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Buschenschank SchaarBuschenschank SchaarBuschenschank Schaar
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Buschenschank Schaar Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
15:00-22:30
Do
15:00-22:30
Fr
15:00-22:30
Sa
15:00-22:30
So
15:00-22:30
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Buschenschank Schaar

Kaiserwaldweg 51
8010 Graz
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger
Tel: 0316 381878
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Buschenschank Schaar

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. August 2016
Experte
Criticus
72
10
24
2Speisen
3Ambiente
3Service

Der Buschenschank Schaar hat für Grazer einen unschätzbaren Vorteil: Quasi am Fuße des Ruckerlbergs gelegen, ist er nicht nur mit dem Auto sondern auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mit dem Taxi leicht erreichbar. Da der Buschenschank über einen großen Parkplatz verfügt, kann man daher auch, sollte man einmal zu viel getrunken haben, den PKW stehen lassen und mit dem Bus oder mit dem Taxi nach Hause fahren.

Wir sind eine größere Gesellschaft, etwa 20 Personen, einer hat zur Feier eingeladen, alles organisiert und reserviert, die anderen folgten brav dem Ruf in den Buschenschank Schaar. Ich war ja schon Ewigkeiten nicht mehr dort.

Das Buschenschankgebäude liegt etwas am Bergerl, ist aber leicht erreichbar. Vor dem Gebäude ein großer aspahaltierter Parkplatz, der auch Platz für Busse bietet. Vor und rechts des Gebäudes gibt es einen Gastgarten mit Holztischen und –bänken, die schon einen etwas verwitterten Eindruck machen.

Für uns ist der sogenannte „Raucherraum“ reserviert, den wir alleine in Beschlag nehmen können. In der Gesellschaft gibt es (nur) ein paar Raucher, die mit ihrem Laster sehr diszipliniert gewartet haben, bis das große Essen vorbei war.

Als Gesellschaft haben wir das Privileg, bedient zu werden. Es wird Wein und Wasser auf die Tische gestellt und bald darauf auch die schon frisch vorbereiteten Holzplatten mit der umfangreichen Buschenschankjause. Das Timing hat also perfekt funktioniert. Es gibt Schinken, Rohschinken, harte Würstl, Schweinsbraten, Käse, Leberaufstrich, Liptauer, also im wesentlichen das, was man sich in einer Buschenschank erwartet, alles garniert mit Tomatenscheiben, Gurkenscheiben, Ei, Paprika, Radieschen und natürlich Essiggurkerln, Kren und Pfefferoni.

Es schmeckt alles mehr oder weniger mittelprächtig bis gut. Irgendein Highlight, ein Schmankerl oder eine hauseigene Spezialität, wie man sie in den südsteirischen Buschenschenken immer öfter vorfindet, ist nicht dabei. Der Schinken ist zwar saftig, aber nur wenig g’schmackig. Am besten sind noch die harten Würstel.

Die Gaststube ist recht nett mit hellen Holztischen, -bänken und –sesseln eingerichtet und vermittelt ein durchaus freundliches Ambiente. Die verschiedenen Dekorationen dürften aber eher zufällig und wahllos gesammelt worden sein. Es scheint alles recht sauber und ordentlich. Normalerweise müssen sich die Gäste hier selbst bedienen. Hiefür gibt’s im hinteren Bereich des Gastraumes eine mit Schindeln überdachte Schank mit einer halbhohen einfachen Vitrine. In dieser befindet sich zum Aussuchen ein Teil des kulinarischen Angebots, welches meines Erachtens etwas „appetitanregender“ präsentiert werden könnte.
Das Service hat sehr gut funktioniert. Es wurde wiederholt gefragt,
ob alles in Ordnung ist und ob noch etwas gebracht werden soll. Wenn die Wasserkaraffen leer waren, wurden sie automatisch gegen volle ausgetauscht.

Interessehalber studiere ich die in Mundart geschriebene Speise- und Getränkekarte und stelle fest, dass die Preise durchaus günstig sind und in etwa den üblichen Buschenschank-Preisen entsprechen oder sogar darunter liegen. So kommt etwa eine „Brettljausn mit zwa Brot“ auf € 5,80, ein Belegtes Brot oder ein „Kasbrot mit ana Butta“ auf € 3,50 oder „A Portion Käferbohnen mit an Brot“ auf € 3,50. Wenn ich nicht schon satt gewesen wäre, hätte mich ein „Bratlfettnbrot“ um € 2,00 angelacht.

Das Angebot an Weinen ist eher bescheiden: An Flaschenweinen gibt’s nur einen Welschriesling um € 12,00 oder einen Zweigelt Barrique (schau, schau) um € 16,80. Glasweise wird noch ein Müller-Thurgau und ein Zweigelt Rose angeboten und zwar „A Viertl“ um je € 2,40.

Fazit: Wenngleich sich der „Buschenschank Schaar“ in punkto Qualität und Angebot nicht mit dem durchschnittlich hohen Niveau der steirischen Buschenschenken messen kann (und wohl auch nicht messen will), stellt er doch als „Buschenschank in der Stadt“ vor allem für die Grazer eine brauchbare Alternative dar.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Juni 2014
Experte
bluesky73
258
31
29
2Speisen
2Ambiente
2Service
10 Fotos1 Check-In

Die kurze Arbeitswoche verleitet uns am Mittwochabend mal "etwas Anderes" auszuprobieren – wir entscheiden uns spontan für einen Besuch im Buschenschank Schaar. Das Lokal liegt in Graz, allerdings leicht außerhalb der dicht bebauten Bereiche im beginnenden Grünen.
Die Jause wollte verdient werden, also spazieren wir zu Fuß gegen 19 Uhr über den noblen Grazer Ruckerlberg in Richtung Buschenschank. Schon aus einiger Entfernung ist lebhaftes Stimmengewirr zu vernehmen, der Parkplatz war gut ausgebucht - die Vermutung, dass wohl einiges los sein würde bestätigte sich rasch.

Der großzügige Aussenbereich mit seinen rund 10 bis 15 großen und urigen Biertischgarnituren war sehr gut besucht, die letzten freien Tische waren für größere Runden reserviert. Wir versuchen unser Glück im Inneren des Lokals und erobern tatsächlich eine passende Sitzgelegenheit. Der Gastraum ist ebenfalls mit vorwiegend Tischen für größere Runden ausgestattet, Raumteiler sind geschickt angeordnet, dass man auf zwei Routen zur Schank geleitet wird. Der Weg zur Schank ist auch wichtig, denn Selbstbedienung ist angesagt.

Wir studieren erst mal die Speisekarte, die auf jedem Tisch neben der Menage, einem Windlicht und einem Sträußlein Plastikblumen aufliegt. Die Karte ist lustig in "Mundart" verfasst (siehe Homepage) und bietet das erwartete Angebot. Fr. bluesky erklärt sich bereit, unsere Bestellung an der Schank zu deponieren, während ich unseren Tisch im stetigen Zustrom von Silberlöckchen (© bubafant :-) ) zu verteidigen versuche.
Tatsächlich ist der Anteil an etwas älteren Mitbürgern überproportional hoch, lediglich im Freibereich sind zwei Runden Jungvolk am Feiern.

Die Getränke werden sofort ausgehändigt und von Fr. bluesky persönlich gekonnt serviert. Das Achterl Welschriesling (Euro 2,20) und der Weißburgunder (Euro 2,30) sind gut gekühlt, werden beide aber wohl keine besondere Erwähnung im Wine Spectator finden.
Für bzw. gegen den Durst bestellen wir jeweils ein Vierterl Pfirsichnektar gespritzt (Euro 1,70) und Traubensaft (Euro 1,90).
Das Interieur birgt wenig Überraschungen, viel helles Holz zieht sich durch die Räume, an den Wänden finden sich rustikale Dekoelemente wie Dreschflegel aber auch Aquarellmalerei, die zum Kauf angeboten wird. Ein Tisch im Eck wurde „geopfert“ und dient temporär als Fernsehmöbel – die Fußball WM läuft zum Glück ohne Ton.

Die Speisen werden wenig später inklusive zwei Schneidbrettern serviert.
"Brettljausn mit zwa Brot" (Euro 5,40). Auf den ersten Blick zeigt sich ein nett zusammengestellter Querschnitt, der allerdings bei genauerem Hinsehen einige Überraschungen beinhaltet. Die paar Scheiben aufgeschnittene Wurst (Polnische?) hätten wir genauso wenig erwartet, wie ein (!) einzelnes dünnes Blatt Käse vorzufinden. Der Kren war wohl schon vor langer Zeit gerissen worden, denn er war alles, nur nicht mehr scharf. Schinkenspeck und Geselchtes waren ok, ebenso die Aufstriche (Verhackert, Leberwurst, ein nicht näher definierter Aufstrich auf Topfenbasis). Das Selchwürstl hätte ich mir etwas härter bzw. trockener gewünscht. Das dazu gereichte Brot bleibt nicht gesondert in Erinnerung.

"Sauerei mit an Brot" (Euro 3,90). Hinter dem launigen Titel steckt eine Portion Käferbohnen, würfelig geschnittene Sulz und ebenso würfelig geschnittener Schafkäse mariniert mit Essig und Kernöl. Für mich geschmacklich der Gewinner des Abends. Besonders den Schafkäse finde ich sehr gut und vorallem angenehm wenig bröselig. Die Deko in Form einer Tomatenspalte, einer Gurkenscheibe und Radieschenschnipseln sowie einigen Scheiben hartem Ei sei noch erwähnt.

Der angepriesene Nuss- und Mohnstrudel stellt sich als Germteigmehlspeise heraus und wir schwenken zu einem Apfelstrudel sowie einem Stück Marmorkuchen (Euro 1,40).
Der Strudel war recht dick mit Zucker bestreut aber geschmacklich ok, der Marmorkuchen eher auf der trockenen Seite und mit einem für mich zu vordergründigen Eierlikör-Aroma.

Wir möchten den Aufenthalt nicht unnötig verlängern und beenden unseren Ausflug – bezahlt wurde ohnehin jeweils schon beim Bestellen an der Schank.

Zum Fazit: Das Ambiente ist prinzipiell ok, ohne sehenswerte Höhepunkte – so, wie sich viele wahrscheinlich einen Buschenschank vorstellen. Das Service kann aufgrund der Selbstbedienung eigentlich nur eingeschränkt beurteilt werden, von ausgesprochener Freundlichkeit war allerdings im direkten Kontakt wenig zu bemerken. Die gegessenen Speisen waren großteils wenig einfallsreich, teilweise einzelne Komponenten der Brettljause für uns nicht ganz nachvollziehbar. Einen echten, qualitativ hochwertigen Buschenschank findet man wohl eher nicht im städtischen Bereich, den Stammgästen wird’s egal sein.

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Letzter Kommentar von am 20. Jun 2014 um 08:59

Danke HrMann; ich glaube, die gibt es bestimmt - sie zu finden ist die Schwierigkeit.

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Bewertet am 20.06.2014
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