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Speisen
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36
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Berggasthof KönigBerggasthof KönigBerggasthof König
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Berggasthof König Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
11:00-20:30
Mi
11:00-20:30
Do
11:00-20:30
Fr
11:00-20:30
Sa
11:00-20:30
So
11:00-18:00
Lokalinhaber:
berggasthof.
Hinzugefügt von:
udo14

Berggasthof König

Oberneuberg 5
8225 Pöllauberg
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 03335 2311Fax: 03335 2311-5
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Berggasthof König

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. März 2016
Experte
Criticus
72
10
24
4Speisen
4Ambiente
4Service

Einen Ausflug mit Besuch der Ölmühle Fandler in Pöllau verbinden wir mit einer Besichtigung der wunderschönen Pfarrkirche Pöllau (die auch als "Steirischer Petersdom" bezeichnet wird) und einer anschließenden Besichtigung der Wallfahrtskirche in Pöllauberg. Der Berggasthof König liegt direkt vor der Wallfahrtskirche und so war es naheliegend, dass wir für den kulinarischen Abschluss unseres Ausflugs dort telefonisch reserviert haben. Die freundliche Dame erklärte mir, dass sie für uns in der "Alten Stube" ein "schönes Platzerl" herrichten würde.

Der Berggasthof befindet sich in einem stattlichen Gebäude mit 3 Etagen und soll schon seit mehr als 300 Jahren bestehen. Vor dem Gebäude sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Vom Parkplatz aus bzw noch besser direkt vor der quasi gegenüberliegenden Kirche hat man einen herrlichen Ausblick in das Pöllauer Tal.

Die sogenannte "Alte Stube" ist rustikal-gediegen eingerichtet. Eine dunkle Holztramdecke überspannt den gesamten Raum. An 6 Tischen, überwiegend in Kojen, werden etwa 35 Sitzplätze amgeboten. Gleich nach dem Eingang befindet sich eine Holztheke, die aber offenbar nur zum Abstellen von Gläsern und zum Präsentieren von Weinflaschen verwendet wird.4 Fenster lassen genügend Licht in den Raum, der sonst durch die Einrichtung und die dunkle Decke etwas düster wirken würde. Durch die weiße Wandfarbe, die weißen Tischtücher und die weißen Vorhänge wird ein gelungener Kontrapunkt zur dunklen Einrichtung gesetzt. Wir bekommen einen schönen Ecktisch am Fenster, gedeckt mit Stoffservietten und Qualitätsbesteck.

Die Speisekarte ist übersichtlich, trotzdem gut sortiert, es sollte für jeden etwas dabei sein. Es gibt 4 verschiedene Suppen, 3 Vorspeisen, 4 Haupspeisen (vom Wiener Schnitzel um € 10,80 bis zum Filetsteak vom Steirischen Jungrind mit Braterdäpfel um € 27,50), 4 Fischgerichte und 4 Desserts (neben den täglich hausgemachten Mehlspeisen in der Tortenvitrine).

Bei unserem Eintreffen war nur ein Tisch besetzt. Während wir essen, füllt sich der Raum, schließlich sind alle Tische besetzt.

Zu unseren Speisen:

Meine "Pöllauberger Mostsupp'n mit Hirschbirnknödel" (€ 4,90) ist geschmacklich sehr gut, der Mostgeschmack kommt fein zur Geltung, ich kann aber nicht nachvollziehen, was die zwei kleinen Knöderln mit einer Hirschbirn zu tun haben.

Das "Carpaccio vom Steirischen Almochsen" (€ 10,90) ist sowohl von der Optik als auch vom Geschmack her – naja, sagen wir – "ungewöhnlich": Vermutlich durch die viele Marinade hat sich das sehr weiche Fleisch zu einer etwas patzigen und eigentlich unansehnlichen Masse vermengt. Die fatale Optik wird auch durch den Kranz aus Parmesan-Raspeln und einigen kleinen Ruccola-Blättern nicht gerettet. Geschmacklich ist das Gericht gerade noch zu akzeptieren, die Marinade steht aber viel zu sehr im Vordergrund.

Der Teller mit den "Gegrillten Medaillons vom Schwein in feiner Pfeffersauce mit hausgemachten Bandnudeln" (€ 15,90) hätte zwar auch mit etwas mehr Liebe belegt werden können, dafür ist die Fleischqualität der Medaillons hervorragend und die Bandnudeln schmecken tatsächlich wie hausgemacht. Die Medaillons sind perfekt auf medium gegart und sehr gut gewürzt, auch die (vermutlich mit Rinderbrühe zubereitete) feine Pfeffersauce ist geschmacklich ausgezeichnet. Die Medaillons, die Pfeffersauce und die Bandnudeln harmonieren perfekt. Geschmacklich ein wirklich gelungenes Gericht.

Der gemischte Salat ("Gemischte Salatschüssel der Saison", € 4,60) besteht überwiegend aus verschiedenen frischen Blattsalaten und ist gut mit Kernöl mariniert. Der Salat befindet sich aber in keiner (Salat-)Schüssel, sondern in einem Suppenteller.

Critica's Entscheidung für das "Zanderfilet in der Erdäpfelkruste gebraten, auf Balsamico-Berglinsen und frittiertem Sellerie" (€ 14,90) stimmt mich ob der Zusammensetzung skeptisch, aber ich gebe Critica recht, dass man für neue Geschmackskombinationen offen sein sollte. Auch dieses Gericht kann zunächst optisch nicht überzeugen. Am Teller liegt ein Haufen Linsen, darauf drei gut dimensionierte Filets, die obere Seite jeweils bedeckt mit der besagten Erdäpfelkruste. Die für meine Begriffe zu weichen Fischfilets sind kaum gewürzt, schmecken daher allein etwas fad und trocken, im Verein mit den guten und raffiniert marinierten Linsen ergibt sich aber doch ein recht pasabler Geschmack. Auch die leicht knusprige Erdäpfelkruste ist geschmacklich in Ordnung.

Zum Dessert nehme ich das "Pöllauer Hirschbirnen-Parfait auf Karamellspiegel" (€ 7,90). Das Parfait ist frisch und von bester Konsistenz. Kleine Hirschbirnen-Stücke verstärken den feinen Birnengeschmack des Parfaits, welches Löffel für Löffel Genuss vermittelt. Eines der besten Parfaits, die ich je gegessen habe.

Critica nimmt als Dessert einen kleinen "Käseteller von der Hofkäserei Deutschmann aus Frauental" (€ 9,50), bestehend aus 5 Sorten Rohmilch-Bio-Käse (Fasslkäse, Camembert, Kürbiskernkäse, Steirerschimmel, Roter Brie) mit hausgemachtem Apfel-Kürbis-Chutney. Die Käse schmecken durchwegs gut bis sehr gut, das Chutney passt geschmacklich gut dazu.

Inklusive der Getränke (1 Flasche alkoholfreies Gösser, 2 Achterl Wein, 1 Kaffe und 1 Tee) summiert sich die Rechnung auf € 97,20, das geht für das Gebotene durchaus in Ordnung, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Zu den Getränken ist positiv anzumerken, dass überraschend viele gute Weine auch glasweise getrunken werden können.

Zur Bewertung:

Wie beschrieben, hapert's ein wenig an der optischen Aufbereitung der Speisen. Bei der Qualität der Speisen kann die Küche aber punkten und teilweise sogar sehr überzeugen. Leider kann ich keine 3,5 vergeben. Da meine Medaillons aber wirklich ausgezeichnet waren und auch das Hirschbirnenparfait überzeugt hat, kann ich guten Gewissens eine knappe 4 vergeben.

Am Service gibt es nichts zu bekritteln. Wir wurden freundlich und unaufgeregt bedient. Beim Abservieren wurde immer gefragt, ob alles gepasst hat. Auch das Timing war in Ordnung, Positiv zu erwähnen auch die Stoffserviette.

Das Ambiente der "Alten Stube" vermittelt eine fast familiäre Atmosphäre. Die großen Tische bieten viel Platz, man kann sich ordentlich unterhalten. Das etwas größere Panoramastüberl ist ähnlich eingerichtet wie die "Alte Stube". Neben dem Panoramastüberl schließt sich - durch Rundbögen getrennt – ein kleiner Saal für Gesellschaften und Hochzeiten an.

Fazit: Der Berggasthof König ist sicher einen Ausflug wert. Die Küche ist gut bis sehr gut. An der optischen Aufbereitung der Speisen könnte noch gearbeitet werden. Das Ambiente vermittelt einen guten Wohlfühlfaktor, man merkt, dass man um die Zufriedenheit des Gastes bemüht ist. Wenn wir wieder in der Gegend sind, wird es wohl ein da capo geben.

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Kommentar von am 14. Mär 2016 um 03:14

Schade, da haben wir etwas versäumt. Ende August waren wir kurz in der Ortschaft. Kirche angesehen, vis a vis der etwas "abfallende" Friedhof. In der Nähe eine Trafik, wo ich Souvenirfingerhüte gekauft habe (ich bin Sammlerin und habe bereits einige hundert Stück davon). Den Gasthof hab ich nicht gesehen - auf Nachfrage jetzt bei dem mir Angetrauten sagte er, dass er das Lokal sehr wohl gesehen hätte. Naja, wir fahren ja heuer eh wieder in die Gegend!

Gefällt mir1
am 16. August 2014
SpecialProductScout
27
1
6
3Speisen
3Ambiente
4Service
1 Foto1 Check-In

Gediegenes Landgasthaus mit gemütlicher alter Weinstube und saisonalen Gerichten. Die Eierschwammerlsuppe ist sehr gut und auch der Zwiebelrostbraten und der Salat vom ALMO Rind sind zu empfehlen. Besonders interessant die Weinkarte mit einer grossen Auswahl an österr. Rot- und Weissweinen, ebenso ital. Weine. Auch die Dessert- und Digestivkarte ist zufriedenstellend.

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am 28. August 2013
Engel337
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein sehr empfehlenswerter Gasthof wo mit viel Liebe gekocht wird !! Einfach perfekt die traditionellen Weinmenüs !

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. Juli 2012
udo14
3
1
1
2Speisen
3Ambiente
3Service

Der Berggasthof König liegt direkt auf dem Pöllauberg neben der Wallfahrtskirche. Die Lage ist wirklich schön und der Ausblick auch. Der Gasthof wirkt sehr einladend und auch die Räumlichkeiten sind gemütlich. Also versprach ich mir schon durch diese Gegebenheiten Einiges an bodenständiger Küche. Solche "Kirchenwirtshäuser" sind ja oftmals für ihre hervorragende gut bürgerliche Küche bekannt. Also nur hinein, wenn schon der ORF Steiermark mit der Rubrik "Grundner's Kulinarium", Zeitungsartikel und Erzählungen von der guten Küche schwärmten.
Das Personal empfing uns sehr freundlich und war auch stets sehr bemüht.
Nach dem ausreichenden Studieren der sehr übersichtlichen Speisekarte entschied ich mir für ein Carpaccio vom Almo Rind, eine Eierschwammerlsuppe mit Heidensterz und einen Zwiebelrostbraten ebenfalls vom Almo Rind mit Serviettenknödel.
Also auf zur ersten Vorspeise, dem Carpaccio:
es gibt ja verschiedene Arten Carpaccio zu garnieren oder anzurichten aber diese habe ich noch nicht gesehen - es mutete an wie ein Teller "saures Rindfleisch mit Kernöl) das gute Fleisch war regelrecht ertränkt von einer Marinade aus Balsamico, Kernöl und Sonstigem und ebenso schmeckte es auch - eben nur nach Marinade und das Fleisch blieb dabei völlig auf der Strecke. Gut für Jemanden, der grundsätzlich kein rohes Fleisch mag - man schmeckt es hier nämlich nicht. Carpaccio also eine Enttäuschung aber da kommt ja schon die Eierschwammerlsuppe mit Heidensterz - eine echte Delikatesse um diese Jahreszeit, schließlich ist ja Schwammerlsaison.
Die Suppe wurde in einem schönen Suppenteller serviert nur der Heidensterz ließ lange auf sich warten - also was tun Suppe kalt werden lassen um auf den Sterz zu warten oder Suppe vor dem Sterz essen? Naja ich begann mit der Suppe, die eigentlich nicht wie eine Schwammerlsuppe aussah sondern eher durch ihre Farbe an ein sehr dunkel geratenes Schwammerlgulasch erinnerte. Aber - wie man so oft sagt, Optik ist eben nicht Alles, schmecken muss es und das tat es aber nicht.
Beim ersten Löffel hatte ich das Gefühl diesen direkt in ein Suppenwürzeglas eingetaucht zu haben - also Glutamat zur Potenz vom Schwammerlgeschmack keine Spur, sozusagen eine "Suppenwürzesuppe" bis jetzt ohne Heidensterz. Ich will der Küche ja Nichts unterstellen, aber es schmeckte eben sehr stark danach! Dieser kam dann mit einer reichlichen Verspätung als ich schon aufgehört hatte in meiner Suppe zu löffeln. Dennoch probierte ich den Sterz, der viel zu kurz gebraten war und auch so schmeckte. Suppe also der nächste Reinfall.
Jetzt zum Zwiebelrostbraten, der grundsätzlich eines meiner Lieblingsgerichte ist.
Der mir vorgesetzte Teller mit einem Stück Rind vom Almo, welches mit einem Berg aus gekauften Röstzwiebeln bedeckt war und in einer schon beim Hinschauen ähnlich anmuteten Sauce wie schon bei der Suppe, konnte mich schon beim Anblick nicht überzeugen. Die Serviettenknödel waren ganz in Ordnung, aber da bedarf es schon einiges an Kochkunst diese zu einem Desaster zu machen.
Nun gut, es schmeckte so wie es aussah, kein Geschmack von Fleisch, das vom glücklichen Almo-Rind stammt, nur Glutamat und Mehlpappe als Sauce.
Eigentlich traurig, dass man es nicht fertig bringt in einem Gasthof, in dem sicherlich Literweise Fleischbrühe oder Hühnerbrühe gekocht wird diese auch als Saucenansatz zu verwenden sondern hier noch kräftig mit Suppenwürze nachhelfen muss. (wie schon oben erwähnt will ich hier Nichts unterstellen aber der Geschmack ist eben eindeutig)
Positiv zu erwähnen ist das Personal, welches wirklich bemüht war aber das kann ja für die schwache Küchenleistung Nichts.
Vielleicht habe ich bei diesem Besuch einen schlechten Tag erwischt an dem der Küchenchef samt Küchenpersonal einen Betriebsausflug unternahm - wer weis das schon.
Jedenfalls war ich an diesem Tag zweimal im Berggasthof König - das erste und das letzte Mal. Ich versteh nicht warum der Lorbeerkranz so groß ist, der diesem Gasthof bzgl. Küchenleistung umgehängt wird.

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Letzter Kommentar von am 30. Aug 2013 um 13:28

Gutesser, es wäre für alle hier doch interessant, auch Deine Meinung (soferne Du nicht der Lokalbesitzer selbst bist) kennenzulernen. Udo14 hat eben seinen sehr persönlichen Eindruck wiedergegeben und das zudem noch sehr ausführlich. Und genauso wäre Deine Meinung gefragt. Ich selbst kenne den Gasthof auch ganz gut und war bisher zufrieden. Entweder hatte Udo Pech oder ich hatte Glück, vielleicht ist ein neuer Koch am Werk oder was sonst auch. Aber eine sachliche Review ist immer gefragt und daß Reviews immer subjektiv sind, liegt ja in der Natur der Sache. Offenbar kennst Du das Lokal ja auch gut und da wäre es doch interessant, auch Deine Meinung kennenzulernen.

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