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OhrOhrOhr
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Ohr Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC DINERS
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00-23:00
Mi
10:00-23:00
Do
10:00-23:00
Fr
10:00-23:00
Sa
10:00-23:00
So
10:00-23:00
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Ohr

Ruster Straße 51
7000 Eisenstadt
Burgenland
Küche: Österreichisch, Asiatisch, International, Mediterran
Lokaltyp: Restaurant
Tel: (02682) 62460Fax: (02682) 62460- 9
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3 Bewertungen für: Ohr

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Jänner 2014
Experte
bubafant
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3Ambiente
3Service
14 Fotos2 Check-Ins

Nach vielen Jahren Partykeller mit Nachbarn steht uns der Sinn nach Silvester 'wo anders'. Die Wahl fällt auf das Ohr in Eisenstadt mit einem Silvestermenü (EUR 44,00) weiterführend in einem Package samt Übernachtung und Sektfrühstück und Mitbringsel (EUR 109,00). Unzählige Male sind wir bereits am prominenten Standort vorbei gefahren. Lt. Homepage präsentiert man sich als kulinarischer Geheimtipp der Landeshauptstadt und verwöhnt mit Spezialitäten in gediegener Atmosphäre. Bisher empfanden wir die Preise einfach nur als etwas 'geschmalzen'. Der Spaß beginnt schon mit der Anfrage per mail, man hat sich auf der Präsentation online mit den Preisen geirrt. Gut, kann jedem passieren.

Das Restaurant schließt grundsätzlich um 23:00 Uhr, und gleich beim Einchecken sollten wir uns für eine Beginn Zeit des Menüs entscheiden, denn um 23:00 Uhr will das Haus Ohr fertig sein (das steht auch im Angebot und wir haben es verstanden gehabt). Um 19:00 Uhr betreten wir den Speisesaal, und innerlich gibt es bei mir einen Seufzer. Großer Saal mit diversen Trennwänden abteilbar, ziemlich nüchterner 80er Jahre-Style. Sitzflächen auf Bank und Stühlen sehr gut gepolstert im verblassenden Jade-Grün. Obwohl ausreichend Raum, 'picken' die Tische auf einer Hälfte beisammen. Unpassenderweise moderne Lichtstrahler in giftgrün und kreischpink. Ein paar Zimmerpflanzen an der Trennwand entlang, als Deko Korbwaren und eine (schlechte) Kopie der Venus von Willendorf (ginge anstandslos auch als Mars durch …). Jetzt weiß ich, was gediegen ist. Auszeichnung zwei Sterne a la carte 2013 + 2014, sowie eine Gabel Falstaff 2012 werden plakativ am Eingang präsentiert.

Die Tische sind nett eingedeckt, weiße Tischdecken und Stoffservietten, sämtliches Besteck, sowie Gläsergalerie. Erstes Minuspunkt – Das Gebäck befindet sich wie die beiden guten Aufstriche (Ei-Speck und Liptauer) seit einiger Zeit auf dem Tisch, die Weißbrotscheiben an den Schnittflächen angetrocknet, in den Schälchen bildet sich schon ein Trocken Randl. Vom Flüssigkeitsstand im Teelicht rückzuschließen, mindestens eine gute Stunde. Ein kleiner, schon leicht dürrer Weihnachtsstern komplettiert die Tisch-Deko, sowie ein Blatt mit der Menüfolge und ein Angebot der offenen Weine. Der für uns zuständige Kellner erscheint und wir starten mit dem Aperitif, einem Jubiläumssekt 60 Jahre Ohr, ein Welschrieslingssekt von Szigetti (EUR 4,50 – Einzelpreise vom Blatt des Silvestermenüs, man hätte auch einzelne Gänge bestellen können). Eine Karaffe Leitungswasser (ohne Berechnung) müssen wir uns erkämpfen. Ebenso jeden weiteren Getränkewunsch, da es keine Nachfragen und auch keine Empfehlungen gibt.

Zander-Kalbskopf Terrine im Glas an Variationen von Roten Rüben und Fingerlimette (EUR 12,00)
Ein kleines altrosa Gupferl von Rübenmousse, kaum gewürzt, der Eigengeschmack kommt sehr gut durch. Das zweite kleine Dingelchen ist ein Gelee von der Rohne, mit kleinen weißen Kügelchen drauf, die extrem zitronig im Mund zerplatzen. Das ist die Fingerlimette. Weiß jemand, wo man die herbekommt? (Außer Naschmarkt). Haben will. Sehr gut.
Aber jetzt kommt’s: Im wirklich kleinen Glas kämpft man sich erst einmal durch einen guten Zentimeter kompakteste Sülze. Dann erreicht man die Terrine herself. Ich habe selten etwas so mächtiges gegessen. Aber im negativen Sinn. Ein gefühltes halbes Kilo Masse hat man irgendwie geschafft, in das Gläschen zu stopfen. Fad im Geschmack und die Kalbsteile waren wirklich tricky, bis man sie durchgebissen hat. Einzig die Zanderfasern waren gut essbar und haben etwas nach Fisch geschmeckt. Eines der wenigen Male, wo eine Speise von mir kaum gegessen retour geht. Mäßig. Keine Nachfrage beim Abservieren.

Gänse Consommé mit Grießnockerl (EUR 6,00)
Die Suppe im Henkelschälchen ist sehr dunkel, hat aber relativ wenig Eigengeschmack. Ich salze außer Erdäpfel grundsätzlich nichts nach, aber hier hat man gleich von vorneherein auf jegliche Menage verzichtet. Das große Nockerl ist kompakt und innen ganz leicht kernig. Gut.

Bio Lachs & Sieglinde an Zitronenoberssauce (EUR 9,00)
Der beste Gang des Menüs. Sowohl optisch, als auch geschmacklich. Ganz zarter Lachs, gut gegart, dünn geschnittene Erdäpfelscheiben obenauf und in dieser Reihenfolge übereinandergeschichtet. Die Sauce ist wichtig zum eintunken, schmeckt aber kaum nach Zitrone, allerdings auch nicht nach Schlagobers. Die Stimmung steigt wieder etwas.

Rinderrücken aus Österreich bei Niedrigtemperatur gegart an Portosauce mit Zartbitterschokolade, Karotten & Gelbe Rüben und cremig getrüffelte Polenta (EUR 26,90)
Die acht Stunden Garzeit, die im Internet angeführt sind, fallen vor Ort gleich mal vorsorglich unter den Tisch. Da mittlerweile fast alle Gäste eingetroffen sind, haben die Kellner und naturgemäß die Küche einiges abzuarbeiten und wir warten doch mehr als eine halbe Stunde auf den Hauptgang. Oh Gott, ist das Fleisch an der Oberseite zäh. Im Gegensatz zur etwas weicheren Unterseite schmeckt es hier aber nach irgendwas. Was kann ich nicht erkennen. Mehr als die Hälfte geht leicht obduziert in die Küche zurück. Die Rübenfraktion ist fast knackig-englisch, aber in Ordnung. Wenn man nur vom Safterl kostet, schmeckt man die Schokolade durch. Die cremige Polenta ist auch nichts für mich. Kaum gewürzt und 'batzweich'. Ich mag’s lieber knusprig herausgebacken. Weniger gut. Keine Nachfrage, ob alles in Ordnung war.

Gebrannte Charlotte im Baumkuchen, Beeren-Parfait und weiße Schokoladensauce mit Captain Morgan (EUR 7,00)
Gut, wenn Schwiegertiger eine Charlotte macht, ist die ganze Schüssel voll, hier sehe ich eine dünne Schicht über dem noch sehr gefrorenen Erdbeer-Parfait, sie zieht die Kälte förmlich an. Die Baiser Schicht ist etwas im Streifendesign angebrannt. Die halb aufgeschnittene Maracuja ist ein Eye-catcher, aber ziemlich fad im Geschmack. Die Schokoladensauce in Verbindung mit den Granatapfelkernen und der Himbeere wieder sehr gut gelungen. Das Stäbchen aus Vollschokolade ist mächtig. Gut.

Fazit: Die Speisen haben mit uns eine Achterbahnfahrt unternommen. Von wirklich nicht gut/nicht essbar, bis stellenweise sehr gut war alles vertreten. Das Service agierte lieblos bis desinteressiert. Wollte so wie wir wahrscheinlich rechtzeitig zum wirklich tollen Feuerwerk vor dem Schloss Esterhazy. Volle Teller bringen und die leeren wieder abholen, keine Nachfragen, kein Angebot für Getränke oder Empfehlungen. Bei der Endabrechnung stammelt der Kellner noch herum, dass er trickreich bonieren musste. Ja wirklich, da kommt im Endeffekt mehr für das Restaurant heraus, abgesehen vom Herumgezicke wegen Gedeck und Aperitif (das sollte doch wohl im Package enthalten sein). Das Ambiente ist angestaubt, aber darüber hätte ich bei gutem Essen wirklich gerne hinweggesehen. Die Geschirrkultur – von jedem Dorf ein Hund. Qualitativ in Ordnung, keine Abplatzungen, aber man sollte sich entweder für Lilienporzellan, Villeroy oder etwas anderes entscheiden. Das klingt jetzt hart: aber man will etwas (mehr) sein, das man nicht erreicht. Leider.

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am 19. April 2009
Update am 29. Juli 2011
Minotauros
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Ich habe hier vor kurzem ein ausgezeichnetes Menü gegessen. Ein großes Lob an die Küche!

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am 23. Jänner 2009
weinlaub
46
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Solide Küchenleistung und Ansprechendes Ambiente.

Im Hotel-Restaurant Ohr bekommt man in Eisenstadt gut Qualität zum vernünftigen Preis.

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Bewertet am 23.01.2009

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