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Ruetzenhof

Hinterer Sonnberg 14
6365 Kirchberg in Tirol
Tirol
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 05357 2855
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1 Bewertung für: Ruetzenhof

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. August 2012
leckermaeulchen
38
7
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Für einige Besucher der Region Kirchberg führt der Weg schon mal zum Ruetzenhof. Spätestens beim Lesen des Schilds welches oberhalb der Eingangstür montiert ist, wird schnell klar, es ist nicht irgendein „Hof“ , man ist zu Besuch bei einer legendär gewordenen Gaststätte, die von den Einheimischen liebevoll RUETZEN genannt wird.
Da waren wir also angelangt. Der Tag war prächtig. Außentemperatur lag über 30 Grad, wir hatten am Vormittag tüchtig Sport betrieben, Ausrede genug um sich den Freuden des Lebens widmen zu wollen. Wir waren hungrig, durstig und gierig nach schöner Erfahrung. Zunächst der Anblick des alten Bauernhauses. Tiroler Stil, komplett in Holz gehaltene Fassade. Eine echte Pracht dieses Anwesen! Wir nahmen auf der Naturterrasse Platz. Unter dem Sonnenschirm bekamen wir den nötigen Schatten.
Kaum waren wir angekommen, kam die Chefin auch schon herbei geeilt. „Herzschlich willkrchommen“ posaunte sie lächelnd und überreichte uns sogleich die Speisekarten.
Da war sie nun die Qual der Wahl. Die Speisekarte voll mit den Dingen auf die man brutal Lust hat wenn man „riachtig“ hungrig „isch“ Diverse Rostbraten und Schnitzelvariationen, aber noch wesentlicher das hausgemachte tiroler „Gröschtl“ oder auch die berühmten „Kasspatzln“
Dennoch wollten wir es von der Chefin genauer wissen. Die Patronin machte es uns nicht leichter. „Heit gibt´s an Ho(a)ckbro(a)tn mit Blaukraut und greschte Kartoffln, auch gibt´s heit a Koibsroulade ebenfalls mit Blaukraut und greschte Kartoffln“
Das überzeugte nun doch sehr. Erstens die mehr als überzeugende und sehr authentische Ausführung der Ansprache, zweitens wollten wir uns nicht weiter vorstellen wie „gschmagchige“ Speisen klingen, sondern wir wollten sie nun endlich auch am Gaumen zerschmelzen lassen. Der Tag war „hoaß“ deshalb reichte uns viel flüssige Limonade in Form von gespritztem Hollunder. Auch das Bier vom Faß war ein ‚Genuß, zu mehr kamen wir einfach nicht. Zu heiß der Tag, zu wichtig unsere Aufgabe: das Kennenlernen der kulinarischen Künste der Küche zur „Ruetzen“

Zur Vorspeise gab´s
„Salot“ einfach gemischt, einfach gut. Die wichtigste Hürde wurde mit Leichtigkeit genommen, der Kartoffelsalat war himmlisch, Kraut und Blattsalat waren prächtig mariniert. Der Salat war also ein guter Vorbote auf die

Hauptspeise

Der faschierte Braten wurde mit reichlich Blaukraut und den gerösteten Kartoffeln serviert, ebenso erhielt meine bessere Hälfte die Kalbsroulade mit gleichen Beilagen. Was passiert hier mit uns? Die Kruste des Bratens war so wunderbar knusprig, dennoch war das faschierte Fleisch locker geblieben und doch recht dunkel, was dafür sprach, dass kaum Brot in der Masse war. Auch die Roulade war saftig, zart und wunderbar mürb. Die Beilagen waren erstklassig zubereitet und gewürzt. Warum sagen so viele Menschen „zu Hause schmeckt´s am besten?“ Antwort: „weil das Fleischerl zu Hause so wunderbar im Saucerl schwimmt“ So auch in der Ruetzen. Jeder Biss kann noch gerne am Teller mit etwas Sauce aufgesogen werden. Beim anschließenden Verzehr gibt es dann ein Feuerwerk der Aromen am Gaumen – einfach himmlisch. Wir fragten bei der Chefin nach, warum vieles hier so schmeckt. So schmecken tut´s, weil ihr Mann nicht nur Chef der Küche, sondern auch des eigenen „Stois“ ist. Der „Stoi“ also der Stall befindet sich gleich in Nachbarschaft der Ruetzen. Hier werden aus eigener Tierhaltung, glückliches Vieh für die Gastronomische Weiterverwendung gehalten. Ein Musterbetrieb!
Nun, wir waren gedanklich rund und voll, aber, was uns nun doch sehr interessierte, war die

Nachspeise

Frau „Chef“ lächelt uns bei der Frage nach ihrer Empfehlung an und meinte kurz „der Marühnkuachn is frisch“ Das klang für uns ganz wie ein Befehl also bestellten wir. Der Marillenkuchen war mit einem Wort als „flaumigst“ zu beschreiben. Der Teig war vielleicht sogar zu kurz im Backofen. Aber das Ergebnis war uns vorher so nicht bekannt. Klar, es war ein Kuchen. Am Gaumen begann es schnell wie Creme mit Marillen zu schmecken. Nichts für Verbraucher die es gerne trocken haben, für uns war es an diesem Tag „paradiesisch“. Der Kaffee dazu mundete vorzüglich. Unser Körper gab uns ein Signal der Zufriedenheit. Wir blickten hinab ins Tal. Friedlich lag uns Kirchberg zu Füßen. Der Himmel an diesem Tag so blau , die Berge um uns herum so prächtig. Prächtig ist auch unser Stichwort. Es war prächtig hier gewesen zu sein. Wir wollen wieder kommen, keine Frage. Die „Ruetzen“ ist eine Ausnahmegasstätte an einem Ausnahmeort. Will man hier Stammgast werden? Zwingend!!

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Bewertet am 26.08.2012

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