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Landhaus BacherLandhaus BacherLandhaus Bacher
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Landhaus Bacher Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
VISA DINERS
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
11:30-14:00
18:30-21:30
Do
11:30-14:00
18:30-21:30
Fr
11:30-14:00
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Sa
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Landhaus Bacher

Krems 4
3512 Mautern
Niederösterreich
Küche: International, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: (02732) 82937Fax: 74337
Lokal teilen:

11 Bewertungen für: Landhaus Bacher

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. April 2015
Experte
PrinzessinisstdieErbse
48
6
19
5Speisen
4Ambiente
5Service

Zugegeben, wenn man mit der Schlaftablette Dornröschen und der Zicke Schneewittchen aufwächst, hat man in der Kindheit eben andere Schlüsselfiguren. Und dank neumodischer Technik waren dies bei mir Pumuckl, Pipi Langstrumpf und: Mary Poppins.
Aber mal ehrlich, bevor ihr die Augen verdreht:
Welche Prinzessin hätte nicht lieber ein Kindermädchen mit Zaubertasche und sprechendem Regenschirm gehabt,
als diese alte Schreckschraube von Hofdame.

Und so besuchte Prinzessin vor kurzem das gleichnamige Sing-Theater-Stück. Weil dies noch ein einzulösendes Geburtstagsgeschenk war, erinnerte ich mich am Nachhause-Weg an das Geschenk von meinem Prinzen….

3 Genießertage im Landhaus Bacher in Mautern….. Huiiiiii!!!

Zur Begrüßung nahmen wir im wunderschönen Garten Platz und starteten spontan mit einem Mittagessen.

Dann ging es zur ersten Weinprobe, und da staunten wir nicht schlecht, als uns Frau Lisl Wagner-Bacher persönlich in der motorisierten Familienkutsche fuhr. Ihr Kommentar: „Wennst ein gewisses Alter erreicht hast, bist nur mehr Chauffeur“

Um euch einen gesamten Reisebericht zu ersparen, die drei Tage in Kurzform:

Mittagessen – Weinprobe – Abendesssen – Frühstück – Weinprobe – Mittagessen – Weinprobe – Abendessen – Frühstück – Fertig, Waage entsorgt.

Ich darf kurz zitieren, weil es einfach treffend formuliert ist:
Fast zur Familie gehören nach vielen, vielen Jahren im Landhaus, auch die gute Seele des Hauses, Servicechefin Johanna Stiefelbauer, und Andreas Rottensteiner, Sommelier und wandelndes Weinlexikon.

Man fühlt sich herrlich betreut und möchte eigentlich nur alle Viere von sich Strecken und gefüttert werden!

Und zum Essen gibt es auch nur zwei Worte: Genuss pur.

Perfekt abgestimmte Menüs vom Meister Thomas Dorfer, kreative Kompositionen ohne den Bezug zu Regionaliät und österreichischer Kochtradition zu verlieren.

Und ja, wir gönnten uns auch einmal den im ganzen Land berühmten Signature Dish:

Das gebackene Caviarei mit Sauerrahm,
Kartoffelpüree und Imperial Caviar.
Zugegeben gar nicht Guldensäckchen-freundlich, aber mit jedem Löffelchen glitzerten meine Augen mit meinem Krönchen um die Wette.

Und so bleibt nur eins zu sagen:
Superkalifragilistikexpiraligetisch

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. Juni 2013
Kurtt
1
1
3Speisen
2Ambiente
3Service

Interieur: alt, Spannteppichboden schmuddelig, und nicht einem 3 Hauben-Lokal entsprechend. Tischtücher und Servietten auch nicht fein sonder eben wie zu Hause.
Service: ok, wobei bei der Weinbegleitung gleich auf ein Glas Wein vergessen wurde. Ist mir in den vielen 3 Hauben-Lokalen, in denen ich national und international bereits gegessen habe, noch nicht passiert. anyway....Soll ja nix schlimmeres passieren...;-)
Speisen waren geschmacklich gut zubereitet, jedoch hat die Liebe zum Detail am Teller gefehlt, also sozusagen, mit wenig Pfiff und Raffinesse angerichtet.
Preis: Die Preise sind verglichen mit anderen 3 Hauben-Lokalen viel zu teuer. Selbst beim Eselböck mit 4 Hauben oder beim Reitbauer (Steirereck) mit 4 Hauben kostet das 6 Gang Menü weniger. Steirereck, 6 Gang Menü inkl. Käse 125, Wagner Bacher, 6 Gang Menü inkl Käse 131.
Die Getränke unglaublich überteuert, ein Aperolspritzer 14 Euro, das ist eine Frechheit. Schließlich ist man nicht im Zentrum von Wien (selbst dort kostet der Aperolspritzer max 8 Euro)sonder eben nur in Mautern.
Vorsicht beim Tausch der Speisen im Menü: Wenn man eine Speise im Menü gegen eine andere günstigere Speise tauscht, wird das Menü komischerweise nicht günstiger, sondern bleibt annähernd gleich teuer, auch das ist in dieser gehobenen Kategorie eine Frechheit.
Der achso berühmte Marillenknödel war halt ein Marillenknödel.

Der Käsewagen ist sehr sehr klein, die Auswahl dementsprechend wenig berauschend, der Preis jedoch verglichen mit anderen Lokalen wieder sehr hoch, also auch dafür gibts ein Minus.

Die Toiletten sind quer über den Garten zu erreichen. Das ist speziell im Regen mühsam und auch das entspricht nicht einem 3 Hauben-Lokal. Die Hygiene und Sauberkeit der Toiletten sind eine Katastrophe (stechender Uringeruch in der Herrentoilette). Dabei sagt doch ein Sprichwort: "Die Toilette ist die Visitenkarte" der Küche und des Restaurants??....Na braaavo.

Resümee: Man kann sich den weiten Weg von Wien und sonst überall her ins Landhaus Bacher sparen. Man ist besser beraten, ins Steirereck zu gehen, denn dort ist es wirklich fein. Auch bei Mraz und Sohn und Eselböck in Weiden am See ist das Geld (und man bezahlt dort weniger) besser investiert.

Bon Appetit!

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Letzter Kommentar von am 7. Jul 2013 um 21:05

Unregistered, der Umgang mit Getränkekarten ist mir angenehm und vertraut.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. Jänner 2013
TinaE
13
1
3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Zu einem feierwürdigen Ereignis luden mich meine Eltern ins Landhaus Bacher. Wir hatten bereits von Beginn an Hunger und Zeit eingeplant. Zur Mittagszeit angekommen, wurden wir sehr höflich und gediegen begrüßt und uns die Garderobe abgenommen. Die uns betreuende Service-Leiterin, die bereits ihrer Person wegen einen Besuch wert ist, führte uns zu unserem Tisch in den Hauptraum. Ich habe selten (eigentlich noch nie) eine derartige Betreuung, wie im Hause Bacher erlebt (insbesondere durch die Leiterin). Man fühlt sich inmitten eines Filmes, der am Königshause spielt (man selbst natürlich in Rolle der royalen Familie ;) ).
Gestartet wird mit der mit heißem Wasser aufgegossenen Handtuchpille. Das Amuse Gueule z.B. Leber in Pralinenform - verspricht Großes. Ebenso war es dann. Wir wählten alle ein mehrgängiges Menü (Herbstmenü). Einige Speisen z.B. die gillardeau Auster als Vorspeise wurden mit Aufpreis serviert. Jede einzelene Speise war ein Gaumenfeuerwerk an verschiedensten Aromen und Geschmäckern, die ich noch nie so bewusst wahrgenommen habe wie in diesen Kompostionen. Die Menüfolge ist gut aufeinander abgestimmt und die Weinbegleitung hat noch selten so gut harmoniert wie hier.
Wir aßen bis etwa 16:30 Uhr durchgehend und waren weder überessen noch hungrig. Durch das Zelebrieren der einzelnen (doch recht vielen) Gänge verging die Zeit wie im Fluge.
Insbesonders war ich von dem Rehfilet mit Arme-Ritter-inspirierter Beilage mit Amaranth angetan. Auch eher ursprüngliche Lebensmittel wie Urkarotte finden hier Verwendung.
Jedes Gericht ist perfekt aufeinander abgestimmt, in Geschmack, Konsistenz und Optik. Die Menüs wechseln regelmäßig.
Das Service ist unaufdringlich aber sehr aufmerksam.
Der Preis ist natürlich gehoben - ich habe noch nie so viel für ein Essen bezahlt bzw. wurde ich auf ein solch teures eingeladen.
Die Tische sind gut positioniert und sie laden zum Verweilen ein, auch wenn das Restaurant gut gefüllt ist (der Nachbar sitzt einem nicht auf dem Schoß und isst auch nicht mit den Augen mit). Einzig, die Stirnseite der Bank in U-Form ist von der Sitzfläche weniger tief als die seitlichen und auf Dauer ein wenig unangenehm.
Ein wirklich zelebrierter Besuch im Landhaus Bacher ist eben ein Erlebnis und sollte bewusst genossen werden. Ich werde dies bestimmt - beim nächsten großen Ereignis - wiederholen!

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Letzter Kommentar von am 24. Jän 2013 um 07:34

Naja es werden sich hoffentlich noch weitere anlässe die einer zelebrierung beduerfen finden lassen - sei dem nicht so, komme ich gerne auf deinen tipp zurück und feiere die jahrestage meiner 2 sponsionen :-)

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am 12. November 2012
reisit
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Es ist shon 2 Jahre von mein Besuch in diesen Lokal und noch immer sehr gutte erinerungen!

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Letzter Kommentar von am 7. Apr 2013 um 14:16

Wo ist nur der Deutschlehrer, wenn man ihn einmal braucht? ;-)

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am 30. September 2012
CAH
55
11
14
5Speisen
5Ambiente
5Service
1 Check-In

Besuch 23.9.12/6 Pax (2 Kinder):
Ambiente ist alt / bewährt, es gibt auch immer noch den Klassiker mit der "Pille" die man serviert bekommt und dann aufgegossen wird, sodass - schwupps - ein Erfrischungstuch daraus wird.

Vorneweg: Die Kinder, die mit waren wurden toll und kindgerecht versorgt; so erhielten sie als Gruß aus der Küche ein altersadäquates Butterschnitzerl samt Erdäpfelpürree; und dass der Ältere anstelle der Fleischspeise aus dem Menü 2x die gleiche Nachspeise, nämlich einen wunderbaren Scheiterhaufen mit Sauerrahmeis und Walnussextrakt, wollte war kein Problem. Auch, dass die Kinder manchmal hinausliefen (tolles Herbstwetter) wurde nett kommentiert.

Zu den Erwachsenen: Es gab eine Vielzahl von Appetitthäppchen und Petitessen, dich ich mir aufgrund ihrer Vielfalt kaum merken konnte: in Erinnerung blieben, Parmesanbällchen am Spieß oder Thunfischcremetupfer, verbunden mit leckeren Wachauerbrot.

Wir alle wählten verschiedene Menüvarianten - ein Tausch von Speisen u/o Beilagen ist problemlos möglich. 5 Gänge kosten ca. 110-115 Euro.

Zu den Speisen: Von den Vorspeisen waren der gebratener Kaisergranat (eine Garnelenart) serviert mit Avocados und Urkarotten sowie die marinierten Artischocken mit geröstete Pinienkerncreme, grüne Stangenbohnen und Parmesanmilch (konnte ich mir zuerst nicht vorstellen, ist aber eher trocken) besonders fein. Auch die "Interpretation" von Kärntnerkasnudeln mit Kopfsalatpüree und Nussbutterschaum war ausgezeichnet gekocht (Nudel hatte die perfekte Konsistenz), aber war nicht ganz so innovativ wie erwartet.

Als Hauptspeise hatten die wir:
+ Gegrillter Lammrücken mit Lammwurstpralinen, Zucchini, Artischocken, abgerundet mit Grana
+ Glasierter Rehrücken mit Roana (also rote Rüben) und auch sogenannter "goldener Bete" (sehr interessantes Gemüse, das wir alle nicht kannten) sowie mit karamellisierten, also süssen "Armer Rittern" (aus Brioche glaube ich)
+ Zu Zweit aßen wir das in 2 Gängen servierte Kotelette vom Dry Aged Ox (48 Euro p. Person, ist gemeinsam mit einer Suppe sicherlich völlig sättigend)
1. Zart medium gebratenes Fleisch mit gratiniertem Rindermark, geschmorte Karotten und sehr dunkle, pfeffrige Erdäpfel
2. Teil des Fleisches wurde mit gebratenem Kürbis, Schalotten und Erdäpfelstückerln serviert.

Den Abschluss bildete ein Himbeertörtchen mit Baiser bzw. reichlich Käse... als Getränke hatten wir einen Riesling von Hirsch und einen Steinzeiler 2003 (man gönnt sich ja sonst nichts....).

Fazit: Alle 2 Jahre muss ich mir das leisten! Für die Zwischenzeit heißt es, aus den Kochbüchern nachkochen.

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Letzter Kommentar von Michèlle Pfeffer am 30. Dez 2012 um 15:13

Ich war mit meiner Schwester zum Geburtstag..es war zum niederknien gut..ich komm sicher zum nächsten Geburtstag wieder..

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am 7. Mai 2012
wovo
4
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Das zweitbeste Gourmerestaurant in Österreich, aber nicht mehr die "beste Köchin", denn es kocht schon ihr Nachfolger - übrigens auch hervorragend. Die Atmosphäre im Team wirkte familiär, angenehm. Bei einem 6-Gang-Menü gab es keine Mängel, aber entsprechend hoch waren die Preise.

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Letzter Kommentar von am 7. Mai 2012 um 22:36

War wovo überhaupt im Landhaus Bacher? :-)

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am 28. Juli 2011
Update am 1. August 2011
Experte
Kathinka
68
9
19
5Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren zu meinem Geburtstag im Landhaus Bacher und haben sogar noch eine Übernachtung dran gehängt. Leider konnte ich keines der Menüs auswählen, deshalb entschied ich mich für etwas von der Karte. Die Speisen waren wirklich super zubereitet, allerdings happerte es bei dem Service etwas. Mein Freund bekam die falsche Vorspeise serviert. Nach einer kurzen Diskussion mit der Kellnerin bekam er jedoch diese noch nach der Hauptspeise nachgebracht. Ich bin nach diesem Abend allerdings der Meinung das Landhaus wird ein wenig überschätzt... Alles in Allem war der Aufenthalt zwar recht nett aber für die verlangten Preise und nach den kürzlichen Besuchen im Steiereck und Hanner hätte ich mir etwas mehr erwartet. Geschlafen haben wir in dieser Nacht übrigens nicht viel, da direkt vor unserem Zimmer die Straße vorbei ging und das Zimmer sehr hellhörig war. Man hörte wirklich jedes einzelne Auto vorbei fahren...

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Letzter Kommentar von am 28. Jul 2011 um 16:38

Danke gut zu wissen das mit dem Hanner, dann kann ichs ja wieder einmal wagen

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am 25. Juli 2011
Experte
Evba
69
27
22
5Speisen
5Ambiente
5Service
20 Fotos1 Check-In

Die gleichbleibende Qualität von Lisl Wagner-Bacher wird seit Jahren gelobt und ich finde seit wir das letzte Mal dort waren ist sie fast noch besser geworden (oder meine Erinnerung täuscht mich, weil es damals schon fantastisch war).
Das Ambiente im Landhausstil mag nicht Jedermanns/-fraus Sache sein, aber mir gefällt es und alles ist bis ins kleinste Detail zwar verspielt, aber liebevoll durchgestylt.

Vorab, der Service ist großartig, perfekt , man hat das Gefühl, dass die Leute gerne hier arbeiten und die Arbeit ihnen so viel Spaß macht, dass man sich fragt, wieso sie überhaupt bezahlt werden; vor allem Frau Johanna verdient eine 6 (so es die gäbe). Der Hausherr geht herum und macht die Honneurs.
Es gibt eine Trennung in Raucher und Nichtraucher, aber die Lüftung im Raucherbereich ist so gut, dass man überhaupt nicht merkt, dass hier geraucht wird.

Wir begannen mit einem Sekt mit frischen Marillen (no na – jetzt ist gerade Marillenernte und die berühmten Wachauer Marillen ziehen sich wie ein roter Faden durchs Menü; mein Mann war ganz begeistert, dass es sogar am Herren-WC nach Marillen roch – nicht künstlich – und er fragte sich wie die das wohl machen).

Die Tischkultur ist dem Rahmen angemessen: Riedlgläser, Silberbesteck, etc. sogar eine Kreation aus Horn mit Silbergriff fürs Kavierei; zum Händeerfrischen vor dem Essen wurde eine weiße "Pille" in einen Teller gelegt und mit Wasser begossen – heraus kam ein Tüchlein (das hab ich zwar schon woanders gesehen, ist aber immer wieder nett) .

Die Weinkarte ist sehr dick und es gibt fast von überall etwas, viel Wachau – das beste von den Nachbarn sozusagen, von leistbaren 23 € bis z.B. zu einem Chateau Petrus von 1979 um 1650 €). Wir wählten die Weinbegleitung .

Als erstes Amuse Gueule gab es einen Bissen Lachs-Sushi einmal anders und ein Kügelchen aus Mandel-Parmesan-Milch mit Paradeiswürfelchen. Das zweite stand unter der Überschrift Curry: ein schaumiges Curry-Süppchen, einem nur außen leicht angebratenen Thunfisch, einem Rettichröllchen, einer Tartare-Praline – jedes einzelne davon im Mund eine Geschmacksexplosion aus verschiedensten Curry-Gewürzen.

Mein Mann wählte das Wachau-Menü:

• mild gebeizte Radlberger Seeforelle mit Apfelricotta, gehobelten Radieschen, Traubenkernölcreme und –Pulver (Riesling, Fels am Wagram)
• Neusiedlersee Zander mit grünen Bohnen, Bohnenkraut, Schwarzbrotcreme und Röstzwiebelsud (Roter Veltliner vom Setzer)
• Raviolo vom Tafelspitz mit Spinat, Semmelkrenschaum, warmes Cidregelée und Daikonkresse - mein Mann meinte, so einen zartes Tafelspitzfleisch hätte er noch nie gegessen (Grüner Veltliner Smaragd, Wachau)
• "Ox" steak, gedünstes Wangerl mit Eierschwammerl (den Rest hab ich mir nicht gemerkt)(Zweigelt vom Bründlmayer)

Und ich stellte mein Essen aus 4 verschiedenen Menüs zusammen und wollte unbedingt auch das Kavierei:

• Viele mögen das berühmte Kavierei für abgedroschen halten, aber ich steh darauf, weil ich Eier in jeder Form liebe – auch solche vom Fisch :-). Es liegt auf einem Bett aus Rahm und Erdapfelpüree, zerfließt, wenn man es ansticht und ist belegt mit Imperial-Kaviar – einfach himmlisch. (Sauvignon Blanc, Weikersdorf)
• Terrine und Praline von Entenleber mit eingelegter Marille und Marillencreme, in Kakaobutter gebratener Brioche – die Marille harmonierte hervorragend zur Entenleber und das duftige Butterbrioche ist ein Gedicht. (Pinot Grigio vom Malat)
• Gelbe Suppe (Kärntner Kirchtagssuppe) mitFlusskrebsen und Reindlingtascherl – eine nicht alltägliche Kombination, aber warum soll man keine Flusskrebse in eine Kirchtagssuppe tun, sie schmeckte leicht süßlich und sehr safranig - herrlich
• Rehbockrücken mit Nüssen gratiniert, glasierte Marillen, Sellerie, gesalzene Mandeln und Rahmknöderl in Pfefferkrokant - ein Traum (Cuvee vom Jurtschitsch)

Nachdem wir kein Dessert mehr essen konnten, wählten wir aus der großen Auswahl zu zweit eine Portion Käse (u.a. 2 Epoisses, Camembert, ein Käse aus Kärnten): sie waren gut gepflegt und perfekt gereift, serviert mit Feigen in Portwein und Balsamico-Walnüssen, auch hierzu gab es u.a. ein Brot mit Marillen und eine herrliche Muskat Ottonel-Spätlese vom Kracher.

Wider Erwarten hatten dann doch noch die zum Schluss servierten kleinen Marillen-Desserts und das Marillensüppchen Platz. Ein Espresso und eine Orange und Quitte vom Rochelt rundeten das Menü ab. Übrigens gibt es eine große Auswahl an Schnäpsen, Cognacs und Grappe, die auf einem Tisch in der Mitte zur Ansicht stehen.

Die Preise sind der gehobenen Qualität angemessen, einzig das Mineralwasser um 7€ finde ich etwas übertrieben.
Ein kulinarisch wunderbarer, rundum gelungener Abend.

Man kann hier auch übernachten in einem wie es eine Freundin nennen würde "schnuckeligen" Zimmer, das ähnlich wie das Essen perfekt, gestylt bis ins Detail und etwas verspielt ist um 93€ /Person ;-) (aber man gönnt sich ja sonst nichts) – inkludiert ist ein traumhaftes Frühstück (siehe Bild).

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Letzter Kommentar von am 27. Jul 2011 um 07:12

Ah, danke für die Info. Hört sich wirklich großartig an, aber überschreitet meine Willensgrenze.

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am 11. Jänner 2011
tobias
46
2
6
5Speisen
5Ambiente
5Service
4 Fotos2 Check-Ins

Die beste Köchin Österreichs alles perfekt eine Frau Johanna
die einen jeden Wunsch von den Augen ablest ich merke auch nach Jahren keinen Ermüdungen dass ist Kochkunst auf höchsten Niveau !

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Kommentar von am 12. Jän 2011 um 15:50

Lieber Seveso ! normal kommentiere ich solche Aussagen nicht ! Da Du aber einer bist der bezweifelt dass jemand im Landhaus Bacher war, jedoch für sich in Anspruch nimmt das Ihm das Fabios zu teuer ist, mach ich mir mal einen Reim daraus ich sage mal wenn dir der Fabio zu teuer ist was machst Du dann bei der Bacher ? ? ich glaub Du warst weder dort noch da !! Liebe Grüße

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am 25. September 2008
portofino
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Von der Vorspeise bis zur Nachspeise, rundum PERFEKT!!!!

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Letzter Kommentar von am 26. Sep 2008 um 10:10

In Hubertus waren wir leider noch nie, haben uns das aber schon länger vorgenommen. Vielleicht schaffen wirs diesen Winter einmal :)

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am 10. März 2008
Experte
wolf
98
50
23
5Speisen
4Ambiente
4Service

das berühmte Kaviar-Ei hält was es verspricht, es ist wirklich ein Gedicht, auch sonst waren die Speisen allesamt hervorragend, Liesl Wagner-Bacher für mich die beste Köchin Österreichs

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Bewertet am 10.03.2008

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