas dunkel. Unglücklicherweise war genau zu diesem Zeitpunkt eine sehr laute, spanische Reisegruppe anwesend, die aber glücklicherweise just in diesem Moment im Aufbrechen war – es wäre sonst akustisch unerträglich gewesen. Damit sollte man im „Rathauskeller“ offensichtlich wohl jederzeit rechnen.

Im Rathauskeller gibt es in Summe fünf öffentliche Gasträume / Speisesäle:

*** Der „Salon Ziehrer“ ***
Neubarock eingerichtet, zahlreiche Gold-Verzierungen, Seidentapete, goldverzierte dunkle Vertäfelung des gesamten Raumes samt Vitrine mit klassischem Augarten-Porzellan – Platz für etwa 50 Personen

*** Der „Lanner- bzw. Leharsaal“ ***
2005 von Rainer Maria Latzke völlig neu gestaltet, lichtdurchflutet, aufgehellte Atmosphäre, blick- und schalldicht teilbar für kleinere Veranstaltungen – Platz für etwa 180 Personen

*** Der „Rittersaal“ ***
Ein klassischer, großer Festsaal, wie man ihn auf großen Burgen findet, gestaltet vom Architekten des Rathauses, Friedrich Schmidt – Platz für etwa 180 Personen

*** Der „Grinzinger Keller“ ***
Der Name stammt von dem riesigen, handgeschnitzten Holzfass, das sich in diesem Raum befindet – aus dem berühmtesten Heurigenbezirk „Grinzing“. Hier finden auch die „Austrian Dinner-Shows“ statt – Platz für etwa 220 Personen

*** Das „Augustiner Stüberl“ ***
Natürlich stand „der liebe Augustin“ hierfür als Namensgeber, für kleinere Feiern, Weindegustationen, etc. – Platz für etwa 50 Personen

Wie schon erwartet, wurde uns eine feine, stilvoll in Leder gebundene Speisekarte gereicht. Selbstverständlich sind im „Rathauskeller“ alle Servicekräfte fein gekleidet. Ja, in der Speisekarte findet man die typischen Wiener Klassiker wie Kalbstafelspitz, Rinderbouillon mit diversen Einlagen, Alt-Wiener Suppentopf, Fiakergulasch, Kalbsbeuschel, Tafelspitz, Schulterscherzel oder Zwiebelrostbraten, aber eben auch Branzino, Ricotta-Ravioli, gebackene Schaffrischkäse-Nockerl oder eine Gurkenkaltschale.

Zu trinken hatten wir ein „Null Komma Josef Alkoholfrei“ (EUR 3,50 / 0,33l)), ein „Ottakringer Rotes Zwickl“ (EUR 3,50 / 0,33l), einen durchaus brauchbaren „Doppelten Espresso (EUR 4,30) sowie eine „Melange“ (EUR 3,50) von Julius Meinl. Außerdem noch eine Karaffe Wasser (keine Berechnung), allerdings wurden weder Bier, noch Wasser vom Servicepersonal eingeschenkt, was wir eigentlich erwartet hätten.

Für die Speisen hatten wir einen Gutschein, ein „4-Gang-Menü inkl. Gedeck“, bestehend aus:
---- 1. Gang-Kalbstafelspitz
---- 2. Gang-Gurkenkaltschale
---- 3. Gang-Rinder-Lungenbraten mit Erdäpfeln und Gemüse
---- 4. Gang-Eisbecher mit Früchten

Das Gedeck bestand lediglich aus einem Baguette und einem Kornbaguette und drei Kügelchen Butter pro Person. Weder inspiriert noch kreativ oder aufregend, das Brot nicht hausgemacht. Bezahlen würde ich dafür nicht wollen.

1. Gang – „Kalbstafelspitz“
Besser kann man einen Kalbstafelspitz nicht garen, ein wunderbares, rosa gefärbtes Stück Fleisch wurde hauchdünn aufgeschnitten. Das Fleisch war sehr schmackhaft und immer noch saftig. Mariniert mit einer leichten Kernöl-Marinade, etwas vom frisch gerissenen Kren dazu gereicht und mit einer ansprechenden Dekoration ausgarniert – ein Traum. Negativ nur, dass man ungefragt das noch übrige Brot vom Gedeck beim Servieren des Kalbstafelspitzes abservieren wollte – eine Unart, besonders, wenn man als Gast nicht gefragt wird, und wir das restliche Brot natürlich noch zum Kalbstafelspitz genießen wollten. Nichts desto trotz wüsste ich nicht, was man an diesem Gang großartig besser machen könnte, und daher gibt es von mir hierfür ein seltenes aber verdientes „AUSGEZEICHNET“ (5).

2. Gang – „Gurkenkaltschale“
Die Kalte Suppe war sehr harmonisch mit frischer Dille abgeschmeckt, leichtes Knoblaucharoma, intensiv schmeckende Gurke und mit frischem Schnittlauch ausgarniert – eine sehr üppige Portion übrigens. Leider aber war die Kaltschale handwerklich nicht sehr toll gefertigt, sie hatte eine bröselige und ausgeflockte Konsistenz – das dürfte nicht passieren. Geschmacklich ein glattes Gut, weil eben doch keine sonderlich geschmackliche Überraschung, küchentechnisch aber schwach. In Summe gibt es daher leider nur ein gutes „MÄSSIG“ (2).

3. Gang – „Rinder-Lungenbraten mit Erdäpfeln und Gemüse“
Zu unserer Überraschung wurden wir nicht nach der gewünschten Garstufe für unsere Steaks gefragt – ein grober Schnitzer. Prompt wurden beide Filets durchgebraten serviert, was wir natürlich sofort reklamierten. Uns wurde sofortiger Ersatz angeboten, wir lehnten aber beide ab, weil zum einen die Fleischqualität so gut war, dass die Steaks noch immer sehr schmeckten, und zum anderen brachten wir es nicht übers Herz, die beiden Filets in den Mistkübel zu schicken – das hat sich das wunderbare Fleckvieh nicht verdient. Geschmacklich gab es am Fleisch nichts auszusetzen, sehr guter Rindfleischgeschmack, außen eine schöne Kruste, gut gewürzt.

Die dazu gereichte Portweinreduktion war ausgezeichnet – ein herrliches, tolles Safterl. Das Gemüse dazu war ebenfalls sehr gut gegart, zusätzlich angebraten und wurde in Richtung „mediterran“ gewürzt. Die Petersilerdäpfel als zusätzliche Beilage hatten leichte Bratspuren, wurden also völlig korrekt gefertigt. Das als Garnitur gereichte Thymian-Zweigerl fand ich persönlich gut, konnte man sich doch so noch ein paar Blätter davon frisch in das Gemüse rebeln - für das Fleisch war es natürlich nutzlos. Es ist sehr schade, dass ich jedoch wegen der Filets in Summe nur ein „GUT“ (3) geben kann. Bei optimalem Steak wäre der Gang fast schon ausgezeichnet gewesen.


4. Gang – „Eisbecher mit Früchten“
Ein sehr unkreatives Dessert, das man eigentlich im „Wiener Rathauskeller“ nicht erwarten würde. Das Eis war zwar von der guten TK-Sorte, aus dem Hause Mövenpick, jedoch bekommt man halt fertiges Eis in fast jedem Gasthaus. Die Sorten Erdbeere, Amarena mit weißen Schokoladen-Crunchies und Vanille waren gut, das Obershäubchen aus echtem Schlagobers gefertigt. Ausgarniert wurde mit frischen Beeren, einer Physalis und zwei Hohlhippen. In diesem Rahmen und auf diesem Niveau waren das leider nur „MÄSSIGE“ (2) Desserts.


Für die Speisen gebe ich daher in Summe ein „GUT“ (3), weil der Durchschnitt der vergebenen Punkte eben (5+2+3+2)/4 = 3 = „GUT“ ergeben. Sehr unterschiedliche Kochleistungen in den einzelnen Gängen haben wir hier, unerwarteterweise, erfahren müssen. Man stellt fest, der „Rathauskeller“ hat vom einstigen Glanz unter dem Küchen-Großmeister, Helmut Österreicher, leider einiges verloren - man hat auch keinerlei Auszeichnungen oder Hauben mehr.

Für das Ambiente gebe ich gerne ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5). Historisch, wunderschön, neubarock, herrschaftlich und mondän präsentiert sich der Rathauskeller insbesondere im „Salon Ziehrer“. Die laute Akustik zu bemängeln, wäre eher fehl am Platz, befindet man sich doch in historischen Kellergewölben. Tadellose Tischeindeckung, Stoffservietten, gutes Porzellan und Vieles mehr sind im „Wiener Rathauskeller“ obligat. Die Toiletten sind sehr sauber, ebenfalls prunkvoll mit goldenen Armaturen, viel Marmor, aber leider auch mit einer kaputten Lampe, die so gar nicht in das Gesamtbild passt.

Der Service war unheimlich freundlich, höflich und bemüht, ging mit dem Küchen-Fauxpas beim Filet sehr professionell um, fragte immer wieder nach, ob alles passen würde, erkundigte sich jedoch beim Filet nicht, welche Garstufe wir gerne hätten, wollte das Brot vom Gedeck beim Servieren des ersten Ganges einfach ungefragt abservieren und schenkte zu keiner Zeit Getränke am Tisch ein – in diesem Rahmen und auf diesem Niveau, nicht nur preislich, erwartet man sich einfach mehr, und daher gebe ich leider nur ein „GUT“ (3), wiewohl weder die beste Ehefrau von allen noch ich „gehätschelt“ und „getätschelt“ werden wollen. Die beiden konsumierten Cafés gingen als Wiedergutmachung für den Filet-Fauxpas aufs Haus.

Fazit: auch wenn uns die Speisen im „Wiener Rathauskeller“ nicht wirklich überzeugen konnten, sollte man den „Rathauskeller“ trotzdem unbedingt einmal in voller Pracht gesehen und erlebt haben. Das Preis-/Leistungsverzeichnis finde ich in Anbetracht des hier Gebotenem nicht ganz angemessen, da die Preise natürlich gehoben sind. Man macht immer wieder Veranstaltungen, wie etwa die „Austrian Dinner Show“, eine „Silvestergala“ und Ähnliches. Im Sommer findet das „Sommer-Café im Wiener Rathaus“ mitten in einem der Hofgärten des wunderschönen „Wiener Rathauses“ statt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. März 2012
Experte
Gastronaut
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2Speisen
3Ambiente
2Service
18 Fotos1 Check-In

Gibt es Fast Food für Fortgeschrittene? Hier leider schon, und der Gedanke an ein Schnellrestaurant überkam uns hier sowohl im Zusammenhang mit der Küche, als auch im Zusammenhang mit dem Service. Aber alles der Reihe nach...

Wir hatten nun einen Tisch für sieben Personen im Rathauskeller reserviert, dieser Tisch befand sich im eigentlich sehr elegant gestalteten Zieher-Saal im Untergeschoss des Wiener Rathauses. Aufgrund der Größe dieses Raumen kamen wir uns zwar ein wenig vor wie Wartende in einer altertümlichen UBahnhofshalle, aber das sollte unserer Stimmung keinen Abbruch tun. Der Aufstrich auf den Plätzen tat das aber sehr wohl. Neben einem kleinen Schüsselchen mit Olivenöl hatte jeder Gast auch ein Tigelchen mit Liptauer auf seinem Platz stehen. Nur eine Messerspitze davon reichte um jedem klarzumachen, dass es sich bei diesem Liptauer nicht um einen selbstgemachten, sondern um ein fertiges Massenprodukt eines bekannten Herstellers handelte.

Die Bestellung des ersten Weines ging noch recht flott über die Bühne, nach nur (!) zehn Minuten hatten wir den ersten Grünen Veltliner am Tischstehen, dicht gefolgt von einem Gruß aus der Küche, den uns der gestresste Kellner lieblos auf den Tisch warf. Bei diesem Gruß handelte es sich - ein wenig untypisch für die sonst so betont österreichische Küche des Herrn Helmut Österreicher - um ein Stück geräucherten Thunfisch auf Glasnudeln. Dies wäre ja no in Ordnung gewesen, nur wurde der Thunfisch von einer darauf portionierten süßen Chilisauce Marke Supermarkt geschmacklich ermordet. Schade eigentlich...

Schade war es auch, dass der geräucherte Wildlachs als Menü-Vorspeise weder mit Zwiebeln, Jungzwiebeln, Senf oder Zitronen, sondern nur auf einer schweren undefinierbaren Kräutercreme serviert wurde, was das Geschmackserlebnis leider den Bach hinuntergespült hat. Dafür wurde immerhin die Artischockencremesuppe von allen gelobt!

Die Bestellung des Weines für die Hauptspeise geriet zum Fiasko. Die Entscheidung für den Wein war nocht leicht gewesen, bestellten wir doch als Hauptspeise zum einen gegrillten Wolfsbarsch und die anderen geschmortes und gebratenes Kalbfleisch. Ein Wiener Gemischter Satz sollte in der Regel beides abdecken. Wie bestllten zwei Flaschen vom uns wohl bekannten Weingut Wieninger. Fünf Minuten später kam der gestresste Kellner mit zwei Flaschen Gemischter Satz vom Weingut "Rotes Haus" - das ja zu Mayer am Pfarrplatz gehört - zurück und meinte, die hätten nur diesen gemischten Satz. Nachdem wir den üblichen Preisunterschied zwischen Wieninger und Rotes Haus kennen, erkundigten wir uns denn nach dem Preis pro Flasche - nachdem dieser nicht in der Karte stand - und wurden belehrt, dass man diese Flaschen natürlich NICHT zu jenem Preis haben konnte, unter dem der andere Gemischte Satz in der Karte stand. Sofort darauf verschwand der gestresste Keller mit den beiden Flaschen und kehrte 10 Minuten später, mit jenem Wein zurück, den wir ursprünglich bestellt hatten. Der war zwar köstlich, nur warm. Der Kellner verschwand also wieder mit den Weinen und kehrte erst weitere 15 Minuten später wieder zurück mit den Weinen, während wir unsere mittlerweile gelieferten Hauptspeisen bereits zur Hälfte aufgegessen hatten und für zwei ganze Flaschen gar keinen Bedarf mehr hatten. Der Kellner begann die eine Flasche, die wir noch wollten, einzuschenken und - Absicht oder nicht - schaffte es die Flasche so auf uns alle aufzuteilen, dass mir ein geschätztes 32stel ins Glas geschüttet wurde....Doch...ich unterstelle Absicht...

Zu den Hauptspeisen: Mein Wolfsbarsch war von der Konsistenz und dem Geschmack in Ordnung, das komplette Fehlen von Öl, Zitrone und Knoblauch machten daraus aber leider einen Durschnittsfisch. Das geschmorte und gebratene Kalb war geschmacklich nicht schlecht nur war die gebratene Scheibe für sensible Gemüter schlicht zu wenig durch.

Bei der Nachspeise, einer "7-lei Schokoladevariation" war auffällig, dass zumindest zwei dieser sieben Schokoladevariationen keinerlei Schokolade beinhalteten, und eine sogar lediglich aus billigem Vanilleeisbestand. Trotzdem war die tatsächlich schokoladige Schokoladevariation das wahre Highlight des Abends.

Insgesamt waren wir, wie schon eingangs erwähnt, enttäuscht von dieser kulinarischen Erfahrung und auch das Service war alles andere als gut. Einem Küchen-Großmeister wie Helmut Österreicher ist dieses Lokal in diesem Zustand leider wirklich unwürdig!

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Letzter Kommentar von am 24. Jän 2014 um 11:31

"Unser Hauptaugenmerk gilt der gutbürgerlichen klassischen Wiener Küche mit zeitgenössischen Trends." ... Zitat aus dem offiziellen Restaurantfolder. Wir waren im Dezember zu viert dort. Schon bei der Rezeption wurden wir wärmstens empfangen und in das kleine geschmackvolle Restaurant geführt. Aufgrund der vielen Events, die dort stattfanden, war dementsprechend auch viel los. Nichtsdestotrotz wirkte sich diese Tatsache nicht auf die Atmosphäre im A la Carte Restaurant aus. Die Tische im Restaurant waren stilvoll und elegant gedeckt und die auf das Ambiente abgestimmte Musik gab dem Ganzen einen perfekten Touch. Wir waren nicht nur vom guten Essen angetan sondern auch von der besonderen Art und Weise, wie wir vom Servicepersonal behandelt wurden. Das Restaurant hält, was es verspricht. Tolle Location im Herzen Wiens, gemütliche Atmosphäre und gute Wiener Küche, wie man es erwartet.

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Bewertet am 03.03.2012

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