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Landhaus Ruckerlberg Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 13
|
6
Steiermark
Rang: 2
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2016
Öffnungszeiten
Mo
11:00-22:00
Di
11:00-22:00
Mi
11:00-22:00
Do
11:00-22:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-22:00
Hinzugefügt von:
bluesky73
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Landhaus Ruckerlberg

Rudolfstraße 59
8010 Graz
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger, Veranstaltungslokal
Tel: 06767707706
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Landhaus Ruckerlberg

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Oktober 2016
Experte
Criticus
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24
2Speisen
4Ambiente
3Service
26 Fotos1 Check-In

Wir hatten im früheren „Landhaus Jöbstl“ in den Sommermonaten einen Stammtisch im Gastgarten. Der legendäre Oskar Jöbstl hatte sein – selbst errichtetes – „Landhaus“ rund 32 Jahre als Heurigen geführt und galt als Grazer Institution (zuvor hatte er das ebenfalls legendäre Wirtshaus „Zur Goldenen Kugel“ in der Leonhardstraße). 2015 haben wir unseren Stammtisch verlegt, weil die gewohnte gute Qualität nachgelassen hatte. Kurz darauf wurde das „Landhaus Jöbstl“ geschlossen und wir wussten somit, warum die Qualität nachgelassen hatte.

Nunmehr wurde das Lokal am 18.8.2016 neu als „Landhaus Ruckerlberg“ eröffnet, nachdem schon gemunkelt und befürchtet wurde, dass dort mehrere Wohngebäude errichtet werden sollen. Nach Zeitungsberichten soll der in Graz nicht ganz unbekannte Markus Lederer der neue Besitzer und/oder Betreiber sein, der bis Ende 2015 die Diskothek „Fledermaus“ in Graz-Puntigam geführt hatte. Aus der Homepage wird man nicht schlau, weil sich diese noch immer in der „Entstehungsphase“ befindet.

Die Nachricht von der „Wiedereröffnung“ des Landhauses Jöbstl“ als „Landhaus Ruckerlberg“ hat uns veranlasst, mit unserem Stammtisch wieder dorthin zurückzukehren, nachdem wir immer gerne auf der Terrasse gesessen sind und die frische Luft und den herrlichen Ausblick auf das Umland bis zum Schöckel genossen hatten. Wir waren auch neugierig, was sich seit unserem letzten Besuch geändert hat.

Nun, auf den ersten Blick hat sich nicht viel geändert. Es gibt nach wie vor den eher kleinen Parkplatz direkt vor dem Lokal und den großen Parkplatz hinter dem Lokal unterhalb der Böschung. Oberhalb des Einganges zum Lokal gibt es nach wie vor die Tafel „Heuriger“. Auf der Terrasse stehen die selben großen Tische und Bänke wie früher, nur dass sie nicht mehr grün sind sondern mit brauner Farbe lackiert wurden. Bevor ich mich auf unserem reservierten Tisch auf der Terrasse niederlasse, mache ich - neugierig wie ich bin - einen kleinen Rundgang durch das unverändert große Lokal und stelle fest, dass sich auch in den diversen Gasträumen nicht viel geändert hat. Ich gehe davon aus, dass das Mobiliar nicht erneuert sondern nur neu lackiert wurde. Die Vorhänge und die diversen Dekorationen an den Wänden scheinen neu zu sein, neu ist auch die kleine Pseudo-Spielecke für kleine Kinder im hinteren Bereich. Neu gestaltet wurde der Barbereich. Eine tolle Idee war das neue Panoramafenster, das nun auch vom Barbereich den Blick ins Freie Richtung Schöckel ermöglicht und den ganzen Barbereich hell und freundlich macht. Der Bereich vor der Bar wurde geschickt für einige Stehtische genutzt. Auch die Küche dürfte erneuert worden sein.

Es ist ein sonniger Tag, der große Gastgarten ist voll mit Gästen. Das junge Personal scheint überfordert, es dauert sehr lange, bis man bestellen kann und noch länger, bis das Bestellte geliefert wird. Eine Zuordnung der Tische zu einzelnen Kellnern kann ich nicht ausmachen. Das Servierpersonal wuselt zwar zwischen den Tischen herum, dennoch wirkt alles ein wenig chaotisch. Naja, wir sind nachsichtig, das Lokal hat erst vor kurzem aufgesperrt, wir konzedieren dem Betreiber und dem Personal wohlwollend „Anlaufschwierigkeiten“. Das Personal dürfte überwiegend nur angelernt sein. Wir stellen uns auf diese „Schwierigkeiten“ ein und bestellen unsere Getränke schon vorsorglich „auf Vorrat“, wenn sich ein(e) Kellner(in) beim Vorbeigehen ausnahmsweise von uns aufhalten läßt. So bestelle ich auch einen weiteren Spritzer, obwohl mein Glas noch gut halb voll ist. Als dann der Spritzer ausnahmsweise ohne lange Wartezeit von einer jungen Studentin, die gerade kellnert, gebracht und vor mir auf den Tisch gestellt wird, will sie sogleich mein Glas, welches noch zu einem Drittel voll ist, ergreifen und mir wegnehmen. Ich bin aber schneller, rufe „Halt!“ und kann das Glas gerade noch aus ihrer Hand befreien und rasch rasch austrinken. Daraufhin meint sie etwas bestürzt: „Oh, ich wollte Sie nicht bedrängen“. Ich finde das lustig, nehm’s mit Humor und antworte ihr, „dass ich mich von Ihnen ja gerne bedrängen lassen würde“. Sie nimmt’s auch mit Humor, lächelt und meint, ich sei aber ganz schön schlagfertig. Die weiteren „Kommentare“ des Stammtisches muss ich hier nicht wiedergeben, Stammtisch halt. So viel zu dieser kleinen Episode.

Ich möchte dann eine Kleinigkeit essen und studiere die Speisekarte, die für einen Heurigen recht umfangreich ausfällt. Neben den typischen Heurigengerichten gibt es auch ein „Saftiges Ruckerlberggulasch mit Semmelknödel“ (€ 9,90), eine „Regenbogenforelle mit hausgemachten Erdäpfeltascherln“ (€ 15,90), eine „Eierschwammerlrahmsauce mit flaumigem Semmelknödel“ (€ 12,50), eine „deftige Schwammerlcremesuppe nach altem Rezept mit Heidensterz“ (€ 6,50), einen „Schwammerlrostbraten mit hausgemachten Kräuterbandnudeln“ (€ 19,50), den offenbar schon unvermeidlichen Burger als „Landhausburger auf steirisch mit hausgemachten Erdäpfelstiften, Paradeiser, Speck“ (€ 10,90), diverse Salate, Aufstriche, Schnitzel, Backhendl etc.). Irgendwo habe ich gelesen, dass die Speisekarte jedes Monat wechseln und regionale und saisonale Schmankerln bieten soll.

Ich nehme einen „Rindfleischsalat mit einem Stück Brot“ (€ 6,60), der mich leider ziemlich enttäuscht. Die Fleischqualität scheint zwar optisch in Ordnung, die Rindfleischstreiferln sind im Geschmack aber nur trocken und die Marinade ist einfach nur wässrig. Echtes Kernöl wurde ganz sicher nicht verwendet.

Mein Nachbar bestellt ein „Schweinsbrüstl (1 Stk.) mit Natursafterl, Senf, Kren u. 1 Stk. Brot“ (€ 4,60). Vom „Natursafterl“ sehe ich nur ein paar Tropfen. Sein Kommentar: „Naja, könnte schon saftiger sein“. Dafür hat er statt 1 Stk Brot 2 Stk Brot bekommen (um den fehlenden Saft auszugleichen ?).

Mein Gegenüber verzehrt einen „Steirischen Hendlsalat in der Kürbiskernpanier mit Blattsalat, Paradeiser, Gurken, Mais, Käferbohnen und Kernölmarinade“ (€ 9,90), der optisch auch recht trocken ausschaut. Die Beilagen sind mengenmäßig dürftig ausgefallen. Die Marinade ist gleich wässrig wie bei meinem Rindfleischsalat.

Wir überlegen, ob wir den Stammtisch hier belassen sollen. Wir sind zwar ob der Qualität der Speisen enttäuscht, meinen aber nachsichtig, dass es sich um Anlaufschwierigkeiten handeln wird und es wohl nur besser werden könne. Wir geben dem neuen Betreiber also eine Chance und beschließen, den Stammtisch hier zu belassen. Außerdem lieben wir den Gastgarten und es gibt keine Parkplatzprobleme.

Zur Bewertung:
Die Qualität der Speisen ist wie beschrieben eher enttäuschend. Bei einem steirischen Heurigen darf am Kernöl nicht gespart werden. Bei jeder Buschenschank gibt’s eine bessere Marinade zu den Salaten. Mehr als eine 2 kann zumindest für die Speisen, die wir verzehrt haben, nicht vergeben werden.

Das Service ist mit 3 zu bewerten. Das junge Personal ist durchwegs freundlich, fachlich aber nicht auf der Höhe und vor allem bei vielen Gästen überfordert.

Beim Ambiente schwanke ich zwischen drei und vier. Die passable Einrichtung wurde behutsam adaptiert. Der Gastgarten mit der herrlichen Aussicht ist ein Wert für sich. Aufgrund des geschickt neu gestalteten Barbereich verdient sich der neue Betreiber insgesamt die Note 4.

Fazit: Das „Landhaus Ruckerlberg“ hat schon aufgrund seiner Lage, Größe und Bekanntheit alle Voraussetzungen, um (wieder) DER Heurige in Graz zu werden, so wie dies früher „der Jöbstl“ war. Um das zu erreichen, bedarf es aber offenbar noch größerer Anstrengungen. Die Küche bietet (noch?) nicht das, was man sich von einem guten Heurigen erwartet. Die Qualität der Speisen und die Kompetenz des Personals ist verbesserungswürdig. Ein Speiselokal zu führen, verlangt sicher ein anderes Know-How wie die Führung einer Diskothek. Aber jeder Anfang ist schwer. Ich bin froh, dass die Lokalität „gerettet“ wurde, weil es um diesen schönen Platz schade wäre. Schon dafür ist dem/den neuen Betreiber(n) zu danken. Noch froher werde ich sein, wenn man auf diesem schönen Platz auch jene Qualität an Speis und Trank bekommt, die diesem schönen Platz entspricht.

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Bewertet am 09.10.2016

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