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Hofmeisterei HirtzbergerHofmeisterei HirtzbergerHofmeisterei Hirtzberger
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Hofmeisterei Hirtzberger Info
Preislage
Gehoben
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Eröffnungsjahr
2014
Öffnungszeiten
Mo
12:00-14:00
18:00-21:00
Di
geschlossen
Mi
geschlossen
Do
12:00-14:00
18:00-21:00
Fr
12:00-14:00
18:00-21:00
Sa
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So
11:30-21:00
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laurent
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Hofmeisterei Hirtzberger

Hauptstraße 74
3610 Wösendorf in der Wachau
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02715 22931
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Hofmeisterei Hirtzberger

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. August 2016
Experte
kuechenmeister
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5Service

Manchen wird noch der Florianihof in Erinnerung sein, der hier in Wösendorf lange Jahre die Ausflügler verköstigt hat. Nach dessen Schließung 2013 hat Familie Hirtzberger das geschichtsträchtige, wuchtige Gebäude erworben, sorgsam renoviert und 2014 als Hofmeisterei Hirtzberger wiedereröffnet. Betrieben wird das Restaurant von zwei Pächtern, die ihre gastronomischen Erfahrungen unter anderem im Steirereck und beim Nigl im Kremstal gesammelt haben.

Das Gebäude allein ist einen Besuch wert. Denkmalgeschützt ist es, und erbaut wurde es im späten 13. Jahrhundert. Gotische Spitzbögen im Erdgeschoß zeugen von dieser Zeit. Aber auch später wurde hier viel an- und umgebaut. Das Eingangstor weist in die Rennaissance, die Banketträume im Obergeschoß sind prachtvoller Barock – ein kleiner Rundgang sei empfohlen.

Vorbei an der Schank und gleich nach links, nahmen wir in einem Gemütlichkeit ausstrahlenden, makellos renovierten Gastraum unter Backstein-Gewölbe an einem massiven, einwandfrei eingedeckten Holztisch Platz. Eine freundliche und kompetente Kellnerin im Dirndlkleid aus bundesdeutschen Landen (die Kellnerin, nicht das Dirndl) versorgte uns sogleich mit der Karte und verlockenden Aperitivempfehlungen. Die Karte, wenn auch kurz, machte uns die Wahl nicht leicht, so interessant war die Auswahl. Begleitet von knusprigem Brot in einem originellen Korb mit heißem Stein darin und einigen netten Aufstrichen trafen wir schließlich unsere Wahl.

Das Geflügelleberparfait mit Zwetschke, Waldviertler Graumohn und Brioche konnte überzeugen. Sehr fein, dicht, mit spürbarem Süßweineinsatz zubereitet – da lässt es sich leicht auf die Foie Gras verzichten.

Kreative Küche – braucht man das im Landgasthaus? Die Paradeiser Cremeschnitte mit Rucola und Pinienkernen gibt die Anwort: eindeutig Ja. Ein ebenso verblüffender wie geschmacksintensiver Hochgenuss. Rote Creme hatten wir erwartet, eine schneeweiß gefüllte Cremeschnitte wurde uns kredenzt. Mit Paradeisaromen, wie wir sie in dieser Konzentration noch nicht am Gaumen hatten. Einfach köstlich und unbedingt eine Empfehlung!

Ebenfalls köstlich die Flusskrebsravioli mit Kalbsbries, Karfiol und Flusskrebsschaum. Mollig, weich, sämig-samtig – allerfeinst.

Nun zu den Hauptspeisen:

Hühnerherzen mit Eierschwammerln, heute außer der Karte am Programm, werden im Papierpackerl serviert. Am Tisch geöffnet, erfreut den Esser schon die Duftwolke, und anschließend natürlich der feine Geschmack. Die Kombination merken wir uns.

Konfierter Wildkultur Seesaibling mit Romanesco, geräucherten Erdäpfeln und Safranbutter: das Fischfilet – konfiert – von einer Konsistenz, die wir so noch nicht kannten und für die wir uns durchaus erwärmen konnten. Der Romanesco war halt ein Romanesco, die geräucherten Erdäpfel vermittelten einen Hauch von Grillromantik, die Safranbutter war zum Niederknien.

Dann noch ein Stubenküken, im Ganzen am Brettl gebracht, vor dem Gast vom Wirt persönlich fachkundig tranchiert und mit seinen Beilagen ansprechend am Teller arrangiert – zarter kann Hendl nicht sein.

Erwähnt sei noch, dass die meistbestellte Hauptspeise an den anderen Tischen die Dry Aged Hochrippe vom Waldviertler Blondtier für 2 Personen mit Erdäpfel Soufflé, grünen Bohnen und Speck war. Für Steakverehrer scheint die Hofmeisterei schon zu einem Pilgerziel geworden zu sein.

Wir wandten uns den Nachspeisen zu: ein Griesflammerie mit Mango und hausgemachte Eis- und Sorbetvariationen bildeten den gelungenen Abschluss eines wahrhaft ausgezeichneten Festmahls.
Begleitet wurden die Köstlichkeiten von wunderbaren Weinen aus dem Hause Hirtzberger. Vom frischen, fruchtigen Muskateller bis zum unvergleichlichen Veltliner Honivogel 2012 und einigen Achterln dazwischen war die glasweise Auswahl eine einzige Freude.

Fazit: Feines Landgasthaus mit naturbelassener, regionaler Küche – soweit die Selbstdarstellung auf der Homepage. Das ist klares Understatement: die Hofmeisterei ist ein Gourmetlokal vom Feinsten.

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Kommentar von am 30. Aug 2016 um 09:58

Danke! Ich warte schon lange auf eine Info zu den neuen Besitzern des ehemaligen Florianihof. Eine mit dieser Qualität ist natürlich ein Geschenk und macht die nächste Ausflugsplanung sehr einfach.

Gefällt mir
am 7. Oktober 2014
weinbaer04
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5Service

Ein absolutes highlight in der Wachauer Gastronomie.
Mit viel Liebe ist hier alles gestaltet (siehe Photos) und zieht sich durchs ganze Lokal.
Die Einrichtung ist sehr gediegen und unaufdringlich, man kann sehr gemütlich sitzen. Sogar fürs "Stehachterl" gibts nette Tische und auch ausreichend Platz an der Bar.
Beim Eintreten wird man vom freundlichen Chef empfangen und zum Tisch gebracht, der Mantel/Jacke wird in einem Kasten im Lokal aufgehängt. Die Speisenempfehlung des Personals gestaltet sich sehr professionell und zuvorkommend. Die Speisekarte ist übersichtlich und doch interessant gestaltet. Die Weinkarte ist ein Hammer. Der Geschmack der Speisen war phänomenal. Besonders die Flußkrebsravioli. Außergewöhnlich gut gegart auch das Rind und der Hirsch.

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Bewertet am 07.10.2014
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