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Palatschinkenkuchl Info
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Gastgarten, Schanigarten
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Palatschinkenkuchl

Naschmarkt 131
1040 Wien (4. Bezirk - Wieden)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Marktlokal
Tel: 01 587 87 44

2 Bewertungen für: Palatschinkenkuchl

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. September 2012
Experte
adn1966
114 Bewertungen
52 Kontakte
Tester-Level 25
4Speisen
4Ambiente
3Service
2 Check-Ins

Zwischen zwei Terminen Zeit für ein kurzes Mittagessen am Naschmarkt. Schon Jahre, actually viele Jahre war ich nicht in der Palatschinkenkuchl, also nichts wie hin.

Die Palatschinkenkuchl ist einer der alteingesessenen Betriebe vom Naschmarkt, das Lokal gibt‘s schon lange, lange noch bevor sich der Naschmarkt zu einer veritablen Fressmeile entwickelt hat, lange bevor die Lokale Schulter an Schulter aus dem Boden geschossen sind. Eine Entwicklung, die aus Konsumentensicht durchaus zu begrüßen ist, bietet der Naschmarkt nunmehr nicht nur die gewohnte Einkaufsvielfalt, sondern auch ein unglaublich diverses Gastronomieangebot.

Die Palatschinkenkuchl ist nicht „high end“, nicht „trendy“ und (noch) nicht optisch runderneuert. Und doch, sie ist ihrem Prinzip treu geblieben. Gute Palatschinken werden hier geboten, in unglaublicher Vielfalt, qualitativ gut zubereitet.

Wir setzten uns an einen Tisch im Garten, mitten im spätsommerlichen (oder eigentlich schon frühherbstlichen) Treiben am Naschmarkt. Die Karte bietet, nun ja, nomen est omen, vorwiegend Palatschinken.

Es gibt die pikante Fraktion, entweder als eine große Palatschinke angeboten, oder als eine oder zwei kleine Palatschinken serviert. Alle erdenklichen Kombinationen sind auf der Karte, von Faschiertem mit Schmelzkäse, Putengeschnetzeltem, Käse mit Spiegelei, Würstchen, Chili con Carne, Ratatouille, und noch viel mehr.

Dann gibt’s eine unglaubliche Vielfalt süßer Palatschinken, jede Menge Marmeladesorten, aber auch die Topfen-Eis Abteilung, Apfelmus, diverse Früchte, und, und, und. Es gibt eine Saisonkarte, mit ausgesuchten Palatschinken, so was wie eine Tages- oder Wochenkarte in einem normalen Restaurant. Preislich bewegen sich die Palas zwischen 5 und 8 €, je nach Menge und Größe.

Ein gutes Zusatzangebot ist die Frühstückskarte. Bis 11:30 kann man zwischen zwei Arten von Standardfrühstück (€6-9) wählen, aber auch viele Frühstückszutaten einzeln bestellen. Honigsemmel, Buttersemmel, weiches Ei, bodenständige, g’standene Gerichte. Vom Häferlkaffee, der sich thematisch gut ins Angebot fügt, nicht zu sprechen.

Der Service ist freundlich, im Trubel des Naschmarkttreibens darf man sich allerdings nicht die Gemütlichkeit und Ruhe erwarten, die man in einer anderen Gegend bekommen würde. Flexibilität beim Personal ist durchaus vorhanden, die Liebste und ich bestellten je eine Palatschinke mit Faschiertem und Schafkäse, möglichst scharf (gab's so nicht auf der Karte), und je eine klassische Marmeladepalatschinke. Das Essen kam schnell, begleitet von einem guten, wenn auch nicht ganz gut gekühlten Schilchersturm und einem Achtel Veltliner.

Die Qualität der Palatschinken ist tadellos. Wir haben’s hier nicht mit einem Haubenrestaurant zu tun, und genau so soll es auch bewertet werden. Geschmacklich gibt’s weder am Teig, noch an der Füllung, noch am leicht geschmolzenen Schafkäse auch nur das Kleinste auszusetzen. Die Marillenpalatschinken sind ebenfalls tadellos, genau so stellt man sich eine Palatschinke mit wirklich guter Marillenmarmelade vor, genau so soll sie sein.

Der sympathische CO-Besitzer Martin erklärt uns beim für mich obligaten Ristretto, der in Geschmack und Kürze meine Erwartungen durchaus erfüllt hat, dass er gerade an einem Konzept arbeitet, um das Lokal optisch zu „entstauben“, sowie das Angebot den neuen Gegebenheiten anzupassen. Er will es moderner machen, durch frischere und zeitgemäße Optik der neuen Marktsituation Rechnung tragen, und ich glaube, er ist mit diesem Plan bereits auf dem richtigen Weg.

Das Produkt, das er verkauft, ist absolut in Ordnung, die Karte bräuchte eine zumindest optische Verjüngungskur, vielleicht ließe sich das Angebot künftig noch ein wenig erweitern.
Speziell für das Abendgeschäft täten einige ausgesuchte Rotweine sicher gut, etwas mehr Kreativität bei der Frühstückskarte, ein modernerer Auftritt nach Außen, ein „eye – catcher“, dessen Fehlen vielleicht dafür verantwortlich ist, dass manche potentielle Kunden heute einfach vorbeilaufen, täten Not. Vielleicht auch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit vom Service, diese gewisse „extra mile“, die den Unterschied zu so vielen anderen Lokalen macht, wäre auch eine Möglichkeit, sich von den Mitbewerbern abzuheben.

Es war ein nettes und gutes Mittagessen in der Palatschinkenkuchl, mit einer positiven Überraschung, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht. Ich wünsche Martin (und Vera, seiner Partnerin), dass er das neue Konzept erfolgreich umsetzt und damit auch in Zukunft erfolgreich am Naschmarkt präsent sein wird.

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9 Kommentare|Zeige alle Kommentare

"Wo i bin, is immer vuarn...!"

4. Oktober 2012 um 13:24|Gefällt mir|Antworten

Wie würde euch "I steig in die Leitung" oder "I hau mi auf die Groden" statt "Ich gehe online" gefallen? "I ziag mir die Linie eine" ist ja schon anderweitig vergeben ;-)

4. Oktober 2012 um 13:00|Gefällt mir3|Antworten

Ich wollte dre Dinge sicher nicht mit meinem Kommentar: 1. Einem geschätzten Mitglied zu nahe treten. Es war NICHT persönlich gemeint, sondern allgemein. 2. Einen sehr guten Bericht in der Qualität schmälern. 3. Eine Diskussion lostreten. Das ist leider völlig falsch angekommen, aber ich hasse z.B. "cool" oder "geil" statt "leiwand" oder "wölt" und möchte, dass die österreichisch-deutsche Sprache auch noch morgen existiert. @amarone: das kommt darauf an, was du gerade machen willst ;-) Aber das Internet, als recht junge anglizistische Erfindung heranzuziehen, ist m.E. der falsche Ansatz. Wie hätte sich aus der Sprachkultur etwas hierfür als "österreichisches" Wort bilden sollen? Nochmals, ein sehr guter Bericht bleibt ein sehr guter Bericht! Gerry

4. Oktober 2012 um 12:13|Gefällt mir|Antworten
am 11. Oktober 2011
Hibiskus8
103 Bewertungen
15 Kontakte
Tester-Level 7
3Speisen
3Ambiente
2Service

Vor einer Woche hab ich die letzten heißen Sonnenstrahlen in der Palatschinkenkuchl am Naschmarkt genossen. Das Ambiente ist „typisch Naschmarkt“ - man sitzt auf kleinen Tischen vor dem kleinen Lokal und kann die Passanten beobachten die vorbeischlendern.
Im Inneren des Lokals gibt es übrigens ein kleines, aber sehr feines WC.
Das Service war zwar freundlich aber absolut nicht flexibel. Meine Bekannte hat nach der offiziellen Zeit noch nach einem Frühstück gefragt, wurde aber mit dem Kommentar, sie haben keine Pfannen dafür frei, abgelehnt.
Ich wollte je eine pikante und eine süße Palatschinke. Von den pikanten Varianten gibt es jedoch nur 4 Sorten wo man zwischen einer und zwei in Normalgröße wählen kann, alle anderen gibt es nur zu einem Stück in der großen Größe. Mein Wunsch mir so eine Variante in der normalen Größe zu bringen wurde abgelehnt.
Ich entschied mich dann für eine mit Faschiertem und Käse. Die Palatschinke war schön goldgelb gebacken, die Füllung würzig und schmeckte mir sehr gut (siehe Foto). Bei der Süßen wählte ich eine mit Topfen, Mandarinen und Vanillesauce.
Die Mandarinen waren aus der Dose und kalt oben als Deko drauf (siehe Foto), aber sonst schmeckte sie sehr gut.
Wenn man mit solider Küche ohne besondere Raffinesse zufrieden ist und das Naschmarkt-Ambiente mag, ist ein Besuch durchaus zu empfehlen.

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@Inaisst: Hm.. ich glaub 1 Stück jeweils so um 3,80 bis 4,50 rum, die großen (die ich nicht genommen hab) um 7,80.

17. Oktober 2011 um 08:44|Gefällt mir|Antworten

mjam, ich komm zwar grad vom Essen, aber die Palatschinke- Mandarinen aus der Dose hin oder her - sieht extrem lecker aus

11. Oktober 2011 um 22:36|Gefällt mir|Antworten
Palatschinkenkuchl - Karte
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