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Ambiente
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44
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Gesamtrating
41
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Gastgarten, Schanigarten
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Do
18:00-24:00
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anita47
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Materia

Tigergasse 31
1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 402 69 16

2 Bewertungen für: Materia

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. Dezember 2018
Experte
Stammersdorfer
334 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
17 Fotos1 Check-In

MATERIA - ein weiterer neuer Italiener in Wien, ja und einer wo sich ein Besuch mehr als lohnt. Man findet ihn im 8ten, in der Tigergasse 31, nahe der Josefstädter Straße, da wo die 2er Bim die Station Albertgasse hat.

Auf der Homepage ist zu lesen, kein a la carte Essen, es gibt Menüs mit 4 bis 6 Gängen zu 45, 55 oder 65 Euronen. Selbstgemachte Pasta, saisonale Produkte und Schätze aus Italien und Österreich. Na dann, auf geht’s.

Wir haben etwa zwei Wochen zuvor, telefonisch einen Dreiertisch für Samstag den 8.12.2018 reserviert, die Lieblingsschwägerin ist mit dabei an diesem Abend. Juhu!

Hinein mit Schwung, es geht einige Stiegen hinunter, nein behindertengerecht schaut anders aus, ist aber der alten gewölbeartigen Räumlichkeit geschuldet. Man steht vor der Bar und zwei Zweiertischen, rechts die anderen 18 Plätze. Die Tische klein, mit heller Holzplatte, die man gut zu einer großen Tafel zusammenstellen könnte. Sessel haben eine Plastiklehne, naja nicht ungemütlich aber passen nicht ganz zum Lokal.
Dem an und für sich schönen Holzboden fehlt noch die Patina, da neu und die Raumakustik bei voller Hütte nicht so berauschend. Dennoch ein Lokal das mir von der Art her gefällt. Hell, freundlich, weiß ausgemalt, mit einige Bildern an der Wand und alles sehr sauber und gepflegt. Wie gesagt mir uns gefällts.
Von den 22 möglichen Gäste waren 21 da, weil wir hatten zu dritt einen 4er Tisch, wobei wir aber sicherlich mehr konsumiert haben, als so mancher 4er :-) PROST

Das Service sehr gut, sympathisch, aufmerksam, freundlich und wenn Francesca, ihres Zeichens Römerin und Chefin dann auch noch besser deutsch spricht, wird sie sicher noch etwas herzlicher werden, oder es ist auch etwas Small Talk möglich. Derzeit kommt ihr leider noch kein Lächler aus, ist aber sicherlich den Sprachbarrieren geschuldet, aber sonst..... Nicht falsch verstehen, sie macht ein sehr guten Job.....
Ihr zur Seite ein junger Mann, vermutlich auch Italiener, er versteht kaum Deutsch, aber sie sagt ihm e zumeist was er tun soll, bringen und abservieren und so kann man auch über ihn absolut nix negatives sagen.

Meine Mädls haben sich für 4, ich mich für das volle Programm entschieden.

Der kulinarisch erfreuliche Abend startet mit Paradeiserbrot und sonst noch einem, ähnlich wie ein Striezel und warm, köstlich!
Dann kam der Gruß von Stefano, Muttern aus Salzburg, Vorfahren aus den Abruzzen, mit Francesca liiert und er zieht die Fäden am Herd. Es war ein knusprig paniertes Bällchen, mit gerissenem Schwein. Auf der Burg Kreuzenstein sagen sie zfetzte Sau dazu :-)) Auch der Appetitanreger war richtig gut!
Gang eins, Cappuccino di Brokkoli, von der Optik her nicht berauschend, aber geschmacklich ein richtig gutes Suppal, mit einer Käsehaube, in einem großen gläsernen Kaffeehäferl mit Hengl serviert.
Gang zwei Animelle Glassata - Kalbsbries mit Ricotta, die Datteln leider aus. Das Bries bissfest, auch einwandfrei, mit einer Art dünner Panier, keine Ahnung was das war. Das einzige Gericht des Abends das mich nicht ganz überzeugt hat, Kalbsbries geht besser, weiß der Innereienfreak zu berichten.
Gang 3 Orecchiette, die keinen Ohren waren perfekt bissfest, mit einer Vielzahl an Meeresfrüchten, wie Miesmuscheln, irgendeinem Fisch und Oktopus. Perfekt gewürzt, für mich das Highlight, auch die Damen waren angetan.
Gans vier, nein Gang vier natürlich, bin schon ganz deppat ober der vielen Gansln heuer. Das war ein fester Wolfbarsch (Spigola) mit Paradeiser, samt -sud und Kräuter. Auch der Fisch absolut top und perfekt gewürzt.
Gang 5 war Rindsschulter mit Brokkoli - Polpa di Spalla e Broccoletti. Das Fleisch butterweich und nicht fasrig, top! Was sie mir allerdings als Brokkoli verkaufen wollten, war dann doch eher Blattspinat, aber egal, weil auch sehr gut. Das ganze auf einem geschmacksbefreiten Erdäpfelpüree serviert.
Den Abschluss machte halbgefrorenes Joghurt mit Passionsfrucht in flüssig, oben drüber Mandelsplitter. Anständig, brauche ich aber nicht jeden Tag, die Frucht seeehr sauer. Hat aber damit zu tun, dass ich nicht so der "süße" bin.

Meine zwei Damen haben auf das Kalbsbries und die Schulter verzichtet. Die 6 Gänge waren aber ganz problemlos zu bewältigen. Man war danach nicht überessen.

Der zeitliche Ablauf der Speisenfolge war bei uns perfekt, weil die Hütte voll war und sich daher immer wieder kleine Pausen ergeben haben.....

Die Getränke, zu Beginn Prosecco vom Feinsten, dann ein Pinot Griggio 2017 aus dem Veneto, süffig, fruchtig, super Wein.
Dann hatten wir einen Sauvignon aus 2016, von der Kellerei Meran. Eine die uns bestens bekannt ist und wo wir uns immer wieder was mitnehmen, wenn wir in unserer zweiten Heimat Südtirol sind. Ein ganz typischer Sauvi mit der grasigen Note, einfach herrlich!
Der Espresso danach sensationell, ja die Italiener können den halt. Leitungswasser gab es zu jeder Zeit, fand aber keinen sonderlichen Abgang. :-))

Alles in allem sehr gut gegessen, ein Lokal wo man sich wohlfühlt und betreut wurden wir während unseres Aufenthalts auch sehr ordentlich, kamen als Erste und gingen fast als Letzte. Wiederkehr sehr wahrscheinlich.....

@anita47 - Materia versus Marcodi, knapper Punktesieg für Marcodi!

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KommentierenLokal bewerten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Dezember 2018|Update 16. Dez 2018
Experte
anita47
75 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 20
5Speisen
4Ambiente
4Service
16 Fotos1 Check-In

Es ist das Lokal nicht ganz leicht zu bewerten, es passt eigentlich alles und doch einiges (noch) nicht.
Es war sehr schwer einen Tisch zu bekommen da es fast jeden Abend auf Wochen hinaus ausgebucht ist.

Servietten mit Monogramm, Porzellanbänkchen fürs Besteck und schönes Geschirr zeigen die Liebe zum Detail.
Die Toiletten sind blitzsauber und gutriechend mit strahlend weißen kleinen Frottee Handtücher zur Einzel Entnahme.

Das Lokal befindet sich im Souterrain daher nur über Stufen zu erreichen, man hat hier renoviert um soweit wie möglich eine nette Atmosphäre zu schaffen.

Speisen:
Die Speisekarte wird rasch gebracht, es gibt zur Auswahl Menü 4, 5 und 6 gängig. Man wird gefragt ob man etwas gar nicht mag oder allergisch ist, wir essen fast alles daher gibts keine Einwände gegen das Menü. Wir entscheiden uns für das 6 gängige mit allem drum und dran.
Der Koch versteht sein Handwerk, das steht außer Frage, liebevoll dekoriert, jedes Detail ist perfekt. Die Abfolge, Gruß aus der Küche, hervorragendes Thunfisch Tatar, Suppe mit Muscheln, Bohnen und Puffreis- sehr sehr gut. Baccalau sensationell mit kleinen knusprigen Chips der Fischhaut. Carbonara- sehr gut, überraschend leicht.
Wundervolles Lamm, rosa perfekt zubereitet, mit Artischoken als Beilage und Kartoffelpüree, neben dem Baccalau das Beste vom Abend.
Nachspeise war eher enttäuschend, weil irgendwie fad, mille feuille Törtchen mit Creme Patissiere das geht besser. Trotzdem bleibt die Bewertung der Speisen bei 5 da alles andere hervorragend war.

Getränke:
Die Weinberatung ist für uns die Schwachstelle, wir fragten nach einem kräftigen weißen mit Körper, leider war der servierte Wein alles andere nur nicht kräftig, hat trotzdem sehr gut geschmeckt.
Zum Lamm wollten wir den Primitivo ausprobieren, der war sehr gut!
Mineralwasser gab es das übliche San Pellegrino.

Service:
Sehr nettes Service, auf Englisch oder Italienisch. Mir war die Speisenfolge etwas zu schnell, ich mag gerne eine kleine Pause zwischen den Gerichten, aber das mag jeder anders.

Fazit:
Großartiges Essen, erfordert offensichtlich viele Arbeitsschritte um so perfekt und wunderschön angerichtet auf den Tisch zu kommen.

Das Lokal eher ist „fine dining“ auf Italienisch als ein typisches italienisches Lokal.

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Bei uns war das mit der Speisenfolge perfekt, weil das Lokal bis auf den letzten Platz gefüllt war und sich daher automatisch Wartezeiten ergeben haben, aber in ganz normalem Rahmen. Bericht folgt aber noch.....

12. Dezember 2018 um 19:22|Gefällt mir1|Antworten
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Bewertet am 12.12.2018

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