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Weinhaus Pfandler Zu den seligen Affen Info
Neu Eröffnung!
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 289
|
478
Wien
Rang: 161
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine
Eröffnungsjahr
2018
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
16:00-22:00
Mi
16:00-22:00
Do
16:00-22:00
Fr
16:00-22:00
Sa
16:00-22:00
So
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Meidlinger12
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Weinhaus Pfandler Zu den seligen Affen

Dörfelstraße 3
1120 Wien (12. Bezirk - Meidling)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger, Beisl
News7. Jul 2018 von
Meidlinger12

Ein Wunder! Ein zugesperrtes Beisl sperrt wieder auf: Link

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1 Bewertung für: Weinhaus Pfandler Zu den seligen Affen

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Juli 2018
Experte
Meidlinger12
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5Speisen
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5Service
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Es gehört ja zu einem kleinen Wunder, wenn ein schon lange zugesperrtes Beisl/Weinhaus in Originalausstattung wieder eröffnet und das in Meidling. Das Weinhaus Pfandler hieß früher Weinhaus Pitzl und es sperrte vor ca. 8 Jahren für immer seine Pforten. Das war genau zu jener Zeit, als ich mit meiner Wiener Beislrecherche begann. Ich konnte es damals leider nur mehr von außen ablichten.

Vor ca. einer Woche las ich die Standard-Onlineausgabe und meine Augen weiteten sich, als ich die Überschrift "Nach acht Jahren Funkstille: Pitzl rising" sah. Severin Corti berichtete darin, dass sich ein würdiger Nachfolger für das Weinhaus gefunden hat.

Zum Glück hat man alles im Originalzustand belassen und es nur geputzt, geschliffen und renoviert. Das sieht man, was so eine alte Wirtshauseinrichtung wert ist. Auch nach 50 Jahren sehen die Gegenstände wieder wie neu aus. Die alte Schank, der Parkett, die Resopaltische - ein Traum. Der Meidlinger musste also so schnell wie möglich dorthin. Gesagt, getan, leider schloss sich mir an diesem Tage niemand an, also besuchte ich das Weinhaus Pfandler allein.

Von außen sieht es nicht sehr einladend und unscheinbar aus. Der alte Weinhaus-Schriftzug ist noch erhalten und den Schriftzug "Pitzl" hat man entfernt. Man würde dahinter nicht dieses Lokal erwarten. Drinnen ist es genau, wie beschrieben. Nach dem Eingang steht man bereits vor der Schank. Links würde ich sagen ist der Stammtisch und rechts die restlichen Tische an der Wand angeordnet. Die alten Neonröhren kannte ich noch von früher am Bahnhof.

Ich setzte mich also rechterhand an einen freien Tisch neben zwei Herren, die - wie ich sofort erlauschen konnte - früher schon mal hier waren. Man kam auch gleich ins Gespräch und die Herren wohnten in ihrer Jugend vor ca. 40 Jahren in der Nähe. Sie lasen auch den Bericht von Corti in der Zeitung.

Jetzt zum Wesentlichen. Ich bestellte gleich ein Achterl vom Hauswein, einen Grünen Veltliner vom Weingut Ettl am Neusiedler See. Die Karte wurde gleich vom Chef persönlich gebracht. Leider kann man hier nur kalt essen, da die Küche (derzeit) keine Lüftung hat. Das wurde auch schon im Standard-Artikel geschrieben. Ich entschied mich für eine Saure Extra. Die Lebensmittel sind alle von ausgesuchten Lieferanten, die man auch in der Karte nachlesen kann. Die Extrawurst stammt von der Fleischerei Geitzenauer in Litschau.

Es gibt in der sauren Variante noch Blunzen, Presswurst und Eier. Das Brot, das ich dazu aß, war von der Bäckerei Grimm aus Wien. Das andere Gebäck kommt von der Bäckerei Smetacek, auch aus Litschau. Dann gibt es noch diverse Brote mit Speck, G'selchtem, Bratlfett, Aufstriche und Platten.

Das Achtel Veltliner mundete wunderbar und danach bestellte ich noch einen Weißen G´spritzten. Bei den Weinen hat er auch eine feine Auswahl. z.B. Grüner Veltliner Kamptal, Grüner Veltliner Holzapfel Wachau, Roter Veltliner Söllner Wagram, Wiener Gemischter Satz Lenikus, Gelber Muskateller Posch Steiermark, Zweigelt, Puszta Libre, Stratos, Cabernet Sauvignon, etc. - alle mit Hersteller und Jahrgangsangabe.

Neben den Weinen gibt es auch gutes Bier von der Schremser Brauerei, das normale und das Roggen. Hochprozentiges darf natürlich auch nicht fehlen. Alkoholfreies gibt es Wiener Kracherl, Frucade, Traubensaft, Apfelsaft trüb etc., also ein wirklich breites Getränkeangebot.


Die Wurst mundete wunderbar, das Brot dazu auch. Aus Zeitmangel konnte ich die anderen Weine nicht mehr probieren. Aber das hole ich mit Gesellschaft sicher nach.

Wer solche Lokale liebt, sollte dem Pfandler einen Besuch abstatten. Er wird sicher nicht enttäuscht werden.

Zur Bewertung: Ich vergebe gerne und mit gutem Gewissen drei Mal die 5. Eine Saure Extra ist zwar keine kulinarische Höchstleistung, aber wenn man gute Wurstqualität und eine gute Marinade hat, kann sie sich schon sehr von anderer abheben. Hier macht es einfach die gute und ausgesuchte Qualität der Lebensmittel aus. Auch das Weinangebot ist top.

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8 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Wenn man so umfassend bewertet, darf man ruhig 5er vergeben, finde ich. Wir wissen ja nun, was dem Meidlinger derart gut gefallen hat.

13. Juli 2018 um 15:27|Gefällt mir2|Antworten

Ich kenns natürlich auch noch als Extrawurst in Essig und Öl oder Presswurst. In Tirol der Graukäs in Essig und Öl oder in Frankfurt der Handkäs mit Musik. Alles schon probiert.

13. Juli 2018 um 14:06|Gefällt mir|Antworten

Saure Wurst ... ich mag diese Bezeichnung eigentlich nicht. Ich wuchs mit dem Begriff "Wurst in Essig und Öl" auf. Und da hier ein Haubenlokal anders als ein Würstlstand bewertet werden soll, finde ich es okay, dass man sich auch über solche schöne kleine Speisen auslassen kann. Wurst in Essig und Öl ... da können Welten dazwischen liegen - hab ich selbst erlebt.

12. Juli 2018 um 21:31|Gefällt mir2|Antworten
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