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Gasthof EberhardGasthof EberhardGasthof Eberhard
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Gasthof Eberhard Info
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Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
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Gehoben
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Labrouche
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Gasthof Eberhard

Raiffeisenstrasse 24
8770 St.Michael / Steiermark
Steiermark
Küche: Österreichisch, Steirisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 03843 2222Fax: 03843 2222 4
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Gasthof Eberhard

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. Juli 2015
Experte
bluesky73
258
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4Speisen
3Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Nach einem Wanderwochenende in der Obersteiermark machen wir am frühen Sonntagnachmittag am Weg nach Graz Rast in St. Michael. Wir kehren ein im Gasthof Eberhard, der sich nur wenige Fahrminuten von der Autobahnabfahrt befindet. Einige wenige Parkplätze gibt’s vor dem Haus - wir haben Glück, ein Platz ist noch frei.

Der Gasthof macht von außen einen gepflegten Eindruck, lediglich der eine improvisiert wirkende Tisch mit den optisch irgendwie unpassenden Stühlen direkt vor dem Eingang gefällt nicht so ganz. Im Eingangsbereich finden sich ein Teil der ums Eck laufenden Schank, gegenüber wartet der wuchtige Kachelofen auf den Einsatz in der kalten Saison, in einem rustikalen Kasten werden allerlei Seifen und Selbsterzeugtes zum Verkauf angeboten.

Wir folgen dem Verlauf der Schank in den gut besuchten Gastraum und treffen auf eine Dame aus dem Service, die gerade am Weg zur Küche ist. Nach kurzer Nachfrage, ob sie denn einen Platz für uns im NR Bereich hätte werden wir in ein rustikales Extra-Stüberl geleitet und haben dort die freie Wahl.

Die Decke und nahezu sämtliche Wände sind großzügig mit Holz getäfelt, Jagdtrophäen und Bilder aus vergangenen Zeiten unterstützen gelungen das rustikale Ambiente. Die Tische sind gefällig gedeckt, das Muster des Tischläufers findet sich in den Sitzauflagen wieder – hier achtet jemand auch aufs Detail.

Die Dame, die uns begrüßt hatte ist an diesem Sonntag die einzige Kraft im Service, zwischendurch huscht aber auch die Chefin mit Tellern zu den Gästen und serviert.
Wir bekommen die Speisekarten, die aus einem einzelnen DIN A4 Blatt bestehen, als Tagesspezialität wird ein Schweinsbraten angepriesen. Wir bestellen einen kleinen Apfelsaft gespritzt (Euro 1,20) und einen kleinen Radler (Euro 2,80), die wenig später serviert werden.

Obwohl es mittlerweile 13:30 Uhr ist und die Küchenzeiten laut Homepage um 14 Uhr enden kommen laufend neue Gäste und werden auch freundlich empfangen.
Unsere Vorspeisen werden relativ zügig und durch die Chefin serviert. Für die fast schon obligatorische Leberknödelsuppe (Euro 3,60) hat sich diesmal Fr. bluesky entschieden. Die Suppe wird kreativ im Kaffeehäferl serviert – ungewöhnlich aber mit dem Henkel nicht unpraktisch. Auf den ersten Blick erscheint die Suppe etwas farblos, geschmacklich ist sie allerdings sehr gut und auch der Knödel ist gut gewürzt und stichfest wie wir es mögen.

Meine Wahl fällt auf die Erdäpfel-Schwammerlsuppe (Euro 4,20). Die mollige Suppe ist nicht mehr ganz heiß, aber geschmacklich gut, fast ein wenig zu würzig. Die Erdäpfel sind nicht verkocht und auch die Eierschwammerl haben noch Biß. Abserviert wird mit der bei uns ehrlich ankommenden Frage, ob alles zu unserer Zufriedenheit war.

Bis zum Hauptgang heißt es dann ein wenig warten, in der Zwischenzeit bekommen die Gäste am Nachbartisch den Schweinsbraten serviert, der als Ganzes gebracht und dann vor dem Gast tranchiert wird.

Eierschwammerlsalat (Blattsalat mit g´röste Eierschwammerl & heurigen Erdäpfeln; Euro 8,90). Wer vermutet hätte, ein vegetarisches Gericht zu bekommen wäre etwas überrascht gewesen – die Garnitur übernehmen einige dünn geschnittenen Scheiben Speck. Die Blüte als Farbtupfer gefällt, die (vermutlich) gewollten Kernölspuren am Tellerrand eher weniger. Der Salat ist knackig und gut mariniert, die Eierschwammerl sehr gut, die Heurigen sind halt Erdäpfel….alles in allem ein ungewöhnliches, unkompliziertes aber auch unaufregendes, trotzdem geschmackvolles Gericht.

Jägersalat (Blattsalat mit Preiselbeerdressing, gebratenen Wildstreifen; Euro 9,20). Der Teller präsentiert sich auf den ersten Blick sehr ähnlich, auf die Kernölpatzerei wurde hier verzichtet. Die Salatmarinade wurde zusätzlich mit Preiselbeeren vermengt, was eine interessante Geschmacksnote erzeugt, die jedenfalls sehr gut zum Wild passt. Das Fleisch vom Schmaltier ist sehr zart, durch die unterschiedlich dick geschnittenen Stücke finden sich allerdings mehrere Gargrade am Teller wieder. Auch bei diesem Gericht kommen ein paar Eierschwammerl und die Speckstreifen zum Einsatz.

Wir sind angenehm satt und gestärkt für die zugegebener Maßen nicht mehr wirklich weite Heimreise und fragen nach der Rechnung, die für die vier Gerichte und zwei Getränke knapp unter 30 Euro ausweist.

Zum Fazit: Der Gasthof Eberhard ist ein gemütliches, traditionelles Gasthaus mit historischen Wurzeln. Das Service war bei unserem Besuch korrekt, aufmerksam – vielleicht etwas zu wenig proaktiv. Die von uns gegessenen Speisen waren mehrheitlich gut, ungewöhnlich zusammengestellt und kreativ serviert. Die Abfahrt von der Autobahn in St. Michael lohnt sich, wir haben den Abstecher nicht bereut.

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am 31. Mai 2015
geneu
52
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Das Restaurant liegt ein wenig versteckt, aber es ist gut beschildert und kann schnell gefunden werden. Dem guten Ruf folgend, haben wir Radfahrer hier zu eher ungewöhnlichen Zeit gespeist, denn nachm. um 14 Uhr 50 sitzen eher Gesellschaften zusammen. So auch hier, die ungewöhnliche Speisekarte in Form eines A 4 Blattes bietet Spargelsalat,Blattsalat,steir.Spargel,Leberknödelsuppe und Spargelsuppe mit Obershaube. Zum Hauptgang Lachsforelle, zweierlei Gebratenes vom Schmaltier mit Grammelbuchtel und Beiried mit geröstetem Spargel, sowie Asmonte (Käse drüber) und eine gebackene steir. Maishendlbrust. Also für jeden etwas dabei, dann wartet man lange, aber es zahlt sich aus. Die Portionen sind nicht übergroß und machen satt, nett angerichtet und im alten Schankraum sitzt es sich gemütlich. Die Kellnerei ist nicht nur hübsch (s Dirndl) sondern auch turnerisch veranlagt (da Bua), fürs Erinnerungsfoto. Leider ist die Grammelbuchtel ein wenig zu hart und trocken, sonst war nichts zu beanstanden. Die Rotweinauswahl machte unser Önologe und da waren wir sehr angenehm überrascht. Die Wirtin Ilse begrüßt die Gäste sehr herzlich und man fühlt sich hier schnell zu Hause. Es ist hier nicht billig, aber preiswert- und von der Autobahn (St.Michael Ost) grad richtig für einen Halt. Und, dass die Geburtstagsgesellschaft in netter Tracht feiert, erhöht den Wohlfühlgrad. Wir kommen gern wieder.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. April 2015
Experte
kuechenmeister
193
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5Speisen
4Ambiente
5Service

In St. Michael in der Obersteiermark, wo man es gar nicht erwarten würde, soll es ein ganz besonders feines Gasthaus geben, erzählen mir Bekannte aus Graz, die für diese Küche gerne die Anreise aus der Hauptstadt in Kauf nehmen, wo es ja nicht gerade einen Mangel an guten Lokalen gibt. Christoph Wagner hat den Gasthof Eberhard vor vielen Jahren ein „Wirtshaus zum Verlieben“ genannt. Die Bewertungen einheimischer und internationaler Gäste auf diversen Plattformen liegen irgendwo zwischen sehr zufrieden und absolut begeistert. Hier auf Rete allerdings gibt es nur eine mehrere Jahre alte, sehr negative Review. Labrouche war hier vor Jahren gar nicht zufrieden, lese ich. Mich macht das stutzig, aber auch neugierig. Ich fahre hin.

Nach einigem Suchen finde ich den Gasthof, der sich in den Gassen von St. Michael gut versteckt. Ein Rennaisance-Gemäuer, äußerlich recht unauffällig. Nach dem Eintreten stehe ich an der Schank, wo sich eine Runde älterer Herren aus der Umgebung an weißen Mischungen labt. Nach links geht es durch dicke Mauern und Gewölbe in die Gasträume. Knorrigen Holzboden, wuchtige Deckenbalken, abgewetzte Perserteppiche, einen Kachelofen, Porträts aus den Kindertagen der Fotografie, Slow-Food-Literatur, sehr einladend gedeckte Tische, Butzenscheiben, Weine und große Glasballons mit klaren Bränden nehme ich auf den ersten Blick wahr. Manchen mag das Ambiente abgewohnt erscheinen, anderen gemütlich. Für mich sieht es hier nach einem Ort zum Genießen und zum Wohlfühlen aus. Ich freue mich, dass ich hier bin.

„Ilse kocht was die Jahreszeiten und die Region zu bieten haben“ steht kurz und bündig auf der Homepage, wenn man dort auf „Essen“ klickt.

Was das ist, will ich der Karte entnehmen. Die ist eigentlich gar keine, sondern ein A-4-Blatt, ganz schmucklos. Drei Salate, vier Suppen, vier Hauptgerichte stehen drauf. Keine Desserts, keine Preise, kein Allergen-Gestammel. Bevor ich mich noch richtig wundern kann ist schon die Kellnerin da, die mir erzählt, was es sonst noch gibt. Und jetzt ist die Auswahl richtig erfreulich. Wozu braucht es eine Karte, wenn man auch miteinander reden kann?

Ich starte mit einer Spargelsuppe, zur Jahreszeit passend. Die ist ausgezeichnet, sehr dicht, geschmackvoll, mit knackigen, angebratenen Spargelstücken drin und wird in einem großen Häferl serviert, das aussieht wie das, worin meine Oma früher den Frühstückskaffee auf den Tisch gestellt hat. Ein sehr feiner Einstieg. Ich freue mich schon auf das, was nachher kommt.

Das ist ein geschmortes Lammhaxerl auf cremiger Polenta mit Spargelgemüse. Auf der „Karte“ stand noch Bärlauchgemüse, aber die kulinarischen Jahreszeiten wechseln schnell und das mit der Saisonalität meint man hier ernst. Beim Kochen jedenfalls, beim Karte-Ausdrucken weniger. Das Lamm ist köstlich, weich, geschmackvoll, richtig lang geschmort und fällt fast vom Knochen. Die Polenta passt perfekt dazu, das Gemüse ist sanft gegart und der ideale frische Kontrapunkt zum Schmorgericht. Absolut harmonisch.

Dazu genieße ich eine herrrliche Cuvee Wetzlasberg von Mariell aus Grosshöflein, die dringend nach einer Nachfüllung verlangt. Und noch einer. Gut, dass sie hier Zimmer haben.

Desserts gibt es natürlich. Nicht auf der Karte, aber im echten Leben. Eine Steirertarte habe sie gerade frisch gebacken, sagt die Wirtin. Mit Kürbiskernmasse und Preiselbeeren. Köstlich. Und hoffentlich wieder einmal zu haben, denn was beim Eberhard aus Küche und Backofen kommt, bestimmen täglich aufs Neue die Saison und das Angebot der Lieferanten. Die Standardisierer mit ihren Normrezepten und Zutatenauszeichnungsvorschriften werden nie verstehen, was der Unterschied zwischen Buchhaltung und guter Küche ist. Die Wirtin vom Eberhard versteht‘s. Ihre Gäste auch. Und kommen wieder. Ich auch.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Juli 2012
Labrouche
89
42
17
1Speisen
3Ambiente
3Service

Dieser alte und bekannte Gasthof im Herzen von St. Michael ist bereits mehrere Kilometer vorher gut angeschrieben und wirkt von außen viel versprechend – vom Erscheinungsbild her durchaus ein Gasthof nach meinem Geschmack. Wenn man diesen dann betritt, kommt man in einen alten Gastraum mit fast schwarz getäfelten Holz, der vermutlich jeden Ansatz von Veränderung über Jahrzehnte erfolgreich von sich abwenden konnte, hinten gibt es auch einen Gastgarten, den ich aufgrund der wechselhaften Wetterbedingung nicht besuchte. Die WC-Anlagen wurden neu adaptiert und sind optisch in Rücksichtnahme auf das alte Gemäuer sehr gelungen. Nervend ist allerdings ein schlecht eingestellter Bewegungsmelder – bei einer längeren Sitzung kann es erforderlich sein, dass man im Dunkeln seine Kabine verlassen muß, um den Lichtsensor wieder zu aktivieren.

Eine alte Dame, vermutlich die Seniorchefin, führt hier ein strenges Regiment, die bemühten Lehrlinge werden von einem Eck in das Andere geschickt – Untätigkeit wird nicht geduldet. Das Ganze wirkt auf die anwesenden Gäste fast unterhaltsam, bringt insgesamt jedoch eher Unruhe in das System. Der Transfer eines Tisches in den nächsten Raum wird begleitet von den Anweisungen der strengen Dame „Vorsicht – nicht anstoßen, das gibt sonst Macken und die schauen häßlich aus“ und so weiter. Auch die Abrechnungsmethode ist merkwürdig, 7,5.- und 2 Kaffee mit 4,4,. – das macht, sagen wir, 13.-. Diese Vorführungen könnte man als schrullig und schon fast wieder als originell einstufen.

Nun zum wenig Erfreulichen – dem Essen. Als Vorspeise hatte ich eine „Spargelsuppe“, diese setzte ich nicht ohne Grund unter Anführungszeichen. Mit einer Suppe hatte das Dargebotene wenig zu tun außer der definitionsmäßig flüssigen Konsistenz. Was mir hier angeboten wurde war schlecht modifiziertes bzw. adaptiertes Spargelwasser ohne jegliches Aroma oder Geschmack, auch ein Salzstreuer konnte hier nicht weiterhelfen – das Wasser wurde lediglich salziger aber keineswegs gehaltvoller. Als Hauptspeise gab es dann einen Fleischstrudel, dieser war geschmacklich nicht außergewöhnlich aber ganz passabel, dazu gab es einen gemischten Salat. Dieser war etwas öllastig aber von der Marinade her recht gut abgestimmt beim ersten Probieren, als böse Überraschung folgte jedoch ein ranziger Nachgeschmack des verwendeten Öl´s. So war leider auch dieser Hauptgang sehr bescheiden bei doch gehobener Preisgestaltung und unzufriedenstellend.

Fazit: Der Koch sollte seine Speisen unbedingt kritisch verkosten, bevor diese serviert werden dürfen. Grundfähigkeiten dürften durchaus vorhanden sein, bei meinem Essen gab es jedoch leider schwere Mängel, so dass ich das Lokal zum momentanen Zeitpunkt nicht empfehlen kann.

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Gasthof Eberhard - Karte
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Bewertet am 02.07.2012
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