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RetterRetterRetter
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Retter Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Fußball Übertragungen
WLAN, WiFi
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA
Öffnungszeiten
Mo
11:00-21:00
Di
11:00-21:00
Mi
11:00-21:00
Do
11:00-21:00
Fr
11:00-21:00
Sa
11:00-21:00
So
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Retter

Pöllauberg 88
8225 PÖLLAUBERG
Steiermark
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 03335 2690Fax: 03335 2690-51
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Retter

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. März 2016
Experte
Gourmetlisa
90
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22
3Speisen
3Ambiente
2Service
3 Fotos1 Check-In

Seminar mit Übernachtung beim Retter.
Vor Jahren war ich schon hier, die Erinnerungen sind durchaus positiv - somit freue ich mich auf eine schöne Umgebung mit vielen Eindrücken und vor allem gutem Essen.

Leider kann ich, im Vergleich zu meinem Vortester nicht so viel Positives berichten.
Zum Abendessen sind wir 20 Personen und um 19.30 Uhr werden wir schon von einer hübsch vorbereiteten Tafel erwartet. Das Restaurant ist, so wie auch ein großer Teil des Hotels, neu renoviert. Alles also neu, durchaus modern… aber trotzdem ein altfadrischer Eindruck. Moderne Dekorationen und indirekte Deckenbeleuchtungen treffen hier auf dunkle Teppiche und schwere Vorhänge. Wahrscheinlich ist es die überholte Farbgebung des Restaurants, das mich in Kombination mit der Moderne irritiert - blasses grün, kombiniert mit rot und gold.

Von Frau Retter persönlich werden wir freundlich empfangen. Mein Herz setzt nur kurz aus, als Sie jeden von uns gnadenlos mit DU anspricht. Aber wir wollen ja nicht spießig sein - also los an das Essen.

Zur Vorspeise soll es die Marinierte Ente sein - doch diese sieht aus wie... Frittatensuppe!? Moment mal - ich frage nach - die Vorspeise wurde vergessen. Was soll´s, dass wir diese nach der Suppe bekommen wird uns nicht umbringen. Die Suppe ist optisch und geschmacklich leider blass - ich greife zum Salzstreuer, drehe ihn um und AAAAH. Innerhalb maximal einer Sekunde rieselt die Menge eines gehäuften Teelöffels in meine Suppe. Mein Aufschrei wird vom Kellner bemerkt, er hat´s gesehen - dass die Suppe leider ausgetauscht werden muss, wird nicht länger besprochen. Alle anderen sind fertig, meine Suppe kommt, ich schlinge diese runter, fast ohne mir die Zunge zu verbrennen und schon kommt die Ente geflogen.

Auch dieser Gang beeindruckt wenig - zwei hauchdünne, geschmacklich unauffällige Streifen vom Vogel liegen auf einer Anhäufung von geriebenem Apfel, der vor lauter Mayonnaise als solcher nicht zu erschmecken ist.

Und nun zum Schweinsbraten. Serviert werden zwei bescheidene Scheiben. Eine davon schmeckt AUSGEZEICHNET. Das Fleisch butterzart, der Saft geschmacklich hervorragend in der Würze. Das zweite Stück besteht AUSSCHLIEßLICH aus Fett. Sowas hatte ich noch nie zuvor gesehen und bis jetzt auch nicht gegessen - daran möchte ich auch nicht einmal denken. Der Miniknödel von der Semmel ist ebenfalls sehr fein, gerne hätte ich noch fünf weitere davon am Teller gehabt. Das Kraut schmeckt gut.

Und nun? Ich habe Hunger! Nagut, es gibt ein Salatbuffet. Als hungrige Sportlerin suche ich verzweifelt nach Kartoffelsalat… erst als ich mich schon mit Grünzeug abgefunden habe, entdecke ich diesen. Er ist aber auch kaum er erkennen - vor lauter Mayonnaise sieht man nichts Gelbes - so schmeckt er leider schließlich auch. Für mich völlig ungenießbar. Zum Grünzeug gibt es eine unglaubliche Auswahl an unglaublich gesunden Ölen - Essig ist mir leider keiner vergönnt. Einen kleinen Essigspay finde ich. Hier sind wohl nur ein paar Spritzer von der Säure erlaubt (vielleicht weil zu ungesund?).

Zum Dessert gibt es einen winzigen Marillenknödel an Apfelkompott. Er schmeckt sehr gut, der Kartoffelteig ist hausgemacht.

Beim Einschlafen freue ich mich schon auf das Frühstück.

Nachdem ich in herrlicher Umgebung zwei Stunden auf über 600 Höhenmeter gelaufen war, mache ich mich HUNGRIG an das viel gelobte Frühstücksbuffet.
Es gibt wirklich eine tolle Auswahl und unglauuuuublich gesunden Sachen. Dinkel Palatschinken, Sauerteigbrot, Dinkelmüsli, Haferflocken in allen Ausführungen, geschrotete Leinsamen, Kürbiskerne, uvm..
Bin ich ein Alien, wenn ich mir ein zünftiges Knuspermüsli, vielleicht sogar (ich traue es mich fast nicht schreiben…).. Schokolade gewünscht hätte?

Nagut, ich will flexibel sein, dann eben ein Brot mit Ei, Käse und Schinken. Das Brot ist nicht so fluffig, wie ich es liebe, weil Sauerteig und suuuper gesund mit diversen Körndeln. Meine Suche nach einem ordentlich würzigen Kas bleibt erfolglos.. Es gibt diverse milde Käsesorten, meinen Geschmack treffen diese leider nicht. Ich bitte um etwas Würziges und lasse mir versprechen, dass mir dieser an den Tisch gebracht wird. Als mein Spiegelei nach 30 Minuten schon am Brot eintrocknet gebe ich auf, gehe zum Buffet und bestelle den Stinkekäse dankend ab. Ich komme zurück, esse hungrig mein leider nicht-meinen-Erwartungen-entsprechendes-Frühstücksbrot. Eh klar, als ich fertig bin, kommt der Käse. So ein Kas aber auch.

Ich bin sicher, dass die Anhäufung an Pech und nicht erfüllten Erwartungshaltungen meinerseits eine Rarität sein muss. Mich hat der Retter aber aufgrund meiner "Geschichte" leider nicht überzeugt.

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Letzter Kommentar von am 15. Mär 2016 um 22:53

Wenn ich in aller Früh zwei Stunden in gesunder Bergluft laufe brauche ich kein Frühstück mehr - nur mehr ein Bett.

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. November 2012
Experte
kuechenmeister
193
27
25
5Speisen
5Ambiente
5Service
1 Foto2 Check-Ins

Der Retter war noch vor rund 20 Jahren ein Dorfwirtshaus am Pöllauberg, heute ist er ein Seminarhotel der Spitzenklasse. Aber hier beim Restauranttester geht es nicht um die Arbeitsbedingungen der Seminartrainer und -teilnehmer, sondern ums Essen und Trinken. Und ich hatte anlässlich eines Seminares zwei Tage lang Gelegenheit, mich durch die Kreationen der Retter-Küche zu kosten. Und das hat sich gelohnt.

Zum Frühstück und zu Mittag gibt es beim Retter Buffet. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen: Eier in allen Variationen, traditionelle Brotsorten von Bäckern und Bauern aus der Umgebung, Fruchtsäfte, die nie ein Tetra-Pack gesehen haben, Obst, Gemüse, hausgemachte Marmeladen, eine üppige Käseauswahl, Schinken und Speck von nahen Biobauern, hausgemachter Hirschbirnleberkäs, und vieles mehr - ein Frühstück wie im Schlaraffenland.

Mittags wählte ich zum Einstieg eine Ganslsuppe. Sehr fein abgeschmeckt, mit zartem Muskataroma, wunderbar. Danach eine Goldbrasse mit Topinamburpuree. Die Goldbrasse ordentlich, ganz einfach filetiert und gebraten, auf geschmortem Gemüse serviert. Das Topinamburpuree war eine Überraschung. Ich kenne diese runzligen Knollen gut, in meinem Garten sind sie ein hartnäckiges Unkraut, obwohl ich ihnen mit diversen Rezepten von den Chips bis zum Salat zu Leibe rücke. Als Puree habe ich sie bislang nicht besonders geschätzt. Aber hier - cremig, geschmacksintensiv - der Koch hat aus dem Topinambur eine echte Delikatesse gemacht. Und ein kräftiger Rindsfonds und jede Menge Schlagobers dürften ihm dabei geholfen haben. Als Dessert gab es hausgemachte Cremeschnitten vom Feinsten.

Abends überraschte man uns mit einer Rote-Rüben-Suppe mit gebackenen Blunzenradln als Einlage. Die Suppe war dezent süß-sauer, überraschend, anregend. Sie fand allgemeinen Beifall. Die Blunzenradln erwiesen sich als durchaus passende Einlage, das spricht für die Kreativität ebenso wie die Geschmackssicherheit des Schöpfers dieses Gerichtes. Ausnahmslos alle Gäste am Tisch waren sehr angetan davon. Als Hauptgericht servierte man uns Forellenfilet mit Kräuternudeln. Tadellos zubereitet, aber nicht weiter bemerkenswert. Der Nachtisch bestand aus Maroniknödeln mit Heidelbeerparfait. Maroniknödel - gut. Heidelbeerparfait - eine Entdeckung! Wenn die dunklen Kugerln im nächsten Jahr wieder im Wald reifen, landen sie alle in meiner Eismaschine. Sowas Feines muss man einfach nachmachen!

Beim Mittagessen am zweiten Tag wählte ich eine Safransuppe. Kräftig, sämig, wärmend, gerade richtig an einem nebligen Novembertag. Als Hauptspeise gab es ein Gansl, und was für eines! Herzhaft im Geschmack, weich in der Konsistenz, für mich das unbestrittene Highlight der heurigen Martiniganslsaison. Natürlich war das Gansl vom Bauern aus der Nachbarschaft und natürlich waren Rotkraut und Serviettenknödel hervorragend. Die Hirschbirnkardinalschnitte als Dessert war ein krönender Abschluss. Diese Birnen übrigens sind wohl die Lieblingsfrucht der Wirtsleute, die neben dem Hotel auch im Obstbau aktiv sind. Es gibt die Hirschbirn im Leberkäs, in der Kardinalschnitte und natürlich auch in destillierter Form. Der Obstbaubetrieb beschert den Gästen des Hauses auch einen hervorragenden Apfelsaft von Bäumen aus dem eigenen Garten und Streuobstbäumen aus dem Pöllautal, alle unbehandelt. Fruchtsaftfreunde kommen hier also wirklich auf ihre Kosten. Aber auch für alle anderen ist gesorgt. Die Weinauswahl ist beträchtlich und reicht weit über die Steiermark hinaus und das naturtrübe Retter-Bier, hergestellt von der Murauer Brauerei, ist auch sehr ordentlich.

Fazit: Ein hervorragendes Restaurant der gehobenen Klasse in einer Gegend, wo man das kaum erwarten würde. Wer für ein Seminar zum Retter fährt, kann sich auch auf neue kulinarische Erkenntnisse freuen. Aber auch ohne Seminar empfiehlt sich die Einkehr im Restaurant. Die á la Carte-Preise sind mit € 15,- bis € 28,- für ein Hauptgericht in dieser Qualität angemessen. Wenn es mich wieder in die Gegend verschlägt kehre ich zum Essen garantiert wieder hier ein.

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Erst-Tester

Bewertet am 15.11.2012

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