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Buchingers GasthausBuchingers GasthausBuchingers Gasthaus
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Buchingers Gasthaus Info
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Gemütlich
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11:00-15:30
17:30-23:00
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Sa
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Buchingers Gasthaus

Wolkersdorfer Straße 6
2122 RIEDENTHAL
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 02245 82500Fax: 02245 83702
Lokal teilen:

15 Bewertungen für: Buchingers Gasthaus

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. Juni 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
5Speisen
4Ambiente
3Service
7 Fotos1 Check-In

"Fenstertag" im Lande, am Freitag den 5.6.15, blau gemacht, einige Erledigungen im G3 und nach all den Anstrengungen in BUCHINGER‘S GASTHAUS „Zur alten Schule“ eingekehrt. 2122 Riedenthal im Weinviertel gehört zur Stadtgemeinde Wolkersdorf, zu erreichen über die A5, Abfahrt Wolkersdorf Nord, dann dem Wegweiser folgend und mitten im Ort, da ist er schon, mit eigenem Parkplatz vis a vis.

Nein wir haben das natürlich schon ein wenig geplant und uns am Vortag einen der Tische vorm Haus gesichert und wir durften sogar aus vier verschiedenen wählen, denn viel war nicht los, etwa 15 Gäste vielleicht. Es wurde der einzige freie im Schatten, rechts vom Eingang.

Das Ambiente ist fast nicht zu beschreiben, da sehr viel Krimskrams herumhängt, -steht und -liegt. Einiges erinnert noch daran, dass es hier früher einmal eine kleine Dorfschule gegeben hat. Hinter dem Haus ein weiterer Gartenbereich, der wird aber gerade renoviert. Recht gemütliche Holzsessel mit Armlehnen und grün weißen Sitzkissen stehen herum, an der Wand Bänke, auch da weiche Popschal Auflagen, etwas weniger angenehm zu sitzen. Oben auf den Holztischen eine Glasplatte, da kein Schnickschnack, lediglich eine Topfpflanze und bunte Wassergläser. Kommt das Essen, kommt auch ein Kisterl mit Besteck und Servietten.

Das Service besteht aus einer Dame, die wir schon von früheren Besuchen kennen und einem Herrn, gut deutsch sprechend, vermutlich aus einem östlichen Nachbarland. Beide üben ihren Job sicher schon sehr lange aus, sind freundlich, flott und naja aufmerksam, das Leergeschirr steht für unsere Begriffe zu lange am Tisch, nachgefragt wurde aber das eine oder andere Mal. Ob er immer alles genau verstanden hat was ich gesagt habe, weiß ich nicht, es ist zumindest alles richtig beim Tisch eingetroffen.
Herr Buchinger lässt es sich nicht nehme die eine oder seiner Köstlichkeiten selbst zu servieren, wie übrigens auch schon bei verschiedenen früheren Besuchen UND er versucht, wenn Zeit ist, mit seinen Gästen ins Gespräch zu kommen, Top!
In der Küche steht mit ihm Eva Rossmann, die bekannte Schriftstellerin (Krimis) als seine Sous Chefin. Sein Lebensmensch hat er sie einmal in einem Artikel, den ich irgendwo gelesen haben, bezeichnet. Was ER genau darunter versteht weiß ich allerdings nicht.

Genug mit dem Vorgeplänkel, jetzt geht’s an die Flüssigkeiten und das Futtern.

Da waren zuerst einmal zwei weiße Spritzer, der dafür verwendete Wein sehr gut, ordentlich gekühlt, das ideale Getränk für einen sehr warmen Tag im Spätfrühling. Zum Essen gesamt drei Achterln Weißburgunder 2013, vom Weingut Stich aus Bad Pirawarth / Weinviertel / NÖ. Sehr angenehm im Geruch der WB, fruchtig mit wenig Säure, ein sehr runde Sache. Ein Top Wein seiner Gattung, da waren wir uns beide sowas von einig. Der Julius zum Schluss sehr überzeugend, wenig bitter und schwarz wie die Nacht. Wasser gab es in einer Glasflasche unaufgefordert dazu.

Die Küche hat uns mit einem cremigen etwas, aus Karotte und Sellerie begrüßt, als Deko eine Radieschenscheibe und einem grünen irgendwas Blatt oben drauf.
Die Vorspeise für meine Liebste waren Steinpilze gebacken, mit einer himmlischen Mayonnaise, Senfsauce, einem hammer Erdäpfelsalat und sehr gut mariniertem Rucola plus sonstigem Grünzeug. Die sehr grobe Panier knusprig, die Pilze mit Geschmack und die Sauce hat das herrlich abgerundet. Oben drauf noch frittierter Petersil.
Ich nahm das kleine Beuschel, mit drei Scheiben angebratenen Serviettenknödeln. Die Innereienköstlichkeit von der eher flüssigen Machart, fast suppenähnlich, mit Karotten und Jungzwiebel, perfekt von der Küche abgeschmeckt. Große Freude, wenn auch so noch nicht gegessen.
Die Hauptspeise für meine Frau, ein einseitig, grob paniertes Karpfenfilet, also zwei Stücke davon, sehr geschmackvoll und gut gewürzt. Dazu und das war zum niederknien, ein süßlich mariniertes, lauwarmes, Garnelenkraut. Der Geschmack unbeschreiblich der uns da zu Teil wurde, sowas perfekt mit dem Fisch harmonierend und auch noch knackig, also nicht bis zum Zerfall gekocht. In der Musikbranche würde man Superhitverdächtig sagen! Normal kommt das Gericht mit Salzerdäpfeln, wir haben stattdessen, bei der Bestellung, um etwas mehr Kraut ersucht.
Ich hatte rosa gebratenes Hirschmedaillon, mit Ragout und Erdäpfelgnocchi, dazu auf einem kleinen flachen Silberlöffel, Preiselbeeren. Das Fleisch butterweich, zart und top gewürzt. Die Gnocchi nicht zu hart, nicht zu weich und das Ragout wäre problemlos alleine, nur mit Knödel, als Hauptspeise durchgegangen. Ganz großes Kompliment an die Küchenmannschaft.
Ja und heute konnten wir auch einer Nachspeise nicht wiederstehen, NEIN nix süßes, eine lauwarme Brietorte mit Trüffel, etwas Honig und oben drauf eine hauchdünnen gerösteten Schwarzbrotscheibe. Wir haben den Trüffelgeschmack sehr gerne und erst das Zusammenspiel mit dem Weichkäse, ein Traum! Dazu im Körberl frisches Weiß- und Schwarzbrot.

Fazit, WIR sind der Meinung, kochen kann er, der Manfred BUCHINGER, da in seinem alten Schulhaus. Das meint übrigens auch der Hohenlohe Guide mit 14 Punkten und einer Mütze, die Rosams sagen 85 Punkte, bzw. 2 Gaberln und auch bei der Niederösterreichischen Wirtshauskultur scheint er auf. Schön dass die alle unserer Meinung sind :-)
Das Ambiente, sehr gemütlich da im kühlenden Schatten des alten Schulhauses, seine zwei Leut im Service können da nicht ganz mit, GUT sind sie aber allemal. Die Rechnung mit Tip genau ein Grüner.

Wir kommen schon bald wieder zu „RUNNING WEINVIERTEL“ jeden Abend, „tischweise“ ab 17:30, bis zu 10 Gänge, Riedenthal mit Pfiff, solange man möchte, auf kleinen Tellern, ein Querschnitt von dem was es alles gibt. Dazu, wenn man möchte, eine sehr individuelle Weinviertler Weinbegleitung. Klingt sehr viel versprechend.

UNS ist es die Anfahrt aus Wien auf jeden Fall Wert, enttäuscht sind wir noch nie abgezogen, wir kommen aber wenn dann immer während der Woche und da zu Mittag, die Wochenenden meiden wir, da ist immer viel los.

Sehr nett auch der Hinweis in der Speisekarte: BITTE überfordern sie unsere Mitarbeiter nicht mit Mathematik, durch nachträgliches Rechnung teilen. Gerne stellen wir ihnen aber Papier und Bleistift zur Verfügung.:-)

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Letzter Kommentar von am 8. Jun 2015 um 11:34

Habe gerade im VOR geschaut, sogar ganz komfortabel. Allerdings, sein Internet - Auftritt wird nicht allzu oft aktualisiert: Auf der Speisekarte stehen die Herbstspezialitäten.

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am 21. Oktober 2014
monzi
3
1
1
4Speisen
2Ambiente
2Service

Für ein Wirtshaus zu teuer, für ein kultiviertes Restaurant servicemäßig zu oberflächlich, für feine Regionalküche mit lockerer Atmosphäre und urigem Schmäh aber durchaus empfehlenswert. Extra deswegen braucht man allerdings nicht hinzufahren.

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am 18. Oktober 2014
DieZwei
1
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2Speisen
2Ambiente
2Service

Schon der Eingangsbereich lässt Stil vermissen, besonders die Leuchtreklame an der Eingangstüre und die Vorgartengestaltung. Auch im Innenbereich ist von einer "alten Schule" nicht mehr viel zu erkennen. Eine Mischung von einigen erkennbaren älteren Schulutensilien, gepaart mit ein paar Weinflaschen, in der Mitte des Raumes ein klobiges Bücherregal als Raumteiler, diverse Lichterketten, erwecken nicht unbedingt den Eindruck eines alten Klassenzimmers. Wir hätten uns eine themenentsprechende Einrichtung ohne überladende Deko erwartet.

Die Tischdekoration, zB ein geschliffener Kristall in einem Teelichthalter, sowie EIN Weinglas und EIN nicht dazu passendes Wasserglas, eine Gabel und ein Messer, eine Stoffserviette in den Ausmaßen eins Tischsets, rechtfertigen den Gedeckpreis von 3,50 Euro nicht.

In der Weinkarte angeführte DAC Weinviertel Weine waren leider nicht erhältlich, ebenso eine in der Speisekarte angeführte Hauptspeise.
Die Unterscheidung von Vor- und Hauptspeisen konnte nur anhand des Preises erfolgen, die Speisekarte ist diesbezüglich wenig hilfreich und für das vorherrschende Preisniveau wenig ansprechend.
Die Speisenbeschreibung macht neugierig, das Ergebnis enttäuscht.
Der Fisch aus Piran um knappe 30 Euro, ist gebraten, ohne Kräuterverfeinerung, kommt ohne Gemüsebeilage daher, mit 2 Erdäpfeltalern - eine reine Enttäuschung.
Das Hirschrückensteak - zumindest das Service sollte fragen, welche Garstufe gewünscht wird.
Schade, sowohl Ambiente als auch Ideenreichtum die Speisen betreffend wären durchaus ausbaufähig

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Letzter Kommentar von am 20. Okt 2014 um 14:22

Man wird den Verdacht nicht los, dass da jemand das dringende Bedürfnis hatte, verbal nachzutreten.

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am 10. Juni 2014
cuppes
11
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4
4Speisen
3Ambiente
4Service

Da auch an einem verlängerten Wochenende der Hunger gestillt werden muss besuchte ich mit drei weiteren Mithungrigen die "Alte Schule", vom Herrn Buchinger.
Von Transdanubien wirklich schnell erreicht und so saßen wir auch schon auf der Terrasse vor dem Lokal, eigentlich auf der Hauptstraße im Riedenthal (nicht abschrecken lassen, alles sehr entspannt und in 3 Stunden vielleicht 10 Autos gesehen). Die Begrüßung war sehr nett (zufällig kannten wir den Oberkellner noch aus dem Tuttendörfel).

Gleich zu Beginn möchte ich den für mich einzig unstimmigen Punkt ausführen: Terrassenmobiliar!
In einem Lokal dieser Kategorie und mit dieser Küchenklasse würde ich mir einheitliche Tische, Stühle, Tischdecken, usw. erwarten und es sollte nicht wie bei einem Kindergeburtstag aussehen.
Jetzt ist es so, dass zB die Sessel eher abgenutzt sind und bei jedem Tisch ein anderes Model zu finden ist - und sicher nicht aus Designgründen, weil auch zB die teilweise verwendeten Plastiktischdecken sogar bei meiner Großmutter nicht mehr aktuell sind.
Einmal investieren und aufdecken wie in den Gaststuben und es wäre super, weil innen ist es so vorzufinden wie man es erwarten würde.

Die Speisen:
Gruß aus der Küche war Erdäpfelkasaufstrich und Schwarzwurzel-Curry Salat. Sehr schmackhaft, da gibts gar nichts auszusetzen, wobei, naja, das durchaus gute Brot/Baguette könnte gleichmäßig aufgeschnitten sein.

Vorspeisen:
Spargelterrine mit geräucherter Forelle, geröstete Eierschwammerl auf Blattsalat und der Klassiker, Wurstkrapferl.
Wie erwartet wurde handwerklich alles sehr toll umgesetzt und offensichtlich wird das Augenmerk auch auf das Anrichten der Speisen gelegt.
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es für die Sauce die zur Spargelterrine gereicht wurde. Die schaute schon von der neon gelb-grünen Farbgebung nicht sehr einladend aus und geschmacklich noch dazu nicht die Offenbarung.

Hauptgang:
Kalbskotelette mit Spargel - butterweiches Fleisch und eine wirkliche überdurchscnittliche Qualität.
Kalbswiener - da konnte man nichts aussetzen (ebenso beim Erdäpfelsalat, der mit Schale serviert wird).
Pfingsochse/Gemüse/Erdäpfel - auch sehr gut und hier hat man speziell durch die Sauce gemerkt, dass man dem Gericht auch die notwendige Zeit gibt, weil die Sauce aber sowas von einreduziert war, dass es ein Erlebnis war. Die Fleischqualität des Ochsen auch sehr, sehr gut.
Gebackener Karpfen auf Spargel-Erdäpfelsalat - TOP! Die Panier knusprig, nicht ein bissl fettig und der Karpfengeschmack ein Traum (kein "grundeln").

Getränke:
Die Getränke waren ebenfalls sehr gut. Vor allem das Hausbier könnte man im Sommer literweise Trinken (süffig und eher von der lieblichen Sorte, ohne große Bitternote), wenn die Heimfahrt nicht wäre. Die Säfte sind "Natur pur", egal ob Apfel oder Pfirsich.
Der abschließende Kaffee ist von der starken Sorte, das aus meiner Sicht auch immer so sein soll.

Service:
Der uns bekannte Oberkellner versucht den "Hühnerhaufen" unter Kontrolle zu haben. Leider gelingt das nicht immer, aber trotzdem noch auf eine nette und zuvorkommende Art und Weise.
Der Chef begrüßt all seine Gäste auch persönlich, erkundigt sich nach der Zufriedenheit von einzelnen Gängen/Gerichten und er ist erfreut, wenn der Teller wirklich leer in die Küche zurück geht.

Fazit:
Ein sehr schönes Lokal, die Terrasse bedarf einer Neueinrichtung, super Küche, Service ausbaufähig, aber immer noch besser als oftmals in Wien.
Die "alte Schule" ist ihr Geld allemal wert, nicht preisgünstig, aber dadurch auch nicht überlaufen.

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Kommentar von am 10. Jun 2014 um 14:34

Sehr schöne Bewertung! Gerry

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am 30. März 2014
plt
11
1
2
5Speisen
5Ambiente
4Service

Ich war bis jetzt zwei Mal in diesem Gasthaus und bin wirklich begeistert.
Ob im Gastgarten hinter dem Haus oder in der Stube, das Ambiente passt und lädt ein zum verweilen.

Der Service sehr aufmerksam und freundlich. Das mit der Rechnung hatten wir bereits (sieh Bewertung von Laurent). Wir waren zu fünft und brauchten 3 Rechnungen am Schluss, leider war das ein Chaos, trotz Computer, einfach überfordert, aber lösbar.

Das Essen war einmalig. Alles sehr köstlich und eine sehr kreative, einfallsreiche Küche. Hier wird mit liebe zum Detail gekocht. Freu mich heute schon auf meinen nächsten Besuch.

Die Preise sind stolz. Hier muss jeder selber entscheiden ob es ihm das wert ist. Unserer Meinung nach, ist es das. Für uns ist es ein Gasthaus für besondere Anlässe, aber auch weil es einfach wieder einmal sein muss.

Das Gesamtpaket stimmt und wenn man genussvoll die Seele baumeln lassen möchte sind sie hier genau richtig.

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am 19. November 2013
William
25
2
4
4Speisen
5Ambiente
5Service

Wunderbares Ambiente, nette Leut', feine Küche. Aber und das bei aller Freundschaft, eine Portion Gansl um € 25,00 liegt -bei Qualität auf Augenhöhe- um € 10,00 d'rüber. Die Ente war angeblich aus, sodass die Alternative preislich nicht mehr geprüft wurde.
1/8 junger Weisswein um € 4,20 ist für eine Weingegend auch ein sehr ambitionierter Preis.
Im Sommer schauen wir nochmal nach und werden etwas bodenständigeres bestellen. Vielleicht passt dann das Preis- Leistungsverhältnis. Wie g'sagt: Ist ja dort zum Wohlfühlen!

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Letzter Kommentar von am 20. Nov 2013 um 09:47

Gast123! Genau so isses, vor allem esse ich einmal im Jahr Gansl und nicht zehnmal, unser aller Problem ist es, dass Fleisch absolut inflationär zur Verfügung steht. Ich werde nicht wie Hagen Rether vegetarisch für attac arbeiten, aber ich unterstütze diese Haltung. Fleisch sollte was Besonderes sein (war es ja auch, aber die ständige Verfügbarkeit auf Kosten von Tierhaltung und letztens auch auf Kosten unserer eigenen Gesundheit dank der mit Antibiotika vollgepumpten Tiere - nicht nur Gänse!) kann nicht der Sinn der Sache sein.

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am 6. Juli 2013
Experte
laurent
301
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4Speisen
4Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Riedentahl entschleunigt; kurz vor Mittag im Schritttempo durch das schmale Örtchen. Rush hour, Stau, Ampel,.. was ist los?--- die freilaufenden Hendln machen sich´s auf der Straßenmitte gemütlich. Ankunft in der Gesamtschule: leben, lernen, essen, trinken, schlafen und glücklich sein
Zu amarone1977 und restaurantfan – Ambientebeschreibung des Lokalinneren ist kaum was hinzuzufügen, auch der Outdoorbereich ist bemerkenswert. Vor dem Lokal ein kleines, straßenseitig gelegenes Garterl mit allerlei Krims-Krams-Deko, rückwärts ein wirklich liebreizender Gastgarten.
Um 12 Uhr der einzige Gast zu sein würde mich in anderen Lokalen stutzig machen- nicht so in der Alten Schule.
Man sitzt auf gemütlichen Stühlen, die Holztische ebenso wie der Rauchersitzbereich „überglast“, Strohballen, Weinreben und viel, viel blühendes grün, reichlich frische Kräuter

Das Urgestein eines versierten Obers, unterstützt durch eine Dame und ein junges, freundliches Mädchen; es läuft wie am Schnürchen. Schnell war die Speisenkarte gebracht, eine fundierte Speisenerklärung (Bohenschädl, grünes Backhendl) wurde wort- und witzreich abgegeben, zusätzlich noch einige Tagesempfehlungen; guter, gekonnter Einstieg.
Das Getränkeangebot: beachtlich. Viele regionale Säfte, an die 15(!) Weine glasweise (das nennst sich „ a bissl was aus der Weinkarte“), Schnapserl aus der Region; ½ lt. Sodawasser plus ½ Liter Dirndlnektar, (8,90) Landessieger, vom Fabianek war bei der Hitze der optimale Durstlöscher.
Das Gedeck; da gibt es gleich mehrere Varianten: Gedeck 1. Klasse 3,50 / Gedeck 2. Klasse 2,20 / Gartengedeck 2,-.
Das Gartengedeck: Papierserviette, gesalzene Butter, Kräuteraufstrich, Roastbeef auf Kraut-Karottensalat… wie schaut denn erst das 1. Klasse-Gedeck aus?

Die Wahl fällt wirklich schwer; gar zu viele Köstlichkeiten die laurent haben will. Diesen Hinweis hat der Ober verstanden und prompt reagiert. Er bot an, dort wo es möglich ist, kleinere Portionen zu servieren. Großartig!

Ingwer-scharfe Fischsuppe 7.—
Eine klare Suppe mit feingeschnittenem, bissfestem Gemüse, mehr als reichlich Fisch- und Meeresgetiereinlage. Die Flüssigkeit mit magerem Fischausdruck, die Schärfe dezent, das Fischige nicht zerkocht- war gut. Die weitere Einlage, Raviol (oder heißt es – da ein Stück- Raviolo?) mit geschmacksneutraler Ingwerfülle

Kutteln: 6.—für das Probeportiönchen. Optimal zugeputzt, sehr weich, fast schon cremig in einer leichten Sauce mit Gemüse und Mais

Beuscherl mit Kokos und Knödl: 6.—für das Probeportiönchen. Keines aus der Kategorie Edelbeuscherl, sondern ein original herzhaftes Beuscherl. Sehr suppige Konsistenz, der Hauch Kokos/Ingwer peppte es wirklich fein auf. Die Semmel/Serviettenknöderl gut gewürzt und knusprig gebraten. Sehr, sehr gut.

Tagesgericht . Zweierlei von der regionalen Bresse-Taube 19.--: Wooh, Wahnsinn, perfekt. Eine wunderbar zarte, exakt rosa gebratene Brust mit knuspriger Haut, das Haxerl geschmort, die Beilage, Grießpolenta mit Steinpilzen und gebratenen Steinpilzen- formidabel!

Nougatpofesen mit Beeren und Beereneis 11. —( keine Okkasion): Zarter Brioche gefüllt mit Nougat und dann in Butter herausgebraten. Kaum Kalorien aber ein einfaches und grandios schmeckendes Dessert.

Der Service, mittlerweile sind wohl an die 15 weitere Gäste dazugekommen, noch immer ziemlich aufmerksam, der Kaffee wurde umgehend serviert, auch die Rechnung leis nicht lange auf sich warten. Lustig der Hinweise dass man vorher bekanntgeben möge wenn geteilte Rechnungen gewünscht sind: „Überfordern Sie unsere Mitarbeiter nicht mit Mathematik durch nachträgliches Rechnung-Teilen, gerne stellen wir Bleistift und Papier zur Verfügung ...

Ich glaube da muss ich bald wieder hin: Jeden Donnerstag und Freitag „tischweise“ ab 17:30„RUNNING WEINVIERTEL“ Euro 59,-.Bis zu 10 Gänge (Rieden-Thal regional mit Pfiff) solange Sie möchten … auf kleinen Tellern, danach fühlen Sie sich nicht „angepampft“- darauf freue ich mich!

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am 22. Dezember 2012
Update am 21. Oktober 2014
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
4Ambiente
4Service
15 Fotos1 Check-In

Ich muss zugeben, Riedenthal nicht gekannt zu haben. Und zu „Buchinger“ fiel mir zuerst nur der langmähnige Kurzzeit-Sozialminister mit Rotzbremse ein.

Restauranttester.at mobil spuckt mir in der Gegend um Gerasdorf (nicht gerade das Zentrum der Welt, aber seit neuestem mit Riesen-Einkaufszentrum „G3“) eben den „Buchinger“ aus.

Riedenthal hört sich sympathisch an, klingt es doch irgendwie so wie die Weinviertler Rumpfvariante vom Napa Valley.
Ganz in der Nähe von Wolkersdorf gelegen fährt man tatsächlich in eine kleine Senke und fährt durch den für die Gegend typischen Orts“schlauch“ mit den niedrigen Häusern in Reih und Glied. Es ist stockdunkel, doch in einer Kurve leuchtet das wohl schönste dieser Häuser festlich und vorweihnachtlich beleuchtet raus, als würde hier täglich das Dorffest ausgetragen (Anmerkung: das selbsterklärende Fest „Sturm und Trank“ wird in Riedenthal tatsächlich jährlich abgehalten).

Es handelt sich um die „Alte Schule“, liebevoll restauriert, aber auch lustig herausgeputzt und im Eingangsbereich lustig dekoriert. Scheint ein lustiger Vogel zu sein, dieser Buchinger.

Drinnen ist’s warm und gemütlich, ein Gang geradeaus geht Richtung Toiletten, gesäumt von einer Reihe von an der Wand montierten Klappsesseln von anno dazumal. Links rein geht’s in die „2. Klasse“, rechts rein in die „1. Klasse“ mit Schankbereich (Schilder über dem Türstock, oder war’s anders rum?).

Der Nichtraucher-Klassenraum ist mit hellen Sitzmöbeln ausgestattet und sehr gemütlich eingerichtet. Eindeutig noch aus der Schulzeit: die kugelrunden Lampenschirme, ja die gab’s damals noch und die Wirtsleute haben sie wohlweislich so belassen.

Was mir auch auffällt: die allgegenwärtigen Informationen und Erwähnungen von Krimiautorin Eva Rossmann (sogar in der Speisekarte wird darauf hingewiesen, was ihre Bücher kosten!). Fast schon hätte ich sie zu Buchingers Frau gemacht – doch halt: der Hintergrund ist der, dass Rossmann für einen ihrer Romane sogar eine Küchenausbildung absolvierte (mit Erfolg!) und auch ein Buch zusammen mit Buchinger geschrieben hat.

Der Chef persönlich trifft mich am Gang zur Toilette, grinst spitzbübisch und meint "A neigs G’sicht! Wünsch einen angenehmen Abend!“
Vielen Dank, das sollte auch einer werden.

Ich werde von einer Dame und einem Herrn betreut (letzterer fährt sogar jeden Tag von Stadlau hierher). Man setzt hier also auf Erfahrung im Service, kein junges Gemüse.
Das merkt man dann doch, wenn man über Zubereitung oder Sonderwünsche spricht, auch die passenden Antworten kommen. Gutes Personal zahlt sich aus, das sollten sich viele Gastronomen nochmal durch den Kopf gehen lassen.
Buchinger scheint’s zu wissen.

Die Speisekarte ist voll mit Klassikern, zum Teil neu interpretiert, mit Augenzwinkern in der Speisekarte dokumentiert:
Menü „Running Weinviertel“… Getränk: „Schulmilch“ (Grüner Veltliner, Hollersaft, Zitrone…)… Gedeck „1. Klasse“, Gedeck „2. Klasse“…
Fast erwische ich mich, dass ich die Speisekarte nicht nur schmunzelnd lesen, sondern auch was bestellen sollte.
Eine Tageskarte gibt’s auch, hier sollte jeder wirklich fündig werden. Erstaunlich.

Ein Gedeck wird serviert: ein Gänselberaufstrich, versteckt unter dem eigenen Fett. Gutes Brot.
Dazu ein gefüllter Miniatur-Paprika.
Ein wahrer Angriff auf dem Magen: der gefüllte Paprika ist exzellent gemacht, fernab vom heruntergekommenen Bruder aus der Inzersdofer Dose, doch die Leber, versteckt unter ihrem eigenen Schmalz, ist für einen Gruß aus der Küche doch zu üppig. Da komm ich nicht weit, hinfort mit dir!

Ein Dirndlsaft kommt daher. Kein Dirndl im Saft, resch zwar, aber nicht zum Vernaschen, sondern zum Trinken: sehr gesund! Die gerbstoffigen Kornelkirschen feiern eine Renaissance, auch in unserem Garten. Ein feiner Durstlöscher, am besten mit Riedenthaler Quellwasser verlängert.

Vorspeise: „Omas legendäre Wurstkrapferl“. Eine Freundin aus dem Weinviertel kann dieses Dialektwort so original aussprechen, dass ich [Krapferl] gerade im Ohr habe: Krainer- oder Knackwurst? Weiß ich nimmer, aber die Sache ist so einfach wie genial: Die Wurstradln werden im gekräuterten Palatschinkenteig in der Pfanne gebraten. Ein bisschen knackiges Salatgrün dazu - Kren mit 3 Promille Brenngrad oben drauf - fast schon eine perfekte Hauptspeise. Wunderbar, ja tatsächlich legendär!

Suppe: eine dicke Gemüsebrühe mi Teigtaschen. Die Teigtaschen könnte man sogar weglassen, die Suppe kann „allein“ schon genug. Fast schon eine Gemüsesuppe, man fragt sich fast schon, wozu man eine Rindsuppe vermisst.

Hauptspeise: Dreierlei vom Feldhasen mit paniertem Sellerie. Vom Sellerie sollte ich später zu wenig haben, der Hase ist deutlich in der Überzahl. Ein zartes Filet, sehr gut, ein ordentlich festes Haxerl, da legt man am besten das Besteck weg – und ein Ragout, so wie’s angeblich die Toskanischen Jäger machen. Da finden sich Wacholderaromen genauso wie – es erinnert mich sofort an die Gurkenbrühe (ohne Gurken natürlich): klar, die Senfkörner. Außergewöhnlich, neu für mich, aber sehr spannend, aufregend, sehr gut!

Eigentlich geht nach diesem Essen kein Dessert mehr. Doch ich fühle mich nicht vollgestopft – Buchinger erwähnt’s sogar in der Speisekarte: man fühlt sich nicht „angepampft!“
Der Weinviertler Gupf mit Rumzwetschken – ich lass mir das erklären. Es muss sein.
Man stellt sich ein Rezept wie jenes des italienischen „Pandoro“ vor (Germteig). Der wird mit einer Ei-Obers-Mischung „ertränkt“ und im Rohr gebacken.

Ich bin ja bekannt für gewisse Abneigung in puncto Schlagobers, wenn man zu viel und zu vordergründig damit umgeht und es zu sehr als praktischen Füllstoff oder Geschmacksverstärker betrachtet. Da entsteht schnell „Maulsperre“ und eine gewisse Übelkeit schon beim Verzehr.
Nicht hier: die Konsistenz dieser Kreation ist einzigartig, man kennt ja die Wichtigkeit des „Beißerlebnisses“.
Wie soll man das beschreiben? Süßes Germteig-Mousse? Einfach selbst erleben, das ist sicher das heftigste und zu gleich feinste Dessert seit langem.

Ich leg die Hände auf den Bauch – zufrieden, nicht schwerstens abgefüllt – und interessiert an mehr: hier werden auch Zimmer vermietet (um die 40 Euro, mit Frühstück um 9 Euro). Das wird mein nächster Besuch, das ist fix.
Es lohnt sich also, von Wien ein paar Kilometer zu investieren. Eine „Alte Schule“, in der man sich tatsächlich gut vorstellen kann, mal in die Schule gegangen zu sein und wo der „Schulbetrieb“ heute mit viel Humor und bester Küchenlehre umgesetzt wird.

Fazit: selbst wer die schlimmsten Prüfungsträume hat, geht hier wieder gern zur Schule!

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Letzter Kommentar von am 3. Jän 2013 um 19:27

restaurantfan: das solltest du wirklich tun! :)

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am 6. Februar 2012
Herby8778
8
1
1
3Speisen
3Ambiente
2Service

Personal erscheint oftmals extrem ueberfordert bzw. nur teilgeschult und desinteressiert. Preis-Leistungsverhaeltnis passt hier leider so gar nicht zusammen. Kuechenleistung stark schwankend, Weinpreise stark ueberteuert, da vorwiegend eher unbekannte Winzer lokaler Bruennerstrassler-Provenienz. Die ueberwiegend positiven Lokalrezensionen der Presse sind subjektiv hier nicht nachvollziehbar.

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Kommentar von am 6. Feb 2012 um 17:28

...das "subjektiv" bezieht sich nicht auf die Lokalrezensionen, sondern auf "nachvollziehbar"...

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am 4. August 2011
restaurantfan
7
3
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Bei Buchinger´s alter Schule handelt es sich tatsächlich um das ehemalige Schulgebäude in Riedenthal.
Das Lokal teilt sich in 2 Räumlichkeiten. Die 1. Klasse, etwas nobler gedeckt, ein schöner Raum mit hellen Holzmöbeln, ist Nichtraucherbereich, Gedeckpreis Euro 3.50,--.

In der 2. Klasse, eine sehr gemütliche Gaststube, darf geraucht werden, Gedeckpreis € 2,20,--.
Wir waren bereits öfter in der Alten Schule und reservierten einen Tisch in der 2. Klasse, hier ist man näher am Geschehen.
Auch dort sind die Tische schön gedeckt. Nach unserer Getränkebestellung folgte ein Gruß aus der Küche ( Paprikagelee auf Getreide ?), warmes Briochegebäck sowie ChilliSchmalz.

Voller Vorfreude studierten wir die Speisekarte sowie die Tagesempfehlungen und entschieden uns für folgendes:

Klare Eierschwammerlsuppe 6,50 ? :--: geschmacklich sehr gut, die Einlage bestand aus frischen Eierschwammerln, Nudeltascherln und Kräutern.

Ingwerscharfe Fischsuppe € 7,-- : eine klare Suppe mit geschnittenem Gemüse, Garnelen, Fischfilets und Nudeltascherln, angenehm scharf und würzig. Wie mir dankenswerterweise Herr Buchinger später verriet wird die Suppe kurz vor dem Anrichten mit einem Schuß Karibikrum verfeinert. Der Geschmack ist traumhaft. Für mich ist diese Suppe ein kulinarisches highlight.

Kleines Kokos-Chilli-Beuscherl € 4,50 als Zwischengericht: interessanter Geschmack, der ( oder das ) Kokos sehr dezent, ebenfalls ein Treffer.

Gegrillte Fische auf Gartenparadeisern und Krebsensauce € 19,--: 3 Fischfilets auf fruchtiger Tomaten-Krebsensauce.

Gegrilltes Reh auf Ragout € 19,-- : Die Unterlage ein Rehragout bestehend aus geschmorten Rehfleischstückerln, Gemüse, klein geschnittenem Jungzwiebel und der besten Wildsauce, die ich je gegessen habe, als Garnierung bzw. Krönung oben drauf 3 rosagebratene Rehfiletstücke, dazu gebratene Knödelscheiben, sowie eine in einem kl. Schälchen gereichte Sauce, ich denke es waren Preiselbeeren mit etwas Senf vermischt.
Wieder ein Traum !

Sonntagsbraten aus dem Ofen € 15,--: frischer Schweinsbraten auf Rotkrautgemüse und Bratkartoffeln, haben unsere Freunde gegessen, hat bestens gemundet.

Schneenockerl mit Karemellsauce und Curuba-Rumbeeren, ich glaub € 9,--: Eigentlich stehe ich ja nicht auf Schneenockerln, es waren eher die Rumbeeren, weshalb ich mich für dieses Dessert entschied. Ein großes Schneenockerl mit einer wirklich sehr guten Karemellsauce, einem kl. Gupferl Eis, eine selbstgemachte Hippe und sehr leckeren Rumbeeren.

Heidelbeercremeschnitte: haben wieder unsere Freunde gegessen, hat sehr gut ausgesehen.

Kl. Käseteller: nett angerichtet mit Apfelspalten und Zwiebelmarmelade, heimische Sorten, eher nicht kräftig im Geschmack. ( Im Gastraum in der 2.Klasse befindet sich ein Käsekühlschrank mit Glasfenster ).

Heuriger Apfelkuchen aus dem Ofen: Eine Art Apfelauflauf wurde in einem roten Keramikgefäß mit Deckel serviert, nett garniert und sehr schmackhaft.

Die Weinempfehlung des Hauses war eine gute Wahl: Ein frischer, fruchtiger Grüner Veltliner DAC 2010 von Döllinger aus Auersthal. Sehr süffig !!
Wäre da nicht unser Auto vor der Tür gestanden hätten wir nur zu gerne noch ein Flascherl bestellt.

Fazit:
Gehobene Küche in total entspannter Wirtshausatmosphäre zu angemessenen Preise. Im Mittelpunkt stehen heimische Lebensmittel und regionale Spezialitäten.

Die Alte Schule ist und bleibt eines meiner Lieblingslokale.

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am 5. Februar 2011
rebe
18
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Freundliche Gastgeber.Schönes Ambiente (1.Klasse). Alle Gänge wie immer ein Genuss. Große Weinauswahl von Weinviertler Winzer.

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am 9. Jänner 2011
tobias
46
2
6
5Speisen
4Ambiente
5Service
4 Check-Ins

Wohin schnell am abend wenn man nicht in die Stadt fahren möchte und trotzdem ausgezeichnet essen will.
Ein Anruf " gibts einen Platz Hr Walter? " für Sie immer, "wann net dann mach ma an !"
Ausgezeichnetes Essen ( ich meide die Speisekarte lass mir nur empfehlen ) meinen Wein kennt er bereits so kann es nur
wieder ein gelungener abend werden.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Mai 2010
SommSomm
8
4
3
3Speisen
3Ambiente
4Service

Noch zwei Stunden bis zum nächsten Termin- was lag nähert als in der Gegend Wolkersdorf in die Alte Schule nach Riedenthal. Der gut beleumdete Chef- war ja auch als „Koch“ immer ein ganz Großer, die Köchin/Autorin Frau Rossmann, deren Reportagen aus dem Küchenalltag im Magazin „A la Carte“ nachzulesen sind, ein Lokal dass nicht nur wegen des Chefs ( originell mit Strohhut unterwegs) sondern auch wegen besonders gutem Essen bekannt ist.
Das Lokal in zwei Klassen - nennt sich auch Alte Schule-getrennt: Fein und elegant die 1. Klasse für Nichtraucher mit Stoffservietten; urig originell die Gaststuben.
Couvert und Gedeck: Verschiedenes Brotiges, dazu Liptauer +ein „frostiges“ Minisulzerl
Vorspeise: Salate mit gebratenen Eierschwammerl- verlangt ja keine große Kochkunst; schmeckte aber sehr gut
Suppe: Enten-Kukuruzsuppe scharf: Ja wirklich scharf. – auf Polentabasis mit reichlich Champignons drin. Gut aber doch recht scharf- so wie angekündigt
Die Hauptspeise: Gebackenes von der Zunge (meine Premiere, habe noch nie eine gebackene Zunge gegessen- exzellent) und gebackener Kalbskopf (kaum Würze, Unmenge von Panier)mit Erdäpfl- und Vogerlsalat- Gut
Top das Dessert: Nougatpofesen : ein Traum, der unter meinen Dessertfavoriten abgespeichert ist.
Wein&Getränke: Fein das dunkle Buchinger-Hausbier, gute Auswahl an regionalen Säften, Weinauswahl -na no na ned- Weinviertel pur, sogar Gereiftes aus der Großflasche wird angeboten. Service: Da sich bei Schlechtwetter der Anzahl der Gäste in Grenzen hielt hatte man die ungeteilte, vollste Aufmerksamkeit. Freundlich bemüht und umsorgt, mit Lesestoff versorgt, guter Kaffee; vom Chef himself hofiert. 2 Sterne und ein Herzerl; da stimme ich zu.

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Letzter Kommentar von am 21. Mai 2010 um 09:27

Bewertungen: Vielleicht sollte man bei RestaurantTester.at überlegen nicht nur in 10-er Schritten sondern in 1-er Schritten bewerten zu können 31 Punkte im Vergleich zu 39 haben nun mehr Aussage als 30 oder 40

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am 26. September 2009
WFasching
5
1
1
4Speisen
3Ambiente
2Service

Donnerstag zum Mittagessen: Essen wirklich ausgezeichnet; Lammleber gebacken und gebraten, kleines Lammbeuscherl, Filetsteak vom Rind, Bratkartoffeln und Steinpilze; danach noch Nougatpofesen; da könnte man versucht sein die Topnote zu geben. Abstriche bei Preis-Leistung; 29€ für das Steak in einem Lamdgasthaus ohne Stoffservietten und Tischtüchern, einem zwar freundlichem, aber sonst nichts-Service.

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am 1. April 2009
ottischwenk
9
0
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Speisen wunderbar frisch, hervorragend abgeschmeckt.
Auch das Überraschungsmenü ist ein Genuss

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Buchingers Gasthaus - Karte
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Bewertet am 01.04.2009

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