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Roter Hiasl - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. März 2016
Experte
BiancaC
43
60
19
5Speisen
3Ambiente
3Service

Nach ergiebiger Bärlauchernte in der Lobau waren wir hungrig - was liegt also näher beim Nationalpark, als der Rote Hiasl.

Ich war das letzte Mal als Kind im Zuge einer Radtour dort und dieser Besuch war mir nur sehr wage in Erinnerung. Dennoch hörte sich die Speisekarte sehr einladend an und wir traten ein.

Ein Platz im (oh Gott sei Dank, es gibt ihn noch!) Raucherbereich - urig, kühl, düster. Ein wenig mehr Lichteinfall wäre wünschenswert - die Fenster sind aus Milchglas und lassen nicht viel Sonne rein. Wir wählen aus und bestellen ein großes Himbeerwasser und ein Krügerl Zwickl. Kamen bei Zeiten an den Tisch - kühl, süffig. Das Himbeerwasser umgerührt und das Zwickl frisch gezapft. Hausbräu. Spitze!

Die Vorspeise, die Leberknödelsuppe, war sehr g'schmackig. Nix Brühwürfel, sondern echte Rindsuppe mit überdimensioniertem, sehr gut gewürztem und speckigem Leberknödel. Einfach köstlich! Schade war nur, dass es nicht mehr ganz war, sondern ein Teilchen (beim raus schöpfen?) abgezwickt würde.

Auch die Hauptspeisen waren exzellent. Mein geschmortes Schulterscherzel war ein Gedicht, wegen seiner zarten Beschaffenheit, dem dezent salzigen Geschmack und wirklich guten Aroma von Lorbeeren und Pfefferkörnern. Auch die Beilagen waren sehr fein: Dillfisolen, die besser waren, als die meiner Oma, sowie ein Röster, der sehr gut gewürzt war, nur leider ein wenig klebrig. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.
Die Ripperl waren 1A. Allein schon, weil mein Mann nichts auszusetzen hatte (und das hat er praktisch immer bei dieser Speise). Drei Längen mit sehr feiner Barbecuemarinade, die im Nachhinein noch extra draufgepinselt wurde, knackig-knusprige Dukatenchips und drei verschiedene Saucen (nicht hausgemacht, aber gut) dazu. Eine Länge wanderte in die Styroporbox, die man ohne Fragen einfach bekommt. Finde ich sehr schön, da man Lebensmittel nicht unnötig wegschmeißen sollte - vorallem bei der Qualität! Die Ripperl waren würzig, weich und nicht fettig. Trotz meiner großen Portion musste ich da auch noch zugreifen.

Leider ließ sich der Kellner nicht sehr oft blicken, was vermutlich daran lag, dass wir erst um 15:00 Uhr zum Essen kamen und niemand sonst im Raucherraum saß.

Beim nächsten Bärlauchpflücken kommen wir bestimmt wieder. Und dann probiere ich entweder den Jungschweinsbraten oder den Salat mit Rosmarinhendl. Oder was von der Saisonkarte.
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Kommentare (2)

am 1. April 2016 um 09:45

Bei unserem Besuch was das alles nicht der Fall - der Kellner (auch wenn er sich nicht oft blicken ließ) war äußerst freundlich und das Essen war sehr flott am Tisch. Insofern dürften wir entweder Glück gehabt haben, oder sie haben sich verbessert. ;) Du solltest es wirklich austesten im Zuge eines Radausflugs. Ich bin gespannt, wies dir ergeht!

Gefällt mir3
Experte
43
60
am 1. April 2016 um 09:37

Freut mich dass sich der „Hiasl“ wieder küchentechnisch gebessert hat. Vor meiner Rete-Zeit war ich dort aber es war eher ein Reinfall. Das Service war schwach, sehr lange Wartezeit auf das Essen, und das Preis/Leistungsverhältnis(durchschnittliches Essen) hat für mich nicht gepasst. Werde heuer dem Lokal einen Besuch abstatten. Er ist ja auch ideal für meinen Guide “ Fahrradlokale in und um Wien“.

Gefällt mir2
Experte
389
56
Roter Hiasl
Biberhaufenweg 228
1220 Wien
Speisen
Ambiente
Service
31
31
30
14 Bewertungen
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