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Edis Weinkeller Info
Ambiente
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Mo
15:00-23:00
Di
15:00-23:00
Mi
15:00-23:00
Do
15:00-23:00
Fr
15:00-23:00
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Edis Weinkeller

Linzer Straße 91
1140 Wien (14. Bezirk - Penzing)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger, Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 9850925
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Edis Weinkeller

am 28. April 2015
KleinerGourmet
1
1
2Speisen
3Ambiente
3Service

Wir waren am Di Abend 19h essen, saßen fast allein im Speißezimmer. Es gab das typische Wienerschnitzel,welches etwas versalzen in einer eher spärlichen Portion daherkam. Das Ambiente ist von der Stimmung her eher gedämpft,das mag aber an anderen Tagen zu anderer Uhrzeit anders sein. Alles in allem in Ordnung, wenn auch nicht über den Durchschnitt hinausgehend!

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am 25. März 2014
sobotka
7
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nettes typisches Wiener Lokal, Essen sehr gut, Chef kümmert sich sehr um die Gäste.Ein Besuch ist zu empfehlen

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. September 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
4Ambiente
4Service
45 Fotos1 Check-In

Ein „Wertgutschein über EUR 30,00 auf alle Speisen“ trieb uns nach Penzing in „Edis Weinkeller“. Geboten wird eine überaus reichliche Buffetkarte , klassisch für einen Heurigen, mit allerlei warmen und kalten Schmankerl – Suppen, Schnitzel, Gröstel, Surgrillstelze, Hendl, Salate und Ähnliches. Alles zu einem sehr moderaten Preis von EUR 9,80 pro Person bzw. EUR 12,20 inkl. Suppe. Aber auch die „normale“ Speisekarte fällt durchaus üppig aus, und es werden alle Wiener Klassiker wie Gulasch, Blunzenrad’ln, diverse Knödel oder auch Zwiebelrostbraten sowie eine nicht zu geringe Anzahl an Aufstrich- oder Wurst-/Schinkenbroten offeriert. Besonders interessant, weil ich mich nicht erinnern konnte, das je auf einer Speisekarte gelesen zu haben, fand ich die „Hühnergrammelknödel mit Sauerkraut“ (EUR 6,80).

Wir hatten natürlich vorab telefonisch reserviert, was sich als durchaus freundliches Telefonat ergab. Vor dem Lokal links gibt es den überdachten Gastgarten, der durch die völlig durchsichtige Überdachung auch bei Regen zum Genießen einlädt. Tritt man in das Lokal vom Haupteingang aus ein, so befindet sich links, einige Stufen abwärts, die kleine, aber aus massivem, hellem Holz gebaute Schank sowie ein kleines „Bankerl“ für Stehgäste, die nicht mehr stehen wollen. Hier darf geraucht werden, obwohl eigentlich der Gastraum gleich rechts neben der Schank der Nichtraucherbereich ist. Sofort im Blickfeld ist der wohl in diesem Lokal originellste Tisch – der „Tisch im Fass“ (siehe Foto). Im Nichtraucherbereich befinden sich in etwa 45 Sitzplätze, der kleinere Raucherbereich ist ein eigenes Kaminstüberl, durch eine Glastür getrennt, und hat für etwa 32 Personen Platz. Jeder Raum wird von hellem Holz dominiert, das äußerst sauber, gepflegt und freundlich wirkt – ein Platz zum gemütlichen Verweilen.

1982 wurden die Kellerräume von den Vorbesitzern, Sieglinde und Eduard Bödi, entdeckt und ab 1983 wurde geplant, gebaut und alles mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Gleichzeitig wurde in diesem Jahr auch das Lokal eröffnet. Seit 1990, nach einem weiteren großen Umbau, werden nun zusätzlich zum Buffet auch warme Speisen angeboten. 1998 folgte der nächste große Umbau mit gleichzeitiger Neueinrichtung und der Gestaltung der Schank – so, wie sich das Lokal heute noch präsentiert. Seit 2006 gibt es den Gastgarten, für den in mehrmonatiger Bauzeit auch ein Kiosk abgetragen werden musste. Per Juni 2008 übernahmen dann Anja und Philipp Bödi das Lokal. In einem Heurigenrestaurant oder einem Weinkeller darf man weder Hauben- noch Sterneküche erwarten, daher wird die Bewertung auch genau in diesem Rahmen und auf diesem Lokalniveau ausfallen.

Es war wunderbares Wetter, die Reservierung lautete daher natürlich für den sehr schönen Gastgarten mit Pergola, und wir wurden sofort von unserem Kellner freundlichst und gut gelaunt in Empfang genommen. Ein Namensschild stand bereits am Tisch parat, daher also sofort eindeutig auffindbar. Am Tisch befand sich bereits eine Holzschatulle, in der sich Besteck, Servietten und Salz & Pfeffer befanden – originell und nett. Die Sessel und Tische im Gastgarten, Holzmöbel im Metallrahmen, waren äußerst gepflegt, adrett sowie im weiteren Verlauf auch bequem. Der Lärm von der sehr gut befahrenen Linzer Straße war überraschenderweise sehr erträglich bis unerwartet leise.

Im Zuge der Getränkebestellung erhielten wir vom legeren, aber freundlichen und höflichen Kellner sofort die Empfehlung: „Heute ist Mittwoch und der Schweinsbraten kommt gerade frisch aus dem Ofen!“ - jeden Mittwoch gibt es in „Edis Weinkeller“ ein „Ofenfrisches Brat’l mit Sauerkraut & Erdäpfelknödel“ – das waren doch ein Wort und eine Verlockung!

Zu trinken hatten wir ein „Ottakringer Helles“ (EUR 3,40 das Krügel), einmal einen „Almdudler-Weißwein“ (EUR 4,20 für 0,5L), einen „Eistee Pfirsich“ (EUR 2,30 per 0,25L, Wasser für das „Aufspritzen“ auf 0,5L wurde nicht verrechnet), einen „Orangensaft“ (EUR 2,40 per 0,25L) sowie einmal einen „Sturm weiß“ (EUR 1,20 für das Achtel). Alle Getränke waren zufriedenstellend, ausreichend gekühlt und völlig in Ordnung. Die Weinkarte ist übrigens meiner Meinung nach durchaus ausreichend und vorwiegend von der Fam. Fehlmann (Frauenkirchen) und Winzer-Krems –Sandgrube 13 bestückt.

Einmal die „Kräuterfrittaten-Suppe“ (EUR 2,80) – eine wunderbar kräftige und goldfarbene hausgemachte Bouillon wurde dampfend heiß serviert. Die Frittaten ebenfalls hausgemacht und sehr schmackhaft, jedoch gehen die Kräuter einfach in so einer kräftigen Suppe naturgemäß unter. Auffallend und sehr schmackhaft war das sehr großzügig servierte Suppengemüse, dass zwar in kleine Würfel geschnitten war, aber trotzdem noch „Biss“ hatte. Ausreichend frisch geschnittener Schnittlauch vollendeten den Genuss – ein glattes SEHR GUT, so erwartet man sich eine Rindsuppe.

Einmal die „Leberknödelsuppe“ (EUR 2,80) – für die Suppe gilt bereits Geschriebenes von vorher, der Leberknödel war sehr weich und flaumig, schmeckte aber wie wenn man ihn in vor dem Servieren noch in Schmalz gebraten hätte – er hatte ein knusprige, geschmacklich „schmalzlastige“ Oberfläche – nicht schlecht, aber gewöhnungsbedürftig. In Summe aber ein sehr gutes GUT, da meine beste Ehefrau von allen eben mit diesem speziellen Aroma nicht so zufrieden war, da sehr dominant.

Zweimal die „Nudelsuppe“ (EUR 2,80) - für die Suppe gilt natürlich ebenfalls das bereits Geschriebene von der „Kräuterfrittaten-Suppe“. Mit den Suppennudeln sowie dem Suppengemüse wurde auch hier absolut nicht gegeizt. Ein glattes SEHR GUT für eine sehr ordentliche Suppe.

Die Hauptspeise bestand aus viermal „Ofenfrisches Brat’l mit Sauerkraut & Erdäpfelknödel“ (EUR 8,20) – der Schweinsbraten, ein magerer, aber doch schön gleichmäßig durchzogener Schopfbraten, wurde tatsächlich ofenfrisch serviert. Das Fleisch war butterzart, feinfaserig, leider ohne Kruste, aber sehr gut gewürzt mit kleinen Fetteinschlüssen, die die Saftigkeit und den Geschmack ausmachen – so soll es sein. Der Fleischsaft dazu war nicht so würzig, wie erwartet, aber völlig in Ordnung und nicht gebunden – ein etwas mildes, gestrecktes „Natursafterl“ eben. Der Erdäpfelknödel war natürlich hausgemacht („halb / halb“), ausreichend groß und wunderbar flaumig. Lediglich einen kräftigen Erdäpfelgeschmack konnte man vermissen, aber manchmal sind Erdäpfel halt nicht so „g’schmackig“. Das Sauerkraut dazu war einfach schwach. Hier vermisste ich wohl alles an Würze, was ich bei Sauerkraut schätze. Lorbeer, Kümmel, Wacholder, schwarzer Pfeffer, Zwiebel, all das hätte man durchaus kräftiger verwenden dürfen, was man hier aber leider unterließ. In Summe gebe ich diesem Gericht ein GUT, eine sehr gute Bewertung hat man eindeutig mit dem Sauerkraut verspielt.

Auf Empfehlung der sehr zuvorkommenden Servicekraft teilte sich meine beste Ehefrau von allen und ich noch einen „Hausgemachten Marillenknödel“ (EUR 2,80) – der Marillenbaum steht im hauseigenen Garten hinter dem Lokal, daher wurde die BIO-Marille frisch geerntet und frisch verarbeitet. Der Knödel hatte sehr beeindruckende Ausmaße und reichte als Dessert tatsächlich für zwei Personen. Der sehr flaumige Topfenteig war natürlich auch hausgemacht, die Butterbrösel hätten mehr Butter und mehr Röstung vertragen. Dass es natürlich keine „Wachauer-Marille“ war, ist klar, sie war aber sehr fruchtig und hatte eine schöne Farbe. Tadellos und ein sehr gutes GUT dafür. Der „Doppelte Espresso“ (EUR 3,20) dazu war nicht die Rede wert – ein Kaffee der Marke „Häferlkaffee für Herzkranke“.

Summa summarum gebe ich für alle Speisen ein glattes und gutes GUT. Die Portionen waren durch die Bank ausreichend, schmackhaft und teilweise sogar sehr gut zubereitet. Auch die Präsentation der Speisen war sehr ansprechend. Man legt hier tatsächlich viel Wert auf „hausgemacht“ und das ist lobenswert. Preislich sind die Speisen auch durchaus im günstigen Bereich anzusiedeln, und die Qualität dazu passt absolut.

Das Ambiente möchte ich gerne mit SEHR GUT bewerten, da es einem Weinkeller oder einem Heurigenrestaurant nicht nur entspricht, es ist alles sehr freundlich, originell und äußerst gemütlich eingerichtet. Der Gastgarten ist meiner Meinung nach besonders ansprechend. Daher finde ich die sehr gute Bewertung in diesem Rahmen und auf diesem Niveau gerechtfertigt. Die Sanitäreinrichtung ist TOP gepflegt und sauber.

Auch die Serviceleistung erhält von mir ein glattes SEHR GUT. Kein einziges unfreundliches Wort, niemals eine schlechte oder grantige Miene, stets ein Lächeln auf den Lippen, immer wurden wir gefragt, wie es geschmeckt hat – so sollte es überall sein. Empfehlungen wurden aktuell immer ausgesprochen, Sonderwünsche waren auch kein Problem (meine beste Tochter von allen mag kein Sauerkraut und erhielt dafür einen sehr guten kalten Krautsalat), getrenntes Zahlen sowieso nicht. Man fühlte sich einfach als willkommener Gast, den man ewig schon kennt, obwohl wir noch nie dort gewesen waren. Daher für ein Lokal dieser Gattung ebenfalls eine aus meiner Sicht gerechtfertigt hohe Bewertung.

Fazit: ich empfehle das Lokal mit ruhigem Gewissen. Bodenständige und gute Hausmannskost zu vernünftigen Preisen hat man hier zu erwarten. Auf der Karte findet sich wohl für jeden Gast etwas, und zahlreiche Aktionen bzw. saisonale Angebote ergänzen überdies die sowieso üppige Speisekarte noch. So gibt es beispielsweise im November Martinigansl „normal“ oder „Edis ausgelöstes und gefülltes Martinigansl mit Specklinsen, Rotkraut & Erdäpfelknödel (4-6 Personen), eine „Surgrillstelze mit Senf und Kren“ (3 Personen) mit Vorbestellung um EUR 21,80 oder ein „Grillhendl mit Beilage“ (2 Personen) mit Vorbestellung um EUR 14,80. Und jeden Mittwoch ist eben der „Brat’l-Tag“, wo dann das „Ofenfrische Brat’l mit Sauerkraut & Erdäpfelknödel“ um nur EUR 8,20 offeriert wird. Das Lokal ist gemütlich und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet - man ist hier selbstverständlich auch für jegliche Feier gerüstet. Auch diverse Veranstaltungen wie Frühschoppen, Tanzabende, Live-Musik, Grillabende, Heringsschmaus, Sturm-Zeit, Wildwochen etc. werden durchgeführt. Das Lokal ist sehr kinderfreundlich (Kinderstühle, Buntstifte und Spiele, Kinderteller) aber leider nicht behindertengerecht. Hingehen und ausprobieren!

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Erst-Tester

Bewertet am 14.09.2012

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